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Weird Tales - Brutstätte des Phantastischen: Das Jahr 1925

Brutstätte des PhantastischenThe Unique Magazine
Das Jahr 1925 

Im Januar 1925 gab der Autor E. HOFFMAN PRICE, der später ein guter Freund von Farnsworth Wright wurde, mit der Kurzgeschichte "THE RAJAH'S GIFT" sein Debüt im Pulp – Magazin. Weitere Geschichten in dieser Ausgabe waren u. a. „THE FIREPLACE“ von Henry S. Whitehead „OUT OF THE LONG AGO“ von Seabury Quinn, „THE OCEAN LEECH“ von Frank Belknap Long, „THE REMORSE OF PROFESSOR PANEBIANCO“ von Greye La Spina und „THE FESTIVAL“ von H. P. Lovecraft.

In der Februar – Ausgabe folgten u. a. „THE SEA CHANGE“ von Henry S. Whitehead, „THE SCARAF OF THE BELOVED“ von Greye La Spina und „THE STATEMENT OF RANDOLPH CARTER“ von H. P. Lovecraft.

Im März waren mit “THE LAST CIGARETTE” eine weitere Story von Greye La Spina sowie eine weitere Geschichte von Henry S. Whitehead vertreten: „THE THIN MATCH“.

Im April folgte der erste Teil von Greye La Spinas Roman , „INVADERS FROM THE DARK“, den Baird abgelehnt hatte.

Nach der Veröffentlichung des ersten Teils von folgte eine Flut von Leserbriefen, die nur mit großer Begeisterung über „INVADERS FROM THE DARK“ schrieben und nur enttäuscht darüber waren, das der Roman in „WEIRD TALES“ in mehreren Teilen veröffentlicht wurde:

„ THE MOST WONDERFUL WEREWOLF STORY EVER WRITTEN“  (1)
“GREATER THAN DRACULA” (1)
“IT SHOULD BE PUBLISHED  IN BOOK FROM WITH A GREAT DEAL OF SUCCESS” (1)

In der Mai – Ausgabe erschienen u. a.  „THE MUSIC OF ERICH ZANN“ von H. P. Lovecraft sowie „MEN WHO WALK UPON THE AIR“ von Frank Belknap Long und im Juni u. a. eine weitere Geschichte von Long: “THE DEVIL-GOD”.

Juli 1925 war eine extrem wichtige Ausgabe für „WEIRD TALES“, denn darin gab der Fantasy – Autor H. WARNER MUNN mit seiner Erzählung „THE WERWOLF OF PONKERT“ sein Debüt.
Inspiriert von einem Leserbrief von H. P. Lovecraft in „THE EYRIE“ (Der Leserbrief – Rubrik von „WEIRD TALES“), schrieb Munn eine sehr eindrucksvolle Horror – Geschichte, die alles aus der Sicht eines Werwolfs beschreibt, die sehr gut bei der Leserschaft des Pulp – Magazins ankam.
Diese Ausgabe von „WEIRD TALES“ ging ebenfalls in die Geschichte der phantastischen Literatur ein, denn mit „SPEAR AND FANG“ gab ein junger texanischer Autor sein professionelles Debüt: ROBERT E. HOWARD.

Weitere Geschichten wie u. a. THE UNNAMABLE“ von H. P. Lovecraft, „THE WONDERFUL THING“ von Henry S. Whitehead sowie „THE STRANGER FROM KURDISTAN“ von E. Hoffmann Price, machten die Juli – Ausgabe des Jahres 1925 zu einer der besten bisher erschienenden Ausgaben des Pulp – Magazins.

Im August erschien mit „IN THE FOREST OF VILLEFERE “ eine weitere Kurzgeschichte von Robert E . Howard.

Während dieser Zeit kreierte Farnsworth Wright für „WEIRD TALES“ auch eine neue Rubrik, die unter dem Namen „THE WEIRD TALES REPRINT“ klassische Horror – Stories den Lesern des Pulp-Magazins näher bringen sollte.
Vielen von diesen Klassikern waren Übersetzungen aus nicht – englischen Ländern, die in „WEIRD TALES“ ihre erste englischsprachige Veröffentlichung hatten, so u. a. Guy de Maupassant oder Gustav Meyrink.

In der September – Ausgabe des Pulp-Magazins folgte mit „THE GARGOYLE“ der nächste Roman der Autorin Greye La Spina als Mehrteiler.
Außerdem waren die Geschichten „THE SULTAN’S JEST“ von E. Hoffmann Price, „THE TEMPLE“ von H. P. Lovecraft, „ITSELF“ von Seabury Quinn sowie „THE WERE-SNAKE“ von Frank Belknap Long vertreten.

Die Oktober – Ausgabe des Pulp Magazins des Jahres 1925 war eine weitere wichtige und historische Ausgabe für und von „WEIRD TALES“, denn darin erschien mit „THE HORROR OF THE LINKS“ von Seabury Quinn das erste Abenteuer mit Jules de Grandin, des geheimnisvollen Detektivs des Okkulten.
Wenn Grandin nicht gerade bei seiner Lieblingsbeschäftigung dem Essen war, rettete er hübsche Damen vor Werwölfen, Vampiren und Zombies.

Zwei Monate später folgte mit “THE TENANTS OF BROUSSAC” das nächste übersinnliche Abenteuer mit Grandin.

(1) Leserbriefe an Farnsworth Wright
© 2007 by Ingo Löchel

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