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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: "Die Spinnen-Königin " und "Das Todes-Karussell"

Geisterjäger John Sinclair - Wehret den AnfängenGespenster Krimi Bde. 196 und 200
Eine »Königin« und ein »Karussell«

Die Spinnen-Königin von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Nachdem Chuck Manners mittels schwarzer Magie in einen Spinnenmann mit Spinnenkopf verwandelt wurde, greift Manners seinen Freund und Kollegen Larry Lund in dessen Wohnung an.

Lund gelingt es aber, sich verletzt in Sicherheit zu bringen. 

Die Spinnen-KöniginAls zu viele Menschen auf den Spinnenmann aufmerksam werden, bringt ihn Madame Wu, die Chuck Manners mit ihren schwarzmagischen Kräften verwandelt hat, auf ihrem Hausboot in Sicherheit.

Durch den Vorfall wird Oberinspektor John Sinclair auf den Plan gerufen, der Larry Lund in St. James Hospital einen Besuch abstattet. Durch dessen Aussage kommt der Geisterjäger Madame Wu auf die Spur, dessen Hausboot er zu beobachten beginnt.

Mithilfe seines Freundes Bill, der ihm eine Eintrittskarte für Madame Wus Party besorgen kann, betritt der Geisterjäger zusammen mit den Conolllys Wus Hausboot. Suko gelangt dagegen auf andere Weise auf das Schiff, um John den Rücken zu decken.

Doch als plötzlich diverse Spinnenmonster und tausende von Spinnen auf Befehl der Spinnenkönigin Madame Wu erscheinen, ist das Chaos perfekt...

  • Erschienen am 14. Juni 1977
  • Preis: 1,20 DM
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Ein Roman mit Suko und Bill Conolly

Mit "DIE SPINNEN-KÖNIGIN" präsentiert der Autor Helmut Rellergerd einen spannenden Sinclair-Roman, indem vor allem Suko, die Spinnenmonster und das Heer von Spinnen für Abwechslung sorgen.

Auch der Kampf gegen die Spinnen und die Spinnenkönigin auf dem Hausboot ist sehr intensiv und atmosphärisch dicht beschrieben, so dass auch aus diesem Grund, bis zum Ende des Sinclair-Romans "DIE SPINNEN-KÖNIGIN" keine Langeweile aufkommt.

Das Todes-KarussellDas Todes-Karussell von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Nachdem man Ken Kovac erhängt am verfluchten Karussell entdeckt hat, stehen Inspektor Fenton und Constabler Bradbury vor einem Rätsel, noch dazu, als der anwesende Arzt Doktor Winter Bissspuren am Hals des Mannes feststellt.

Als dann Ken Kovac als Vampir wieder von den Toten erwacht, ist das Chaos am Tatort perfekt, der Inspektor Fenton angreift, um ihn zu beißen.
Während alle anderen fliehen handelt Doktor Winter, indem er sein kleines silbernes Kreuz gegen Ken Kovac einsetzt. Das rettet Fenton das Leben. Der Butsauger flieht zum Karussell und verschwindet dort vor den Augen Winters.

Da Inspektor Fenton in dem Fall des Blutsaugers nicht weiterkommt, wendet er sich an Scotland Yard, um dort seinen Kollegen John Sinclair zur Unterstützung anzufordern.

Kurz vor Brickaville kann der Geisterjäger den Blutsauger Ken Kovac vernichten, der Frank Spiro und Tankstellenbesitzer Doug McMahon angreift.
Um mehr über das verfluchte Karussell zu erfahren, geht John Sinclair zusammen mit Inspektor zum Pfarrer des Ortes.

Der erzählt den beiden Männern, dass während des Zweiten Weltkrieges eine Gruppe Zigeuner unter Führung von Chandra mit ihrem Karussell und ihren Schaubuden in Brickaville Quartier bezog. Doch die Bewohner des Ortes wollten die Zigeuner nicht in ihrem Ort haben.
Als sich ein Mob unter Führung des Großbauern Wilson zusammentat, um die Zigeuner zu verjagen, schloss Chandra einen Pakt mit dem Teufel, um seine Sippe zu beschützten.
Als Flammenmann griff er den Mob an, wurde aber vom Pfarrer des Ortes mit einem riesigen Kreuz so geschwächt, dass der Teufel eingreifen musste, um ihn zu retten. Doch bevor Chandra verschwand, verfluchte er die Bewohner des Ortes Brickaville und deren Nachfahren.

Als Chandra erneute seine dämonischen Helfershelfer ausschickt, um weitere Bewohner des Ortes zu töten, muss der Geisterjäger den Kampf gegen den Flammenmann und dessen verfluchtes Karussel aufnehmen.. 

  • Erschienen am 12. Juli 1977
  • Preis: 1,20 DM
  • Titelbild: Josep Marti Ripoll
  • Erster Auftritt von Inspektor Fenton

Das Todes-KarussellMit "DAS TODES-KARUSSELL" präsentiert der Autor Helmut Rellergerd einen abwechslungsreich geschriebenen Sinclair-Roman, in der allein die Rückblende in die Vergangenheit nicht so günstig gewählt ist, und störend in der spannend in Szene gesetzten Handlung wirken.

Interessant ist vielleicht auch, dass John Sinclair seinen Gegner diesmal nicht mit seinen Silberkugeln etc. tötet, sondern Chandra durch seine eigene Waffe, einen Dreizack, vernichtet wird.

"Dann warf Chandra den Dreizack.
Die Waffe schoß mit ungeheuerer Wucht heran. John sah nur noch ein Flirren, und es wäre ihm auch nie gelungen, auszuweichen, wenn der magische Schirm, den die Zeichen auf seinem Körper ausbreiteten, ihn nicht geschützt hätten.
Der Dreizack prallte vor der unsichtbaren Wand ab, drehte sich in der Luft und raste mit der gleichen Geschwindigkeit auf Chandra zu, der nun auch nicht mehr ausweichen konnte.
Die drei flammenden Zacken durchbohrten die Brust des Dämons."

Leider hat der Roman kein wirkliches Happy-End. Denn Inspektor Fenton wird von vier Dämonen in die Dimensionen der Hölle entführt. Was der Geisterjäger nicht verhindern kann.

"Und was er dort zu sehen bekam, ließ ihm die Haare zu Berge stehen. Nicht ihn hatten die Dämonen sich geschnappt.
Sondern Fenton!
Inspektor Fenton! Vier gräßliche Gestalten schleiften ihn zu einem großen Rad.
Er versuchte erst gar nicht sich zu wehren.
Die grünhäutigen Gestalten arbeiteten schnell und geschickt. Und schon bald begann das Rad wieder mit seinem endlosen Kreislauf. Fenton war verloren…
Auch John Sinclair konnte ihn nicht mehr aus dieser Hölle retten, denn langsam verschwand auch die zähe Wand, verformte sich und wurde wieder zu dem alten zerfallenen Turm.
Noch einen letzten Blick konnte John in die Dämonenwelt werfen. Und er sah Chandra.
Der Flammenmann war von seiner eigenen Waffe getötet worden. Sie hatte sich gegen ihn gerichtet und ihn verbrannt. Aufgeladen mit Weißer Magie, war sie in die Welt des Horrors zurückgeschleudert worden und hatte dort furchtbar gewütet.
Chandras Körper war völlig verbrannt."

Doch Fenton ist nicht tot. John Sinclair begegnet dem Inspektor ein zweites und letztes mal im Sinclair-Roman "Lebendig begraben" (siehe JS # 12), als es den Geisterjäger in eine fremde Höllendimension verschlägt.

 

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© by Ingo Löchel

 

 

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