Leit(d)artikel KolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Ein phantastischer Filmklassiker - Wüste, Wissenschaftler und Riesentarantel

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 16
Wüste, Wissenschaftler und Riesentarantel

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden. Und da gehören Riesentaranteln einfach dazu.


Tarantula (Tarantula)Tarantula (Tarantula)
Lustig, der Originaltitel ist auch der deutsche Titel. Kam ja in den früheren Jahren nicht wirklich oft vor und oftmals kam es dann zu etwas kruden, manchmal witzigen und durchaus auch mal zu bedenklichen Eindeutschungen.

Wisst ihr eigentlich, wie groß so manche heimische Spinnenart werden kann? Also ich hatte mal das Glück (oder den Ekelmoment, ganz wie man es betrachten will), so ein schwarzes (aber haarloses) Vieh zu sehen, dass sich wohl allen Gefahren zu Trotz behaupten konnte und nur vom Körper her schon recht stattlich wirkte. Wohlgemerkt der Körper und da kommen dann die acht Beine noch dazu. Irgendwie lief es mir eiskalt den Rücken runter, während ich etwas Abstand von dieser heimischen Mutation der Natur nahm. Da kommt dann auch eine gewisse Form von Spinnenphobie hinzu, die ich auch noch mein eigen nennen darf. Nun laufe ich nicht gerade kreischend vor dieses Tierchen davon, aber ich mag sie nicht und je größer sie werden, um so eisiger ist der Schauer der mir da am Rücken langläuft. Nun mag mir ja jemand kluger Weise wieder erzählen wollen, wie nützlich diese Tierchen doch sind, aber bei mir in der Wohnung (und das sogar noch ohne Mietvertrag) machen diese Monsterchen eigentlich sofort die Bekanntschaft mit meinem Freund Badelatschen.

Dabei soll es sogar Leute geben, die sich die richtig großen und behaarten Taranteln als Haustiere halten. Ich hatte früher mal eine junge Frau kennen gelernt, die mir freimütig gestand, gleich zwei dieser Exoten als Schmusetierchen in der Wohnung zu halten. Gut, ich habe sie dann nie besucht, wer weiß wofür das gut war. Andererseits bin ich ja ein Horrorfan und Horror hat ja auch immer etwas mit Angst, Schrecken und auch Ekel zu tun, wodurch dieses Viehzeug dann doch auch wieder eine gewisse Faszination ausstrahlt, Phobie hin oder her.

In einer Fachzeitschrift hatte ich mal gelesen, dass es irgendwo in der Urzeit einmal Vorfahren dieser Arachniden gegeben haben muss, die von der Größe her einem Dackel verträumt in die Augen hätten blicken können. Ich stelle mir gerade vor, so was spaziert gerade durch mein Wohnzimmer. Für den Badelatschen wäre sie zu groß und zum Gassi gehen fehlt mir hierfür die passende Leine, aber vielleicht holt sie ja am frühen Morgen die Zeitung rein.
Gut, genug gefachsimpelt, sonst kommen wir noch zur direkten Verwandtschaft der Skorpione usw, die auch ein paar stattliche Größen aufweisen können, wie ich in meinem damaligen Urlaub in Sri Lanka selbst feststellen durfte.

Für die Tarantel, die Jack Arnold damals auf die Zuschauer losgelassen hat, dürfte ein Dackel wohl schon zu Beginn eigentlich nur ein kurzer Zwischensnack darstellen. Und glauben sie mir, wenn sie die dann das zweite mal sehen, wenn sie in der nähe von Desert Rock in Arizona sich blicken lässt, ist sie schon wieder enorm gewachsen. Doch warum wird so eine Tarantel plötzlich so groß wie ein Dinosaurier? Dazu müssen wir uns schon mal dem Inhalt des Film zuwenden und prompt kommen wir wieder einem Wissenschaftler in die Quere, die damals für so einige schaurige Momente in Filmen und Romanen herhalten mussten.

SzenenfotoVon der Welternährung zum unfreiwilligen Nahrungsmittel:
Das ganze beginnt in dem Augenblick, wo ein Mann mit wirklich heftigen körperlichen Deformierungen durch die Wüste stolpert um kurz darauf zu sterben. Sheriff Andrews vom nahen Wüstenstädtchen Desert Rock scheint völlig überfordert und lässt sogleich den jungen Arzt Dr. Hastings eine Untersuchung vornehmen. Doch auch Hastings stellen diese körperlichen Deformationen vor ein ungelöstes Rätsel, denn diese Krankheit, die für den Tod verantwortlich ist, müsste über viele Jahre aktiv gewesen sein um so etwas verursachen zu können. Doch auch Professor Deemer wurde vom Sheriff zum Leichenhaus gebeten und dieser identifiziert den Toten als Dr. Eric Jacobs, mit dem er zusammen in einem einsam gelegenen Haus wissenschaftliche Experimente betrieb. Als Todesursache gibt Professor Deemer Akromegalie an.

Doch Dr. Hastings hat da so seine berechtigten Zweifel, denn diese Krankheit ist äußerst selten und vor kurzem schien Dr. Jacobs noch völlig gesund gewesen zu sein. Da dieser Krankheitsverlauf gegen jede bekannte Studie verlaufen sein muss, weckt dies die Neugier von Dr. Hastings, was diese unbekannten Experimente der Wissenschaftler betrifft.

Hastings trifft unterdessen in der Stadt die junge Stephanie Clayton, die bei den Wissenschaftlern als neue Assistentin anfangen wollte. Er bringt sie zu Professor Deemer, der ihn nun darin einweiht, dass er und sein toter Kollege an einer synthetischen Nährlösung arbeiten, um einer stetig wachsenden Weltbevölkerung die Nahrungsmittel nicht ausgehen zu lassen. Leider kann er ihm seine Erfolge an verschiedenen Tieren nicht mehr zeigen, weil bei einem Brand scheinbar alle Exemplare verbrannt sind. Dabei verschweigt Professor Deemer, dass es kurz vorher zu einem Kampf im Labor gekommen ist, wo der Laborant Paul, ebenfalls völlig körperlich deformiert, ihm diese Nährlösung gespritzt hat. Paul stirbt kurz darauf und Professor Deemer vergräbt dessen Leiche heimlich. Das bei dem Brand eine überdimensional gewachsene Tarantel entkommen konnte, ist Professor Deemer jedoch entgangen.

SzenenfotoIn der Wüste kommt es später zu einer weiteren rätselhaften Begebenheit, als sich plötzlich einige Felsen aus unbekannten Gründen lösen und Hastings sowie Stephanie fasst erschlagen. Besorgt bringt Hastings sie in seinem Wagen zurück zum Professor, worauf kurz danach sich dann der Grund für die plötzlich herabstürzenden Felsen in Form einer riesigen Tarantel offenbart. Doch Stephanie entgeht nicht, dass auch der Professor sich äußerlich immer mehr zu verändern beginnt und unter Stimmungsschwankungen zu leiden scheint.

Auf der Farm der Andersons müssen sich der Sheriff und Hastings indessen um eine andere seltsame Begebenheit kümmern. Einige Pferde der Andersons sind in kürzester Zeit bis auf das blanke Gerippe scheinbar verspeist worden und überall finden sie große Lachen mit einer seltsamen weißen Flüssigkeit.

In der Nacht darauf wird die Farm von Anderson erneut von der Riesenspinne angegriffen, worauf diese auch vor den Menschen nicht mehr Halt macht. Später nimmt Hastings eine Probe von der ebenfalls wieder aufgetauchten weißen Flüssigkeit und kann diese  dann grob als eine Art Insektengift identifizieren. Doch auch Stephanie meldet sich erneut bei Hastings, weil es dem Professor immer schlechter geht. Als er eintrifft, erzählt dieser ihm, was in den letzten Tagen vorgefallen ist und das alle ins gigantische gewachsenen Tiere, darunter auch eine übergroße Tarantel, im Feuer verbrannt seinen. Hier wird Hastings hellhörig und lässt sich von einem Labor in Phoenix bestätigen, dass es sich bei dieser rätselhaften Flüssigkeit um hochkonzentriertes Spinnengift handelt.

Als er nach Desert Rock zurück kehrt, informiert er sogleich den Sheriff, dass in der Wüste irgendwo eine gigantisch gewachsene Tarantel ihr Unwesen treibt. In der gleichen Nacht greift das Ungeheuer das Haus von Professor Deemer an, der mittlerweile körperlich völlig deformiert ist. Zwar gelingt es Hastings noch, Stephanie zu retten, doch der Professor endet grausamer Weise als Spinnenfutter. Auf der Flucht vor der Tarantel treffen die beiden auf weitere Polizisten, die selbst mit Maschinenpistolen nichts mehr gegen dieses gigantische Monster auf acht Beinen ausrichten können. Hastings und der Sheriff ahnen, dass die Riesenspinne auf der Suche nach ausreichend Nahrung sich unweigerlich der kleinen Wüstenstadt nähern wird. Eiligst verständigt man die Luftwaffe, die dem Monstrum mit Napalm auf den Pelz rücken soll, da auch Sprengstoff das Ungetüm nicht mehr aufhält. Nun sehen auch die letzten Zweifler, dass Hastings mit seiner phantastisch anmutenden Warnung recht hatte, denn das Monster steht kurz davor, in die Stadt einzufallen. Erst die angreifenden Kampfjets können die Riesenspinne mit Napalmbomben in einem flammenden Inferno vor der Stadt vernichten.

SzenenfotoJack Arnolds Spitzenleistung:
Es ist ja nun nicht der erste Artikel zu einem Film von Jack Arnold (und auch nicht der letzte – versprochen) und man muss eigentlich sagen, dass er in Sachen Monster und Horror wirkliche filmische Glanzleistungen abgeliefert hat, die vielen noch verdammt lange im Gedächtnis geblieben sind. TARANTULA gehört dabei schon wegen seiner damaligen, sehr gut umgesetzten Spezialeffekte zu den wahren Klassikern des phantastischen Films.

Zwar kann man in der einen oder anderen Szene sehen, wie z.B. einmal ein Bein der Tarantel plötzlich etwas im Bild verschwindet, oder dass das Hintergrundbild etwas durch die Spinne hindurch schimmert, doch für einen Film aus dem Jahre 1955 muss man auch Heute noch den Hut vor diesem Können in Sachen Effekte ziehen. Auch die Story, einerseits durchaus einfach gestrickt, weiß zu überzeugen und systematisch baut sich eine Spannung auf, die man in manchen moderneren Filmen oftmals schmerzlichst vermisst. Alleine schon die Szene, in der die Tarantel in der Nacht am Bergkamm auftaucht und die Pferde in der Koppel in Panik geraten, versprüht eine schaurige Atmosphäre, die ihres Gleichen sucht.

Eigentlich darf dieser Klassiker wirklich in keiner Sammlung fehlen. Schon erst recht nicht, wenn man dazu noch auf Tierhorror spezialisiert ist. Nun gut, die Spezialisierung hatte ich mir bisher erspart, aber wie gesagt, ich ekel mich eigentlich vor Spinnen und besonders dann, wenn sie eine gewisse Größe erreichen und dazu noch behaart sind. Und man muss schon ein gewiss besonderes Verhältnis zu Außergewöhnlichem, Ekel und Angst entwickeln, um zum Fan des Horror-Genre zu werden. Dieses besondere Verhältnis kam bei mir schon in frühster Jugend zum tragen, da ich mir schon im zarten Kindesalter solche Filme Dank meiner lieben Eltern ansehen durfte. So kann ich sagen, dass Jack Arnold wohl mein Faible für den Horrorfilm recht früh intensiv mitgeformt hatte.

SzenenfotoMeine Filmkritik:
Ehrlich, ob ihr nun Spinnen mögt oder nicht, aber gesehen haben muss man diesen Klassiker des phantastischen Films einfach, sonst hat man wirklich etwas verpasst. Mehr kann man eigentlich auch nicht zu TARANTULA von Jack Arnold sagen. Belassen wir es dieses mal also dabei und ich verpasse dem Film hier gleich fünf von fünf erreichbaren Sternchen. Und als kleiner Hinweis, bei der Recherche taucht als Bomberpilot tatsächlich immer wieder der Name Clint Eastwood auf. Man kann ihn zwar unter dem Helm und der Atemmaske nicht erkennen, aber auch ein großer Schauspieler wie er dürfte mal unerkannt in jungen Jahren seine Gehversuche im Filmgeschäft gestartet haben.

Ausblick:
Folge 17 von EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER wird wieder ein Schwarzweißfilm sein. Zwar wurde die Story späterhin nochmals verfilmt, doch irgendwie erreichte die Neuverfilmung, die nun ab und an auf so manchem Privatsender gezeigt wird nicht diese bedrückende Intensität, die der Originalfilm geradezu atmet.
Dabei ist dieser Klassiker wieder einmal eine Art Mischung zwischen Science Fiction und Horror und lässt sich nicht wirklich gesichert in einem der Genre einordnen.

Irgendwie kommt Frau hier zum Kind wie die Jungfrau Maria und wir reden gerade nicht nur von einer Frau. Dann geht es anderen Bewohnern später nicht so gut, weil sie irgendwo die Kontrolle über sich selbst verlieren können, auch wenn sie dies nicht wirklich wollen. Die Idee vom bösen Blick bekommt hier daher eine neue Aussagekraft im Blickwinkel der Grenzwissenschaften und wenn man etwas verbergen will vor diesem Bösen, dann sollte man seine Gedanken hinter einer steinernen Mauer verbergen.

Nun? Wer kann mir den Titel des Films nennen? Die allgemeine Rätselrunde ist damit hier wieder eröffnet, obwohl ich glaube, dass es wieder mal nicht lange dauern dürfte, bis dieses Rätsel geknackt sein wird.

Tarantula (Tarantula)Wenn es doch etwas zu schwierig werden sollte, fragt mal eure Kinder. Wenn die leuchtende Augen bekommen, dürfte das Rätsel geknackt sein.

Tarantula
(Tarantula)
mit John Agar, Mara Corday, Leo G. Carroll, Ross Elliott, Nestor Paiva, Edwin Rand, Hank Peterson, Raymond Bailey, Bert Holland, Steve Darrell, Clint Eastwood u.a.
Regie: Jack Arnold
Drehbuch: Jack Arnold, Robert M. Fresco
Genre: Horror
Laufzeit: 77 Minuten
DVD/FSK: 12 Jahre
Universal Pictures
USA 1955

 Zum ersten Artikel -  Zur Übersicht

 

Kommentare  

#1 DarkDancer 2015-10-24 12:00
Meine ausgeprägte Arachnophobie verdanke ich vermutlich diesem Klassiker welchen ich im zarten Alter von 4 Jahren bei Oma auf dem Schoß sehen durfte. Einer der ganz großen Jack Arnolds den man gesehen haben muss.
Nächste Woche sind also die Kuckuckskinder dran..Deine Auswahl ist wahrlich mit Klassikern gepflastert.
#2 Andreas Decker 2015-10-24 12:52
Da steckt so viel drin in diesem Film. Der smarte, junge Landarzt, die hübsche Assistentin, die - selbstverständlich - nur auf den passenden Ehemann wartet, der verrückte Wissenschaftler, der doch nur was Edles will - natürlich ohne finanzielle Hintergedanken -, und als es bedrohlich wird, reicht ein Anruf, und die Army richtet es. Da war die Welt des weißen Durchschnittsamerikaners noch in Ordnung. :lol: Die Arnold-Filme sind alle zufällige Momentaufnahmen.

Schöne Auswahl nächste Woche. Ein richtiges Multimedia-Projekt. Roman-Film-beschissenes Remake-das Konzept im Comic verwurstet. Und das in 50 Jahren. Nicht übel.
#3 Estrangain 2015-10-24 17:24
Ein klitzekleines Highlight in diesem Film: Clint Eastwood als Pilot in einer sehr kurzen Szene...
#4 G. Walt 2015-10-24 18:42
zitiere Estrangain:
Ein klitzekleines Highlight in diesem Film: Clint Eastwood als Pilot in einer sehr kurzen Szene...


Ja, steht ja auch im Artikel.

Bin nun gespannt auf "Das Dorf der Verdammden" und hoffe auch auf Hintergrundinfos. Gerade Jack Arnold hat ja vieles erzählt zu seinen Filmen. Und den Einsatz von Millitär in dem Film (mit Napalm) hatte er später bereut. Er setzte daraufhin nie wieder Militär in seinen Filmen ein.

Von den Kuckskinder gab ja mindestens 1 Remake was ich als sehr schlecht empfand - gegenüber dme Original. Dagegen ist das Remake von Die Dämonischen, welches in den 70ern erschien durchaus akzeptabel. Naja, der Film kommt bestimmt auch noch.
#5 Laurin 2015-10-25 16:33
Na ja, die Remakes zu den Kuckuckskindern kommen alle nicht. Die 70er Version hatte ich bis heute nie gesehen und das letzte Remake mit Christopher Reeve (Superman) fand ich so unterirdisch, dass ich grundsätzlich umschalte, wenn der im Fernsehen kommt.

Und was Jack Arnold betrifft, da kommt noch was. Aber dazu etwas später, meine DVD/BD-Sammlung gibt da noch so einiges her und da muss der gute Arnold noch etwas warten. ;-)
#6 AARN MUNRO 2015-10-28 12:15
Ich selbst fand die Jack-Arnold-Filme einfach genial. Was zu dieser Zeit damals möglich war mit diesem Budget...es sind schon tolle, klare schwarz-weiße Filme mit herrlich aufgebauten/ausgebauten Charakteren und Handlungen. Nur sind die Filme mitunter etwas kurz, 10 Min. mehr Laufzeit hätte ihnen gutgetan...und die DVDs von heute dürfen die ahnungslosen Kunden nicht täuschen, indem sie farbige Titelbilder verwenden und nicht im Klappentext erwähnen, dass es sich um einen SW-Film handelt.Ansonsten werde ich mir durchaus noch einmal eine Jack-Arnold-Sammelbox zulegen. Schade, dass Hollywood ihn später so an den Rand geschoben hat...
#7 G. Walt 2015-10-28 12:53
zitiere AARN MUNRO:
I... Nur sind die Filme mitunter etwas kurz, 10 Min. mehr Laufzeit hätte ihnen gutgetan...und die DVDs von heute dürfen die ahnungslosen Kunden nicht täuschen, indem sie farbige Titelbilder verwenden und nicht im Klappentext erwähnen, dass es sich um einen SW-Film handelt.Ansonsten werde ich mir durchaus noch einmal eine Jack-Arnold-Sammelbox zulegen. Schade, dass Hollywood ihn später so an den Rand geschoben hat...


Es war damals eine Vorgabe von Universal, dass die B-Movies 75 Min. nicht überschreiten durften.

@Laurin: Bei den Remake meinte ich das von "Die Dämonischen", wurde in den 70ern als "Die Körperfresser kommen" in D. gezeigt. Aber du hast schon recht, dass von den Kuckuckskinder war unterirdisch.
#8 Laurin 2015-10-28 21:50
Stimmt, G. Walt, zumal quasi eine Fortsetzung bei den Kuckuckskindern schon 1963 erfolgte. Der Film kam nur nie in die deutschen Kinos. Hatte es erst später gemerkt das bei mir mit "Die 70er Version" schon ein Fehler vorlag. Das letzte Remake stammt ja von Carpenter mit Reeve in der Hauptrolle und kam erst viel später, was ihn aber leider nicht besser macht.

Bei DIE DÄMONISCHEN gibt es ja eine Reihe verschiedener Remakes in verschiedenen modernisierten Versionen. Nur bin ich da jetzt ehrlich, selbst bei DIE DÄMONISCHEN ist bei mir der Funke irgendwie nie wirklich übergesprungen, so das ich den Film auch bis heute nicht in meiner Sammlung habe.
#9 G. Walt 2015-10-29 18:50
zitiere Laurin:
Stimmt, G. Walt, zumal quasi eine Fortsetzung bei den Kuckuckskindern schon 1963 erfolgte. Der Film kam nur nie in die deutschen Kinos. Hatte es erst später gemerkt das bei mir mit "Die 70er Version" schon ein Fehler vorlag. Das letzte Remake stammt ja von Carpenter mit Reeve in der Hauptrolle und kam erst viel später, was ihn aber leider nicht besser macht.

Bei DIE DÄMONISCHEN gibt es ja eine Reihe verschiedener Remakes in verschiedenen modernisierten Versionen. Nur bin ich da jetzt ehrlich, selbst bei DIE DÄMONISCHEN ist bei mir der Funke irgendwie nie wirklich übergesprungen, so das ich den Film auch bis heute nicht in meiner Sammlung habe.


Echt jetzt? Ohh macht nix. dafür gibt es dieses hier:

www.zauberspiegel-online.de/index.php/phantastisches/gesehenes-mainmenu-150/23716-klassiker-des-science-fiction-films-die-daemonischen
#10 Laurin 2015-10-29 21:01
Nun gut, ich habe ihn auch schon eine gewisse Ewigkeit nicht mehr gesehen, G. Walt. Muss ihn mir bei Zeiten noch mal ansehen, vielleicht springt ja dann endlich der Funke auch bei mir über. ;-)

Der Gästezugang für Kommentare wird vorerst wieder geschlossen. Bis zu 500 Spam-Kommentare waren zuviel.

Bitte registriert Euch.

Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Indem Sie "Akzeptieren" anklicken ohne Ihre Einstellungen zu verändern, geben Sie uns Ihre Einwilligung, Cookies zu verwenden.