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Gedanken eines psychotischen Bullterrier - »Hell Hound«

Hell HoundGedanken eines psychotischen Bullterrier
»Hell Hound«

Wenn es um einen Hund im Horrorfilm geht, dann dürfte jedem gleich  der Bernhardiner CUJO von Stephen King einfallen. Dabei dürfte es egal sein, ob man sich nun gleich an den Roman oder die Verfilmung erinnert, denn auch der Roman HELL HOUND wurde bereits 1989 unter der Regie von Jerome Boivin unter dem Titel BAXTER verfilmt. Der Film wurde zwar seinerzeit durchaus gelobt, doch scheiden sich hier die Geister, ob man ihn eher doch als Drama statt als Horror einordnen sollte.

Hell HoundDaneben wurden auch die Namen der handelnden Personen im Film gegenüber dem Roman von Ken Greenhall verändert und wer eigentlich nur Filme des üblichen Mainstream gewohnt ist, dürfte auch eine gewisse Gewöhnungszeit bei dem Film BAXTER einplanen müssen, wenn man sich so manche Kommentare derer durchliest, die den Film bereits gesehen haben. Der wohl übelste Ausrutscher dürfte bei dem Titel des Films allerdings der deutsche Nebentitel "Bell mir das Lied vom Tod" sein. Bleiben wir hier also lieber gleich bei dem Haupttitel BAXTER. Doch ehrlicher Weise muss ich gestehen, den Film selbst noch nicht gesehen zu haben und andererseits geht es hier ja auch nicht um die Verfilmung, sondern um den Roman selbst. Also belassen wir es hier bei der Verfilmung auch bei den spärlichen Informationen und wenden uns nun dem Roman HELL HOUND von Ken Greenhall zu.

Eine Dichte des Geruches, den die alte Frau verströmte, als sie auf dem Treppenabsatz lag: der Duft des Todes. Es ist ein Duft, der mir Freude macht.

(Zitat: Hell Hound/Seite 55)

Hell HoundHell Hound
Der Roman selbst erschien erstmalig 1977 (hierbei ist HELL HOUND auch der Originaltitel) im Verlag Zebra Books und liegt nun in der Reihe PULP LEGENDS des FESTA Verlag in einer limitierten Auflage seit Dezember 2018 vor. Beziehen kann man das auf 999 Exemplare begrenzte Hardcover ebenfalls nur über den Verlag selber, da er als Privatdruck über keine ISBN-Nummer verfügt und somit im normalen Handel nicht erhältlich ist.

Der Roman wurde übrigens sehr gut aus dem Amerikanischen von Heiner Eden übersetzt. Hierbei ist auch lobend zu erwähnen, dass dem eigentlichen Roman ein ausführliches Vorwort von Grady Hendrix vorangestellt wurde, welcher hier auch einen tieferen Einblick auf Leben und Werk des Autor Ken Greenhall gewährt. Dies ist deshalb recht interessant, da selbst im Internet ansonsten kaum erhellende Informationen zu Greenhall erhältlich sind. Im Grunde kann man sogar sagen, dass nicht nur der Autor sondern auch der vorliegende Roman selbst mittlerweile - allerdings eher zu Unrecht - mit den Jahren in Vergessenheit geraten ist.

Doch nehmen wir jetzt einfach mal einen kurzen Einlick in die Handlung, ohne hier jedoch zuviel zu verraten.

Baxter und wie er die Welt sieht:
Mrs. Prescott bekommt von ihrer Tochter einen weißen Bullterrier  geschenkt, da die alte Frau schon seit Jahren völlig alleine in ihrem Haus lebt. Etwas Gesellschaft dürfte ihr also eigentlich nur gut tun. Doch Mrs. Prescott hat anfänglich sogar eher Angst vor diesem Hund und findet ihn sogar ziemlich hässlich. Doch diverse negativen Einstellungen werden auch ihr gegenüber von dem Hund durchaus geteilt.

Mit der Zeit jedoch wandelt sich ihr Verhalten gegenüber Baxter, wie der Bullterrier heißt, ein wenig. Was Mrs. Prescott jedoch nicht ahnt, ist der Umstand, das Baxter viel lieber bei dem jungen Ehepaar im Haus gegenüber leben würde. Dies könnte ihm aber nur gelingen, wenn er die Alte endlich für immer los würde, ohne jedoch dabei als bösartige Bestie zu erscheinen.

Für Baxter ist es schlicht sehr einfach, der alten, schwächlichen Frau einfach im entscheidenden Moment oben an der Treppe zwischen die Beine zu laufen, woraufhin sie die Treppe herunterstürzt und kurz danach verstirbt. Baxter hat Glück, denn Nancy und John Grafton aus dem Haus gegenüber nehmen sich hiernach wirklich Baxter an.

Mitleid ist etwas, das nur Menschen empfinden sollten. Es ist eine aus dem Durcheinander an sonderbaren Gefühlsregungen, mit denen sie sich selbst belasten. Für mich sind ihre Gefühle wie Krankheiten, die sich auch unter denen verbreiten, die versuchen, sie zu verstehen.

(Zitat: Hell Hound/Seite 118)

Zwar hält Baxter nicht wirklich viel von den Menschen, doch bei Nancy und John fühlt er sich durchaus gut aufgehoben. Die Sache ändert sich jedoch recht bald, als Nancy schwanger wird und ein Baby bekommt.

Baxter weiß zwar nicht, dass er wohl seine nächsten Pläne aus reiner Eifersucht gegenüber dem hilflosen Baby schmiedet, doch wenn er den alten Zustand wieder herstellen will, dann muss er den passenden Augenblick abwarten, bis das sich die Möglichkeit ergibt, dieses Baby zu beseitigen, ohne jedoch offensichtlich als Täter zu erscheinen.

Hell HoundDas Böse in mir ist meine Natur:
Hiermit belassen wir es auch mit dem Einblick in die Handlung. Schließlich will ich hier auch nicht zuviel verraten und möglichen Interessenten die Spannung rauben.

Es sei aber hier darauf hingewiesen, dass wohl laut meiner Recherchen im Internet in der Verfilmung das Baby überlebt, Baxter jedoch auch im Film an einen neuen Besitzer abgeschoben wird. Gut, der Tod eines kleinen Babys machte sich in einem Film damals wohl nicht gut, deshalb sollte man wirklich auf den Roman von Ken Greenhall zurückgreifen, denn Greenhall hat solche Skrupel in seinem Roman nicht, auch wenn er es den Lesern im entscheidenden Augenblick selbst überlässt, sich hier in mit der eigenen Phantasie die betreffenden Bilder im Kopf abzurufen.

Vor allem die Frauen betrachten Säuglinge mit erkennbarer Hingabe, ganz so, als ob in deren Hilflosigkeit eine besondere Qualität läge. Ich nehme an, dass es leicht ist, eine Kreatur zu lieben, die völlig unselbstständig ist, und so zu tun, als würde diese Liebe erwidert werden. Ich erkenne in solchen Gefühlsregungen keinen Sinn. <

(Zitat: Hell Hound/Seite 187-188)

Verraten muss ich hier allerdings schon, dass die Geschichte um den Bullterrier Baxter damit noch lange nicht zu Ende ist. Denn sein nächster Besitzer, ein Junge mit Namen Carl Fines ist von seiner Art her ebenfalls nicht ungefährlich. So himmelt Carl nicht irgendwelchen leicht bekleideten Damen aus einem Playboy-Heft an, sonder ein altes Foto von Eva Braun. Darüber hinaus bewundert er auch Adolf Hitler und seine Phantasien sind auch gegenüber dem Mädchen Veronica mit der Zeit nicht gerade verliebter Natur, auch wenn es ihm zumeist gelingt, anderen gegenüber ein falsches da angepasstes Bild von sich zu liefern. So wird aus der Verbindung zwischen Carl und dem psychotischen Bullterrier Baxter eine höchst gefährliche Mischung.

Gegenüber der Figur eines bösartigen Hundes seitens Stephen King  verfolgt Ken Greenhall in HELL HOUND allerdings einen völlig anderen Ansatz. Kings "Gujo" - der Bernhardiner - ist zu Beginn eigentlich ein umgänglicher, ja liebenswerter Hund, der jedoch durch Tollwut zu einer unberechenbaren, zerstörerischen Bestie mutiert, da er dem blanken Wahnsinn verfällt. Bei Baxter geht es jedoch nicht um einen äußeren Einfluss, der zu einer Veränderung des Hundes führen könnte.

Schon die ersten Gedanken von Baxter, an denen wir im Roman HELL HOUND teilhaben dürfen, lassen beim Leser ein recht ungutes Gefühl aufkommen. Denn Baxter analysiert seine Umwelt und die Menschen darin äußerst rational und kalt. Er ist nicht in der Lage, die Gefühle der Menschen zu ihm oder anderen Mitmenschen nachzuempfinden. Für ihn zählt der Nutzen der sich ihm bietet und damit erscheint er dem Leser durchaus ab einem gewissen Punkt als ein ausgemachter Menschenfeind. Dabei ist Baxter allerdings nicht die Art Hund, welche einfach blutrünstig um sich beißt und zu einer unkontrollierten Bestie wird, wie man es als Leser bei einer Kampfhund-Rasse wie einem Bullterrier eigentlich nun vermuten würde.

Baxter wird eher als ein intelligenter Hund gechildert, der eiskalt und berechnend vorgeht ohne wirklich einen Funken von Empathie zu entwickeln. Und sollte er sich doch irgendwie zu sehr in das Sozialgefüge der Menschen einbinden lassen, so empfindet er dies als Schwäche, die er wieder überwinden muss. Zutraulichkeit und Gehorsam sind für ihn Masken, hinter der sich das kalte Böse versteckt. Dies mag auf den Leser zuerst etwas befremdlich wirken, verfehlt jedoch seine Wirkung nicht und steigert die Spannung daher auch mit jeder weiteren Seite merklich.

Hell HoundSind Menschen besser als ihre Hunde?
Durchaus nicht. Denn eine wesentliche Säule innerhalb des Roman von Ken Greenhall dürfte auch der Blick auf die Gedankenwelt der Menschen sein, mit denen Baxter im Laufe der Geschichte zusammenkommt. Auch sie scheinen sich hinter Masken zu verstecken, sich innerlich auf sich selbst zurückzuziehen. Eigentlich führt niemand sein Leben wirklich mit offenem Visier.

Dies zeigt sich als Beispiel durchaus in der familiären Bindung von Carl und seinen Eltern Sara und Jason, welche von einem Nebeneinander geprägt ist, in dem weder Vertrauen, Zuneigung oder Liebe einen wirklichen Stellenwert hat. Im Grunde erhält der Leser hier ebenfalls tiefe Einblicke hinter die jeweilig gepflegten Fassaden der Menschen, welche nach außen hin aufrecht gehalten wird, aber im Inneren durchaus von Angst, Teilnahmslosigkeit und Misstrauen, aber auch Gefühlkälte und Hass geprägt ist.

Auch ich würde hier bei dem Roman HELL HOUND daher nur bedingt von einem reinen Horrorroman sprechen wollen, denn die Elemente eines Drama sind in diesem Kultklassiker des Phantastischen mehr als offensichtlich und überlagern die wenigen Momente des Horror merklich. Dies macht den Roman jedoch gewiss nicht weniger interessant. Ganz im Gegenteil. Ich hatte das Buch an zwei Abenden mit Spannung gelesen und so manches, was hier geschildert wurde, gerade wenn es um die Menschen untereinander ging, stimmte mich durchaus nachdenklich. Verstecken wir unsere Gefühle nicht vielleicht alle in der Gemeinschaft mit anderen hinter einer sorgsam gepflegten Maske? Gut, auch ich möchte nicht immer unbedingt wissen, was hinter einem gut einstudierten Lächeln an tatsächlichen Gedankengängen abläuft, welche eventuell sogar das Lächeln als glatte optische Lüge strafen. Und haben wir nicht alle schon einmal jemandem die Hand zum Gruß gereicht und angelächelt, während wir im Gedanken die betreffende Person bereits aus einem ganz bestimmten Grund als ein "Arschloch" eingestuft haben? Sicherlich!

Von den betreffenden Einblicken im Buch und die dadurch entfachten Gedanken ausgehend, kann man sogar während des lesens ein gewisses Verständnis für den Hund Baxter in der Handlung entwickeln. Baxter ist natürlich kein Kuschelhund und wenn man in seine Gedankenwelt eintaucht, die mit dem sozialisierten Verhalten anderer Hunde oder gar der Menschen nichts gemein hat, so kommt man bei Baxter recht schnell auf die Stigmatisierung als Monster im Schafspelz. Doch seien wir ehrlich, auch Monster machen nichts, ohne dabei ein bestimmten Ziel zu verfolgen. Und die Schaffung der eigenen Wohlfühlzone kann für andere wiederum der Abrund der Hölle sein.

Mein Fazit:
HELL HOUND müsste, wie TOO MUCH HORROR FICTION schrieb durchaus viel bekannter sein, auch wenn man nicht mit der Erwartung an das Buch gehen sollte, es hier mit einem der üblichen, eher blutigen Tier-Horror-Geschichten zu tun zu haben.

HELL HOUND ist vielmehr ein Drama in dem vielseitige, weil tiefere Einblicke gewährt werden, die mitunter spannender sein können, als jeder Krimi. Aber auch Baxter selbst ist hier als bedrohlicher Hund eine Ausnahmeerscheinung im Genre. Er ist kein hirnloser Bullterrier der den Menschen in wilder Raserei die Kehle zerfetzt, sondern ein kaltblütiger Killer der zwar in seiner eigenen, einfachen Welt lebt, aber durchaus Geduld aufbringt, um seine Ziele durchzusetzen. Egal ob er sich seiner Besitzerin entledigen will, oder ein Baby, welches dafür sorgt, dass er eben nicht mehr im Mittelpunkt steht. Das man bei dieser Art eiskalter Berechnung auch entscheidende Fehler machen kann, wird allerdings auch Baxter noch lernen müssen. Die Wendung am Ende des Roman ist hierbei überraschend wie durchaus logisch zu nennen.

Mir persönlich hat auch sehr gut gefallen, wie Ken Greenhall dabei den Menschen im Umfeld von Baxter auf den Zahn fühlt und das herauskitzelt, was sie ansonsten perfekt hinter einer freundlichen bis liebvollen Maske zu verstecken versuchen. Man sollte eben nur nicht den Fehler begehen, das Buch HELL HOUND in die Hände zu nehmen in dem Glauben, hier einen recht blutigen Roman aus der einschlägig bekannten Sparte des Tier-Horror  vor sich zu haben. Diesen Anspruch kann und will der Autor so einfach auch nicht bedienen (was auch, wie ich finde, recht gut so ist).

Und mit Sicherheit ist HELL HOUND kein Roman, den man einfach mal schnell nebenher herunter lesen sollte. Denn den eigenen Kopf sollte man dabei nicht ausschalten, wenn sich die Faszination des gelesenen voll entfalten soll. In dem Sinne kann ich dem Roman HELL HOUND hier ohne Abstriche die vollen fünf von insgesamt fünf Punkte vergeben mit der Empfehlung, sich diesen Kultroman nicht entgehen zu lassen.

Bei der Verfilmung, wo ich bis jetzt allerdings nur zwei Trailer gesehen habe, bin ich allerdings mit dieser Empfehlung etwas vorsichtiger, zumal hier wohl die Handlung nach meinen Recherchen doch an manchen Stellen ziemlich vom Roman HELL HOUND von Ken Greenhall abzuweichen scheint.

Hell HoundHell Hound
(Hell Hound)
von Ken Greenhall
Übersetzung: Heiner Eden
Vorwort: Grady Hendrix
Genre: Drama/Horror
Buchreihe: FESTA - Pulp Legends
Seitenanzahl: 224 Seiten
Originalausgabe: Verlag Zebra Book/1977
Ausführung: Hardcover in Lederoptik mit Lesebändchen
Deutsche Erstveröffentlichung: 03.12.2018
Limitierte Auflage: 999 Stück
ISBN: Ohne/Bezug nur direkt über den Verlag
Preis: 34,99 Euro
FESTA Verlag 2018

Kommentare  

#1 Friedhelm 2019-01-04 16:25
Also ich kenne weder den Film (auch auf Amazon erhältlich: "Baxter - Warnung vor dem Hund der denkt.." so der deutsche Titel...) noch das Buch.
Die Inhaltsangabe (zum Buch) liest sich ganz "nett", und die Form der "Ich-Erzählung" (aus Hundesicht) hat schon etwas. Nebenbei fallen mir auch noch andere Hundis ein, mit denen " nicht zu spaßen ist." Man denke nur an den "Hund von Baskerville..", von Arthur C. Doyle...

Es gibt allerdings einen, der mir dann wirklich "das Blut in den Adern gefrieren lassen würde.."

Vielleicht ist dir der Film "Der weisse Hund von Beverly Hills/White Dog,1982" ein Begriff. Der Verfilmung liegt ein Roman des Franzosen Romaine Gary zugrunde. Darum geht es eben um einen Hund, der auf Schwarze abgerichtet wurde. Also, so etwas gruselt mich wirklich...
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#2 Laurin 2019-01-04 20:56
@ Friedhelm:
Oh ja, den Film "Der weisse Hund von Beverly Hills" von 1982 mit der süßen Kristy McNichol (Regie & Drehbuch Samuel Fuller) kenne ich durchaus. Der Film basiert übrigens auf reale Machenschaften von Rassisten in den USA, welche Hunde auf Afroamerikaner scharf machten. Habe den Film leider nicht in meinem Archiv, hatte ihn damals in den 80ern allerdings zweimal gesehen gehabt.

Nun ist "Baxter" in dem Roman HELL HOUND aber ein völlig anderes Kaliber, denn hier geht es schließlich um die Sichtweise eines Hundes, den man locker auch (wäre er ein Mensch) als Psychopathen bezeichnen könnte. Greenhall setzt dies hier durchaus sehr interessant und spannend um und der Roman unterscheidet sich da doch erheblich von ähnlichen Romanen wie "Cujo" von Stephen King, kommt aber dem Roman "Ein Hund Namens Jagger" von Kristopher Rufty etwas näher (ebenfalls FESTA Verlag als Taschenbuch auch über den Buchhandel erhältlich), der wohl auch etwas zielstrebiger als Hund vorgeht und welchen ich aber irgendwann noch richtig lesen muss (also nicht nur aus Neugierde überfliegend).

"Der Hund von Baskerville" finde ich dagegen zwar recht nett gemacht als eine Verfilmung die ich mal sah, wobei es da aber auch filmische Nieten gibt. Gelesen habe ich die Geschichte von Arthur C. Doyle allerdings bisher noch nicht, da ich mit Doyles Schreibe nie wirklich warm wurde.
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#3 Friedhelm 2019-01-04 21:28
Zitat:
. Der Film basiert übrigens auf reale Machenschaften von Rassisten in den USA, welche Hunde auf Afroamerikaner scharf machten.
Aus eben diesem Grunde "sträuben sich mir ja die (kaum noch vorhandenen) Nackenhaare.." Alleine die Vorstellung ist schon pervers..

Zitat:
Nun ist "Baxter" in dem Roman HELL HOUND aber ein völlig anderes Kaliber, denn hier geht es schließlich um die Sichtweise eines Hundes, den man locker auch (wäre er ein Mensch) als Psychopathen bezeichnen könnte.
Schon klar, ist ja auch ein erdachter Horrorplot...

Zitat:
"Der Hund von Baskerville" finde ich dagegen zwar recht nett gemacht als eine Verfilmung die ich mal sah, wobei es da aber auch filmische Nieten gibt. Gelesen habe ich die Geschichte von Arthur C. Doyle allerdings bisher noch nicht, da ich mit Doyles Schreibe nie wirklich warm wurde.
Ich favorisiere da den "Hammerfilm". Und ich muss hier zugeben, die Geschichte von Doyle auch noch nicht richtig gelesen zu haben. Werde ich aber wohl nachholen - und versuche ich mal "Baxter.." ;-)
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#4 Laurin 2019-01-04 22:33
@ Friedhelm:
Genau die Hammer-Version fand ich auch ansprechend. ;-)

Der Film "Baxter" ist wohl, soweit ich die Kritiken bei der Recherche gelesen hatte, etwas weichgespülter als im Roman. Aber wenn du ihn dir angesehen hast, schreib mal wie er dir gefallen hat. Schleiche da im Moment, da ich den Roman gelesen habe, auch etwas um die Frage, ob ich mir die Verfilmung zulegen sollte.
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