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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: Mord-Insekten und Tokatas Erbe

Geisterjäger John Sinclair - Wehret den AnfängenJohn Sinclair Bde. 225 und 226
»Mordinsekten« und »Tokatas Erbe«

Band 225: Mord-Insekten von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Da sie zur Zeit nichts Besseres zu tun haben, werden John Sinclair und Suko von ihrem Vorgesetzten Sir Powell dazu verdonnert, sich um die Sichtung einer Riesenbiene zu kümmern. Die beiden Yard-Beamten halten dies allerdings für eine Ente, beginnen aber mit ihrer Observierung der Gegend, wo die Riesenbiene angeblich aufgetaucht sein soll.

Mord-Insekten

Nach stundenlanger Observation, werden John und Suko schließlich eines Besseren belehrt. Denn eine dreiköpfige Familie wird in einem angrenzenden Wohnhaus von eben dieser Riesenbiene angegriffen.

Als die beiden Geisterjäger endlich in der Wohnung der Familie eintreffen, ist es fast schon zu spät. Denn John und Suko können nur noch Linda Whiteside retten. Für ihren Mann Sam und ihren Sohn Billy kommt dagegen alle Hilfe zu spät, da sie nicht nur von dem Riesenviech getötet wurden, sondern sich danach ebenfalls in riesige Bienenmutation verwandelt haben.

Der verwandelte Billy, der als babygroße Biene seine Mutter angreifen will, kann von Suko mit einer Silberkugel vernichtet werden. Und auch die Bienenmutation Sam Whiteside kann schließlich getötet werden.

Von Linda Whiteside erfahren John und Suko von dem benachbarten Imker Shawn Braddock, der durch seine Forschungen ganz besondere Bienen züchten wollte. Was ihm anscheinend auch gelungen ist.

Als sie den Imker zur Rede stellen wollen, flieht Braddock mit einem LKW, indem sich vier Arbeiterinnen und  eine Königin befinden...

  • Erschienen am 25. Oktober 1982
  • Preis: 1,60 DM
  • Titelbild: Montana

Mit "MORD-INSEKTEN" ist dem Autor Helmut Rellergerd ein durchweg spannender und unterhaltsamer Sinclair-Roman gelungen, der vor allem durch seine Inseken-Horror-Handlung punkten kann.

Doch leider kommt das Ende des Sinclair-Romans mal wieder sehr unbefriedigend daher. Was typisch für Helmut Rellergerd und für die Serie ist.

Denn wie üblich werden die John und Suko Gegner, diesmal in Gestalt von Rieseninsekten viel zu schnell mit Silberkugeln und Sukos Dämonenpeitsche) auf den letzten Seiten von "MORD-INSEKTEN" vernichtet.

Das führt dazu, dass dadurch der gute Eindruck, den man vom Roman bekommen hat, erheblich gemindert wird. Denn das Thema "Bienenmagie", blutgierige Bienen, etc. wäre durchaus eine Fortsetzung und eine Bereicherung für die Serie "Geisterjäger John Sinclair" gewesen. 

Tokatas Erbe

Band 226: Tokatas Erbe von Jason Dark (Helmut Rellegerd)
Emma-Hoo, Herrscher der Jigoku (Hölle), für die Vernichtung von Tokata, dem Samurai der Hölle rächen. Ein halbes Jahr der Vernichtung von Tokata, der nach der Niederlage gegen den Goldenen Samurai, Selbstmord begangen hat, holt sich Susanoo, der verstoßene Bruder der Sonnengöttin Amaterasu, das Höllenschwert des Samurais der Hölle, das der Goldene Samurai nach dem Kampf gegen Tokata (siehe JS Taschenbuch # 14: Tokatas Todesspur) auf der Insel des Schweigens zurückgelassen hat.

In London geht John Sinclair zusammen mit Bill und Sheila Conolly und deren Sohn Johnny auf den Rummel. Dort angekommen, besteht der kleine Johnny Conolly darauf mit der Geisterbahn zu fahren.

Doch während der Geisterbahnfahrt taucht plötzlich der Goldene Samurai auf, der den Geisterjäger vor Susanoo warnt.

Trotz des Auftauchens des Goldenen Samurai will Johny noch eine weitere Fahrt mit der Geisterbahn machen. Auch bei dieser zweiten Fahrt bekommt John Sinclair überraschenden Besuch.

Aber diesmal ist es nicht der Goldenen Samurai, sondern Susanoo der erscheint. Und dieser fackelt nicht lange und greift John Sinclair an.

Glücklicherweise greift der Goldene Samurai ein, der den Geisterjäger retten kann.
Doch der Goldene Samurai fordert für die Rettung eine Gegenleistung. John Sinclair soll Susanoo das Schwert von Tokata entwenden...

  • Erschienen am 1. November 1982
  • Preis: 1,60 DM
  • Titelbild: Montana
  • Amaterasu und Susanoo geben ihr Debüt
  • Ein Roman mit dem Goldenen Samurai
  • Shao entpuppt sich als eine Nachfahrin der Sonnengöttin Amaterasu

Mit dem Sinclair-Roman "Tokatas Erbe" präsentiert der Autor Helmut Rellergerd die Fortsetzung zu "Tokatas Todesspur", der ein knappes halbes Jahr nach den Ereignissen des Sinclair Taschenbuches spielt.

John Sinclair gerät in dem Roman "Tokatas Erbe" in erhebliche Schwierigkeiten. Denn er muss nicht nur im Auftrag des Goldenen Samurai in den Besitz von Tokatas Schwert gelangen, sondern auch noch die entführte Shao aus den Händen des Dämons Susanoo befreien.
Dabei bekommt der Geisterjäger zwar Hilfe durch die Beschwörungen von Dr. Ganasaro. Doch erst durch das Eingreifen der Sonnengöttin Ametarasu kann Shao gerettet werden.

Langsam wird es in der Serie zum Problem, dass John Sinclair unter anderem keine geeigneten Waffen gegen Gegner aus nichtchristlichen Religionen hat. Zwar besitzt er die gnostische Gemme, doch die scheint auch nur gegen bestimmte Gegner wirksam zu sein. Zudem ruht sie ja die meiste Zeit im Einsatzkoffer des Geisterjägers.

© by Ingo Löchel

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Kommentare  

#1 Cartwing 2020-12-18 06:23
Irgendwie fehlt da was bei der Besprechung des zweiten Romans. Das Wort Fortsetzung?
Und dein Urteil...
#2 Ingo Löchel 2020-12-18 13:44
Stimmt, da ist beim kopieren des Textes etwas schief gelaufen. Da fehlte die Hälfte. Jetzt ist Text richtig!
#3 matthias 2020-12-19 00:26
Mag man über die Texte geteilter Meinung sein, aber die Hefte haben meiner Meinung nach die schönsten Titelbilder aller Grusel-Romanhefte.
Mir ein Rätsel, warum alle so die Tibis vom VAMPIR HORROR ROMAN loben, welche ich schrecklich finde. Hier hat das was mit des "Kaisers neue Kleider" zu tun. Irgendwelche Meinungsmacher finden die toll und alles nickt.
Nee, im Gruselbereich hat JS die schönsten Tibis, beim Western RONCO und LOBO, und bei Rhodan natürlich die Hefte mit Zeichnungen von J.BRUCK ...
#4 Cartwing 2020-12-19 06:40
Ich denke mal, das was einige an den alten VHR oder DK Titelbildern mögen, ist eher der leicht morbide, abstrakt künstlerische Aspekt, nicht die Ästhetik.

Die Sinclair Hefte wirkten optisch eher harmlos, wie comics. Das war vorteilhaft, wenn man erst 11 war... ;-)
#5 matthias 2020-12-22 12:19
zitiere Cartwing:
Die Sinclair Hefte wirkten optisch eher harmlos, wie comics. Das war vorteilhaft, wenn man erst 11 war... ;-)

Für diese Altersgruppe sind die auch geschrieben ...
#6 Cartwing 2020-12-22 18:33
Zitat:
Für diese Altersgruppe sind die auch geschrieben ...
das habe ich meinen Eltern auch versucht, weiszumachen...

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