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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: Sieben Siegel der Magie, Allein in der Drachenhöhle und Macht und Mythos

Geisterjäger John Sinclair - Wehret den AnfängenJohn Sinclair Bde. 232 bis 234
Die Kreuz-Trilogie

Sieben Siegel der Magie (Teil 1) von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Überraschend erhält John Sinclair einen Anruf von Lupina, die eigentlich von Lady X vernichtet wurde, die mit dem Geisterjäger ein Treffen außerhalb von London vereinbart. Trotz der Einwände von Suko, fährt der Oberinspektor alleine dorthin.Am Kreuzweg außerhalb Londons angekommen, ist John Sinclairs Überraschung groß, als er dort tatsächlich Lupina gegenübersteht.

Sieben Siegel der MagieDie Königin der Wölfe warnt den Geisterjäger vor seinen Feinden, insbesondere Lady X, die unter allen Umständen verhindern wollen, dass John Sinclair die Geheimnisse seines Kreuzes enträtselt.

Währenddessen stattet Lady Sarah Goldwyn dem Antiquitätenhändler Hubert Petersen einen Besuch ab, der sie gebeten hat, beim ihm vorbeizuschauen.

Im Laden angekommen zeigt er der Horror-Oma ein außergewöhnliches antikes Buch, das den Titel "Sieben Siegel der Magie" trägt.

Obwohl das Buch unverkäuflich ist, gelingt es Lady Sarah Goldwyn den Antiquitätenhändler davon zu überzeugen, ihr das Buch für eine Woche und für eine Gebühr von 6 Pfund pro Tag auszuleihen.

Während Petersen das Buch für die Horror-Oma einpackt, wird er von einem Diener des Spuks getötet.
Doch bevor das Echsenwesen auch Lady Sarah Goldwyn töten kann, gelingt der alten Dame mitsamt dem antiken Buch die Flucht. Nach ihrer geglückten Flucht unterrichtet sie Suko über den Mord an Petersen, der sich danach sofort zum Antiquitätenladen aufmacht.

Nachdem de Horror-Oma in ihr Haus zurückgekehrt ist, blättert sie im Buch "Sieben Siegel der Magie" herum und findet darin eine Abbildung von Johns Kreuz.

Der Geisterjäger ist inzwischen nach London zurückgekehrt und wird dort von Shao über die Ereignisse informiert. Daraufhin entschließt er sich sofort zu Lady Sarah Goldwyn zu fahren, wohin auch Suko unterwegs ist.

In ihrem Haus wird die Horror-Oma von Lupina angegriffen, die hinter dem Buch "Sieben Siegel der Magie" her ist. Doch durch das Auftauchen von Suko und John ändert sich die Situation.
Während es zum Kampf zwischen dem Geisterjäger und der Königin der Wölfin kommt, gelingt der Horror-Oma mitsamt dem Buch die Flucht aus ihrem Haus. Sie flüchtet in eine Kirche, wo sie allerdings der Spuk aufspürt...

  • Erschienen am 13. Dezember 1982
  • Preis: 1,60 DM
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Ein Roman mit Lady Sarah Goldwyn, Lady X und dem Spuk
  • Besonderheit: Lupina kehrt zurück

Mit dem Roman "Sieben Siegel der Magie" gelingt dem Autor Helmut Rellergerd ein fulminanter Auftaktband zur Kreuz-Trilogie, der insbesondere durch das Auftauchen von Lupina (die eigentlich im Roman "Lupinas Sohn" vernichtet wurde) für einige Überraschung sorgt.

Punkten kann der Sinclair-Roman auch durch das Auftreten von Lady Sarah Goldwyn, die im Roman eine zentrale Rolle spielt, da sie in den Besitz des antiken Buches "Sieben Siegel der Magie" kommt, hinter der sowohl Lupina als auch Lady X her sind, die sich mit dem Spuk verbündet hat.

Mit einer Unstimmigkeit hat der Roman allerdings zu kämpfen. Denn warum erzählt Lupina John Sinclair bei ihren Treffen von dem Buch und tötet ihn danach nicht, wenn sie später hinter dem Buch selbst her ist, Lady Sarah Goldwyn angreift und dann doch versucht den Geisterjäger zu töten. Das macht irgendwie keinen Sinn.

Allein in der DrachenhöhleAllein in der Drachenhöhle (Teil 2) von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Nachdem Lupina und Lady Xnach dem Kampf mit Suko und John Sinclair geflohen sind, gelingt es dem Geisterjäger in letzter Sekunde Lady Sarah Goldwyn vor dem Spuk zu retten. Dadurch gelangt er in den Besitz des Buches "Sieben Siegel der Magie".

Nachdem er dioe Horror-Oma sicher nach Hause gebracht hat, fährt der Geisterjäger zusammen mit Suko zum Yard.

Dort findet John Sinclair heraus, dass sich das vierte Kapitel des Buches mit seinem Kreuz beschäftigt. Doch da es in atlantischer Sprache verfasst ist, kann er das Kapitel nicht lesen.

Daraufhin versucht John Sinclair gedanklich mit Myxin in Kontakt zu treten, was ihm auch gelingt. Denn der Magier erscheint zusammen mit Kara im Yard-Büro.
Zusammen mit den beiden Atlantern wollen John und Suko zur Wohnung des Geisterjägers fahren, damit Kara das vierte Kapitel des Buches "Sieben Siegel der Magie" dort in Ruhe übersetzen kann.

Doch in der Garage des Yards werden sie vom Spuk angegriffen, der den Geisterjäger in eine fremde Dimension schleudert, wo bereits der Drache Nepreno, das ehemalige Reittier des Schwarzen Tod, auf ihn wartet, der sich für die Vernichtung des Dämons an John Sinclair rächen will...

  • Erschienen am 20. Dezember 1982
  • Preis: 1,60 DM
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Ein Roman mit Lady Sarah Goldwyn, Lady X, Lupina und dem Spuk sowie Jane Collins, Myxin und Kara

Mit "Allein in der Drachenhöhle", dem zweiten Teil der Kreuz-Trilogie, gelingt es dem Autor Helmut Rellergerd die Spannung von "Sieben Siegel der Magie" zu halten und überraschend abwechslungsreich fortzuführen.

Zudem gibt der Sinclair-Roman auch einen guten Überblick über die bekannten Informationen über Johns Kreuz, so dass sowohl Altleser als auch Neuleser auf den neusten Stand gebracht werden.

"Soviel ich weiß, oder gesagt bekommen habe, soll das Kreuz aus Transsylvanien, im heutigen Rumänien, stammen. Wie alt es ist, konnte mir auch die Frau nicht sagen, und sie wusste auch nicht, wer es geschmiedet hat.
Auf jeden Fall ein unbekannter Künstler, der sich mit Schwarzer und Weißer Magie auskannte. Vielleicht war es ein abtrünniger Dämon oder ein Weiser, da möchte ich mich nicht festlegen. Irgendwann kam das Kreuz nach Transsylvanien, zusammen mit einem Eichenpfahl. Beide Waffen waren ungemein stark.
Eine Wand gegen das Böse. Der Pfahl ging in den Besitz der Familie Marek über, das Kreuz geriet in Vergessenheit, weil die Mareks nur die Pfähler genannt wurden.
Irgendwann wurde das Kreuz dann von einem Mönch gefunden. Dieser Mann musste die Bedeutung des Kruzifixes erkannt haben, denn er nahm es mit in ein Kloster.
Sie kennen ja die Historie, Sir, es hat Kriege gegeben, und auch Klöster wurden nicht verschont. Das Kloster, in dem das Kreuz seinen Platz gefunden hatte, wurde bis auf die Grundmauern zerstört und niedergebrannt.
Allerdings fand man das Kreuz nicht. Das wurde später von der Familie Monössy entdeckt.
Einer der Vorfahren der Vera Monössy nahm es an sich und hatte einen Wahrtraum, mit dem er jedoch nichts anfangen konnte. Später gelangte es in die Hände der Vera Monössy, die aus Rumänien fliehen musste und nach London kam.
Das Kreuz hatte sie mitgenommen, und bei ihr war es genau an der richtigen Adresse. Vera Monössy interessierte sich sehr für die Kräfte des Übersinnlichen, für Schwarze als auch Weiße Magie, und sie wusste Bescheid, was sie da in der Hand trug.
Sie führte eine weißmagische Beschwörung durch und bekam Kontakt mit einem Geistwesen, durch dessen Stimme sie erfuhr, dass dieses Kreuz für einen Mann namens John Sinclair bestimmt ist, der erst noch kommen und sein Leben in den Dienst des Guten stellen wird, wenn ich das mal so sagen darf."

Zudem erfahren die Sinclair-Leser, wie es Lupina gelungen ist, der Vernichtung zu entgehen.

"Lupina bewies ihr, wie sie ihren Tod überstanden hatte. Ihre Gestalt veränderte sich auf eine unheimliche Art und Weise. Es war ein lautloser Prozess, unheimlich und doch auf eine gewisse Art und Weise von einer makabren Faszination umgeben.
Das braune Fell der Lupina bekam einen anderen Glanz. Dabei dunkelte es noch nach, so dass Lady X das Fell plötzlich mit der Farbe Schwarz vor sich sah.
Auch der Kopf hatte seine Form nicht mehr behalten. Seine Umrisse änderten sich, er wurde wesentlich größer, die Schnauze noch länger, ebenso die Pranken. Unter dem Schädel befand sich eine dichtere Halskrause aus weichem Fell, und aus dem größer gewordenen Maul drang ein drohendes Knurren.
Lady X stand wie gebannt. Sie konnte es kaum fassen. Ihre Lippen bewegten sich, schoben sich vor und zurück, so dass ihre Zähne mal zu sehen waren, dann wieder nicht.
Nein, das war nicht mehr Lupina, die da vor ihr stand, sondern ein anderes Wesen.
Aber eines, da sie kannte, auch schon gesehen hatte, denn sie sah nicht mehr die Königin der Wölfe, sondern deren Sohn. Vor ihr stand Ernest Orapul!
Oder auch Luparo, wenn man den Namen von hinten las.
Lady X war geschockt. Das bewies auch der Stöhnlaut, den sie ausstieß. Damit hatte sie auf keinen Fall gerechnet, für sie war es eine böse Überraschung geworden, und ihr war klar, was das zu bedeuten hatte. Lupina und Orapul waren eine Lebensgemeinschaft eingegangen. Zwei Personen in einer.
So lautete des Rätsels Lösung. Es gab nicht mehr nur Lupina und auch nicht nur Orapul, die beiden waren jetzt eins."

Macht und MythosMacht und Mythos (Teil 3) von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Um John Sinclair zu retten, führt Kara mit Hilfe des goldenen Schwertes im Garten der Conollys eine Drachenbeschwörung durch.

Durch diese magische Beschwörung entsteht die Pyramide des Wissens, die kurze Zeit später wieder verschwindet und John Sinclair aus der Drachenhöhle vor Nepreno rettet.

Die magisch Pyramide versetzt den Geisterjäger mitsamt seinem Kreuz und dem Buch "Sieben Siegel der Magie" in eine andere Zeit.

Dort rettet er einen alten Mann vor fünf römischen Legionären, der John Sinclair als Sohn des Lichts bezeichnet.

Von ihm erfährt der Geisterjäger mehr über die Herkunft seines Kreuzes, das von Hesekiel erschaffen wurde, das durch die Formel " Terra pestem teneto - Salus hic maneto" aktiviert werden kann.

Doch bevor er John Sinclair alles über die Zeichen auf dem Kreuz erzählen kann, stirbt der alte Mann an seinen Verletzungen.
Plötzlich erscheint die magischen Pyramide wieder und befördert John Sinclair wieder in die Drachenhöhle.

Währenddessen taucht bei den Conollys die Hexe Jane Collins auf. Sie zwingt Sheila Kara das goldene Schwert zu stehlen, ansonsten würde sie ihren Sohn Johnny töten, was allerdings von der Wölfin Nadine verhindert werden kann.

In der Drachenhöhle gelingt es John Sinclair das Kreuz mit der Formel "Terra pestem teneto - Salus hic maneto" zu aktivieren, so dass der Drache Nepreno vernichtet wird.
Als der Spuk auftaucht, will er diesen Dämon ebenfalls mit dem Kreuz attackieren. Was nicht gelingt. Stattdessen wird das Buch "Sieben Siegel der Magie" durch die Berührung des Kreuzes zerstört...

  • Erschienen am 27. Dezember 1982
  • Preis: 1,60 DM
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Ein Roman mit Jane Collins, Myxin und Kara, den Conollys sowie mit dem Spuk
  • Der Drache Nepreno wird vernichtet

Auch im Sinclair Roman "Macht und Mythos", dem dritten und letzten Teil der Kreuz-Trilogie, kann der Autor Helmut Rellergerd die Spannung weiter halten, so dass bis zum Ende keine Langeweile aufkommt.
Hinzu kommt, dass durch die Rettung des alten Mannes endlich die Geheimnisse über die Herkunft des Kreuzes und seines Erschaffers sowie über die Zeichen auf dem Kreuz teilweise gelüftet werden.
Teilweise, weil der alte Mann frühzeitig stirbt und einige Geheimnis dadurch noch nicht gelüftet werden konnten.

Das allerdings das Buch "Sieben Siegel der Magie" durch die Berührung des Kreuzes vernichtet wird, sorgt für einige Unverständnis, zumal das Silberkreuz schon einmal auf dem Deckel des Buches gelegen hat und nichts passiert ist. Der Autor Helmut Rellergerd erklärt diese Diskrepanz wie folgt

"Die Schwarze Magie überwog bei dem Buch. Und das Kreuz war weißmagisch. Es hatte schon auf dem Deckel gelegen, da war nichts geschehen. Doch jetzt, wo es aktiviert worden war und sicherlich noch ein Teil der Kraft in ihm steckte, reagierte das silberne Kruzifix völlig anders.
Bevor ich meine Hand noch zurückziehen konnte, sah ich einen schwachen roten Schein über den Buchdeckel huschen, und im nächsten Augenblick berührte meine Hand die kalte Steinplatte des Altars.
Das Buch aber war zu Staub geworden, der plötzlich aufflimmerte, so dass mir die Partikel vorkamen wie winzige Sterne. Im nächsten Augenblick war er verschwunden
Es hatte schon auf dem Deckel gelegen, da war nichts geschehen. Doch jetzt, wo es aktiviert worden war und sicherlich noch ein Teil der Kraft in ihm steckte, reagierte das silberne Kruzifix völlig anders."

Nachfolgendes erfährt John Sinclair über sein Silberkreuz:

"Es waren die Erzengel, die dem Propheten Hesekiel mit Rat und Tat zur Seite standen. Sie haben dafür gesorgt, dass er in die Zukunft schauen konnte. Sie wussten ja, was kommen würde, und sie haben es ihm gesagt, damit er die Menschheit warnen konnte.
Sie gaben ihm das Wissen, und sie haben ihn entführt, so dass er Reisen in andere Länder und in andere Zeiten machen konnte. Er sah seltsame Wagen am Himmel, feuerspeiende Monstren, er sah Fremde aus der Ewigkeit, und er muss bis zum Schluss mit seinen vier Erzengeln in Kontakt gestanden haben, denn sie allein waren es, die auf dem Kreuz ihre Zeichen hinterlassen hatten.
Michael, Raffael, Gabriel und Uriel. Diese vier Namen geben dem Kreuz die Kraft. Es sind die wichtigsten, und es war für Hesekiel einfach unausbleiblich, dass die Erzengel seine wichtigste Errungenschaft weihten. Sie haben ihm den Gefallen getan, das Kreuz ist durch sie geweiht worden.
Dämonische Banner, Magie und Glaube, all das vereinigte sich in dem Kreuz zu einem kleinen Wunder. Hesekiel hat genau gewusst, was er tat. Er hat die Zeichen bewusst ausgesucht, so dass auch sie gegen die fremden Magien wirkten.
Beginnen möchte ich oben, wo der Erzengel Michael sein Zeichen hinterlassen hat. Hesekiel hat in weiser Voraussehung gewusst, dass es in ferneren Zeiten einmal eine andere Schrift geben würde. Und er hat sich danach gerichtet. Neben dem Zeichen siehst du zwei Buchstaben, die den Beginn deines Vor- und Nachnamens andeuten. Für mich ein Beweis und Zeichen, dass dieses Kreuz auch für dich bestimmt ist und für keinen anderen sonst.
Unter dem M kannst du das Allsehende Auge erkennen. Ich habe dir schon einmal gesagt, dass Hesekiel alte Mythologien verwendet hat, und das Allsehende Auge gehört dazu.
Es ist das Auge der Vorsehung, in einem Dreieck vereint, dessen Spitze nach oben weist. Bei den Ägyptern hat man den großen Gott Osiris dargestellt. Es soll den Menschen an die alle Geheimnisse durchdringende Wachsamkeit Gottes erinnern, und es ist für dein Kreuz auch ein Anzeiger der Gefahr. Aber zum nächsten Zeichen. Wenn du deinen Blick nach rechts gleiten
lässt, da siehst du das AUM, die heilige oder mystische Silbe, das feierlichste aller Wörter Indiens. Dieses Wort steht am Anfang der heiligen Schriften und auch vor den Gebeten der Inder. Es soll zusammengesetzt sein aus den Anfangsbuchstaben der drei Götter Agni, Varuna und Marut.
Gleichzeitig soll diese Silbe an die drei Elemente Feuer, Wasser und Luft erinnern. Die heilige Silbe auszusprechen, bedarf einer gewissen Übung, und kein Unreiner sollte sie jemals rufen. Sie ist für dich ein Schutz gegen fremde Mythologien und unheimliche Götter aus anderen Reichen. So wird die Göttin Kali sich davor fürchten, wenn jemand die Silbe ausspricht. Aber hüte du dich, das heilige Wort auszusprechen. Unter seinem Schutz allerdings wirst du stehen.
Auf den Kreis und das Sechseck in der Mitte des Kreuzes komme ich später noch zu sprechen. Es ist mit das Wichtigste, aber darunter befindet sich das Ankh. Ein Zeichen, das an dein Kreuz erinnert und auch von den alten Ägyptern stammt. Es ist das Symbol des ewigen Lebens und der immerwährenden Kraft, die auch in deinem Kreuz steckt. Ebenfalls ein Beweis, dass dein Kreuz unzerstörbar ist, wenigstens laut Hesekiel.
Er kannte damals nichts, was stärker gewesen wäre. Unter dem Ankh siehst du seltsame Zeichen, die ich dir nachher erklären werde. Kommen wir zu den beiden Buchstaben Alpha und Omega - Anfang und Ende. Sie sollen dich darauf hinweisen, dass alles einmal seinen Anfang gehabt hat und alles sein Ende haben wird. Nichts ist unendlich, nur der Schöpfer.
Das kleine Kreuz darunter ist das sogenannte Passionskreuz, das Kreuz der Demut, der Reue. Es wird Sorge tragen, dass du, der Besitzer des Kreuzes, nicht zu arrogant und überheblich wirst, dass du immer daran denken sollst, dass es noch Schwächere auf der Erde gibt und du ihnen beistehen musst.
Die linke Seite des Kreuzes wird von dem Auge des Horus eingenommen. Horus, ein Gott, hat das Aussehen eines Falken, und sein scharfes Auge wacht über allem. Es wird auch über den Träger dieses Kreuzes wachen.
Zwischen dem Ankh und dem Omega existieren in drei Reihen sehr seltsame Zeichen. Sie hat der große Prophet Hesekiel der altjüdischen Geheimlehre, der Kabbala, entnommen. Es ist eine der Urformeln, die die Welt zusammenhalten.
Sie hat etwas mit der Erde zu tun und ist uralten Weissagungen entnommen, die noch vor Hesekiel existiert haben. Der Schöpfer soll ihnen Leben eingehaucht haben, und ich werde sie dir vorsprechen.
Ich weiß, John Sinclair, dass ich noch etwas vergessen habe, und vielleicht schaffe ich es noch, auch dieses Rätsel zu lösen. Das Sechseck besteht aus zwei Dreiecken. Eins zeigt mit der Spitze nach oben, das andere nach unten. Das erste symbolisiert die Kräfte des Lichts, das Gute auf der Welt, das andere…"

Fazit: Mit der Kreuz-Trilogie hat der Autor Helmut Rellergerd einen zeitlosen Klassiker der Heftromanserie "Geisterjäger John Sinclair" geschaffen, der noch heute durch seine abwechslungsreiche und ideenreiche Handlung punkten kann!

© by Ingo Löchel

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Kommentare  

#1 Cartwing 2021-03-05 06:32
Naja, zeitloser Klassiker...

Für mich war es der letzte wirklich lesbare Mehrteiler der Serie.

Zitat:
Lady X war geschockt. Das bewies auch der Stöhnlaut, den sie ausstieß.
Da erkennt man schon, in welche Richtung es sprachlich ging. Klarer Kandidat für die "kleinen Zitate großer Meister"... :D
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