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Mythor - Die zweite deutsche Fantasy-Serie: DER SCHATTENZONEN-ZYKLUS, Teil 16

Der Schattenzonen-Zyklus
Teil 16

Band 134 – Der unsichtbare Feind
von Hans Kneifel
Nach den Ereignissen von JÄGER DES EINHORNS (Mythor # 128) verlässt Kukuan mit seinem Schiff den Hafen von Yucazan. Nach einem kurzen Abstecher, wobei er Kapitän Ergyse und die Überlebenden der 'Stolz von Logghar' an Bord holt, reist er weiter zur Insel Quin, wo die Flotte aus Logghard unter dem Befehl von Hrobon wartet.

 

1Die Flotte aus 45 Schiffen, die Kukuan mit zusätzlichen 10 Schiffen unterstützen will, ist bereit zur Seeschlacht gegen die Zaketer. Unterdessen erreicht Luxon mit Varamis, der sich immer noch als falscher Luminat ausgibt, das Atoll Quenya, wo sich die Insel mit dem Tempel des HÖCHSTEN befindet. Um nicht erkannt zu werden, hat Luxon abermals sein Aussehen verändert. Nachdem ihm, Varamis und seinen Begleitern eine Unterkunft zugeteilt wurde, heißt es warten.

Einen Tag später werden Luxon und Varamis in den Tempel des Höchsten zu Aiquos, dem Hexenmeister, gebracht. Dort begegnen sie auch den Duinen-Drillingen Uzo, Dani und Zked, die die Ankömmlinge prüfen sollen. Nachdem Varamis geendet hat, finden die medial begabten Drillinge jedoch keine Arglist oder Unwahrheit in den Worten Varamis. Doch der Hexenmeister ist nach wie vor skeptisch und traut Luxon und Varamis nicht über den Weg. So werden Luxon und Varmis und ihre Begleiter auf Nullora gebracht, wo sie unter ständiger Beobachtung der medial begabten Duinen-Drillingen stehen.

Die Nullora verlässt daraufhin den Hafen und setzt sich an der Spitze der bereis wartenden Kriegsflotte der Zaketer, die danach die Anker lichtet. Während der Fahrt bereitet der Hexenmeister einen Zauber vor, der  ihm im Kampf gegen die Flotte von Logghard helfen soll. Luxon will herausfinden, was Aiquos plant, wird er von den Duinen-Zwillingen entdeckt, die ihm aber nichts böses wollen, ihn aber vor Aiquos warnen.

Am nächsten Tag werden sie zu Aiquos gerufen, der sie mit dem echten Luminat Hesert konfrontiert, den ein Zakterschiff aufgelesen hat. Damit ist die Maskerade von Luxon und Varamis beendet, die ihre wahre Identität preisgeben. Trotz aller Versuche kann Luxon nicht verhindern, dass seine Flotte bis auf wenige Schiffe vernichtet wird.

1Doch Varamis gelingt es, den magischen Nebel an einer Stelle durchlässig zu machen, so dass es wenigstens der Riad gelingt, die Nullora anzugreifen. So gelingt es Luxonn mit seinen Männern und der Hilfe der Duinen-Zwillinge Aiquos auszuschalten.

  • Erschienen am 27. September 1983
  • Preis: 2,00 DM
  • Titelbild-Zeichner: Nicolai Lutohin
  • Innenillustrationen: Jochen Fortmann

Besonderheiten:
Detailkarte # 92
Mythors Welt: Aiquos, die drei Duinen

Die Hauptpersonen des Romans:
Luxon - Der Shallad unter Zaketern.
Varamis - Ein falscher Luminat.
Aiquos - Ein Hexenmeister.
Uzo, Dani und Zked - Drei Duinen.
Hesert - Ein echter Luminat.
Kukuar und Hrobon - Sie kämpfen gegen einen unsichtbaren Feind.

1Band 135 - Die Unberührbaren
von Peter Terrid (Wolfpeter Ritter)
Nachdem sich Necron nach FLUCH ÜBER NYKERIEN (Mythor # 129) von Mythor & Co. getrennt haben, um seinen Verpflichtungen als Alptraumritter nachzukommen, schlägt er sich zusammen mit Aeda, Gaphyr sowie Jente im Land Nyrkerien durch, während er ein Schiff baut, um das verflucht Land mitsamt Odam und seinen erstarrten Kriegern zu verlassen. Bevor sie lossegeln schnappt sich Necron die Hafenhandbücher, in denen die Landstriche und Küsten rund um Nykerien vermerkt sind.

Doch nachdem sie mit dem Schiff 'Sturmwind' losgefahren sind und die Küste von Nykerien langsam verlassen, bemerkt Necron, dass das Schiff langsam versteinert. Die einzige Möglichkeit um dies zu verhindern ist, zurück nach Nykerien zu segeln. Zwar schaffen sie es nicht mehr rechtzeitig, dafür treffen sie auf die 'Doppelaxt' einem Schiff aus Luxons Flotte unter dem Befehl von Er'Kan, die die 'Schiffbrüchigen' an Bord holen, samt Odam und seinen erstarrten Kriegern.
Der Kapitän setzt daraufhin Kurs auf das Zaketerreich, wo er sich mit Luxon treffen soll. Doch die Besatzung hat mit einigen Hindernissen zu kämpfen. Zum einen müssen sie das Schiff wieder instandsetzen, zum anderen ist das Wasser faulig geworden  und auch die Nahrung geht bedenklich zu Neige.
Als sie Land sichten, keimt Hoffnung auf, doch dann taucht ein fremder Segler auf, das sich als Piratenschiff unter Führung von Kutazin entpuppt. Doch Luxon, Er'kan & Co. wollen sich nicht ergeben und greifen das Piratenschiff an, indem der Kapitän das gegnerische Schiff mit der 'Doppelaxt' rammt.
Doch trotz anfänglicher Erfolge werden sie schließlich überwältigt. Wobei Er'Kan von Kutazin getötet wird und Necron sowie Aeda, Gaphyr, Jente und Mescal gefangen genommen werden.

Necron, der wieder Augenkontakt mit Luxon hat, erfährt von dem Shallad, dass dieser unterwegs nach Atopequo ist, der dort den Unberührbaren Kometake treffen will. Da Necron von Luxon erfahren hat, dass Kukuar eine Art Vorbild von Kutazin ist, konfrontiert er den Piraten mit dessen Namen und fordert ihn auf, ihn nach Atopequo zu bringen.
Als sie auf drei Zaketer-Galeeren treffen, greift Necron zu einer List. Kutazin soll ihnen signalisieren, dass sie unter dem Schutz von Kometake segeln. Doch die Galeeren verlangen einen Beweis. Als sie diesen nicht erbringen können, rät Necron dem Piraten mit voller Fahrt auf eine der Galeeren zuzusegeln. Um nicht gerammt zu werden, weichen die Galeeren aus, so dass Kutazins Schiff kurzzeitig entkommen kann.

Doch dann werden sie schließlich doch von den Galeeren eingeholt. Die meisten könnten das Schiff mit Beibooten verlassen, bevor es von den Zaketern versenkt wird.
Necron und die übrigen können sich auf eine der Bitterwolf-Inseln retten, wo sie nach einigen Gefahren auf Kometake treffen, der Odam und seinen drei Krieger in Unberührbaren 'verwandelt'.

  • 1Erschienen am 11. Oktober 1983
  • Preis: 2,00 DM
  • Titelbild-Zeichner: Nicolai Lutohin
  • Innenillustrationen: Peter Eilhardt

Besonderheiten:
Detailkarte # 93
Mythors Welt: Kutazin-der Pirat, Kometake, Feuerkäfer

Die Hauptpersonen des Romans:
Necron - Der Steinmann bricht auf, um sein verfluchtes Heimatland zu verlassen.
Aeda, Gaphyr, Jente und Mescal - Necrons Gefährten.
Er'Kan - Kapitän der Doppelaxt.
Kutazin - Ein Pirat.
Kometake - Ein Unberührbarer.

Fazit: DER UNSICHTBARE FEIND ist zwar eine ganz nette Geschichte, doch leider kann Hans Kneifel das Niveau von DER HEXEN VON QUIN sowie JÄGER DES EINHORN nicht halten, weil der Autor zu viel in den Roman hineinstopft. DER UNSICHTBARE FEIND hätte gleich Stoff für mehrere Luxon-Abenteuer bzw. Abenteuer im Zaketerreich geboten. So wirkt das Ganze viel zu überstürzt und viel zu schnell abgehandelt.

Das Luxon seine gesamte Flotte - bis auf wenige Schiffe verloren hat - ist der Shallad selbst Schuld. Er hat die Macht seiner Feinde einfach unterschätzt. Es wäre vermutlich sinnvoller gewesen, Luxon hätte erst einmal mit einer kleinen Expeditionsflotte das feindliche Gebiet der Zaketer zu erkunden. Aber das war leider vermutlich vom 'Planungsstab' der Serie nicht so gewollt bzw.  in Erwägung gezogen worden, hätte dies doch bedeutet den SCHATTENZONEN-ZYKLUS 'unnötig' in die Länge zu ziehen. Und somit hätte man  es nicht geschafft, diesen Zyklus schon nach 40 Bänden wieder mit ALLUMEDDON zu beenden.

Der Roman DIE UNBERÜHRBAREN von Peter Terrid (Wolfpeter Ritter) ist zwar ebenfalls  nett geschrieben, aber das einzige interessante an dem Roman ist der Kampf zwischen der Besatzung der 'Doppelaxt' und dem Piratenschiff Kutazins. Der Rest mit dem Aufenthalt in Nykerien, die Fahrt mit der 'Sturmwind', der 'Doppelaxt' sowie mit dem Piratenschiff und der damit verbundene ständige Wechsel von Schiff zu Schiff, wirkt auf Dauer etwas arg langweilig und hätte man durchaus etwas kürzen und straffen können.

Wo DER UNSICHTBARE FEIND zu vollgestopft wirkt, bietet der Roman DIE UNBERÜHRBAREN nicht handfeste und in Bezug auf die Handlung einfach zu wenig. Das zweite 'Interessante' ist die Umwandlung von Odam und seinen Krieger in Unberührbare am Ende des Romans. Aber die Frage steht im Raum, was diese 'Verwandlung' überhaupt sollte,  da der SCHATTENZONEN-ZYKLUS sowieso in den letzten Zügen lag. Da hätte man auf solche 'Spielereien' auch durchaus verzichten können.

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© by Ingo Löchel

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