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Ein phantastischer Filmklassiker - Von Folterkellern, Kindheitserinnerungen und blankem Wahnsinn

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 35
Von Folterkellern, Kindheitserinnerungen und  blankem Wahnsinn

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden.


Was einen Folterkeller und den Wahnsinn angeht, da wusste Poe zu berichten.

Das Pendel des Todes (The Pit and the Pendulum)Das Pendel des Todes (The Pit and the Pendulum)
Mal ehrlich, bei dem letzten Ausblick hattet ihr nicht wirklich diesen Film im Kopf. Das merkte man schon, als die „punkige“ Frisur von Vincent Price zur Sprache kam. Die Frisur, die ihn irgendwie dem Punkrocker Billy Idol näher bringt als erwartet, trägt er nämlich in einem anderen Film nach Edgar Allan Poe. Doch was soll es. Ist doch auch mal lustig zu sehen, wie mancher da dann doch mal aufs Glatteis gelangt. Ich erinnere hier daher gerne nochmals an zwei Sätzen aus meinem „Ausblick“, der mithin etwas Verwirrung gespendet haben dürfte:

„Da hängt sich das hübsche Schwesterlein an einen älteren Liebhaber, heiratet ihn und zieht mit ihm von dannen. Und dann muss irgendwann das Brüderlein antanzen um heraus zu finden, woran das Schwesterlein denn nun so plötzlich verstorben ist.“

(Aus Ausblick / EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER, Folge 34)

Nein, hier wird nicht wie bereits geglaubt auf den Film DIE VERFLUCHTEN (The Fall of the House of Usher) angespielt, auch wenn der Anfang, den ich in meinen Sätzen oben anführte, doch recht ähnlich ist. Nur bei dem Film DIE VERFLUCHTEN (wo Vincent Price ja bekanntlich diese schöne weißblonde Tolle trägt), eilt nicht der Bruder, sondern der Verlobte Philip Winthrop zum düsteren Landsitz. Man verzeihe mir hier, dass ich in einem Kommentar bestätigte, dass Vincent Price mit der weißblonden Haartolle „punkig“ aussieht, denn das tut er sehr wohl, war aber keine Bestätigung für den Film DIE VERFLUCHTEN. Hätte man hier allerdings den Filmnamen DIE VERFLUCHTEN genannt, hätte ich der Wahrheit halber allerdings verneinen müssen.

Dabei gibt es durchaus auch weitere Ähnlichkeiten, denn in beiden Filmen spielt der Wahnsinn z.B. keine kleine Rolle, sondern dominiert den Schrecken durchaus. Einen kleinen Fehler hatte ich allerdings im „Ausblick“ eingebaut, denn das Erdbeben ist hier schlicht ein Unwetter. Ein Fehler, der sich leider in meiner Erinnerung eingeschlichen hatte, eben aus dem Film DIE VERFLUCHTEN (man sollte die Filme eben nicht direkt hintereinander anschauen, dann passiert so was auch nicht).

Die Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe ist eigentlich hinlänglich bekannt unter dem Titel DIE SCHLANGENGRUBE UND DAS PENDEL, während der Kultklassiker des Horrorfilms von Roger Corman gleich mit dem Folterinstrument liebäugelt. Dieses im „Ausblick“ zu benennen, käme daher glatt einer Offenbarung gleich. Aber mal davon abgesehen, werden wir uns auch irgendwann der netten Familie Usher zuwenden und der rockigen Tolle von Vincent Price – versprochen.

Doch kommen wir nun direkt mal zur Handlung des Films DAS PENDEL DES TODES nach einer Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe, dem Meister des Schreckens und des Wahnsinns:

Szenenfoto„THE GREATEST TERROR TALE EVER TOLD!“
Wir begeben uns nach Spanien in den düsteren Zeiten des 16. Jahrhunderts, in denen verbotene Leidenschaften, Mord und Wahnsinn wirklich nicht unbekannt erschienen. Davon weiß Don Nicholas Medina wirklich ein Lied zu singen.

Hatte er doch bereits als noch recht unschuldiges Kind mit ansehen müssen, wie sein grausamer Vater die untreue Ehefrau und Mutter Isabella zur Rechenschaft zog, indem er sie bei lebendigem Leibe im Verlies einmauern ließ, während er seinen eigenen Bruder und Ehebrecher Bartolome zu Tode foltert. Diese Kindheitserinnerungen lassen Nicholas auch heute noch nicht ruhen.

Doch eigentlich geht es gerade um einen Todesfall der jüngeren Zeit, denn Don Medinas junge Ehefrau Elizabeth ist ebenfalls zu Tode gekommen und das angeblich an einer recht seltenen wie seltsamen Erkrankung im Blut. Natürlich teilt Nicholas Medina dieses auch der Familie seiner verstorbenen Ehefrau mit. Das hierauf jedoch der Bruder von Elizabeth sich auf die beschwerliche Reise von England nach Spanien macht, um mehr von den Hintergründen des seltsamen Ablebens seiner Schwester zu erfahren, damit hatte Nicholas jedoch überhaupt nicht gerechnet. Schnell zeigt sich dabei auch, dass es mit dem Vertrauen von Francis, dem Bruder von Elizabeth, gegenüber seines Schwagers Nicholas nicht weit her ist und so ist er nicht bereit, sich von Nicholas schnellstmöglich abwimmeln zu lassen, bevor er den Umständen intensiv auf den Grund gehen kann.

Andererseits kommt Francis hierbei auch Don Medinas Schwester Catherine näher, die ziemlich besorgt ist um ihren Bruder und dessen Geistesstärke.

SzenenfotoDie Sache ist allerdings auch etwas vertrackt. Zuerst soll eine seltsame Krankheit im Blut für Elizabeths Tod verantwortlich sein, dann jedoch, als Dr. Leon, ein Freund von Don Medina eintrifft, soll sie sprichwörtlich an ihrer eigenen Todesangst gestorben sein, die sich in der Vergangenheit des Folterkellers manifestierte. Weitere Ungereimtheiten und ein seltsamer Spuk, gefolgt von einem geheimen Gang bis zu Nicholas Zimmer lassen Francis weiterhin an dessen Aufrichtigkeit zweifeln.

Doch nicht Nicholas treibt hier ein böses Spiel, sondern die scheinbar verstorbene Ehefrau Elizabeth selbst, die nun angeblich ebenfalls (aus versehen) lebendig in ihrem Sarg eingemauert worden sein soll. Sie lebt und versucht ihrerseits Nicholas in den Wahnsinn zu treiben. Daran ist auch Dr. Leon beteiligt, der heimlich eine Affäre mit Elizabeth pflegt. So kann es Elizabeth nicht mehr abwarten und versucht Nicholas in den Tod zu treiben. Doch dieser perfide Plan geht nicht auf. Nicholas verfällt dem Wahnsinn und glaubt nun Sebastian Medina, sein eigener Vater zu sein. Gleichsam glaubt er in Elizabeth und Dr. Leon nunmehr seinen Onkel Bartolome und seine Mutter Isabella zu erkennen, die er für ihren Ehebruch foltern und töten will.

Während sich Elizabeth bald in einer grausamen Falle wieder findet, kommt Dr. Leon zu Tode. In diesem Moment kommt Francis hinzu, den Nicholas nunmehr für Bartolome hält. Er überwältigt Francis und fesselt ihn auf sein neustes Folterinstrument, dem Pendel. Während sich nunmehr quälend langsam die gewaltige Klinge des Pendels auf Francis herab senkt, ist es Catherine und der Diener Maximilian die ihm nun zu Hilfe eilen. Im Zweikampf mit Maximilian stürzt auch Nicholas zu Tode und nur im letzten Augenblick gelingt es dem Diener und Catherine, Francis vor dem sicheren Tod durch das Pendel zu bewahren.

Gemeinsam verlassen sie den Folterkeller und niemals wieder soll jemand diese Stätte des Grauens betreten. Was sie jedoch nicht ahnen ist die Tatsache, dass Elizabeth in ihrer Falle gefangen ist und aus eigener Kraft sich nicht befreien können wird. Das sie noch lebte und ihrerseits ein böses Spiel trieb, wissen Francis und Catherine nämlich nach wie vor nicht.

SzenenfotoWer lügt und wo bleibt die Logik auf der Strecke?
Darauf gibt es in der Handlung keine wirklich klare Antwort über eine lange Wegstrecke hinaus. Vertrauen mag man Don Medina eigentlich von Beginn an nicht, dafür ist er über einen langen Zeitraum hinaus einfach eine zu undurchsichtige Persönlichkeit. Er verstrickt sich in Unwahrheiten über den Todesgrund seiner Frau und auch sonst mag man ihm seinen angegriffenen Geisteszustand nicht wirklich abnehmen wollen.

Da hält man es denn auch durchaus mit Francis, der Licht ins Dunkle bringen will und dabei nicht gerade mit jeder Menge Vertrauensvorschüssen um sich wirft.

Catherine, Nicholas Schwester und Dr. Leon wirken dagegen über eine lange Strecke eher blass und völlig unwissend. Auch das Dr. Leon etwas von seinem ärztlichen Handwerk versteht, will man ihm bald nicht mehr so ohne weiteres abnehmen. So wirkt die Sache über einen längeren Zeitraum eher undurchsichtig und sogar etwas verfahren. Wirklich an jeglicher Logik kratzt dann die Sache mit der angeblich verstorbenen Elizabeth.

SzenenfotoGut, dass sie noch leben musste erklärt sich schon daraus, dass die Schauspielerin Barbara Steele mit Sicherheit nicht nur in einer traumartigen Rückblende auftreten würde. Die Frage bleibt jedoch unbeantwortet im Raum stehen, wie es ihr gelang, in dem Schloss über drei Monate unbemerkt sich zu verstecken und auch zu überleben. Von Luft und Liebe wird sie sich über diesen Zeitraum ja nicht ernährt haben. Auch die Frage, wer denn nun die Leiche in ihrem Sarg war, die man wohl statt ihrer lebendig eingemauert hatte, bleibt man im Film dem Zuschauer schlicht schuldig.

Dafür werden die schaurigen Grundelemente mit Volldampf aufgefahren, die so manche Geschichte von Edgar Allan Poe ausmacht. Ein schauriges Anwesen/Schloss, fragile Geisteszustände, dass typische Unwetter (oder manchmal eben auch Erdbeben), eine mitunter recht verworrene Handlung mit Halbwahrheiten und Lügen und die Panik davor, lebendig begraben zu werden, was Poe in so mancher Geschichte beschäftigt hatte (man findet diese Panik z.B. auch im Film DIE VERFLUCHTEN wieder und dann gibt es von Poe ja noch eine weitere verfilmte Geschichte, in der dieses Thema um Scheintod und lebendig begraben nochmals direkt aufgegriffen wird). So ist auch DAS PENDEL DES TODES eine typische Poe-Geschichte, deren Grundvoraussetzungen man auch in anderen Geschichten aus seiner Feder (und in anderen Verfilmungen zu seinen Geschichten) locker wieder finden kann. Was bleibt ist aber eine schöne düstere Atmosphäre und eine gewisse Bildgewalt, die die Verfilmungen zu Poes Geschichten oftmals wie eine rote Linie durchziehen.

SzenenfotoMeine Filmkritik:
Vorweg genommen ist die Qualität der Handlung aus DAS PENDEL DES TODES weder besser noch schlechter als z.B. in dem Film DIE VERFLUCHTEN (den wir uns zu einem späteren Zeitpunkt noch widmen werden). In nicht wenigen Dingen sind sich die zwei Verfilmungen sogar recht ähnlich, was eine Wertung nicht gerade einfacher macht.

Barbara Steele ist dabei natürlich ein Blickfang, während Vincent Price seine Bühnenerfahrungen in seiner Darstellung nicht verleugnen kann. Mitunter hat man bei ihm schon das Gefühl, er bewege sich auf der Bühne eines Theaters und weniger durch die Kulissen eines Films. Das muss man aber nun nicht negativ sehen, denn irgendwie macht dies gerade eben den Schauspieler Vincent Price und seine unverwechselbare Präsens aus.
Die Handlung bei DAS PENDEL DES TODES ist jedoch etwas zu verworren ausgearbeitet worden und schwächelt dann auch leider in mancher Frage der Logik doch erheblich, bzw. lässt auch einige Fragen schlicht unbeantwortet.

Spätestens jedoch die Figur des Dr. Leon entwickelt sich mit der Zeit zu einer völligen Witzfigur. Das er fälschlicher Weise einen Tod bescheinigt um den Nebenbuhler seiner Angebeteten in den Wahnsinn zu treiben, ist ja noch verständlich. Dann aber gleich auch Don Medinas Tod zu diagnostizieren, der gleichsam nicht tot ist, legt die Vermutung nahe, dass er seine ärztliche Kunst über Neckermann-Reisen erworben zu haben scheint. Die Bezeichnung Kurpfuscher statt Doktor wäre im Film wohl gleich zu Beginn angebrachter gewesen. Hier hätte man schon seitens des Drehbuches etwas mehr Sorgfalt walten lassen sollen.

SzenenfotoMan sei mir jetzt nicht böse, aber mehr als drei von fünf Sternchen kann ich dem Film DAS PENDEL DES TODES nun wirklich nicht geben. Die Schauspieler geben in der Mehrzahl ihr bestes, die Bildgewalt ist beeindruckend und die Atmosphäre ist hübsch schaurig. Dies kann aber leider nicht über Ungereimtheiten und diverse Logiklöscher hinweg täuschen, die dann doch sehr auffällig daher kommen. So ist DAS PENDEL DES TODES kein völliger Absturz, im oberen Bereich der Poe-Verfilmungen spielt der Film aber nicht die erste Geige und an den Film DIE MASKE DES ROTEN TODES kommt er um Längen nicht heran. Für eingefleischte Poe-Fans bleibt DAS PENDEL DES TODES trotzdem ein Pflichtbeitrag in der Sammlung.

Ausblick:
Wir bewegen uns in der Folge 36 meiner Reihe DER PHANTASTISCHE FILMKLASSIKER mal in eine völlig andere Richtung des Schreckens. Ähnlichkeiten mit dem Zombie-Thema liegen da durchaus auf der Hand und doch wird man in dieser Sparte des Horror nicht auf Untote treffen.

Was den Film an sich angeht, so hat er den Machern nicht nur Lob eingebracht, auch wenn er unter Fans dieser Filme wohl der Spitzenreiter dieses Subgenre des Schreckens war (oder immer noch ist). Manche waren sogar der festen Überzeugung das der dargestellte Schrecken eben nicht nur Fiction war, was dann auch die Damen und Herren des Gesetzes auf den Plan rief. Etwas mag dies auch an der dokumentarischen Machart liegen, die man hier im Handlungsverlauf dieses Vertreters des Horror-Subgenre pflegte. Tierschützer hingegen dürften zu recht schockiert gewesen sein, denn um die Handlung möglichst realistisch zu gestalten, verzichtete man hier eben auf die besagte Fiction und passende Spezialeffekte.

Ich könnte jetzt etwas zum Handlungsort hier einfließen lassen, doch dann wäre in Sachen Rätsel bereits die halbe Miete drin (wenn nicht sogar noch etwas mehr). Denn der war für dieses Subgenre doch recht speziell zu nennen.

Das einzige was ich euch allerdings noch mit auf den Weg geben kann ist der Hinweis, dass unsere Hauptdarsteller nicht überleben werden und innerhalb der Handlung zu recht unschönen Mitteln greifen, um ihre Dokumentation möglichst effektvoll zu gestalten. Leider haben sie da aber dann die Rechnung ohne ihre Opfer gemacht, die recht grausam zurück zu schlagen wissen.

Eines kann ich aber noch als Hinweis verraten: Filme dieses Subgenre kamen damals quasi im Schlepptau mit der Welle der Zombiefilme Mitte der 70er Jahre bis Anfang der 80er Jahre heraus und verschwanden dann plötzlich auch wieder nach einiger Zeit völlig in der Versenkung.

Na, schon eine Ahnung welchen Film ich demnächst hier bespreche (oder zumindest eine Ahnung, um welches Subgenre es sich handelt)? Nein? Dann hier doch noch einen Tipp: In diesem Horror-Subgenre waren damals weder die US-Amerikaner noch die Engländer je Federführend. Dafür verwette ich sogar eine Pizza.
Das Pendel des Todes (The Pit and the Pendulum)
Das Pendel des Todes
(The Pit and the Pendulum)
mit Vincent Price, John Kerr, Barbara Steele, Luana Anders, Anthony Carbone u.a.
Regie und Produktion: Roger Corman
Drehbuch: Richard Matheson
Produzenten: James H. Nicholson, Samuel Z. Arkoff
Verfilmung: Nach einer Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe
Genre: Horror
Laufzeit: 77 Minuten
DVD/FSK: 12 Jahre
Vertrieb: Twentieh Century Fox Home Entertainment, Deutschland
USA 1961

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Kommentare  

#1 Mainstream 2016-03-06 01:36
-
Ehrlich?! Für den "Ausblick" hast Du dir ausgerechnet
diesen Film ausgesucht. Respekt, aber das ist wirklich
harte und schwere Kost. Bin mal gespannt auf Deine
Einschätzung.
Mein erstes Mal ist gerad fünf Jahre her, und muss
sagen, das zehrt an den Nerven.
#2 Laurin 2016-03-06 03:19
@Mainstream:
Ich könnte jetzt antworten, "man könnt sich ja sonst nichts", aber das wäre wohl dann doch etwas zu makaber. ;-)
#3 Andreas Decker 2016-03-06 16:15
Na ja, dass der gute Doktor nichts taugt, ist kein Wunder. Zu der Zeit hielt man es für eine gute Idee, dir Löcher in den Kopf zu bohren, um die bösen Geister rauszulassen oder dich zur Ader zu lassen. Insofern ist auch Dr. Leon nur ein Quacksalber mehr, der Unsinn faselt. Fand ich eher noch stimmig.

Aber du hast völlig recht, dass das Ganze recht planlos ist. Selbst wenn sich Don Medina umgebracht hätte, hätte Elisabeth wohl kaum von den Toten auferstehen können, solange es die Schwester noch gibt. Ein Sturz von der Kellertreppe? Aber das hätte man auch mit dem Don machen können. Gift in die Suppe vom Doktor? Alles wäre einfacher gewesen als der beknackte Plan :lol:

Ist trotzdem spaßig anzusehen. Und der Film ist immer noch besser als die putzige deutsche Verfilmung des Themas mit Lex Barker und Chris Lee. Obwohl, die ist so albern, dass sie fast schon wieder gut ist.

Beim Raten passe ich. :-) Ich bin zu faul, um nachzusehen, und weiß nicht mehr, ob D'Amato oder Lenzi Probleme mit dem Tierschutz bekamen. Aber da ich ein großer Fan des Italo-Films bin, kannst du ruhig mehr davon bringen. Da gibt es so großartige Neuveröffentlichungen.
#4 Laurin 2016-03-06 18:42
@Andreas Decker:
Ja, was einen "Plan" anging, der stand wohl noch auf der Wunschliste für den Weihnachtsmann. :lol:
Die Ärzte des 16. Jahrhunderts dürften aber zumindest so getan haben, als hätten sie ihre Weisheit mit Löffeln gefressen. Davon ist unser guter Dr. Leon aber auch noch weit entfernt.
Die Verfilmung mit dem guten Lex Barker habe ich - glaube ich - nur ein oder zweimal im Fernsehen gesehen und war von diesem nicht wirklich angetan. Von daher ist diese Version noch Gold wert.

Beim raten sollte man nie faul sein. ;-)
D'Amato & Lenzi haben mit diesem Film aber schon mal nichts zu tun. :-*
Und was damals den Gesetzgeber anging, dem schwante zuerst sogar noch schlimmeres als nur der Tierschutz. :eek:

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