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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: HEXENVERBRENNUNG

Geisterjäger John Sinclair - Wehret den AnfängenBand 59
Hexenverbrennung
von Jason Dark (Richard Wunderer)

Die Hexe Mara Lacatte erscheint im Büro von Oberinspektor John Sinclair und bittet den Geisterjäger ihr zu helfen, sie vor reinem Justizirrtum zu bewahren.

Denn sie befürchtet, dass ihre drei Hexenschwestern ihr einen Mord anhängen wollen, um sie aus Rache lebenslänglich hinter Gitter zu bringen.


Geisterjäger John Sinclair - Wehret den AnfängenPlötzlich werden sie von den Hexenschwestern Maras angegriffen. Ein magischer Sturm verwüstet das Büro des Oberinspektor, der sich mit seinem Kreuz und magischen Bannsprüchen gegen den Angriff zur Wehr setzen kann.

Nachdem sie den Angriff überstanden haben, fährt Sinclair zusammen mit Mara zu sich nach Hause, wo er Suko kontaktiert.

John und Suko bekommen allerdings nur wenige Anhaltspunkte, um der Hexe Mara zu helfen. So beginnen sie im sogenannten Hexenhaus an der Themse, wo sich die Hexenschwestern immer getroffen haben, um ihre Beschwörungen abzuhalten.

Im Haus angekommen, bekommen John und Suko eine magische Attacke der Hexen zu spüren, die der Geisterjäger in letzter Sekunde mit seinem Kreuz abwehren kann.
Danach begeben sie sich auf die Suche nach den drei Hexenschwestern Maras, die sich aber vor ihren Augen entmaterialisieren und so entkommen können.

Als sie sich zum Hotel begeben, indem sich Mara einquartiert hat, steht das Gebäude in Flammen. Zudem verhindert eine schwarzmagische Wand, dass die Einsatzkräfte die Insassen retten und das Feuer löschen können.

Mit Kreuz, gnostischer Gemme und weißmagischer Kreide bewaffnet, vernichtet er die magische Sperre. Im Inneren des Hotels gelingt es dem Geisterjäger zudem, die Hexe Mara vor den Angriffen ihrer Hexenschwestern zu retten.

John bringt zusammen mit Suko die Hexe Mara in seine Wohnung, wo sie sich ein bisschen erholen soll. Dabei begegnet ihnen Jane Collins. Während sich John ein bisschen frisch macht, verschwindet Mara.

Unterdessen wird Hubbard Vermont von einem Todesboten aus dem Reich der Dämonen getötet.

Nachdem Mara verschwunden ist, will sich Jane das Hexenhaus an der Themse einmal genauer ansehen. Als sie zusammen mit John und Suko das Haus betreten, werden sie in die Vergangenheit befördert, wo Mara als Hexe verbrannt werden soll. Während John und Suko in die Gegenwart zurückkehren, bleibt Jane verschwunden.

Über Funk erfahren sie, dass die Leiche von Hubbard Vermont gefunden wurde. Am Tatort befinden sich mehrere Beweise, dass Mara Lacatte die Täterin ist. Neben einer Nagelfeile mit ihren Initialen und einem Schal mit Haaren von ihr, sind zudem überall Maras Fingerabdrücke.

John und Suko begeben sich auf die Suche nach Lara und werden in ihrer Wohnung werden fündig, wo sie zusammen mit Jane Collins vom dämonischen Todesboten angegriffen wird.

John gelingt es mit Kreuz und Beretta das dämonische Wesen in die Flucht zu schlagen.

Nach ihrer Rettung wird Mara wegen Mordverdacht verhaftet. Da John die Hexe für unschuldig hält, untersucht er die angeblichen Beweise.

Während er um diese mit der magischen Kreide einen Schutzkreis malt, bearbeitet er sie mit dem silbernen Dolch, die sich plötzlich als Teil des Todesboten entpuppen. Bevor John das dämonische Wesen vernichtet, gibt er ihm noch den Tipp sich beim „Underground Station Oxford Circus“ umzusehen.

Während John, Suko und Jane die drei Hexen dort verhaften können, ermordet der Todesbote, der eigentlich vom Geisterjäger vernichtet wurde, Mara in ihrer Zelle.

Im Verhör bestreiten die drei Hexenschwestern jedoch, Hubbard sowie Mara getötet zu haben. Sie geben nur zu, Sinclairs Büro verwüstet zu haben. Doch weiter kommt das Verhör nicht, da die Hexen von ihrem Herrn und Meister aus Sinclairs Büro gerettet werden.

Erst jetzt geht dem Oberinspektor nach und nach ein Licht auf, dass er von der Hexe Mara Lacatte getäuscht und für ihre Zwecke eingespannt wurde.

  • Erschienen am 21. August 1979
  • Preis: 1,30 DM
  • Titelbild: Vicente Ballestar

Fazit: Auch der Roman HEXENVERBRENNUNG von RICHARD WUNDERER entpuppt sich mal wieder als ziemlicher Langweiler. Zwar versucht der Autor schon zu Beginn mächtig aufzutrumpfen, aber er übertreibt dabei maßlos.

Da tobt plötzlich mitten in Sinclairs Büro ein magischer Sturm, den der Geisterjäger mit seinem Kreuz und weißmagische Bannsprüchen (da haben wir sie wieder) etc. bekämpft.

Zudem benehmen sich John und Suko wie die Anfänger und tappen gleich zweimal im Hexenhaus an der Themse in die Falle. Beim ersten Besuch werden sie von tausenden von imaginären Ameisen angegriffen und beim zweiten Besuch zusammen mit Jane in die Vergangenheit geschleudert.

Auch im Hotel, indem sich Mara aufhält, das in Flammen steht und das von einer schwarzmagischen Wand umgeben ist, die verhindert, dass die Einsatzkräfte irgendetwas tun können, kommt die Allzweckwaffe John Sinclair zum Einsatz. Mit seinem silbernen Kreuz und seiner gnostischen Gemme zerstört er die magische Wand.

Doch alle diese Szene wirken in keiner Weise spannend, sondern wirken einfach nur überladen und bisweilen lächerlich, auch gerade weil sie so unglaubwürdig wirken.

Auch die Szenen in der Vergangenheit und mit dem Todesboten wirken ziemlich verwirrend, auch weil der Todesbote wie ein Phönix aus der Asche wieder aufersteht, obwohl er doch von John Sinclair vernichtet wurde. Oder war es nur ein Teil des Todesboten oder doch ein neues Wesen?

Zum Schluss entpuppt sich das ganze überladene und langweilige Szenario um die Mara Lacatte als Kriminalfall, das die Hexe, die gar nicht ermordet wurde, nur inszeniert hat, um an das Erbe von Hubbard zu kommen.

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© by Ingo Löchel

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