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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: GEISTERROULETT

Band 13
Geister-Roulett
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Fotos, die Bill Conolly von einem gewissen William F. Masters (ein Freund von Sheilas Vater)  per Post erhalten hat, machen den Reporter stutzig. Denn auf ihnen sind ein Roulett-Tisch und ein glühender Totenschädel zu sehen.  Er kontaktiert daraufhin seinen Freund John Sinclair. Die beiden beschließen, um der Sache auf dem Grund zu gehen, Masters zu kontaktieren.


Der hat unterdessen Besuch von einer gewissen Linda Blaine. Die einst alte Dame ist zu einer jungen Frau erblüht, die zugibt einen Pakt mit dem Teufel geschlossen zu haben, um wieder jung zu werden. Doch deswegen ist sie nicht gekommen. Sie hat den Auftrag von Asmodis bekommen, Masters zu töten, da dieser die Fotos weitergegeben hat. Nachdem sie den Namen des Empfängers erhalten hat, knüpft sie Masters auf. John Sinclair und Bill, die gerade eintreffen, können Masters nicht mehr retten.  Die Mörderin kann fliehen. Dem Oberinspektor gelingt es aber noch, sich die Nummer des wegfahrenden Autos zu merken, wodurch er die Halterin des Fahrzeuges ermitteln kann.

Als der Geisterjäger Linda Blaine einen Besuch abstattet, präsentiert sich ihm eine siebzigjährige Frau. Die Befragung ergibt jedoch nichts. Doch Sinclair lässt sich nicht leimen. Er geht kurze Zeit später, nachdem er das Haus der alten Damen verlassen hat, noch einmal zurück. Dort sieht er, wie sich Linda Blaines Gesicht verwandelt. Von einem altem, zu einem Totenschädel und schließlich in ein junges Gesicht. Doch bei der Verwandlung geht etwas schief, weil es Blaine durch den Besuch Sinclairs nicht mehr geschafft hat, den Trank der Jugend zu sich zu nehmen. So bleibt die eine Körperhälfte der Frau ein Skelett, die andere die einer jungen Frau. Außer sich vor Wut greift sie daraufhin den Geisterjäger an.

Unterdessen wird Bill Conolly überfallen und entführt. Seine beiden Entführer fahren zum Haus von Linda Blaine, wo der Geisterjäger das Zwitterwesen überwältigen und mit dem Kreuz bändigen konnte. Bevor er die Frau mit dem geweihten Gegenstand allerdings zwingen kann, Informationen Preis zu geben, greifen die beiden  Männer, die sich als Dämonen entpuppen, Sinclair an. Nach einem Feuergefecht fliehen die Angreifer. Der Oberinspektor will die Verfolgung aufnehmen, wird aber von Linda Blaine angegriffen, die Sinclair mit seinem Kreuz schwer verletzten kann. Er schafft es danach aber nicht mehr, die Fliehenden aufzuhalten, die mit dem Wagen entkommen, hört aber die Stimme Bill Conollys aus dem Kofferraum, der um Hilfe ruft. Sinclair kehrt zu Linda Blaine zurück, die ihm in ihren letzten Atemzügen vom Van-Cordtland-Sanatorium, dessen Leiter  Roger van Cordtland sowie dem Totenkopf-Roulett erzählen kann. Danach stirbt sie.

John Sinclair kontaktiert daraufhin Suko mit dem er sich zusammen zum Sanatorium aufmacht. In einem Gasthaus treffen sie auf Mrs. Jones und ihre Tochter Rebbie, die ebenfalls auf dem Weg zum Sanatorium sind. Nach einem Gespräch mit den beiden Damen, beschließen die, den Geisterjäger dorthin mitzunehmen und ins Sanatorium einzuschleusen. Suko soll als Rückdeckung fungieren. Doch der Plan geht schief. Mrs. Jones und ihre Tochter Rebbie werden auf dem Gelände angegriffen und von zwei bulligen Kerlen weggeschleppt. Als sich ein weiterer Mann hinter das Steuer des Wagens setzt, bedroht ihn Sinclair mit seiner Waffe. Als ihn der Geisterjäger ausfragen will, greift der Kerl ihn an. Dem Oberinspektor gelingt es, den Kerl auszuschalten. Doch als weitere Gegner auftauchen, muss er mit dem Wagen fliehen. Doch seine Verfolger holen ihn ein  und können ihn überwältigen.  Im Sanatorium wird Bill Conolly unterdessen mit van Cordtland konfrontiert, der den Reporter nach einem informativen Gespräch zum Totenkopf-Roulett einlädt.

Suko lässt sich währenddessen am Sanatoriumsgelände absetzen. Durch einen Trick, gelingt es ihm,  den Wächter am Tor ausschalten. Als John Sinclair in seiner Zelle aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, besucht ihn van Cordtland. Der führt den Geisterjäger in Begleitung seiner Leibwächter in sein Arbeitszimmer, in dem sich ein großer Spiegel befinde,  durch den man den Raum mit dem Roulett-Tisch beobachten kann, wo er seinen Freund Bill Conolly beim Spielen zusieht. Der hat auf die Zahl Sieben gesetzt, gewinnt und setzt dadurch das Totenkopf-Roulett in Gang.

Unterdessen gelingt es Suko ins Sanatorium einzudringen und ein paar weitere Gegner auszuschalten. Mit einem der Wärter im Schwitzkatzen soll ihn dieser zu Sinclair bringen. Der befindet sich in Gefahr als Cordtland seinen Leibwächtern den Befehl gibt, den Geisterjäger zu töten, während er den Raum verlässt. Doch Sinclair kann seine beiden Gegner ausschalten und sieht durch den Spiegel, wie Suko in den Roulett-Raum stürmt, der sich auf die Croupiers mit den Totenköpfen stürzt und so Bill das Leben rettet. Doch da taucht van Cordtland mit einer Maschinenpistole auf und ändert die Situation. Doch bevor dieser seine Waffe einsetzen kann, tötet ihn John Sinclair mit zwei Kugeln aus seiner Beretta.

  • Erschienen am 4. Juli 1978
  • Preis: 1,20 DM
  • Titelbilder: Vicente Ballestar
  • Besonderheiten:  Ein Roman mit Bill Conolly und Suko

Fazit: Helmut Rellergerd hat mit GEISTER-ROULETT einen rasanten Sinclair-Roman geschrieben, der die Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln weiß und bestens unterhält. Dabei zieht der Autor  allerlei Register. Von den alten Leuten, die einen Pakt mit Asmodis geschlossen haben, um wieder jung zu werden, vom Sanatorium und Cordtland bis hin zum Totenkopf-Roulett.

Wundern muss man sich allerdings, dass van Cordtland trotz seines Bündnis mit Asmodis, er es eigentlich besser hätte wissen müsste, nichts von Sinclairs Kampfgefährten Suko weiß. Zudem muss man sich natürlich fragen, warum die menschlichen Wärter des Sanatoriums den Geisterjäger nicht richtig filzen und ihm nur seine Beretta abnehmen. Anscheinend haben sie und van Cordtland ebenfalls keine Ahnung von dem Silberkreuz, das der Oberinspektor an einer Kette um seinen Hals trägt. So sind alle dieses Wissenslücken letztendlich für Roger van Cordtland tödlich. 

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© by Ingo Löchel

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