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Dan Shocker: Larry Brent 4 - Der Dämon mit den Totenaugen

Larry BrentLarry Brent 4 (Silber Krimi 771)
Der Dämon mit den Totenaugen
von Dan Shocker (Jürgen Grasmück)

David Gallun, der Chef der PSA, hat einen Hinweis bekommen, dass sich Ron Silker wieder in New York City aufhält. Silker, der sich der geheimnisvollen Verbrecherorganisation von M anschließen will, der bisher mehrere FBI-Agenten zum Opfer gefallen sind, war vor drei Jahren für den Unfall Galluns verantwortlich, der den ehemaligen FBI-Beamten das Augenlicht kostete.

Der Dämon mit den TotenaugenDavid Gallun setzt die beiden PSA-Agenten Larry Brent und Iwan Kunaritschew auf den Fall an, die dabei ebenfalls ins Visier von M und seiner mörderischen Verbrecherorganisation geraten...

  • Erschienen am 11. Februar 1969
  • Erster Auftritt von Ron Silker
  • Ein Roman mit David Gallun und Bony

Mit "DER DÄMON MIT DEN TOTENAUGEN" präsentiert der Autor JÜRGEN GRASMÜCK einen actionreichen und abwechslungsreich geschriebenen "LARRY BRENT"-Roman, in der David Gallun zusammen mit Bony persönlich ins Geschehen mit eingreift, was als Blinder und als Chef der PSA bisweilen doch etwas unglaubwürdig wirkt.

Der Dämon mit den TotenaugenZumal er als Chef der PSA eine Verantwortung für seine Agenten trägt und für sie in der Zentrale erreichbar sein muss.

Auch der Titel des "LARRY BRENT"-Romans ist etwas irreführend, zumal man es mit "DER DÄMON MIT DEN TOTENAUGEN" nicht mit eine Horror-Roman, sondern mit einem Thriller und/oder Kriminalroman zu tun hat.

Denn der 'Dämon' entpuppt sich als M (Anführer einer Verbrecherorganisation), der mit Hilfe seines Blickes, das Herz seiner Opfer stillstehen lassen kann.

Hinzu kommt, dass es die PSA-Agenten im Roman mit LSD und Gaspistolen zu tun bekommen, die die Bösewichte der Organisation von M einsetzten.

Zudem wirkt auch die Aushebung einer so mörderischen und schlagkräftigen Verbrecherorganisation durch nur zwei PSA-Agenten nicht sehr glaubwürdig und realistisch.

© by Ingo Löchel

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Kommentare  

#1 Laurin 2021-09-03 22:50
Zitat:
"zumal man es mit "DER DÄMON MIT DEN TOTENAUGEN" nicht mit eine Horror-Roman, sondern mit einem Thriller und/oder Kriminalroman zu tun hat."

Nun, da M ja mithilfe seines Blickes, also seiner Augen das Herz eines potentiellen Opfers stillstehen lassen kann, ist ja schon ein phantastisches Element im Roman vorhanden, was nicht mehr wirklich zu einem lupenreinen Krimi oder Thriller ohne übernatürliche Elemente passen würde. Eventuell bezog man im Titel auch damals die Bezeichnung "Dämon" für M genau auf diese ungewöhnliche Fähigkeit und wenn er mit seinen Blicken töten kann, erklärt sich dann irgendwie auch die Bezeichnung hinsichtlich der "Totenaugen" schon irgendwie von selbst.

Allerdings kann man den Titel des Romans auch recht einfach damit rechtfertigen, dass das Klappern auch damals bei einem Gruselroman eben zum Handwerk gehörte. ;-)
#2 G. Walt 2021-09-04 09:14
Der Titel war meines Erachtens gut gewählt. Dämon kann ja synonym für Bösewicht oder Unhold stehen. Wenn er dazu noch die besonderen Fähigkeiten mit dem Mordblick ist es mehr als gerechtfertigt.
Dass der Krimianteil überwiegt ist klar.

Die Vertonung in den 80ern war ein Geniestreich: www.zauberspiegel-online.de/index.php/phantastisches/gehrtes-mainmenu-151/20024-30-jahre-dan-shocker-hoerspiele-26-larry-brent-13-der-daemon-mit-den-totenaugen

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