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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: DAS UNGEHEUER VON LOCH MORAR (Teil 1)

Geisterjäger John Sinclair - Wehret den AnfängenBand 56
Das Ungeheuer von Loch Morar (Teil 1)
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Bob McClure und Dan Dryer wollen mit einem Einbaum den Loch Morar überqueren, werden aber dabei von Zombies angegriffen, die Dryer töten. McClure kann sich retten.

Im Krankenhaus erzählt Bob der Polizei, dass sein Freund Dryer von einem Wasserstrudel in die Tiefe gezogen wurde.


Geisterjäger John Sinclair - Wehret den AnfängenKurze Zeit später will McClure zum Ort Seaground trampen und wird von dem Reporter Bill Conolly mitgenommen, der beruflich in dem schottischen Ort zu tun hat. Die beiden freunden sich an, so dass Bob McClure dem Reporter von den Zombies erzählt, die ihn und seinen Freund angegriffen haben. Bill Conolly verständigt daraufhin seinen Freund John Sinclair.

Am Abend bekommen Bob McClure und Marion Mitchell ungebetenen Besuch von Dan Dryer. Obwohl McClure Marion abrät, Dryer zu folgen, hört sie nicht auf ihn. Und so werden die beiden von dem Untoten angegriffen, der Bob niederschlägt und Marion entführen will.

Doch Marion hat Glück, Bill Conolly kann sie aus den Klauen des Monsters retten. Dafür gerät er selbst in Gefahr. Doch es gelingt dem Reporter den Zombie in die Flucht zu schlagen.

Inzwischen ist John Sinclair in Seaground angekommen. Durch eine alte Legende erfährt der Geisterjäger, dass vor siebenhundert Jahren der Count of Ferryguard einen Pakt mit dem Schwarzen Tod eingegangen ist, der Ferryguard das Monster Ogur zur Seite stellte, das die Boote der Feinde des Count mit Mann und Maus in die Tiefe zog.

Der Oberinspektor entscheidet Suko zu verständigen, der als Verstärkung nach Seaground kommen soll.

Als sie den See absuchen wollen, erfahren sie, dass das geplante Motorbootrennen noch nicht angefangen hat, da ein Ehepaar verschwunden ist, das die Rennstrecke noch einmal abfahren sollte.

Bevor sie sich auf die Suche begeben, bewaffnet der Geisterjäger seinen Freund Bill mit der Gnostischen Gemme und der Ersatzberetta aus seinem Einsatzkoffer.

In der Nähe des Sees kommt es zu einem Kampf mit einem Zombie, den Bill Conolly erschießen kann.

Danach machen sich Sinclair und Conolly mit einem Boot auf, den See abzusuchen. Doch dabei erleben sie eine böse Überraschung, als sie plötzlich von sechs Zombies umzingelt werden. 

  • Erschienen am 31. Juli 1979
  • Preis: 1,30 DM
  • Titelbild: Vicente Ballestar

Fazit: Nach dem interessanten Anfang von  DAS UNGEHEUER VON LOCH MORAR, indem die beiden jungen Männern Bob McClure und Dan Dryer von Unterwasserzombies angegriffen werden, flacht der Roman von Helmut Rellergerd erheblich ab.

Erst nach und nach kommt wieder ein bisschen Spannung auf, so u. a. als Dan Dryer als Zombie zurückkehrt, wobei das ganze Geschehen mit einigen Ungereimtheiten verbunden ist.

Warum will Dryer unbedingt Marion entführen und nicht Bob? Warum bringt der Zombie die beiden Menschen nicht einfach um oder versucht es wenigstens?

Sehr unglaubwürdig wird es dann, als Bill Conolly den Zombie schließlich mit ein bisschen Matsch und einem Karatetritt in die Flucht schlägt. Es ist wohl zu bezweifeln, dass sich ein Untoter verscheuchen lässt, nur weil er Matsch in beide Augen bekommt und einen Karatetritt abbekommt.

Ich zitiere mal:

"Der Reporter griff zu einem Trick. Er bückte sich, wühlte mit seinen Fäusten im  Schlick, bekam das Zeug auch zu packen, stellte sich blitzschnell auf und schleuderte den Matsch gegen das Gesicht des Fischmenschen.
Es klatschte, als die erste Ladung genau auf das linke Auge der lebenden  Wasserleiche prallte.
Der Angriff wurde gestoppt. Bill warf die nächste Ladung. Damit traf er das rechte Auge. Jetzt war das Monster blind.
Es brüllte auf, riss die Arme hoch und wollte sich den Matsch aus dem Gesicht reiben. Deckungslos präsentierte es seinen Körper.
Bill hob den Fuß zu einem harten Karatetritt. Er traf. Die lebende Wasserleiche wurde zurückgeschleudert und versank. Bill wollte nachsetzen, da sah er, dass es nicht mehr nötig war. Dan Dryer floh."

Auch die Zwischensequenzen mit Ogur sorgen für keine Abwechslung im Roman, weil man darin leider viel zu schnell erfährt, wer für das Auftauchen der Zombies verantwortlich ist. Nämlich der Schwarze Tod und sein Diener  Ogur, der so eine Art vorzeitliches Echsenmonster ist.

Diese Informationen, verbunden mit dem frühzeitigen Auftauchen von Ogur, nehmen dem Roman leider sämtliche Spannung  und überraschende Momente. 

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© by Ingo Löchel

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