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Ein Übel im Heftroman oder seiner Zeit nur zu weit voraus? - Dr. Morton

Dr. MortonEin Übel im Heftroman ...
... oder seiner Zeit nur zu weit voraus?

Er ist Arzt, Wissenschaftler, Verbrecher, Mörder und Sadist. Sein Name ist Dr. Glenn Morton, Mitglied des Königlichen Kollegiums der Chirurgie.

Nebenbei ist Morton noch der Antiheld des Heftromans. Ob Gewaltverherrlichung in Wort und Schrift oder Auslöser der Hexenjagd auf die Grusel-Heftromane, die Vorwürfe sind wohl Legion. Doch liegt die Sache wirklich so einfach?


Erber/Luther-LogoDa soll es einen Klammer-Autoren gegeben haben, den niemand kennt und es soll andere Autoren geben, die schon mit dem Anwalt drohen, wenn ihr Name nur in Verbindung mit der Serie „Dr. Morton“ genannt wird. Man sieht, der Anne Erber Verlag muss ab 1974 die Landschaft des Heftromans in Deutschland ziemlich durcheinander gewirbelt haben. Sehr lange lief diese Serie nicht. Laut Wikipedia gab es von der Serie 54 Einzelhefte (das 55 Heft erschien nicht mehr) und wohl einige wenige Großbände (Zur Titelliste Morton/Lord). Und nachdem die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften wohl um sich geschlagen hatte, indem sie (wohl gemerkt) nachträglich rund 20 Ausgaben auf den Index setzte, wurde der Inhalt wohl auch merklich abgeschwächt. Das half jedoch damals wohl nicht mehr, denn „Dr. Morton“ erreichte eine sogenannte „Dauerindizierung“ und musste somit eingestellt werden. Danach tauchte er jedoch als „Der Lord“ wieder aus der Versenkung auf. Als so verstümmelte Version „Der Lord“ erreichte die Serie aber nur rund 38 Ausgaben mangels Leserschaft. Nun, ich werde mich hier jetzt nicht hinsetzen und die Inhalte der vier Romane der Serie Dr. Morton“ in einer Zusammenfassung niederschreiben. Zum besseren Verständnis gibt es aber ein kleines Zitat aus einem Roman (mit der Nr. 29.).

Dr. Morton stteht in FlammenKurzer Vorspann:
Schon einige male las ich hier im Zauberspiegel über die Serie „Dr. Morton“, so auch den Artikel von Uwe Schnabel mit dem Titel DR. MORTON – DER NEGATIVE HELD. Schon dieser Artikel war damals ziemlich interessant und machte mich neugierig, trotzdem verlor ich nach einiger Zeit diese Serie wieder aus den Augen. Als junger Mensch hatte ich nie Kontakt zu dieser Serie bekommen. Weder gab es sie nicht bei uns in den Auslagen und Ständern für Heftromane, oder sie sind mir schlicht damals nicht aufgefallen (auch letzteres liegt im Bereich des möglichen). Erst vor relativ kurzer Zeit kam das Thema „Dr. Morton“ in einigen Kommentaren wieder auf und so erhielt ich auch über einen Mitkommentator netter Weise eine Liste mit den wohl besten Heften der Serie. Ein Mann vom Fach, was antiquarische Heftromane anging, gab mir auch gleich bekannt, was die Serie in gutem Zustand dem Sammler kosten würde. Für diese Info (der Preis bewegte sich da, glaube ich, um die Eintausend Euro) ebenfalls meinen Dank, nur bin ich kein wirklicher Sammler von Heftromanen (zumindest hält sich diese Sparte bei mir sehr in Grenzen). Und als ich dann das erste Heft (Band 29./Dr. Morton steht in Flammen) für kleines Geld in Händen hielt, kann ich nach dem lesen durchaus sagen, es liest sich vom Satzbau usw. schon ziemlich altbacken, was sich auch bei den noch folgenden drei Romanen nicht änderte. Positiv jedoch ist die Beschreibung des Umfeldes. So hatte man in diesem Roman mehr das Gefühl, hier schreibt jemand, der England und insbesondere London kennt (ich selbst war 1979/1980 dort), als es Jason Dark in seiner Serie „John Sinclair“ je gelungen war. Oder anders gesagt, bei diesem Heft der Serie „Dr. Morton“ fühlte man sich als Leser richtig in dieses Land und diese Stadt hinein versetzt. Bei Jason Dark hatte man dagegen oftmals das Gefühl, Scotland Yard könnte seinen Sitz auch genauso gut in Wanne Eickel haben. Rechnet man hinzu, dass die Indizierung auch längst ausgelaufen ist, wäre die Serie „Dr. Morton“ eigentlich mit leichten Anpassungen in den Satzstellungen ein perfekter Kandidat für ein Reprint. Wie gesagt, leichte Überarbeitungen im Bereich der manchmal holprigen Satzbauten, dass Flair der 70er Jahre sollte dabei allerdings beibehalten werden, wie auch die härteren Szenen nicht geschliffen werden dürften. Das ganze dann (also zwei bis drei Heftromane) zwischen zwei Buchdeckel und fertig wäre ein interessantes Sammlerobjekt. Was mich aber wirklich an erster Stelle bei diesem Leseversuch interessierte, war die grundsätzliche Frage: Waren diese Romane wirklich so hart wie beschrieben, oder wird da vielleicht aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Nehmen wir hierzu mal folgendes ausgesuchte Zitat aus Band 29.:

Seine Stimme ging in ein hilfloses Schluchzen über. Dr. Morton jedoch ließ sich nicht beeindrucken. Er tauchte die Hand des Mädchens bis zum Gelenk in die jetzt aufbrodelnde Säure. Er hielt sie fest, bis der Daumen und schließlich die ganze Hand verschwunden war.

(Band 29 Dr. Morton steht in Flammen / Seite 31)

Sorry, aber als ich z.B. diese Szene las, haute sie mich nun nicht wirklich vom Hocker. Andere Szenen waren interessant, aber eben auch keine literarischen Schocker, die mich zusammenzucken ließen.

Vom Verkaufsschlager zum langsamen Todesstoß:
Gut, manche beschriebenen Szenen dürfte in den damaligen Jahren wohl noch harter Tobak gewesen sein. Es stellt sich auch die Frage, ob man die Storys wirklich im Heftformat herausbringen musste und nicht mit mehr Handlung das ganze gleich in Buchform veröffentlichte. Dann hätte es die Bundesprüfstelle nämlich nicht so einfach gehabt. Fakt ist jedoch auch, diese Hefte gingen wohl weg wie warme Semmeln, weil hier plötzlich nicht mehr ein realitätsferner Held im Zentrum des Geschehens stand. Als „Der Lord“ dann von allem abgespeckt, was „Dr. Morton“ ausmachte, den Neustart einleitete, sanken die Verkaufszahlen dann wohl schmerzlichst. Jetzt benötigte es keiner Bundesprüfstelle mehr um die Serie gegen die Wand zu fahren, denn das erledigten jetzt die einbrechenden Verkaufszahlen. Das Problem dürfte jedoch an anderen Stellen zu suchen sein, denn „Dr. Morton“ wurden ja nicht per Verkaufszahlen in seine Schranken gewiesen. Zuerst bedurfte es wohl zumindest einer Beschwerde, damit sich die Bundesprüfstelle mit der Serie beschäftigte. Diese Beschwerde reicht unter Umständen dann auch aus, ein Produkt, dass viele lesen wollten, vom Markt weg zu indizieren. Böse gesagt reicht also ein Gutmensch aus, um einer ganzen Leserschaft den Spaß in dieser Republik zu versauen.

Die InselÄhnlich erging es seiner Zeit dem Roman „Die Insel“ von Richard Laymon, was dazu führte, dass der Heyne Verlag aufgeschreckt kleine, lächerliche Kürzungen vornahm (z.B. beim Ende). Nicht umsonst würde der Fan hier einer ungekürzten Version des Buches im gebrauchten Zustand heute, einer druckfrischen aber gekürzten Ausgabe jederzeit den Vorzug geben. Vereinfacht in Sachen „Dr. Morton“ wurde das ganze natürlich auch durch die Tatsache, dass Heftromane dem Stallgeruch der „Schundliteratur“ ausgesetzt wurden. Man bedenke nur, dass man damals an manchen Schulen sogar die Kinder dazu brachte, ihre „Schundhefte“ öffentlich zu verbrennen. Fakt ist auch, dass Heftromane quer durch alle Altersgruppen gelesen wurden. Ich erinnere mich noch sehr gut an diese Zeit, wo mein Vater sich Western beim Einkauf mitbringen lies, meine Mutter ihre Heimatromane verschlang und mein älterer Bruder den Landser inhalierte (und Nein, er hat keinen politisch rechten Schaden dadurch davon getragen). In den Augen der Kritiker des Heftromans richtete sich diese Form der Literatur jedoch gezielt an Jugendliche, die damit seelisch und moralisch verdorben würden.  Zwar wäre „Dr. Morton“ also auch damals irgendwann in Buchform bei der Bundesprüfstelle gelandet, aber er hätte vermutlich noch etwas länger überlebt, da man die Zielgruppe schon vom Preis her anders hätte bestimmen müssen. Wie dem aber auch sei, der Inhalt war seiner Zeit leider viel zu weit voraus, denn was der Heftromanleser (jugendlich zu Beginn und heute ein gestandener Sammler im besten Alter) selbst heute immer noch als „zu hart“ und als objektive Gewaltverherrlichung betrachtet, ist schlicht in den vier Exemplaren, die ich nun gelesen habe, heute kaum noch einer Aufregung wert. Auf dem Buchmarkt (Hardcover wie auch Taschenbücher) gibt es mittlerweile eine schon unüberschaubare Menge an Romanen, die vom Inhalt her härter angelegt sind. Dagegen ist ein „Dr. Morton-Roman“ heute schon eher seichtere Kost. Doch warum verkaufte sich die Serie „Dr. Morton“ damals so gut? Eine Antwort liefert uns der Regisseur und Filmschaffende Lars von Trier wenn er sagt:

„Es gibt mehr Darstellungen des Bösen als irgendetwas sonst. Das Böse ist visuell viel ansprechender als das Gute.“

(Lars von Trier)

Im Roman ist dies nicht viel anders als im Film. Der Sauberheld ist absolut berechenbar, unfähig überhaupt Spannung zu erzeugen, wenn ihm gegenüber kein wirklich böser, verschlagener und eben auch unberechenbarer Gegner tritt. Je berechenbarer das Böse geschildert wird, um so intensiver sinkt die Spannungskurve. Stellt man das Böse dann noch ins Zentrum einer Geschichte, ist eigentlich alles möglich und die Spannung steigt entsprechend der Unberechenbarkeit.

AmoklaufAuslöser einer Hexenjagd oder nur der Erste den es traf?
Das die Bundesprüfstelle sich irgendwann auch anderen Serien annehmen würde, war nur eine Frage der Zeit. Genannt sei hier nur die Serie „Dämonenkiller“ oder z.B. die sogenannten Gruselwestern die auf dem Index landeten. Der Paragraph 131 z.B. ist in diesem Punkt ja so dehnbar ausgelegt, wie ein durchgekauter Kaugummi. Eigentlich kann man sogar sagen, dass ab der Aufhebung der Presselizenzierung durch die Alliierten ein Rückfall in dunklere deutsche Zeiten stattgefunden hatte. Die CDU/CSU beantragte nämlich umgehend danach ein Gesetz nach dem Vorbild des „Gesetzes zur Bewahrung der Jugend vor Schund und Schmutzschriften“ von 1926. Die Weimarer Republik lässt grüßen, denn was Schund und Schmutz in der Literatur betrifft, entscheidet somit eine regierende Minderheit in ihrem Sinne. Nachdem am 19. Mai 1954 die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften gebildet wurde, ging es daher auch bald den Comics „Der kleine Sheriff“ sowie „Jezab, der Seefahrer“ an den Kragen. Der Serie „Dr. Morton“ nun den schwarzen Peter dafür in die Schuhe zu schieben, dass es später auch den „Dämonenkiller“ traf, greift also völlig daneben, wenn eher seichte Comichefte schon für viel weniger indiziert wurden. Der Anne Erber Verlag hat legitimer Weise mit dieser Serie und wohl auch einigen weiteren Publikationen die Grenzen der damaligen Gesetzgebung auszuloten versucht. Ähnliches tat man durchaus auch beim „Dämonenkiller“, wenn auch nicht in dem Ausmaß. Selbst wenn es die Serie „Dr. Morton“ also nicht gegeben hätte, wäre z.B. der „Dämonenkiller“ ob kurz oder lang ins Visier der Bundesprüfstelle geraten. Warum bin ich mir da so sicher?

Erstens gerieten die Heftromane damals als literarischer „Schund“ generell ins Visier z.b. auch von Lehrern und gewissen Elternkreisen. Es benötigte also keines „Dr. Morton“ um die Hexenjagd zu eröffnen. Sie wäre auch ohne diese Serie eröffnet worden, weil eine gewisse Klientel in der damaligen Zeit die Trivialliteratur und den Heftroman im besonderen ins Fadenkreuz genommen hatte. Hier spulte sich in etwa das gleiche Schema ab, dass ich schon in meinen Artikel zum Comic-Code (Teil 1 / Teil 2) in den USA beschrieben hatte. Insbesondere die Klientel, die wieder zu den Dichtern und Denkern als allein selig machend in Deutschland zurück wollte, wetzten angesichts der „Schundheftchen“ in den Händen von Jugendlichen die Messer. Die Serie „Dr. Morton“ war also nicht der eigentliche Auslöser, sondern eben nur der erste, den es in diesem Zuge erwischte. Oder anders ausgedrückt: Unter dem Vorwand der Gewaltverherrlichung wurde der Angriff auf die Trivialliteratur schlechthin ausgerufen, gesucht wurde nur das beste Bauernopfer hierzu.

Im Gegensatz zum Buch unterliegt der Heftroman ja schlicht einer periodischen Erscheinungsweise. Wenn es also keine Zweitverwertung bedarf, um die Restbestände noch unter die Leserschaft zu bringen,  dürften die erschienenen Hefte irgendwann nicht mehr so einfach im Handel erhältlich gewesen sein. Und die Bundesprüfstelle hielt auch bei der Serie „Dr. Morton“ zuerst ja die Füße still. Als das Aufheulen der Gutmenschen begann, traf es dann folgerichtig Hefte, die längst schon nicht mehr über die Ladentheke gingen. Das machte die Indizierung einerseits zu einem stumpfen Schwert, denn jeder der noch über die gekauften Hefte verfügte, konnte sie an interessierte weiter reichen. Zwar gab es auch hier eindeutige Aussagen (in Sachen Verbreitung) im Gesetzestext, doch wer will das kontrollieren? Wo kein Richter, da bekanntlich kein Kläger. Und das es noch genügend Exemplare gab, zeigt sich daran, dass sie heute teuer als Sammlerobjekte erstanden werden können. Die Frage ist also, warum reagierte man so spät auf diese Serie? Ganz einfach, die Gegner der „Schundhefte“ benötigten erst einmal Zeit um die Hacken in den Teer zu schlagen, so das man an ihren öffentlichkeitswirksamen Positionen nicht mehr vorbei kam. Je mehr besorgte Eltern man hinter sich scharen konnte, um so gewichtiger wurden diese Positionen der Heftroman-Gegner im allgemeinen und der Gesetzgeber wird (so von einer angeblichen Mehrheit) optisch scheinbar zum handeln gezwungen. Man darf sich dabei jedoch den Gesetzgeber (und die politischen Strömungen die dahinter stehen) nicht als Getriebene vorstellen, denn dieser Aufstand der moralisch Anständigen und Besorgten wurde durchaus gerne gesehen. Zensur -  und ich benutze dieses Wort hier jetzt sehr bewusst – lässt sich besser der Allgemeinheit als etwas positives verkaufen, wenn dahinter eine scheinbar breite Bewegung steht, die zum Schutz der Jugend aufruft.

Und natürlich haben hier auch die Medien gründlich mitgemischt, indem sie die Heftromane oder Comics als Schundliteratur (nicht lange danach auch bestimmte Film-Genre) auf ihre einseitig-dokumentarische Agenda setzten. Dem Heftroman an sich hat dieser „Aufstand der Anständigen“ zwar kein Ende gesetzt, aber dem Heftroman wurde dafür eine erzieherische Maßnahme zuteil (also den Verlagen und nicht der sogenannten gefährdeten Jugend), an der man sich noch heute abarbeitet um ja nicht irgendwo wieder ins Visier zu geraten. Das, und nur das hat dafür gesorgt, dass eine Serie wie der „Dämonenkiller“ zugunsten des spannungslosen „Hexenhammer“ abtreten musste. Schließlich benötigte man einen Schuldigen und hätte es eben keine Serie wie „Dr. Morton“ gegeben, hätte man sich vielleicht direkt auf Serien wie dem „Dämonenkiller“ gestürzt. Das Endresultat wäre das gleiche gewesen. Das, was dann per anwaltlicher Gegenprobe seitens der Verlage auf den Markt kam, dürfte in den Folgejahren mit zum sterben des Medium Heftroman beigetragen haben, denn mit dem, was der Leser heute per Buch in der Sparte Horror oder Thriller zu lesen bekommt, damit kann sich diese nun sterilisiert verarbeitete Erzählform im Heftroman nicht mehr messen.

Dr. MortonDr. Morton – seiner Zeit voraus?
Damit wir uns hier richtig verstehen, einen z.B. 13 Jährigen würde ich auch heute nicht ohne Bedenken einen Roman der Serie „Dr. Morton“ in die Hand drücken. Nicht deshalb, weil ich die Gefahr sehen könnte, dass dieser junge Leser moralisch damit gefährdet würde, sondern weil er schlicht gesehen das gelesene vielleicht noch nicht richtig einordnen kann (und selbst hierbei lässt sich aufgrund des Alters keine sichere Verallgemeinerung treffen). Da man aber nicht jedem Jugendlichen hinter die Stirn blicken kann, wäre eine Altersfreigabe (ohne im besagten Roman Kürzungen vorzunehmen) durchaus eine sinnvolle Sache. Man nimmt damit auch Eltern und Verkäufer in die Pflicht (was man bei Zigaretten oder Alkohol heute auch schon umsetzt) und der üble Beigeschmack einer allgemeinen Zensur würde nicht aufkommen.

Was die Serie „Dr. Morton“ betrifft, so kann ich nunmehr schlicht und ergreifend nach vier Heften sagen, der Inhalt lohnt heute auch keiner Aufrechterhaltung einer Indizierung mehr (zumal ich diese auch grundsätzlich ablehne). Man nehme nur ein Buch wie „American Psycho“ von Bret Easton Ellis zur Hand und lese hier einmal aufmerksam. Neben verdammt langer Strecken gähnender Langeweile, in der der Autor Markennamen und Statussymbolen der Reichen frönt, kommt es auch zu ausführlichen Beschreibungen von Sex- wie auch Gewalthandlungen des Serienkillers Patrick Bateman, die einen Glenn Morton oder Willam Grimsby schon fasst wie nette Klosterschüler wirken lässt. Und auf dem Buchmarkt geht es heute auch noch manchmal einen Kick härter. In diesem Sinne ist die Serie „Dr. Morton“ seiner Zeit um ein vielfaches voraus gewesen und dürfte, würden diese Storys heute erscheinen, schon eher wieder als veraltet in Sachen Sex- und Gewalt  daher kommen. Die Zeit hat sich gewandelt, nur die Heftromane sind seit dem Aufstand der Gutmenschen an einem Punkt stehen geblieben, wo sie größere Leserschaften schlicht nicht mehr ansprechen.

So wird der Heftroman wohl wirklich mit seinen alten Fans wegsterben. Der Heftroman an sich ging so über längere Zeit nicht mit dem inhaltlichen Wandel in anderen Publikationsformen konform und ist irgendwo in den 70er und 80er Jahren stehen geblieben. Der Heftroman stirbt, langsam zwar, aber beständig, egal in welches Format man ihn auch steckt um zeitgemäßer zu wirken. Da helfen auch keine  kleinen, mutigen Versuche, hier oder da noch mal eine als heftig bezeichnete Szene in den wenigen noch verbliebenen Serien wie z.B. „Maddrax“ eher verschämt unter zu bringen. Wer noch liest und sich Genres zuwendet, in denen Gewalt und auch Sex eine tragende Rolle spielen (was vom Krimi bis zum Horror usw. reicht), der wird einen Heftroman und dessen Inhalt sogar bewusst verschmähen, weil der Heftroman schlicht den Anschluss verpasst hat. In diesem Sinne kann man zur Serie „Dr. Morton“ eher sagen, diese Serie war zur falschen Zeit am falschen Ort. Der Auslöser für die Hexenjagd auf Heftromane im Spannungsbereich war diese Serie aber bestimmt nicht, denn diese Jagd hatte damals andere Gründe und wäre (ähnlich wie bei bestimmten Filmen im Spannungsbereich, dem damals sogenannten Kriegsspielzeug oder  den sogenannten Ballerspielen auf den Konsolen) so sicher gekommen, wie das Amen in der Kirche.

Dr. Morton stteht in FlammenEine Abschlussbetrachtung:
Vier Hefte, zudem nicht gerade im besten Zustand aber dafür günstig zum einlesen in das Thema, sind noch keine geschlossene Serie. Sie zeigen aber, worum an manchen Stellen hitzige Diskussionen aufgekommen sind und eventuell noch aufkommen können. In diesen Heften habe ich indessen nichts gefunden, was einen jungen Menschen moralisch oder sittlich in irgend einer Form nachhaltig beeinträchtigen könnte. Da liefert das Internet weitaus grausameres und das mit Ton und schön in Farbe. Besagte Passagen in Sachen Sex und Gewalt sind einfach schon aufgrund des Alters der Romane längst überholt. Dies kann ich als Leser von Taschenbüchern und Hardcovern aus dem Bereich Thriller und Horror ohne weiteres an den Inhalten feststellen. Ein Slasher-, Splatter- oder Gore-Fan würde heute diese Hefte als Lückenfüller betrachten, was den Härtegrad angeht. Nicht weniger, da im Ansatz gut gemacht, aber eben auch nicht mehr. Das mag nicht jedem Geschmack gerecht werden, muss es aber auch nicht, denn nach meiner Meinung sollte Jeder das lesen können, was ihm beliebt. Man muss auch nicht alles in die Hände jüngerer Leser kommen lassen, auch dafür habe ich oben ein Beispiel genannt, dass allen gerecht wird, ohne das eine scheinbare Mehrheit der eigentlichen (leider schweigenden) Mehrheit etwas per Gesetz und Verbot versperrt.

Und wer etwas liest oder ein Spiel spielt bzw. als Film konsumiert, was ihm nicht zusagt, dem steht es frei eben etwas anderes lesen, zu sehen oder zu tun. Niemand wird zu etwas gezwungen, es sei denn, besagter Leser oder besagte Leserin frönt einem gewissen persönlichen Masochismus. Wer wie geschehen in den Jahren der Blütezeit des Heftromans mit Schiller oder Goethe bewaffnet gegen andere Formen der Literatur zu Felde zieht, der fügt der Literatur an sich den größten Schaden zu. Denn Verbote in diesen Bereichen haben schon vieles hervorgerufen, nur eben nie einen Freigeist, Dichter oder Denker. Leider sterben diese sogenannten Weltverbesserer nie wirklich aus und bei Zeiten sind sie aus politischen Gründen als Alibifunktion auch sehr nützlich. Und wenn man eine Serie zum Sündenbock macht, die sich am weitesten vor gewagt hat, dann diskutiert man meiner Meinung nach am eigentlichen Problem in der damaligen Zeit vorbei. Denn wenn man einen Sündenbock sucht, wird man ihn auch finden, egal ob dieser dann „Dr. Morton“ oder z.B. „Dämonenkiller“ heißt. Erfüllt der eine seinen Zweck nicht, wird es der andere eben tun. In diesem Sinne war es gerade die Serie „Dr. Morton“, die sich nur zu bereitwillig plötzlich anbot, auch wenn die beanstandeten Hefte schon längst nicht mehr über die Ladentheken gingen. Es kommt eben auch darauf an, auf wen gerade zuerst mit dem Finger gezeigt wird. Da hätte es auch (da bin ich mir sogar sicher) statt „Dr. Morton“ den „Dämonenkiller“ treffen können.

Kommentare  

#1 Andreas Decker 2015-07-29 11:01
Ein schöner Artikel.

Ich glaube aber, dass man gar nicht oft genug betonen kann, wie anders die kulturellen Uhren 1975 tickten. Würde man einen der sog. "Gutmenschen" mit einer Zeitmaschine ins Jahr 2015 holen, dürfte er wohl – falls er nicht Mitglied in der DKP war, die Älteren unter uns wissen noch, was das war – rechts von der heutigen CSU stehen. Man kann heutige Einstellungen bei diesem Thema nur schwer rückwärtig anwenden.

Horrorfilme mit Gewaltdarstellungen a la Dawn of the Dead oder Cannibal Holocaust gab es noch nicht. Derartiges kannte keiner. Vergleicht man einen braven Cotton oder Unger-Western aus der Zeit mit einem Morton, muss man sich nicht wundern, dass den Leuten von der BPjS alle Haare zu Berge gestanden haben müssen. So etwas hatten sie – genau wie die vielen Leser - noch nicht gelesen, erst recht nicht wöchentlich am Kiosk.

Man muss auch deutlich sagen, dass Erber im Gegensatz zu den Platzhirschen nicht nur bewusst mit dem Image eines Sleaze-und Exploitationverlags geworben hat, sondern auch die dazu passenden Inhalte lieferte, weil es dafür einen Markt gab. Einer der wenigen Fälle, in denen der Inhalt hielt, was die Aufmachung versprach. Da muss man nur einmal einen Terror-Krimi lesen oder sich die Aufmachung des frühen Erber-Grusel-Romans ansehen. Größtenteils Standbilder aus Filmen, die damals nur Erwachsenenfreigaben hatten und im Bahnhofskino liefen. Angucken durfte das Zielpublikum so etwas nicht. Lesen schon. Insofern wollte Erber meiner Meinung nach nichts ausloten. Sie wollten in einer Zeit im Umbruch Gewinne erzielen. Nicht mehr und nicht weniger. Das war legitim. Das Argument, dass sie alle mehr oder weniger zumindest konzeptionell in den Untergang gerissen haben, ist zwar verlockend, hält aber nicht stand.

Die Qualität der Hefte sehe ich wie du. Schlichter Stil, aber effektiv. Ein besseres Händchen für die Lokalität als Dutzende vergleichbarer Autoren. Natürlich ist das heute nach dem gefühlten dreitausendsten bluttriefenden Serienkillerroman größtenteils kalter Kaffee. Das sagt aber mehr über die in den vergangenen Jahren geschwundene Sensivität aus als alles andere.
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#2 Laurin 2015-07-29 16:34
Nun ja, ich mache da Erber auch keine Vorwürfe, denn ein Verlag will immer Geld machen (wie jedes andere Unternehmen) und wenn man sich dann noch von den anderen Verlagen mit seinem Programm absetzen kann, um so besser. ;-)

Was allerdings diese putzige Gattung von Gutmenschen angeht, die findet man in allen politischen Richtungen und man erkennt sie zumeist daran, dass sie ihre Moralvorstellungen als allgemeingültigen Standard betrachten. Es ist daher nur eine Frage, welche gerade vorherrschende politische Richtung sich diese Klientel zunutze macht. Da muss ich dann mal die DKPler in Schutz nehmen, wovon ich einige zu meinem Freundeskreis zähle. :lol:
So schlimm waren bzw. sind sie auch jetzt noch nicht alle.
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#3 Toni 2015-07-29 19:56
Ein wirklich toller Artikel.
Ich habe den Dr. in meiner Sinclair-Zeit in die Hände bekommen (1982-83 glaube ich) und da war der Unterschied doch recht krass. Ich glaube, damals habe ich angefangen Ärzte mit anderen Augen zu sehen... :lol:
Auch die Selbstbefummelei von Grimsby löste bei mir irgendwie fremdschämen aus :oops: !
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#4 Laurin 2015-07-29 21:58
Ärzte sah ich schon mit jungen Jahren mit anderen Augen, seit ich einen Bänderriss hatte und im Krankenhaus einem Hobby-Sadisten in Weiß kennen gelernt hatte. :cry:

Und was die Selbstbefriedigung bei Grimsby angeht, da habe ich ein Hardcover im Regal (Horror auf Grundlage einer Lovecraft-Story), dass beginnt damit, dass in einer billigen Absteige eine Art alter Hausmeister durch ein Fenster immer wieder eine geheimnisvolle Schwangere beobachtet, die nackt höchst seltsamen Besuch empfängt. Dabei bringt er regelmäßig sein bestes Stück auf Schleudergang, was bis ins Detail geschildert wird. :D Aber das Buch war so genial, da hatte ich in dem Moment zum fremdschämen echt keine Zeit, Toni. :D
Zum fremdschämen fehlt mir da eigentlich auch so die Zeit, man will die Lesezeit ja nicht unnötig verschwenden. Mein Tipp: Einfach hart im nehmen werden, dann klappt es auch bei der Gesichtsröte. ;-)
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#5 Heinz Mohlberg 2015-07-30 00:25
Hier hat der Verlag sich mal gründlich über die Vorgaben der "Gutmenschen"hinweggesetzt - hat damit provokativ gespielt.

Wenn man bedenkt, was die Autoren von den sogenannten Redakteuren (und Sittenwärten) zugemutet bekamen - geradezu eine Befreiung.
Der Mief der Kaiserzeit zog sich bis spät in die 80er...

Ich lasse unsere Autoren seit seit Jahren von der Leine - schreibt ihr ihr wollt, es gibt (bis auf wenige Ausnahmen) keine Einschränkungen...

Über die geistige Interpretationsfähigkeit der meisten Heftromanleser (speziell die der Liebes- & Horror-Roman-Leser) möchte ich mich hier nicht auslassen...
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#6 Andreas Decker 2015-07-30 11:29
zitiere Laurin:
Nun ja, ich mache da Erber auch keine Vorwürfe


So meinte ich das auch nicht. Man hörte ja immer mal wieder von Autoren die Meinung, dass Erber a) Schmuddelkinder und b)die Party verdorben haben, weil sie einen Schritt weiter gegangen sind und darum die Aufmerksamkeit auf das Genre zogen. Das ist haltlos. Da muss man nur in den berühmten Spiegel-Artikel von 77 reinsehen, der eine Generalabrechnung mit Horror/Western/Krimi von Pabel+Bastei ist, und in dem Morton nur noch eine Fußnote darstellt. Witzigerweise haben die damals dieselbe Szene zitiert wie du :lol:

zitiere Laurin:

Was allerdings diese putzige Gattung von Gutmenschen angeht, die findet man in allen politischen Richtungen und man erkennt sie zumeist daran, dass sie ihre Moralvorstellungen als allgemeingültigen Standard betrachten.


Ich weiß nicht, irgendwie waren die "Gutmenschen", auch wenn man sie seinerzeit nicht so genannt hat, zu der Zeit anders, fundierter.

Das Ermüdende an dieser Diskussion ist, dass das alles so subjektiv und letztlich eine Frage der Weltanschauung ist. Camerons Terminator war in seiner ersten Fassung 25 Jahre lang indiziert, während er in Frankreich im Nachmittagsprogramm im Fernsehen lief. In England schneidet man heute wohl hauptsächlich Szenen, in denen mit Messern hantiert wird, weil man da Nachahmungseffekte befürchtet.

Fernsehserien wie True Blood oder Walking Dead wären in den 70/80ern hierzulande nicht nur indiziert, sondern vermutlich gleich staatsanwaltlich beschlagnahmt worden wie Evil Dead. 40 Jahre sind halt eine lange Zeit.
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#7 Laurin 2015-07-30 13:30
Bei den Gutmenschen ist es wie beim Wetter - wo gerade der Wind (politisch) her weht. Die Verteidiger von Goethe und Schiller waren eher konservativer Natur, standen mit den Füßen in der noch jungen Bundesrepublik während im Kopf noch einiges vom Weimarer Freikorps spukte. Beim "Kriegsspielzeug" kam das ganze später eher aus der linken Ecke, da hielten die Konservativen eher die Füße still als Befürworter der vorherigen Remilitarisierung und bei Filmen/Comics waren es dann wieder eher sogar Konservative. Von links hielt man sich da zwar nicht still, komischer Weise aber eher etwas bedeckter.
Grundsätzlich ist der Gutmensch aber ebenfalls ein Evolutionstierchen wie jedes andere auch und passt sich den bestehenden Gegebenheiten gerne an bevor es Gift und Galle versprüht. ;-)

Was das Zitat betrifft, hatten die früher beim Spiegel zumindest wohl Geschmack in der Auswahl. :lol:
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#8 Matzekaether 2015-07-30 22:40
Noch mal zur Erinnerung zu den hohen Hürden der Indizierung in Deutschland - der "Staat" darf nicht indizieren, das wäre Zensur. Die Bundeprüfstelle darf nur dann tätig werden, wenn eine aus MEHREREN Individuen bestehende Gruppe die keine Verbindung zur Prüstelle hat, eine Indizierung beantragt, dann entscheidet ein Gremium aus ungraden Mitgliedern (7, glaub ich) per Abstimmung.
Verboten ist in Deutschland eine Indizierung aufgrund einer individuellen Anzeige oder Klage.Ddas bedeutet - indizierungen entstanden immer auf Druck einer konservativ/Reaktionären "Basis", meist aus Lehrer- und Kirchenkreisen stammend. Interessant ist auch, dass nicht die Gewaltdarstellung an sich oder gar die künstlerische Qualität entscheidend war, sondern die moralische Bewertung von Gewalt. im klartext hier das: Gewalt durfte nicht so dargestellt werden, dass sie als (erfolgreiches) Mittel zur Lust- und Machtbefriedigung diente und wenn, mußten die Bösewichter immer bestraft werden. Dr. Morton war deshalb ein Ärgernis, weil hier ein "Mad Scientist" ungestraft sein Unwesen treiben durfte.
(Diese Bemerkungen beruhen auf Interviews, die ich 2012 mit Mitgliedern der Bundesprüfstelle führte für eine Radiosendung.)
Das zeigt für mich erschreckend, dass den Heftautoren hier besonders heuchlerich mitgespielt wurde. Dieselben Kritiker, die dem Genre vorwarfen , es erstarre in Schablonen, schäumten, wenn mal jemand versuchte, diese Schablonen aufzubrechen und etwas anders zu machen. Überhaupt ist die Große Tragödie und das Dilemma des deutschen Heftromans, daß er sich so gezielt an jüngere Menschen wendete und sich damit selbst dem Jugendschutz aussetzte. Ich hab an anderer Stelle schon erwähnt, dass die Pulps in Amerika da viel frecher und phantasievoller auftraten, weil sie sich offensiv an alle Altersgruppen und vor allem die jungen Erwachsenen wandten. Eine Ausgabe von "Terror Tales" enthielt in den 1930er Jahren mehr freizügiges brutales Horror-Material als die komplette Morton-Serie. Schade, dass wir Deutschen eine so dünnblütige (Horror)Heftromankultur hatten. Ist Aber jetzt nicht mehr zu ändern. Oder doch? Später um 2000 wurde es besser, ich finde Maddrax und Torn durchaus gelungen.
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#9 Laurin 2015-07-31 23:46
Das mit der Bundesprüfstelle und wann sie eingreifen bzw. tätig werden darf, ist schon richtig, Matzekaether. Die Sache ist aber leider keine Einbahnstraße. Im Fall der Kürzungen z.B. beim Laymon-Roman DIE INSEL reichte nachweislich eine Beschwerde aus und der Heyne Verlag (aufgeschreckt und wohl etwas panisch) setzte zu kleinen Schleifungen des Textes an (besonders im Schlussbereich). Das es zu solchen Reaktionen kommt, zeigt doch recht gut, wie in unserer Republik ängstlich in Richtung Bundesprüfstelle geschielt wird. Man schleift dann eben schnell selbst, bevor man eventuell schlafende Hunde wecken könnte.
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#10 Matzekaether 2015-08-01 15:09
ja, der veränderte Schluß des Laymon-romans ist absolut skandalös und durch nichts zu entschuldigen, weil er die Schlußpointe zerstört und damit die Intentionen des Autors. Schrecklich.
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