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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: Ein Friedhof am Ende der Welt (Teil 2)

Geisterjäger John Sinclair - Wehret den AnfängenBand 101
Der Friedhof am Ende der Welt
(Teil 2) von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

"Und es wird kommen der Tag, da erwacht das Gute unter den Menschen. Wenn sich die Bösen vereinigen, um die Welt in einem gewaltigen Sturmlauf zu nehmen, werden Männer erscheinen, die ihnen trotzen.

Der Sohn des Lichts wird seinen Kampf gegen die Grausamen aufnehmen.

Der Friedhof am Ende der WeltEr und seine Freunde stemmen sich gegen das vorgeschriebene Schicksal der Welt, und im Reich des Satans wird Heulen und Zähneklappern herrschen.

Doch hüte dich, Sohn des Lichts, so einfach geben sich die Herrscher der Hölle nicht geschlagen. Es bedarf schon einer besonderen Waffe, um sie zu vernichten – einer Waffe, die auf der Erde nicht zu finden ist, sondern die erst noch geboren werden muss.

Die besondere Waffe, die der Sohn des Lichts benötigt, um den Schwarzen Tod zu vernichten, wird er auch auf anderen Welten nicht finden, denn er hält sie in der Hand. Wenn er Wort für Wort die Zeilen gelesen hat, werden ihm die Augen geöffnet.

Das gab mir wieder Hoffnung, und ich las weiter.

Gefeit gegen die Weiße Magie, ist der Schwarze Tod in der Lage, jeden Angriff abzuwehren, doch er wird es nicht schaffen, dem magischen Bumerang auszuweichen.

So lies, Sohn des Lichts, diese Zeilen und behalte die in deinem Gedächtnis, denn du wirst sie kein zweites Mal mehr zu lesen bekommen.

Für dich sind sie bestimmt. Kein anderes Wesen auf irgendeiner Welt soll das Geschriebene lesen. Bewahre sie in deinem Gedächtnis auf und denke an die Zukunft, die noch große Aufgaben für dich bereithält."

Während John, Suko und Will Mallmann mit Gondeln auf den Weg zum Brocken sind, werden sie von Hexen angegriffen.
Es gelingt dem Geisterjäger sich an einen der Träger der Seilbahn in Sicherheit zu bringen, bevor seine Gondel abstürzt.
Auch Suko und Will gelingt es, frühzeitig abzuspringen, bevor sie in Lebensgefahr geraten.

Währenddessen wird Bill Connolly von einem Anruf aus dem Schlaf gerissen. Ein gewisser Winston Wakefield bittet den Reporter, umgehend zum Yard zu kommen.
Beim Yard angekommen, wird er in John Sinclairs Büro bereits von Wakefield und Jane Collins erwartet, die ebenfalls benachrichtigt wurde.

Von Wakefield erfahren sie von Sir Powells Entführung. Da der Beamte mit seinem Latein am Ende ist, bittet Wakefield sie, sich um den Entführungsfall zu kümmern.

Während es John Sinclair gelingt, sich zur Höhle auf dem Brocken durchzukämpfen, wo er schließlich das Buch der grausamen Träume findet, auf dem ein  Würfel aus schwarzem Glas liegt, wird Will Mallmann vom Schwarzen Tod entführt, der den Kommissar ebenfalls zum Friedhof am Ende der Welt bringt, wo sich bereits Sir Powell sowie die beiden Wissenschaflter Sven Jansson und Arthur Cornwall aufhalten.

Suko, der aus der Bewusstlosigkeit erwacht ist, gerät in die Hände von DDR-Grenzern, die er aber ausschalten kann. Danach kehrt er mit Hilfe von Kröger und Bauer nach Westdeutschland zurück, von wo aus er Bill Connolly in London anruft, bei dem Myxin aufgetaucht ist.

Der Magier aus Atlantis entscheidet sich dafür, Suko nach London zu teleportierten. Was ihm auch gelingt. Danach startet er zusammen mit dem Chinesen, Bill und Jane seine magische Reise zum Südpol.

Nachdem John Sinclair in der Höhle sieben Hexen mit seinem Kreuz vernichten konnte, taucht plötzlich ein Wesen auf, das sich der Seher nennt.
Dieser nimmt den Würfel des Schicksals sowie das Buch der grausamen Träume an sich, da beide nicht in die Hände von Dämonen oder Menschen fallen dürfen, da diese sonst zu mächtig würden.

Denn in dem Buch der grausamen Träume steht nicht nur geschrieben, wie der Schwarze Tod vernichtet werden kann, sondern darin werden auch die  Geheimnisse der Hölle offenbart.

Doch bevor der Seher mit dem Würfel des Schicksals und dem Buch der grausamen Träume verschwindet, übergibt er John Sinclair, den er als Sohn des Lichts bezeichnet, diejenigen Seiten aus dem Buch der grausamen Träume, die sich mit dem Schwarzen Tod beschäftigen, damit der Geisterjäger im Kampf gegen den uralten Dämon ein Chance hat. 

Nachdem John Sinclair sie gelesen hat, bildet sich aus diesen Seiten eine Waffe, die in der Lage ist, den Schwarzen Tod zu vernichten. Der silberne Bumerang.

Während es dem Geisterjäger gelingt, aus der Höhle zu gelangen, wo ihn Karin Mallmann erwartet, die vom Schwarzen Tod ermordet wurde, kämpfen Bill, Jane und Myxin, nachdem sie sich in einem Militärstützpunkt mit Waffen und einem Hubschrauber ausgerüstet haben, gegen Wesen aus der Urzeit, die verhindern wollen, dass sie den Friedhof am Ende der Welt erreichen... 

  • Erschienen am 9. Juni 1980
  • Preis: 1,40 DM
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Ein Roman mit dem Schwarzen Tod

Mit dem Roman "DER FRIEDHOF AM ENDE DER WELT" kann sich der Autor Helmut Rellergerd gegenüber dem Vorgängerband "DIE DROHUNG" spannungstechnisch noch weiter steigern.
Denn in dem zweiten Teil der 100er Trilogie kommt aufgrund des abwechslungsreich gestalteten Szenarios keine Langeweile auf, auch weil von Beginn an ständig etwas passiert.

Nach und nach wird während der weiteren Handlung des Romans das gesamte Sinclair-Team auf den Plan gerufen.
Nachdem sich John, Suko und Will Mallmann auf den Weg zum Brocken gemacht haben und Sir Powell von dem Schwarzen Tod entführt wurde, werden  in "DER FRIEDHOF AM ENDE DER WELT" nun auch Bill Connolly und Jane Collins in den Fall involviert, die vom Yard beauftragt werden, sich um  die Entführung von Sir Powell zu kümmern.
Hinzu kommt, dass auch noch Myxin im Verlauf der Handlung mit von der Partie ist,  der das Sinclair-Team im Kampf gegen den Schwarzen Tod unterstützen will, und Suko, Bill und Jane zum Südpol bringt, wo sich der Friedhof des uralten Dämons befindet, wohin er auch Sir Powell und Will Mallman entführt hat.

Wie man im weiteren Verlauf der Handlung des Romans erfährt, existiert der Schwarze Tod bereits seit mehreren Millionen  Jahren. Das er aufgrund dieses Alters gegen herkömmliche Waffe und gegen Magie immun ist, ist aus diesem Grund durchaus logisch und nachzuvollziehbar.

Das Highlight des Romans "DER FRIEDHOF AM ENDE DER WELT" ist ohne Frage Sinclairs Aufenthalt in der Höhle auf dem Brocken, wo ihm nicht nur der Seher begegnet, der ihm das Buch der grausamen Träume und den Würfel des Schicksals wieder abnimmt, sondern indem es auch zur 'Geburt' einer neuen Waffe gegen die Mächte der Finsternis kommt. Der silberne Bumerang formt sich aus den Seiten aus dem Buch der grausamen Träume, die der Seher John Sinclair überlassen hat. Mit dieser Waffe kann der Schwarze Tod vernichtet werden.  

Hinzu kommt, dass John Sinclair vom Seher als Sohn des Lichts bezeichnet wird. Inwieweit der Autor Helmut Rellergerd  auf diesen Begriff noch genauer eingehen wird, und was sich dahinter wirklich verbirgt, wird sich hoffentlich im weiteren Verlauf der Serie zeigen.

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© by Ingo Löchel

Kommentare  

#1 Valerius 2017-09-29 00:44
Nach einer kurzen Pause wird die Artikelserie fortgeführt.

An dieser Stelle ein Dankeschön an Jeannot für die Bereitstellung der entsprechenden Hefte.

Jeweils sonntags (beginnend ab dem 15. Oktober 2017) werden wöchentlich die
Sinclair-Romane der GK-Reihe besprochen.

Ab Dienstag (20. Oktober 2017) geht es dann ebenfalls wöchentlich mit der Besprechung der
Sinclair-Romanen der Originalserie weiter.
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