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DRAGON - Die erste deutsche Fantasy-Serie: DIE INSEL DER KYRACE

Dragon - Die erste deutsche Fantasy-SerieBand 26
Die Insel der Kyrace
von Hans Kneifel

Nur mit zwei Schiffen, die von Jaggar und Taihra befehligt werden, reist Dragon zusammen mit seinen Gefährten zur Insel der Zauberin Kyrace, um Cnossos zuvorzukommen, der dort ebenfalls bald eintreffen soll.

Nach einem Piratenüberfall erreichen Dragon und seine Gefährten  mit ihrem Schiff schließlich die Insel der Kyrace.


Die Insel der KyraceUm sich dort ungehindert umsehen zu können, gibt sich Dragon als Agon-Dra, einen Edelmann aus dem fernen Lu'ur, aus.

Während diverse Freier um die Gunst von Kyrace buhlen, kommt es zum Zweikampf zwischen Dragon und Arric, einem weiteren Freier, den Dragon für sich entscheiden kann.

  • Die Hauptpersonen des Romans:
  • Dragon - Der Atlanter will seinem alten Widersacher eine Falle stellen.
  • Gabor - Händler aus Sodok und Freund Nabibs.
  • Kyrace - Herrin eines zauberhaften Eilands in der Flachen See.
  • N'succa - Kyraces Lieblingssklavin.
  • Arric, der Rote - Einer von vielen Freiern der Kyrace.
  • Hegen - Der Urgorit entdeckt einen »Götterwagen«.

Fazit: So richtig kommt der Roman DIE INSEL VON KYRACE von HANS KNEIFEL nicht in die Gänge. Es vergeht etwa ein Drittel des Heftes, bis sich Dragon mit seinen Gefährten endlich zur Insel der Kyrace aufmacht.

Nach der Schiffsreise, die durch einen Piratenüberfall etwas aufgelockert wird, erreichen Dragon und seine Gefährten etwa gegen Mitte des etwas langatmig geratenen Romans, die Insel der Zauberin.

Leider ist aber auch der Rest des Romans nicht das Gelbe vom Ei, der sich vorwiegend mit dem Werben der Freier sowie den Zweikampf zwischen Dragon und Arric beschäftigt, den man als kleinen Höhepunkt bezeichnen kann
.  

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© by Ingo Löchel

Kommentare  

#1 Estrangain 2015-11-30 16:04
Die Durststrecke ist bald vorüber, denn bald beginnt der Zyklus um Danila´s Welt. Und der bringt dem geneigten Leser (sofern ihn die Geduld noch nicht verlassen hat und er die Serie weiterliest) neben richtig gutem Lesespaß auch richtige Fantasy.
Bedauerlich nur, dass die Serie nach besagtem Handlungsstrang (der nahtlos in den vielversprechenden Blutjäger-Zyklus überging) schon bald und vor allem abrupt und sehr, sehr dilettantisch zu Ende gewurstet wurde.
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#2 Remis Blanchard 2015-11-30 19:32
Mir gefiel damals der Zyklus um Dailas viel besser als der ganze Rest. Das war endlich richtige Fantasy und ich hätte mir gewünscht es hätte mehr davon gegeben. Leider war der Zyklus ziemlich kurz und es ging dann wieder in die reale Welt zurück wo ein alter Gegner auf Dragon wartete.
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#3 Heinz Mohlberg 2015-12-01 00:07
So war das eben, wenn in der Redaktion niemand Ahnung von Fantasy - und dann davon jede Menge - hatte und SF-Autoren dazu verdonnerte, dass zu schreiben, was wohl einen Hauch von Conan haben sollte... :-x
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#4 AARN MUNRO 2015-12-01 11:34
soo schlecht waren die frühen Dragons auch nicht...nur die Grundidee der ersten drei Bände, die ja von der SF her kam, ließ den geneigten Leser nach der großmündigen ganzseitigen Ankündigung in den anderen Heftserien über "Fantasy" erst einmal verwirrt zurück..."das ist Fantasy...unterscheidet sich doch nicht von SF..." erst ab Band vier (Dragon als erwachender Schläfer im Barbarenland) wurde es dann etwas besser...das Ambiente mit den Drachen und den Charakteren war nicht soo übel, andererseits ist der zweite Teil um Danilas Welt wirklich "echte" Elementar-Geist-Fantasy gewesen...fand ich auch ganz gut...aber jeder wüßte auch, dass der Verlag usw. erst einmal Erfahrung sammeln wollte in diesem Genre...dass die Serie nicht viel weiter gehen konnte...und etwas "Professionelleres" aufgezogen werden mußte...dann kam ja der (für mich unselig langweilige) Mythor, bei dem ich aber zugegebenermaßen navch den ersten dreißig Bänden aufgab...so was banales war mir noch nicht vorgekommen, nach Dragon war ich selbst von Mythor eher enttäuscht...zu glatt, zu stromlinienförmig, zu unlebhaft. Das Kantige fehlte, dass doch zumindest Hubert und Hans in den Dragon gebracht hatten...zu wenige Charaktere, zuviele Archetypen...
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