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Wie leicht es ist, ein Opfer zu werden - »Der Bund der Bestien«

Der Bund der BestienWie leicht es ist, ein Opfer zu werden
»Der Bund der Bestien«

Sarah McConnell ist eine junge und gutaussehende Frau aus New York City, bei der eigentlich alles Mal im Leben rund zu laufen scheint. So gelingt es ihr den Traumjob als Tierärztin an Land zu ziehen, den sie sich immer gewünscht hatte. Dass sie hierbei stets die Nachtschicht abdecken muss, sieht sie dabei nicht einmal als ein großes Übel an. Das einzige was ihr nun noch zum Glück fehlt ist endlich mal ein Partner an ihrer Seite, auf den sie sich auch blind verlassen kann.

Der Bund der BestienDie 27-jährige Jennifer Miller verfügt indessen nicht nur über einen Körper, bei dem sich die Männer scharenweise bewundernd umdrehen. Sie ist auch recht erfolgreich in ihrem Job als Finanzberaterin. Auch Jennifer ist ohne einen festen Partner, wobei sie mit dieser Situation allerdings recht klar zu kommen scheint.

Das sowohl Jennifer als auch Sarah bald unter ständiger Beobachtung stehen werden, ahnen sie indessen noch nicht. Und sie ahnen auch nicht, wie schnell es passieren kann, zu einem potenziellen Opfer zu werden. Nicht einmal als sich die Schlinge immer mehr zuzieht, bemerken sie etwas von der bedrohlich heraufziehenden Gefahr.

Chris trat nun näher, und sie hatten kurzen Blickkontakt. Doch er sah schnell wieder weg und trank, als sie durch den Knebel um Hilfe schrie.
"Oh, dein Onkel hilft dir sogar sehr", sagte Marilyn. "Das kannst du mir glauben, Süße. Du kannst froh sein, dass er hier ist. Andernfalls wäre es noch viel schlimmer für dich."

(Der Bund der Bestien/Seite 114)

Dafür ihr Glück allerdings zuerst auch weiterhin in perfekten Bahnen zu verlaufen. Denn Sarah macht bald auch die Bekanntschaft zu einen gutaussehenden und liebenswerten jungen Mann, mit dem sie sich ein gemeinsames und glückliches Leben durchaus vorstellen kann. Doch rechnen weder Sarah noch Jennifer mit dem Ehepaar Keller, welches ganz eigene Fantasien und Gelüste aufweist, die eindeutig eher mit Blut, Gewalt und Verstümmelung einher gehen.

Der 55-jährige Bruce Keller und seine 45-jährige Frau Marilyn haben nämlich beschlossen, ihren recht sadistischen Fetisch endlich in die Realität umzusetzen und damit auch gleich noch ein recht erträgliches Geschäft zu machen. Daher suchen sie im Darknet nicht nur nach Gleichgesinnten, sondern auch nach tatkräftigen Helfern, die ihnen die hierzu benötigten weiblichen Opfer zuführen sollen. Was Bruce und Marilyn allerdings nicht wollen sind die typischen Opfer aus den Kreisen der Prostitution oder der Stripperinnen. Sie erregt es vielmehr , Opfer ausfindig zu machen, die so plötzlich aus ihrem bisher völlig normal ablaufendem Leben gerissen werden um dann unvermittelt und völlig verängstig langsam und qualvoll zu sterben.

Die Vergewaltigung wird für die noch der einfache Teil, vermutete Tom. Na und? Sie kannten die Frauen nicht, und Geschäft war Geschäft. Die beiden Opfer waren eine Ware, und diese Ware wurde verflucht gut bezahlt.

(Der Bund der Bestien/Seite168)

Auch Chris gehört zu denen, die begeistert mit Marilyn im Darknet kontakt aufnehmen. Die sexuelle Komponente ist Chris hierbei weniger wichtig. Vielmehr sieht er hier eine Chance, mit Gleichgesinnten auch seine kannibalistische Ader endlich umsetzen zu können. Und um diesem finsteren Traum näher zu kommen, bietet er Marilyn, die in einem entsprechenden Forum im Darknet unter dem Namen "SadisticMistress34" wie eine Spinne ihre grausamen Fäden spinnt, an, ihnen sogar seine noch minderjährige Nichte zuzuführen um diese dann zu töten und zu verspeisen. Seine einzige Bedingung ist, dass es bei seiner Nichte mit dem sterben schnell gehen muss und das man sie nicht vorher langwierigen grausamen Folterungen unterzieht.

Noch immer weinte sie hysterisch und kämpfte tapfer gegen ihre Fesseln an. Er freute sich schon auf die zweite Runde, wenn Willie endlich fertig war. Und er fragte sich, ob sie noch immer auf ein Wunder hoffte. Sie hat keinen blassen Schimmer, wie schlimm das hier noch wird. Absolut keinen.

(Der Bund der Bestien/Seite192)

Noch ahnen weder Sarah noch Jennifer etwas davon, wie viel es sich andere Menschen kosten lassen werden, um sie langsam und grauenvoll sterben zu sehen oder dabei sogar selbst Hand anlegen zu können. Und es werden Menschen sein, denen man diesen unmenschlichen Sadismus nicht ansehen und denen man auf der Straße vielleicht sogar ohne jegliche Scheu gegenübertreten würde. Doch ist ihre Lage wirklich bereits hoffnungslos, oder naht vielleicht sogar Rettung von einer Seite, die man nicht einmal bedacht hätte?

Der Bund der BestienVerstörend aber irgendwo nicht unbedingt extrem:
Nun, vielleicht liegt das ja auch an dem Umstand, dass ich in Sachen Horror und offensichtlich geschilderter Extreme schon etwas abgebrüht bin. DER BUND DER BESTIEN ist ja schließlich auch nicht der erste Roman aus der recht erfolgreichen Buchreihe FESTA EXTREM, die ich seit Beginn auch seitens des Festa Verlag im Abonnement beziehe. Und auch sonst gibt es ja noch weitere Möglichkeiten an entsprechende Romane aus dem Extrembereich zu gelangen. Ich erwähne da nur einmal den rühigen REDRUM Verlag der hier besonders in der Sparte mit sehr vielen schriftstellerischen Talenten aus Deutschland aufwarten kann.

Aber auch wenn ich jetzt die Handlung an sich nicht wirklich durchgängig als harte Kost bezeichnen würde, bei der man zwischendurch Luft holen muss um die erschreckenden Bilder im Kopf zu verarbeiten, so ist der Roman DER BUND DER BESTIEN trotzdem doch auf eine etwas andere Art ein erschreckender Lesestoff. Doch fangen wir mal erst mit einigen anderen Details an.

Der US-Schriftsteller und ehemalige New Yorker Polizist Gil Valle, der auch weltweit als "Cannibal Cop" bekannt wurde, legt hier mit DER BUND DER BESTIEN einen wirklich sehr flüssig geschreibenen Roman vor, der inhaltlich nicht mit übernatürlichen Elementen aufwartet. Eine Einordnung in die Sparten Thriller und Horror sind jedoch durchaus berechtigt. Und mit ca. 288 Seiten ist dieser Roman eigentlich auch noch recht zügig gelesen. Doch hier muss ich gleich auch schon einen Kritikpunkt ansetzen, denn einige Seiten mehr hätten dem Roman sicherlich auch noch gut zu Gesicht gestanden, um die gebotenen Charaktere auch noch etwas tiefer auszuleuchten. So wirken manche Figuren eher etwas oberflächlich beschreiben wie etwa Jennifer, während man die Figur der Sarah und ihr Leben hier als Kontrast wesentlich intensiver und auch ansprechender Schildert. Das hilft natürlich vielen Leserinnen wie auch Lesern, sich wesentlich schneller und einfacher in die betreffende Figur hinversetzen zu können.

Aber auch was das Ehepaar Keller betrifft, so bekommt man recht schnell mit, dass sie selbst ihre sadistischen Vorstellungen und Phantasien nun in der Realität umsetzen wollen, die weit über das Maß hinaus gehen, was man eventuell als SM-Spielchen bezeichnen könnte, mit denen man das eigene, festgefahrene Sexleben wieder etwas spannender machen möchte. Woher oder warum sowohl Marilyn als auch Bruce davon fasziniert sind, andere Menschen und hier eben insbesondere gutaussehende Frauen langsam wie auch grausam zu Tode zu quälen, bleibt indessen ebenfalls durch eine fehlende Tiefe dem Leser verschlossen. Es wäre aber auch wiederum zu einfach, deren Handlungsweisen und Vorstellungen nun einfach als krankhafte psychische Fehlentwicklung festzuhalten, da sie ansonsten ja durchaus sehr rational, ja sogar völlig normal bis freundlich agieren. Auch hier hätte ich mir daher eine etwas tiefere Ausleuchtung der Charaktere gewünscht. Eher etwas kritisch zu sehen ist jedoch die allgemeine Handlungsweise des sadistischen Ehepaar und besonders der treibenden Kraft Marilyn im Darknet. Denn auch wenn alle Absprachen mit scheinbar Gleichgesinnten eben im Darknet durchgeführt werden, so erscheint die schnelle Freizügigkeit in Sachen Herausgabe von Klarnamen und privatem Wohnort z.B. durch Marilyn geradezu schon kindlich naiv.

Erschreckend hingegen ist die kurze Schilderung hinsichtlich einer älteren Witwe, die sich (wie es für Omis ja normal erscheint) liebevoll und fürsorglich um ihren kleinen Enkel kümmert, im nächsten Augenblick aber im Darknet eine hohe Geldsummer anbietet, nur um selbst einmal im Leben einen anderen Menschen ganz real zu Tode foltern zu können. Gerade hier liegt in der Kürze der Schilderung der Figur eine gewisse Stärke, denn es löst beim Leser eine gewisse bedrückende Reaktion aus, welches uns klar macht, dass wir anderen Menschen nur in ein eventuell freundlich lächelndes Gesicht sehen können, aber niemals etwas über die Abgründe erfahren werden, die sich genau in diesem Augenblick in ihren Köpfen auftun können.  

Als weiteres gilt es festzuhalten, dass die Handlung an sich über längere Strecken eher sogar recht ruhig verläuft, da sich vieles zuerst um die Vorbereitungen und das ausspionieren der Opfer dreht. Auch bekommt man eben gerade über Sarah sehr detalierte Einblicke in ihr Leben und ihre Gefühlswelt geliefert. Und was die Schilderungen der Gewalt selbst angeht, so geht auch diese nicht wirklich bis zur letzten Konsequenz ins Detail, sondern bleibt mitunter sogar recht oberflächlich. Da aber die betreffende Form der Gewalt ja durchaus angerissen wird, kommt hier wiederum das Kopfkino der jeweiligen Leserin oder des Lesers wieder ins Spiel. Je nach dem jedenfalls, wie stark hier die eigene Phantasie ausgeprägt ist und das gelesene dann so in passende Bilder im Kopf umwandelt wird.

Erschreckend wirkt daher in DER BUND DER BESTIEN nicht etwa die Gewalt an sich, die hier mal mehr oder mal weniger detailreich geschildert wird. Erschreckend wirkt viel mehr das Verhalten derer, die hier sich dazu anschicken, hilfloses und unschuldiges Leben zu erniedrigen, kaltblütig geplant zu foltern und zu verstümmeln, ihren eingeplanten Tod dabei aber auch noch so lange wie möglich hinauszuzögern, um sich möglichst lange am Leid und der Qual ihrer entmenschlichten Opfer zu ergötzen. Und so ganz nebenher ist das ganze dann auch wie eine Party aufgezogen, die man schließlich auch nicht vorzeitig wieder abbrechen will, nur weil die Opfer als Hauptattraktion ohne jeden Reiz und zu schnell vom Leben in der Tod wechseln. Genau hier liegt dann auch der eigentliche Schrecken, denn man merkt förmlich beim lesen, dass die entsprechenden Täter ihre Opfern längst nicht mehr als menschliche Wesen betrachten. Eher sehen sie sie wie einen Gegenstand, den man ohne jegliches Schuldgefühl und nach Belieben einfach zerstören kann.

Die Sache mit dem "Cannibal Cop":
Wie bereits gesagt war der Autor (Gil Valle) des vorliegenden Romans  einmal ein New Yorker Polizist. Diesen Job verlor er jedoch weil ihm etwas passiert ist, was in einer Demokratie mit einem klaren Rechtssystem eigentlich nicht passieren dürfte. Daran beteiligt war übrigens seine damalige Ehefrau die seine Chatverläufe aus einem Forum gefunden hatte,  welche sich um sexuelle Fantasien, Kannibalismus und Mord drehten. Seine Frau behauptete dann, ihr Mann hätte geplant, sie und viele weitere Menschen zu entführen,  grausam zu foltern und nach ihrem Tod zu verspeisen.

Natürlich beteuerte Gil Valle, dass es sich hier um reine Fantasieprodukte handelt, die er in der Realität jedoch niemals ausleben würde. Das hatte jedoch dem Gericht nicht genügt und so  verbrachte der Autor ab 2012 ganze zwei Jahre im Gefängnis, bevor er dann endlich freigesprochen wurde. Der Scherbenhaufen, von seiner Frau verursacht, war jedoch bereits nicht mehr rückgängig zu machen, wobei es wohl noch das kleinere Übel war, das sich seine Frau von ihm hat scheiden lassen. Wesentlich härter dürfte es den Autor getroffen haben, das er seit dem seine eigene Tochter nicht mehr sehen darf und das er unehrenhaft aus dem Polizeidienst entlassen wurde. Inzwischen hat sich Gil Valle aber bereits durch einige Horrorromane wieder einen Namen gemacht und sich auch schriftlich mit seinen Erinnrungen in RAW DEAL: THE UNTOLD STORY OF NYPD'S CANNIBAL COP auseinandergesetzt, in der er provokant die Frage stellt,  seit wann Gedanken bereits als Straftat gelten? Zu diesem sehr außergewöhnlichen Fall gibt es zudem durchaus mehrere Berichte als auch einen Dokumentarfilm mit dem Titel THOUGHT CRIMES im Internet.

Der Bund der BestienZusammenfassendes Fazit:
Als vorhersehbar kann man natürlich am Ende eigentlich jeden Roman bezeichnen. Und so dürfte es durchaus vorhersehbar sein, wenn Sarah und Jennifer diesen Schrecken doch noch überleben und gerettet werden (das ewige Happy End, welches uns den Blick auf das Böse merklich erleichtert). Aber auch wenn die Rettung ausbleibt, es schier keine Chance zur Flucht (zumindest für eine der beiden Frauen) gibt und das pure Böse auch das letzte Kapitel in ihrem Leben schreibt (ist ja auch nicht mehr so selten), kann man hinterher immer noch die Handlung als vorhersehbar bezeichnen. Diese Karte kann also allgemein in einer Rezension nicht wirklich negativ ziehen.

Bei der Spannung mag es jedoch vielleicht für manche Leser etwas anders aussehen, denn über den größten Verlauf der Handlung hinweg hält eher die verstörende Art der Handlung den Leser konsequent bei der Stange, wobei auch der durchweg flüssige wie angenehme Schreibstil des Autors sein Scherflein beiträgt.

Langeweile kommt jedoch in DER BUND DER BESTIEN nie wirklich auf, da hier der Leserschaft auch immer wieder auf erschreckende Weise vor Augen geführt wird, wie einfach und wie schnell man ohne eigenes Verschulden ins Visier des Bösen geraten kann. Bisher hatte ich jedenfalls selten einen Roman gelesen, der so abgeklärt wie nachvollziebar aufzeigt, wie schnell man sich plötzlich in einer Opferrolle wiederfinden kann.

Ein wirklich negativer Knackpunkt bleibt allerdings, dass die meisten Charaktere (bis eben auf Sarah) eher oberflächlich wirken und so daher auch irgendwie locker austauschbar bleiben. Und auch die mitunter schon fasst kindlich erscheinende Naivität des sadistischen Ehepaar in Sachen persönliche Daten und Informationen im Darknet, konnte nicht wirklich überzeugen. Mit einigen Seiten mehr und der einen oder anderen nervenzerfetzenden Einlage im Vorfeld des letzten finalen Drittels, hätte man jedenfalls noch weit mehr aus der Handlung herausholen können. Potential nach oben war jedenfalls noch genügend vorhanden.

In jedem Fall ist DER BUND DER BESTIEN aber durchaus eine kurzweilige und auch sehr interessante Leseempfehlung hinsichtlich des Genre, die zwar in Sachen Extreme nicht gleich die große Keule herausholt, aber in Sachen kaltherziger Menschenverachtung durch die Tätern und dem Umstand, dass es nicht viel bedarf um zum Opfer zu werden, so dann eine gewisse bedrückende wie auch verstörende Atmosphäre entwickelt, die man in anderen Romanen nur selten so vorfindet. Von daher kann ich bei meinem zusammenfassenden Fazit hinsichtlich DER BUND DER BESTIEN  immer noch gerne einen klaren Daumen nach oben abgeben. Und ob es nun wirklich ein Happy End gibt oder nicht, werde ich hier natürlich auch nicht verraten. Da macht selber lesen schließlich wesentlich mehr Spaß.

Und da es sich hier natürlich um ein Taschenbuch der Reihe FESTA EXTREM handelt, sei hier auch wieder darauf hingewiesen, dass diese Bücher nicht im üblichen Handel erhältlich sind, sondern nur direkt über den Festa Verlag selbst, den man ohne Probleme und mit einem reichhaltigen Angebot nicht nur zu dieser Buchreihe im Internet findet (Link zum Verlag siehe unten).

Der Bund der BestienDer Bund der Bestien
(A Gathering of Evil)
von Gil Valle
Originalausgabe: Comet Press/2018
Deut. Erstausgabe: Februar 2021/Festa-Extrem-Band 62
Genre: Thriller/Horror
Seitenanzahl: 288 Seiten
Übersetzung: Dirk Simons
ISBN: Ohne/Nicht über den Buchhandel beziehbar
Preis: 13,99 Euro
Altersempfehlung ab 18 Jahre
FESTA

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