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Ein phantastischer Filmklassiker - Teufelsrituale, ein Talisman und blutsaugende Weiblichkeit

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 34
Teufelsrituale, ein Talisman und blutsaugende Weiblichkeit

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden.


Und bei Vampiren sprang da nicht gleich immer Dracula aus der Kiste.

Die Gruft der toten Frauen (Devils of Darkness)Die Gruft der toten Frauen (Devils of Darkness)
Der Prolog des Films fängt schon mal mit einem recht netten Einfall an. Schauen wir doch gleich einmal herein:

Es beginnt mit einer feucht fröhlichen Verlobungsfeier unter Zigeunern, ganz in der unmittelbaren Nähe eines verschlafenen Dorfes in der Bretagne. Nur etwas dumm, dass ebenfalls in nicht weiter Entfernung ein Friedhof gelegen ist, wo in einem Grab der böse Graf Sinistre verbuddelt liegt.

Und Sinistre ist nicht irgendein Graf, sondern ein ehemaliger Vampir, der jedoch immer noch keine Ruhe in seinem Grab finden mag. Als dann eine Fledermaus sich der feurigen Braut Tania nähert, stirbt sie auf seltsame Weise kurz darauf zum Leidwesen der Angehörigen und des Bräutigams.

Doch auch für Tania bedeutet der Tod nicht das Ende auf Erden und so erwacht sie wieder und Graf Sinistre (der sich nunmehr in menschlicher Gestalt zeigt), macht die Schönheit sogleich zu seiner willigen Dienerin und dunklen Braut.

Die Gruft der toten Frauen (Devils of Darkness)Im Windschatten von Dracula – Die blutsaugende Verwandtschaft:
Im Jahre 1965 fand der Film DEVILS OF DARKNESS seinen Weg in die englischen Kinos, wobei ihm jedoch keine Premierenfeier gegönnt wurde. Ganz im Gegenteil. Meistens kam er gleich im Huckepackverfahren mit einem anderen Film in die Lichtspielhäuser. Da lief er dann mit Filmen wie etwa MONDO DI NOTTE – WELT OHNE SCHAM gleich im Doppelpack.

Doch schon im Juli 1964 gab es einen erhobenen Zeigefinger für den Film, als man ihn der British Board of Film Classification vorlegte. Gab es doch eine Szene, in der eine recht leicht bekleidete junge Frau mit einer Schlange tanzte. Die Schlange ist dabei unverkennbar ein Phallussymbol und die unzüchtige Bekleidung (auch unter Kennern das spärliche Etwas genannt) tat das übrige dazu um die hohen Moralwächter Rad schlagen zu lassen. Da darf man dann schon Dankbar sein, dass wir viele Jahre später Salma Hayek als Santanico Pandemonium in dem Film FROM DUSK TILL DAWN sogar noch etwas spärlicher bekleidet mit einer Riesenschlange tanzen sehen durften.

Damals jedoch war man im guten alten England noch einem Herzinfarkt nahe bei solch geballter erotischer Weiblichkeit. Die sexuelle Revolution war ja erst im Begriff, den muffigen Staub aus der Feinripp-Unterwäsche zu blasen, den die Tugendwächter viele Jahrzehnte gehegt und gepflegt hatten. Also gab es erst einmal den gut gemeinten Ratschlag, diese liederliche Szene aus dem Gesamtfilm zu entfernen, dem man dann seitens Tom Blakeley und seiner Produktionsfirma Planet Films dann auch nach kam. Die Szene ist innerhalb der DVD jedoch wieder enthalten und in Gesamtlänge nochmals als einzelne Filmszene abrufbar. Erotisch wirkt der Schlangentanz allerdings nur bedingt, da die Tänzerin etwas hektisch in der Gegend herum zuckt. Da lobe ich mir dann doch wieder die wirklich erotische Schlangentanzszene mit Salma Hayek. Planet Films war im übrigen eigentlich ein reines Label, dass Tom Blakeley dann 1962 zu einer Produktionsfirma umbaute, um dann mit Bill Chalmers und dem Regisseur Lance Comfort quer durch alle Genres Filme zu produzieren. Das ganze lag Tom Blakeley ja auch im Blut, denn bereits sein Vater John Blakeley tat sich als Filmproduzent hervor.

Dabei ist der Film DIE GRUFT DER TOTEN FRAUEN nicht einmal ein wirklich echter Vampirfilm. Viel eher fällt er auf, weil in ihm eigentlich verschiedene Sachen des Horrorgenre gemixt wurden. Auf der einen Seite nahm man sich natürlich der Thematik der Blutsauger an, vermied allerdings jede Verbindung zum Edelgrafen Dracula, den die Hammer-Produktion gerne immer wieder auferstehen ließ. Zum anderen griff man dann auch das Thema der Satanssekten und ihren schwarzen Messen auf. Das ganze dann gut gemixt und mit einer geballten Weiblichkeit an Darstellerinnen gewürzt und fertig war ein durchaus solide gemachter Horrorfilm, der sich nicht einmal hinter den Filmen des Hammer Studios verstecken müsste.

DIE GRUFT DER TOTEN FRAUEN beglückten dann auch im Jahre 1965 auch gleich die Lichtspielhäuser in den USA. In Deutschland mussten die Fans der Blut saugenden Gilde allerdings bis August 1968 warten, bis das der Film dann endlich in den Kinos lief.

SzenenfotoDer Phantastische Film mal Zwei:
Wer sich heute die DVD (oder wie ich vor ein paar Jahren) zulegt, der dürfte allerdings etwas verwirrt sein, denn auf dem DVD-Cover taucht eben die Bezeichnung „DER PHANTASTISCHE FILM“ auf. Ein verwirrendes Element, dass ich dann auch gerne in meinem letzten Ausblick genutzt hatte, um die ratende Gemeinde etwas in Richtung trockene Wüste zu schicken.

Fakt ist, dass DVD-Label E-M-S hat eine eigene Reihe unter dem Überbegriff „Der Phantastische Film“ kreiert, weswegen dieser Überbegriff dann auch im Jahre 2008 das Cover der DVD, DIE GRUFT DER TOTEN FRAUEN ziert. Weitere Filme der Reihe bei E-M-S sind z.B. IM BANNE DES DR. MONSERRAT oder DER DÄMON MIT DEN BLUTIGEN HÄNDEN und ähnliches. Mit der schon legendären Filmreihe „Der Phantastische Film“ des ZDF (Start der Filmreihe 1970) steht dies aber in keinem Zusammenhang. Aber man bedient sich ja gerne einem so vertrauensvollen Titel, weshalb ich meine Reihe ja auch bewusst  DIE PHANTASTISCHEN FILMKLASSIKER genannt hatte.

Doch sicher wollt ihr jetzt wissen, wie es in dem Film weiter geht, nachdem ich euch den Prolog des Films schon vorgestellt habe. Daher gehen wir gleich weiter im Programm, was den Inhalt der Handlung von DIE GRUFT DER TOTEN FRAUEN betrifft.

SzenenfotoWenn die alte Liebe eines Vampirs zu rosten beginnt:
Den Urlaub in dem kleinen Nest in der Bretagne hätten sich der Schriftsteller Paul Baxter sowie Anne und ihr Bruder Keith besser erspart. Denn kaum in einer nahen Höhle angekommen, findet unser Höhlenforscher Keith nicht nur einige Särge, sondern wird auch sogleich von Graf Sinistre angegriffen und ermordet. Als dann Keiths Leiche geborgen wird, ist Sinistre wiederum nicht weit weg und tröstet seinerseits nun die trauernde Anne. Bei einem nächtlichen Spaziergang fällt Anne jedoch auf, dass Sinistre kein Spiegelbild im Wasser wirft, als sie mit ihm über eine kleine Flussbrücke flaniert.

Die darauf folgende Auseinandersetzung jedoch geht für Sinistre nicht so gut aus, denn er verliert sein Amulett in Form einer Fledermaus. Das Leben von Anne rettet dieser Umstand allerdings nicht.

Doch Baxter, der von Annes Tod erfährt, fällt eben bei seinen Nachforschungen auf besagter Brücke dann dieses für Sinistre wichtige Amulett in die Hände. Als man Baxter dann noch erzählt, dass die Todesfälle alle auf Unfälle zurück zu führen seien, fehlt ihm dazu verständlicher Weise der Glaube. So lässt er die Leichen nach London überführen, damit sie dort nochmals genauer untersucht werden können. Das Vertrauen in die örtliche Polizei hält sich bei Baxter jedenfalls in sehr engen Grenzen und das nicht zu Unrecht.

Sinistre selbst hält mit seinen Getreuen indessen eine okkulte Zeremonie ab und fordert von ihnen die umgehende Wiederbeschaffung seines verschwundenen Amulett.

Baxter, selbst wieder in der Heimat angekommen, weilt indessen auf einer Party, wo er sich recht schnell mit dem interessanten Model Karen Steele anfreundet. Doch auch Sinistre hat unlängst seine Zelte neu aufgeschlagen und selbst ein Auge auf die junge Karen geworfen, die er am liebsten gleich zu seiner neuen Braut machen würde, wäre da nicht noch Tania. So überwältigt er Karen, als sie in ihre Wohnung zurück kehrt um sie zu beißen und damit unter seine geistige Kontrolle zu zwingen. Am nächsten Tag versucht Baxter daher vergeblich, Karen telefonisch zu erreichen. Doch auch eine andere Nachricht schockiert ihn, denn die Leichen von Keith und Anne sind bei der Überführung nach London spurlos verschwunden. Alarmiert wendet sich Baxter mit diesen Informationen an Dr. Robert Kelsey, der auch sogleich von okkulten Ritualen und einem gefährlichen Dämon zu berichten weiß, der in der Nähe des Dorfes sein Unwesen treiben soll. Dieses Wissen jedoch sollte sich später als Nachteil für Dr. Kelsey heraus stellen, der angeblich durch eine ausgebrochene Giftschlange zu Tode kommt.

SzenenfotoSinistre versteigert sich gefühlsmäßig indessen immer mehr in das Model Karen, dass er leicht bekleidet zu malen beginnt. Dies macht seine aktuelle Braut Tania misstrauisch, auch wenn Sinistre ihre Sorgen zu zerstreuen versucht. Der Gefahr für ihre höllische Beziehung bewusst, schickt Tania Karen daher fort.

Paul stöbert indessen in einer Bibliothek in einigen okkulten Büchern und beschließt ein Buch auszuleihen, in dem okkulte Amulette abgebildet sind. Doch dies wird ihm nicht gestattet, da dieses Buch angeblich ungeheuer selten sein soll. Dann findet er jedoch das Bild von Karen und nimmt es sogleich mit in sein Hotelzimmer. Als er am nächsten Tag das besagte Buch weiter durchforsten möchte, ist es plötzlich jedoch spurlos verschwunden.

Tania hat es ihrerseits gestohlen um die Seiten daraus zu verbrennen, die sich um die Wahrheit über Sinistre drehen. Als sie jedoch begreift, dass Sinistre bezweckt, sie durch Karen zu ersetzen, rettet sie die Seite aus den Flammen wieder und lässt sie mit einer geheimen Botschaft Baxter zukommen.Das Gemälde von Karen schlitzt sie indessen wütend mit einem Messer auf, woraufhin dieses zu bluten beginnt.

Baxter findet die besagten Seiten denn auch und wendet sich nunmehr direkt an die Polizei und erzählt Inspector Malin von dem ominösen Buch. Neben der herausgetrennten Seite hatte Tania ja auch einen Hinweise zurück gelassen, der Baxter direkt zur von Sinistre entführten Karen führen soll. Diese befindet sich in einem Anwesen, in dem nicht wenige Bekannte von Baxter sich als Mitglieder von Sinistres Teufelssekte heraus stellen. Als Karen in ihrer Gefangenschaft indessen einen Schwächeanfall bekommt, fällt das Kreuz einer Halskette auf ihre Schulter und brennt sich dort wie ein Brandmal ein. Baxter und Malin machen sich indessen auf zu dem Landsitz, wo sie recht schnell auf eine Falltüre im Boden stoßen, die direkt in eine Art Gruft oder Höhle führt.

Dort vollzieht Sinistre mit seinen Sektenanhängern gerade das Ritual der Vermählung mit Karen, woraufhin Tania dem schockierten Sinistre das eingebrannte Schandmal des Kreuzes auf Karens Schulter präsentiert. Im gleichen Augenblick schlägt eine Art Blitz ein und versetzt die gesamte Gruft in eine Flammenhölle. Sinistre gelingt es zwar mit Karen in seiner Gewalt dem Feuer der Gruft zu entkommen, während Tania und seine Teufelsdiener von herabfallenden Felsblöcken erschlagen werden. Doch oben auf einem alten Friedhof angekommen, können Baxter und Inspector Malin Karen retten, während Sinistre sich mit einem großen Kreuz konfrontiert sieht und sich selbst entzündet um direkt vor ihren Augen bis auf das Skelett zu verfallen.

SzenenfotoMeine Filmkritik:
Man hätte hier auch den eigentlichen Dämon Sinistre etwas anders gestalten können, anstatt als Vampir. Doch weil Dracula und Co. von den Hammer-Studios ihre Erfolge zeitigten, griff man wohl hier auch gleich das Thema des Vampirismus auf und mixte es durchaus gekonnt mit der Thematik um eine Satanssekte.

Wirklich gefährlich kam auch Hubert Noel (man verzeihe mir hier wieder einmal die zwei fehlenden Punkte über dem „e“ bei Noel) als Graf Sinistre nicht direkt herüber, was aber durchaus nicht negativ sein musste, denn schließlich soll auch Luzifer der schönste von allen Engeln Gottes gewesen sein. Und nirgendwo steht in Stein gemeißelt, dass der Bösewicht immer wie eine Tüte Mücken durchs Land holpern muss.

Gesamt gesehen ist die Story sogar recht ansprechend gestrickt und ebenso ansehnlich umgesetzt worden, so das es daran eigentlich nichts zu bemängeln gibt. Letzteres mag auch Tom Blakeley als Produzent gedacht haben, denn der Film lief trotzdem in den Kinos recht gut, auch wenn er in England quasi nur im Doppelpack mit einem anderen Film im Kino verwurstet wurde. Schade eigentlich, denn DIE GRUFT DER TOTEN FRAUEN konnte so mancher Produktion der Hammer-Studios durchaus das Wasser reichen und hätte daher etwas mehr an eigenständiger Aufmerksamkeit verdient gehabt.

SzenenfotoHätte man sich nicht unbedingt des Vampirismus-Themas angepasst und in Sachen Okkultismus die Prioritäten des Dämons Sinistre etwas anders gelagert, hätte er sogar noch etwas mehr hervor stechen können. Das man allerdings wohl auf Nummer Sicher gehen und sich somit dem Trend der gräflichen Blutsauger nicht verschließen wollte, ist auf eine gewisse Art allerdings auch verständlich. Filmproduktionen sind eben in erster Linie auch nur ein Geschäft und Geschäfte lassen nicht viele Spielräume für Experimente, zumindest dann, wenn man gewillt ist, finanziell von einem schon bestehenden Trend zu profitieren.

Gesamt gesehen muss man aber neidlos sagen, dass die Story nicht unspannend umgesetzt wurde und auch die Darstellerinnen und Darsteller ihre Sache recht gut gemacht haben. Daher gibt es von mir hier durchaus lockere vier von insgesamt fünf Punkte, auch wenn ich mir hierbei etwas mehr Experimentierfreude gewünscht hätte, statt sich an die Welle von Dracula und dessen Verwandtschaft einfach anzuhängen.

Ausblick:
Da hängt sich das hübsche Schwesterlein an einen älteren Liebhaber, heiratet ihn und zieht mit ihm von dannen. Und dann muss irgendwann das Brüderlein antanzen um heraus zu finden, woran das Schwesterlein denn nun so plötzlich verstorben ist.

Diese Ausgangssituation, ab und an ein kleines Erdbeben und eine ganz dicke Portion Wahnsinn sind einige Grundzutaten für den nächsten Beitrag in meiner Reihe, DER PHANTASTISCHE FILMKLASSIKER.

Und je mehr man sich mit der Story befasst, um so mehr kommt man dahinter, dass da im Staate Dänemark einiges Faul ist und eben nicht alles so zu sein scheint, wie man es anfänglich erwartet hätte.

Das sollte eigentlich für unsere Freunde des wöchentlichen Rätsels genügen, um hinter den Titel des Films zu kommen.

Der Titel meiner DVD hört sich dabei recht unspektakulär an und weist eigentlich nicht auf die literarische Vorlage hin. Doch auf dem Cover kann man es sich dann doch nicht gänzlich verkneifen, eben diesen literarischen Titel und seinen Verfasser/Autor (so ganz nebenbei) zu benennen. Und würde ich diesen literarischen Titel oder dessen Autor nennen, wäre das Rätsel wohl keines mehr.

Also, welchen Film bzw. welche literarische Verfilmung werde ich euch als Folge 35. von DER PHANTASTISCHE FILMKLASSIKER präsentieren?

Und wer jetzt glaubt, ich gebe hier jetzt doch noch einen kleinen Tipp, den muss ich enttäuschen. In der linken Hand habe ich gerade nämlich eine qualmende Kippe und mit der rechten Hand greife ich gleich mal zur Tasse Kaffee. Und ohne Hände lässt sich kein Hinweis mehr platzieren, sei er auch noch so klein und niedlich. Also denn, tschüss bis zum nächsten Mal.
Die Gruft der toten Frauen (Devils of Darkness)
Die Gruft der toten Frauen
(Devils of Darkness)
mit Willian Sylvester, Tracy Reed, Carole Gray, Diana Decker, Hubert Noel, Rona Anderson, Peter Illing, Victor Brooks, Eddie Byrne, Gerard Heinz, Brian Oulton, Walter Brown, Marie Burke, Marianne Stone, Avril Angers u.a.
Regie: Lance Comfort
Drehbuch: Lyn Fairhurst
Produktion: Tom Blakeley
Genre: Horror
Laufzeit: 82 Minuten
DVD/FSK: 16 Jahre
Vertrieb: E-M-S/DVD-Reihe Der Phantastische Film
Großbritannien 1965

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Kommentare  

#1 Andreas Decker 2016-02-27 14:09
Ich bin ein großer Freund des britischen Nischenhorrors, von Pete Walker bis zu Tigon. Ein lohnendes Thema. Ich kenne eine Menge davon, aber der ist mir bis jetzt entgangen. Klingt sehenswert. Eine Frage: Taugt das Booklet von E-M-S was? Die sind ja oft großartig, wie bei X-Rated und anderen, aber auch da gibt es arg prätentiöses Zeugs.

Die englischen Filmzensoren waren hart drauf. In ein paar Hammerfilmbüchern gibt es Auszüge über die endlosen Diskussionen mit den Filmfirmen. Da wurde erbittert um jeden Blutstropfen und jeden vermuteten Nippel gefeilscht.

Hm, das mit dem Tip spare ich mir. Das haben wir ja schon vor ein paar Wochen diskutiert, welcher dieser Filme der Serie wem warum gefällt :-) Oder vielleicht doch. Mir gefiel immer Vinnies weißes Haar, sah so punkig aus. :lol:
#2 Laurin 2016-02-29 09:30
"Booklet"? Bei meiner Version von E-M-S, siehe auch Cover unten, gibt es nur die DVD mit Wendecover. Extras sind nur Trailer und Fotostrecke. Da kann ich also nicht wirklich viel zu sagen. Der Film selbst ist aber durchaus sehenswert. ;-)
Ja, Vinnie sieht mit der weißen Tolle wirklich punkig aus. Irgendwie so wie Billy Idol. :lol:

PS: Falls von mir in kürze nichts kommt, liegt es an der Telekom (Anbieterwechsel). Tippe hier gerade vom PC vom Arbeitsplatz, weil ich im Moment zu Hause vom Internet und Telefon faktisch abgeschnitten bin, bis das die Herren von der Telekom sich mal bewegen. :cry:
#3 Andreas Decker 2016-02-29 12:00
zitiere Laurin:
"Booklet"? Bei meiner Version von E-M-S, siehe auch Cover unten, gibt es nur die DVD mit Wendecover. Extras sind nur Trailer und Fotostrecke.


Danke für die Info. Ich hatte nicht genug rumgeklickt. Laut dem ofdbShop gab es das zuerst wohl mit Booklet im Schuber, die bei der Neuauflage wegfielen. Ist aber wohl vergriffen. Nun gut. Mal sehen, ob ich ihn mir besorge.
#4 Andreas Decker 2016-02-29 12:03
P.S.
Viel Glück mit der Telekom. ;-) Ich kann da nur Gutes drüber berichten, aber andere haben die Götter da eher im Stich gelassen. Ich drück mal die Daumen.
#5 Laurin 2016-02-29 13:11
Ja, die Götter lassen sich da Zeit, Andreas Decker. Die Telekom kommt erst am Samstag bis 16 Uhr raus bei mir. Da wird leider der nächste Artikel zu den PHANTASTISCHEN FILMKLASSIKERN diesen Samstag pausieren müssen, weil ich den nicht rechtzeitig an Horst schicken kann. Sorry, aber das Leben verteilt manchmal auch technische Nackenschläge. Bin aber, wie ich gerade unter Kollegen höre, kein Einzelfall nachdem sie den Anbieter gewechselt haben. :sad:
#6 Thomas Mühbauer 2016-02-29 17:31
Mach' Dir keinen Stress, Laurin, davon geht das Haus nicht unter... ;-)
#7 Harantor 2016-02-29 21:58
Die morgigen Updates gibt es außer der Neo-Rhodan-Kolumne von Alex erst Dienstagmorgens- Wg. Männergerippe

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