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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: Die Totenpriester und Die Blutorgel

Geisterjäger John Sinclair - Wehret den AnfängenJohn Sinclair Bde. 185 und 186
»Totenpriester« und eine »Blutorgel«

Die Totenpriester von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Asmodina nimmt Kontakt zu Kara und Myxin auf, da sie ihnen ein Deal vorschlagen möchte. 

Denn Kara und Myxin sollen für die Teufelstocher das magische Pendel, den die beiden Totenpriesten Ghani und Rokan einst dem Gott Izzi abgenommen haben, die den Untergang von Atlantis überlebt haben, stehlen.

Die Totenpriester

Als Gegenleistung für das Pendel will die Teufelstochter Kara Informationen über den Trank des Vergessens geben, nachdem die Atlanterin schon so lange gesucht hat.
Laut Asmodina sollen sich die beiden Totenpriester in der Stadt der Engel, also in Los Angeles aufhalten. Kara und Myxin lehnen jedoch das Angebot von Asmodina ab.

Nachdem Kara und Myxin den Geisterjäger John Sinclair über das Pendel und die beiden Totenpriester informiert haben, fliegen der Geisterjäger zusammen mit Suko getrennt von Kara und Myxin nach Los Angeles.
Wie sich herausstellt, leiten die die beiden Totenpriester Ghani und Rokan in menschlicher Gestalt das Detektivbüro Gharo und haben als Privatdetektive in Los Angeles schon viele spektakuläre Fälle von Kidnapping bis hin zu Mord gelöst, wobei aber alle Verbrecher den Tod gefunden haben.

In Los Angeles angekommen, werden sie bereits von Sergeant Earl Voss vom L.A. Police Departement erwartet, der ein Treffen mit den beiden Privatdetektiven Ghani und Rokan arrangiert hat, die in der Stadt eine Pressekonferenz geben.

Als plötzlich Kara und Myxin auf der Pressekonferenz erscheinen und die Atlanterin Ghani und Rokan öffentlich beschuldigt, zeigen die beiden Totenpriester nicht nur ihr wahres Gesicht, sondern sie benutzen auch das magische Pendel.
Hinzu kommt, dass Sergeant Voss versucht, Kara zu erschießen, was John Sinclair verhindern kann.

Jedoch muss der Geisterjäger feststellen, dass sein Kreuz ihn nicht gegen die atlantische Magie der Totenpriester beschützen kann, da es dagegegen keine Wirkung zeigt.
Während Ghani und Rokan fliehen, gelingt es Kara und Myxin schließlich die atlantische Magie zu brechen, und die durch das magische Pendel herbeigerufenen Wesen zu vernichten.
Danach schnappen sich John, Suko, Kara und Myxin den bewusstlosen Earl Voss.

Nachdem es Kara gelungen ist, den Sergeant zu hypnotisieren, erfahren sie von Voss, dass er einer von fünfzig Personen in Los Angeles ist, die dem Gott Izzi dienen.
Bevor Earl Voss jedoch durch die Magie Izzis stirbt, verrät der Polizist ihnen noch, dass der Götze aus Atlantis bald in einem Stadion der Stadt erwachen wird.

Nach der Befragung von Voss trennen sich die vier. Während Kara und Myxin herauszufinden wollen, wo genau der Götze erwachen wird, wollen John und Suko in ihr Hotel zurückfahren, werden aber von zwei Polizisten angehalten, die sich als Diener Izzis herausstellen.
Bevor die beiden reagieren können werden sie von den beiden Beamten ausgeschaltet und gefangen genommen.

John und Suko werden danach von den Anhängern Izzis in ein Stadion gebracht, wo sie dem Götzen aus Atlantis geopfert werden sollen.
Nachdem es Ghani und Rokan mit dem magischen Pendel gelungen ist, Izzi zu erwecken, will der Götze John und Suko auffressen.

Doch da tauchen Kara und Myxin auf, denen es zwar gelingt die beiden Totenpriester zu töten, doch Izzi kann mit Hilfe des magischen Pendel fliehen...

  • Erschienen am 18. Januar 1982
  • Preis: 1,60 DM
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Debüt von Izzi (dem Höllenwurm) und dem magischen Pendel
  • Ein Roman mit Kara und Myxin

Nach "SCHLIMMER ALS DER SATAN" präsentiert der Autor Helmut Rellergerd mit dem Roman "DIE TOTENPRIESTER" einen weiteren abwechslungsreich und spannend geschriebenen Sinclair-Roman, indem John und Suko in Gestalt der beiden Totenpriester, dem magischen Pendel und dem Götzen Izzi mit atlantischer Magie konfrontiert werden.
Hierbei muss der Geisterjäger feststellen, dass sein silbernes Kreuz keine Wirkung zeigt und ihn auch nicht gegen atlantische Magie beschützen kann.
Was für die Serie durchaus als Vorteil zu sehen ist. Denn so muss John Sinclair in Zukunft weiterhin immer etwas vorsichtiger agieren, wenn er es mit Magie fremder Religionen etc. zu tun bekommt, da sein Kreuz nicht als Allheilmittel eingesetzt werden kann.

Die Blutorgel

Die Blutorgel von Jason Dark (Helmut Rellegerd)
John und Suko befinden sich mit einem Leihwagen auf den Weg von Los Angeles nach San Francisco.
Als sie an einer Tankstelle anhalten, lernen sie im angrenzenden Lokal die Deutsche Manuela Meyer kennen. D a die junge Frau ebenfalls nach San Francisco möchte, nehmen sie John und Suko mit ihrem Wagen mit.

Während sie sich dem Ort Pine Bluff nähern, wo sie übernachten wollen, taucht plötzlich im Nebel ein Mann mitten auf der Fahrbahn. John Sinclair versucht noch zu bremsen, dennoch kann er nicht verhindern, dass er den Mann mit dem Auto anfährt.
Als er aussteigt, um nach dem Verletzten zu sehen, greift dieser den Geisterjäger an und flieht danach.

John Sinclair verfolgt den Mann, bis zu einem Friedhof, wo eine Untote aus ihrem Grab steigt. Doch die Frau greift den Geisterjäger nicht an, sondern bittet ihn, sie zu töten.
Wie er von der untoten Frau erfährt, hat ein gewisser Benjamin mit Hilfe von Voodoo-Zauber die Menschen des Ortes in Zombies verwandelt. Um sie zu vernichten, muss John Sinclair jedoch deren Herzen, die von Benjamin separat in Särgen aufbewahrt werden, vernichten.
Zudem spricht die Untote von der Blutorgel, auf die Benjamin spielt, die von menschlichen Blut gespeist wird. Auch diese muss vernichtet werden.
Nachdem der Geisterjäger das Herz der Untote mit dem Kreuz berührt hat, löst sich dieses auf, und die Frau ist vom Voodoo-Fluch erlöst.

Währenddessen werden Suko und Manuela von Zombies angegriffen. Sie können fliehen und treffen auf den Geisterjäger, so dass sie nun gemeinsam in der Lage sind, gegen die Untoten zu kämpfen.

Als sie schließlich auf Benjamin treffen, der sich als Höllenfürst Asmodis persönlich entpuppt, überschlagen sich die Ereignisse...

  • Erschienen am 25. Januar 1982
  • Preis: 1,60 DM
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Asmodis tritt persönlich in Erscheinung

Der Leser des Sinclair-Romans "DIE BLUTORGEL" muss einige Zeit warten, bis John Sinclair und Suko etwa ab dem zweiten Drittel der Handlung endlich in Erscheinung treten.
Denn im ersten Drittel beschäftigt sich der Roman mit der Familie Tyler, die es in die unheimliche Kleinstadt Pine Bluff verschlägt, wo sie eine ausweglosen Kampf gegen die Bewohner führen, die von Asmodis in Zombies verwandelt wurden. Was dem Sinclair-Roman aber nicht unbedingt schadet.

Denn insgesamt kann "DIE BLUTORGEL" aus der Feder von Helmut Rellergerd durch seine atmosphärisch dichte Handlung durchaus punkten.
Hinzu kommt der Kampf gegen Asmodis, der am Ende des Romans vom Autor beschrieben wird.
Hierbei erfährt der Leser, dass der Höllenfürst nicht nur gegen den Stab des Buddha immun ist, sondern der Autor Helmut Rellergerd greift auch kurz ein Geschehen auf, dass erst in der Zukunft, in der 200er-Trilogie geschehen wird. Nämlich die Niederlage Asmodinas, die von Dr. Tod geköpft wird.

"Eine kopflose Asmodina schien mir entgegentorkeln zu wollen, und übergroß erkannte ich das Gesicht des Solo Morasso, der seinen Triumph nicht verbergen konnte."

Am Ende ist es schließlich Johns Kreuz und das Auftauchen der Erzengel, die John, Suko & Co. vor dem Höllenfürst retten und die die Blutorgel vernichten.


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© by Ingo Löchel

Kommentare  

#1 Andreas Decker 2020-06-06 14:05
Das muss so die Zeit gewesen sein, in der ich die Serie langsam habe ausschleichen lassen. Ich konnte mit so eindimensionalen Figuren wie Myxin und Kara nichts mehr anfangen, und die ach so mächtigen Dämonen entpuppten sich immer als genau die albernen Figuren, wie sie auf dem Cover dargestellt wurden. Asmodi in seinem roten Aerobic-Outfit, weia. Der naive Charme der Serie hatte sich irgendwie abgenutzt.
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