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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: DAS HORRORSCHLOSS IM SPESSART

Band 7
Das Horrorschloss im Spessart

von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Im Chateau d’amour erlebt Paul Brandner, ein Gast des Etablissments im Spessart ein einmaliges Erlebnis. Denn die vermeintliche Liebenacht mit der Stripperin Yvonne, wird zum tödlichen Alptraum für ihn.

Die blonde Frau verwandelt sich vor seinen Augen in ein Monster.


Das Horrorschloss im SpessartAber auch von Claudine und Pascal, Miriam, Helga, Fatima sowie Roswitha, den übrigen sechs Damen des Chateau d’amour, die sich ebenfalls in Monster verwandelt haben, kann er keine Hilfe erwarten, da Paul das Opfer eines Dämons werden soll.

Auf der Suche nach einem Verbrecher, verschlägt es Kommissar Will Mallmann ins Spessart. Während der Fahrt stößt er auf einen Mann, der sich wie ein Irrer gebärdet, und vom Teufel und Horror-Mädchen faselt. Damit der Fremde sich nichts antut, schlägt Mallmann ihn bewusstlos und bringt ihn ins Krankenhaus.

Dort ist Oberarzt Doktor Schneider, der nicht an das Übersinnliche oder dergleichen Sachen glaubt, davon überzeugt, dass Paul Brandner verrückt und vermutlich aus einer Anstalt ausgebrochen ist. Der Kommissar ist da weit skeptischer, weil Brandner bereits der fünfte Mann ist, der in diesem Zustand aufgelesen wurde.  Mallmann benachrichtigt Oberinspektor John Sinclair, der sich nicht lange überreden lässt und nach Deutschland fliegt.

Nachdem der Oberinspektor in Frankfurt eingetroffen ist, besuchen er und Will Mallmann die Familie von Paul Brandner. Dort durchsuchen sie mit Einverständnis der Ehefrau das Arbeitszimmer Brandners und werden fündig. Der Kommissar findet einen Zettel mit einer Annonce eines gewissen Chateau d’amour, dem Märchenschloß für Kenner. Da sie nicht wissen, wo sich dieses Etablissement genau befindet, fahren sie auf gut Glück los.

Ralf, der Sohn von Brandner, der selbst bei der Polizei arbeitet, weiß sehr wohl, wo sein Vater gewesen ist, sagt es aber Sinclair und Mallmann nicht.  Er fährt  auf eigene Faust zum Chateau d’amour und bewaffnet sich mit einem Colt Single Action Army, Kaliber.357 Magnum. Dort in der Nähe angekommen, geht er zu Fuß weiter und wird von einem Werwolf angegriffen. Glücklicherweise tauchen Sinclair und Mallmann auf. Ihnen gelingt es den Werwolf an einem Baum mit Handschelle zu fesseln. Doch sie haben nicht mit Ralf Brandner gerechnet. Dieser entwendet dem Oberinspektor seine Beretta und tötet den Werwolf, der sich als Roswitha, eines der Mädchen vom Chateau d’amour entpuppt. Sinclair, Mallmann sowie Brandner beschließen dem Inneren des Etablissment einen Besuch abzustatten.

Ralf Brander wird jedoch nicht ins Chateau d’amour hereingelassen, so dass sich der Polizist in die Büsche schlägt und mit seinem Einbruchswerkzeug eine Hintertür knackt.  Im Inneren schlägt er einen Gast nieder, der mit Yvonne auf deren Zimmer will. Er schnappt sich die blonde Frau, um sie in ihrem Zimmer auszuquetschen. Mit dem Einsatz von ein bisschen Gewalt, erzählt ihm Yvonne, dass sie seinen Vater zu IHM in den Keller gebracht haben.

Als Ralf Schritte vor der Tür des Zimmers hört, öffnet er sie und wird mit dem  Monstermädchen Miriam konfrontiert, die eine Axt in Händen hält. Brandner kann den Angriff abwehren, wird aber danach von Yvonne attackiert. Unterdessen haben Mallmann und Sinclair mehr Glück. Sie werden ohne Probleme ins Chateau d’amour hineingelassen. Dort werden sie vom Schwarzen Tod, einem Dämon, der unter dem Namen Kala das Chateau d’amour leitet, begrüßt.

Von der Bar aus sehen sie sich kurze Zeit später den Schlangentanz von Fatima an, die sich nach der Beendigung ihres Auftrittes zu Sinclair und Mallmann begibt.  Dort greift sie den  Oberinspektor an, der die Attacke aber abwehren kann, woraufhin sich Kala (der Schwarze Tod) einmischt.  Er fordert Mallmann und den Geisterjäger auf, das Etablissement zu verlassen. Diese weigern sich.

Daraufhin wird Kala (der Schwarze Tod) etwas vorsichtiger. Besonders als  Sinclair Fatima daraufhin einem Test unterziehen will. Er zückt sein silbernes Kreuz und presst es gegen deren Lippen, woraufhin eine Schlange aus ihrem Mund auftaucht. Unterdessen gibt Kala (der Schwarze Tod) seinem Diener Alfred ein Zeichen, Sinclair mit einem Eispickel zu attackieren. Doch der hat nicht mit Will Mallmann gerechnet, der ihm seine Pistole unter die Nase hält.

Während Kala (der Schwarze Tod) verschwindet, hört der Geisterjäger Schreie, die von der ersten Etage her kommen. Sinclair reagiert sofort, kann aber nicht mehr verhindern, dass Miriam den jungen Brandner mit der Axt tötet. Während Miriam ebenfalls die Flucht ergreift, taucht Yvonne auf und schießt mit der Waffe von Brandner auf Sinclair. Dem Geisterjäger gelingt es jedoch,  beide Frauen auszuschalten. Von Yvonne erfährt er von einen Superdämon im Gewölbe des Schlosses, der den Verstand seine Opfer in sich aufnimmt und nur noch zwei Opfer benötigt, um in die Welt zurückzukehren. Der Schwarze Tod, der sich Kala nennt, ist der Diener des Superdämons.

Da taucht der Schwarze Tod auf, der statt einem menschlichen Kopf, einen schwarzen Totenschädel besitzt, und nimmt Mallmann gefangen. Danach lockt er Sinclair in eine Falle, der durch eine versteckte Falltür in das Gewölbe befördert wird, wo der Superdämon auf ihn lauert, der sich bereits an einen der dortigen Gefangenen gütlich tut. Als der Superdämon sich als nächstes Will Mallmann aussucht, greift Sinclair und befreit seinen Freund. Zusammen vernichten sie danach den Dämon mit Silberkugeln und Feuer. Unterdessen gelingt dem Schwarzen Tod die Flucht.

  • Erschienen am 11. April 1978
  • Preis: 1,20 DM
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Besonderheiten: Ein Roman mit Will Mallmann. Der Schwarze Tod gibt sein Debüt

Fazit: Netter Roman, der aber ein bisschen an NACHTCLUB DER VAMPIRE erinnert. In DAS HORRORSCHLOSS IM SPESSART sind es aber nicht Vampire, sondern insgesamt sieben Monsterfrauen, wobei man in Bezug auf die Anzahl der Frauen schon manchmal etwas den Überblick verlieren kann. Die Hälfte hätte es auch getan. Hinzu kommt der SCHWARZE TOD, der im Roman sein Debüt gibt, und als Diener eines Superdämons agiert, der etwas seltsam daherkommt. Denn dieser so genannte Superdämon vegetiert im Gewölbe des Schlosses vor sich  hin und raubt seinen Opfern den Verstand,  um wieder in die Welt der Menschen zurückkehren zu können.

Doch in Wirklichkeit hat der Dämon  im Roman nur die Funktion,   den Schwarzen Tod einzuführen. Ansonsten spielt er eine nur sehr nebensächliche Rolle. Denn der Superdämon selbst, tritt erst am Ende des Romans kurz in Erscheinung, wo er in Kombination mit Silberkugeln und Feuer vernichtet wird.

Also ich habe immer gedacht, ein Superdämon hält ein bisschen mehr aus. So kann man sich täuschen. Beim Schwarzen Tod haben Silberkugeln dagegen überhaupt keine Wirkung, weil sie noch nicht einmal seinen Körper erreichen. Da sie verglühen vorher. Da fragt man sich schon, wer von den beiden höllischen Wesen hier der wirkliche 'Super-Dämon' ist.

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© by Ingo Löchel

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