Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Dämonenkiller Band 47: Panik

Dämonenkiller LesereiseDämonenkiller Band 47
Panik
von Earl Warren (Walter Appel)

Der Dämon Olivaro, der als Magus VII. zum Herrscher der Schwarzen Familie und zum Fürsten der Finsternis aufgestiegen ist, entscheidet sich dafür,  sein Geschöpf Tangaroa zu erwecken, um all seinen Feinden und Gegnern mit Furcht und Schrecken zu erfüllen. Mit dem Tauchboot „Challenger“ soll der 11.022 Meter tiefe Marianengraben erforscht werden.

Panik

Auf ihren Tauchgang entdecken der japanische Marineleutnant Hirogawa Toki und seine Stellvertreterin, die Ozeanologin Dr. Susan Allison, mitsamt ihrer dreiköpfigen Besatzung ein eiförmiges Gebilde.

Bevor sie mit Spezialwerkzeugen ein Loch in das Gebilde hineinbohren und Materialproben entnehmen können, bilden sich Risse am Riesenei, aus dem ein Wesen entschlüpft, dass die „Challenger“ zerstört.

Währenddessen landen Dorian Hunter, Jeff Parker, Trevor Sullivan und Marvin Cohen auf dem Flughaften von Rabual, einer der Hauptorte des Bismarckarchipels.

Dort will der Dämonenkiller den warnenden Worten von Coco Zamis nachgehen, die behauptet hat, dass in Rabaul einer von Olivaros dämonischen Plänen in die Tat umgesetzt werden soll. Doch auf dem Bismarckarchipel angekommen, gerät Dorian Hunter vom Regen in die Traufe...

  • Erschienen am 15. Juli 1975
  • Titelbild: Vicente Segrelles

Wenn man den Anfang des unrealistisch wirkenden „DÄMONENKILLER“-Romans „PANIK“ von WALTER APPEL gelesen hat, weiß man im Grunde bereits, wo die Reise hingehen wird.

Denn der Autor wandelt auf den Monsterfilmen der 1950er sowie den Godzilla-Filmen der 1960er und 1970er Jahre, und schöpft zum Ende des Romans noch einmal aus den Vollen, wenn Kampfflugzeuge, Kampfhubschrauber und Schiffe der Marine gegen Olivaros Monster eingesetzt werden, um es zu töten.

Natürlich stellt man sich am Ende des Roman schon die Frage, was denn nun aus dem Monster Tangaroa geworden ist. Denn wenn weder die technischen Errungenschaften der Menschen ihn vernichten können, noch Magie, wieso verschwindet es dann spurlos. Hat Olivaro die Kontrolle über ihn verloren oder haben sich gegnerische Familien eingeschaltet, damit der Herrscher der SchwarzenFamilie eine erneute Schlappe erlebt? Oder wurde Tangaroa von Olivaro vernichtet, was ich beim Lesen des Romans nicht mitbekommen habe?


© by Ingo Löchel

Kommentare  

#1 Cartwing 2022-09-19 18:42
Wieder einer dieser Romane, bei denen man sich gefragt hat, was zum Geier Vlcek sich dabei gedacht hat, so einen grottigen Trash zu entwerfen.

Schätze mal, er hatte ein Bild vorliegen und musste irgendwas damit anstellen,,,
#2 Schnabel 2022-09-20 20:52
Hallo Ingo, du hast wohl diese beiden Hinweise auf das Ende von Tangaroa überlesen.

Ich zitiere mal aus dem DK-Heft-Nr. 47 "Panik" (Seite 62, 2. Spalte, 5. Absatz:

Nur einmal noch geisterte eine Meldung über das Tiefseemonster durch die Nachrichten und die Weltpresse. Eine Woche nach der King George-Katastrophe sichteten die Männer des kanadischen Walfängers Paul Bunyan im Bering-Meer einen riesigen treibenden Kadaver. Er hatte sich grau verfärbt, aber es war nicht zu verkennen, daß es sich um Tangaroa handelte. Auf diesem Kadaver, groß wie eine Insel, saß ein Mann mit einem schwarzen Umhang. Der Kapitän des Walfängers beobachtete ihn durch das Fernglas und sah entsetzt, daß der Mann zwei Gesichter hatte. Das eine war durchschnittlich und wirkte normal, das andere sah wie ein stilisierter Totenkopf aus.

Seite 63, 2. Spalte, 1. + 2. Absatz:

An einem Abend im Hotel erhielten Dorian und Coco eine Botschaft von den gegen Olivaro alias Magus VII. opponierenden Dämonen, die den Dämonenkiller gelegentlich unterstützten, wenn es ihnen nützte. Die Botschaft kam übers Radio, das zuvor noch ganz normale Schlagermusik gesendet hatte.
„Dorian Hunter“, sagte eine Grabesstimme, „Olivaro hat eine Niederlage hinnehmen müssen, weil er dich und Coco Zamis nicht auf die von ihm geplante Art töten konnte. Er wurde von der Schwarzen Familie gezwungen, seinem Monster Tangaroa den Garaus zu machen und es vollständig zu vernichten, denn er war dabei, die Kontrolle darüber zu verlieren. Tangaroa gefährdete die Interessen der Schwarzen Familie ebenso wie die der Menschen. Er bildete für alle eine Gefahr. Er hätte Te-Ivi-o-Ateas Südseeinsulaner ausgerottet.
#3 Schnabel 2022-09-20 21:04
zitiere Cartwing:
Wieder einer dieser Romane, bei denen man sich gefragt hat, was zum Geier Vlcek sich dabei gedacht hat, so einen grottigen Trash zu entwerfen.

Schätze mal, er hatte ein Bild vorliegen und musste irgendwas damit anstellen,,,


In DK-Exposé Nr. 46 kann man folgendes lesen:
Achtung: Wir haben über ein Dutzend ausgezeichnete Titelbilder für DK bekommen, auf denen es von Monstern und Nackten nur so wimmelt. Frau Illfeld hat mir schwarz-weiß-Abzüge davon geschickt, und ich möchte erreichen, daß die Autoren sie mit dem jeweiligen Exposé erhalten, damit sie die Titelbildszenen besser beschreiben können. Eine Entscheidung steht aber noch aus.

Vorbemerkungen:
Die Autoren haben sicherlich das Rundschreiben erhalten, in dem geraten wird, auch im DK die "Katastrophenwelle" des Kintopps mitzumachen. Obwohl das bei mir gemischte Gefühle hervorruft, kann ich den Verlag verstehen, also wird auch der DK auf dieser erfolgversprechenden Welle mitschwimmen. Leider wird es sich aber nicht vermeiden lassen, daß wir in der Folge etwas "utopisch" werden. Aber wir brauchen deshalb die eingeschlagene Linie nicht allzu weit verlassen, weil wir sagen können, daß der gefoppte Olivaro in seiner Wut die ungeheuren Schrecken gegen die Menschheit losläßt. Es paßt auch alles zusammen, da wir schon in den Bänden 41 und 42 angekündigt haben, daß Olivaro die Weltherrschaft anstrebt und das Böse triumphieren lassen möchte. Wir steigern das in den folgenden Katastrophenromanen beinahe bis zur Apokalypse.
Werde bemüht sein, die Katastrophenthemen gerecht unter die Autoren zu verteilen.

Der Gästezugang für Kommentare wird vorerst wieder geschlossen. Bis zu 500 Spam-Kommentare waren zuviel.

Bitte registriert Euch.

Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Indem Sie "Akzeptieren" anklicken ohne Ihre Einstellungen zu verändern, geben Sie uns Ihre Einwilligung, Cookies zu verwenden.