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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: DIE GEISTERVÖGEL

Wehret den AnfänfenBAND 23
Die Geistervögel
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Nach der Tauffeier von Johnny, dem Sohn von Bill und Sheila Conolly, bekommt Oberinspektor John Sinclair überraschend einen Anruf von seinem Vorgesetzten Superintendent Powell, der den Geisterjäger trotz Urlaub sofort mitsamt Suko zum Flughafen beordert, von wo es aus weiter nach Dublin geht.  in Dublin angekommen geht es dort kurz zu Inspektor Sommerset, der den Berichten über Vögel mit reitenden Skeletten aber keinen Glauben schenkt.


Wehret den AnfänfenJohn und Suko machen sich danach zur Ortschaft Bantry auf, wo sie Patrick Kilrain befragen wollen, der Zeuge einer der Vorfälle gewesen war. Auf den Weg dorthin werden sie von einem Schwarm Krähen attackiert. Plötzlich hält der Geisterjäger seinen Wagen an, steigt aus dem Wagen aus und schnappt sich eine der Krähen, die er mit seinem Silberkreuz berührt, woraufhin sich der dämonische Vogel auflöst.

Schließlich erreichen Sinclair und Suko den Hof der Kilrains, wo sie von Patrick Kilrain herzlichst begrüßt werden. Der erzählt ihnen, das einst Druiden, die in der Gegend ihr Unwesen getrieben und durch Magie die Vögel beeinflusst hatten, durch das Eingreifen von Priestern und Bischöfen unschädlich gemacht werden konnten. Nur der Anführer der Druiden, der Vogelmensch, konnte fliehen und beging Selbstmord. Diesem Vogelmensch ist George, einer der beiden Söhne von Patrick Kilrain begegnet. Laut einer Sage, soll der Vogelmensch sein riesiges Nest auf dem Mount Devil haben. Nachdem ihnen Kilrain ihre Zimmer gezeigt hat, bekommt  der Oberinspektor Ärger mit Mike Kilrain, dem zweiten Sohn von Patrick. Der bedroht John Sinclair er solle mit Suko verschwinden, sonst werde er ihn töten.

Unterdessen befindet sich George Kilrain und seine Freundin Kathy O’Neill auf dem Rückweg von Cork. Plötzlich bleibt ihr Wagen stehen. George muss feststellen, dass der Keilriemen gerissen ist. Glücklicherweise kommt in Gestalt der Reporterin Terry Lund Hilfe, die die beiden jungen Leute mitnimmt. Doch die Fahrt endet im Chaos, als ein Schwarm Vögel Lunds Wagen angreift. George kann während des Angriffs nicht verhindern, dass ein Riesenvogel seine Freundin Kathy entführt.  Leicht verletzt erreicht George zusammen mit Terry schließlich den Hof seiner Eltern, wo er Sinclair und Suko über den Angriff und die Entführung informieren kann.

Kurze Zeit später greift ein Schwarm Vögel den Hof der Kilrains an. John, Suko, Terry und die Kilrains haben Mühe sich den Angriffen zu erwehren. Trotz des Einsatzes des Silberdolches  und Silberkreuzes  muss sich der Geisterjäger schließlich zurückziehen. Da kommt Suko eine blendende Idee. Mit Hilfe von Feuer können sie schließlich die Vögel in die Flucht schlagen.

Danach machen sich Sinclair, Suko und George Kilrain mit drei Benzinkanistern und Fackeln zum Teufelsberg auf. Dort angekommen bleibt den drei Männern nur eine Möglichkeit. Sie müssen die Felswand hochklettern, um Kathy zu befreien. George Kilrain schafft es allerdings nicht und stürzt ab, verletzt sich dabei aber nur leicht.  So müssen Suko und Sinclair alleine weiterklettern. Oben angekommen kommt es zum Kampf mit Mike Kilrain, der für die Angriffe der Vögel verantwortlich ist und sich als der gesuchte Vogelmensch entpuppt. Sinclair kann Kathy retten, während es Suko gelingt mit Hilfe des Benzins, die angreifenden Vögel zu verbrennen. Doch Mike Kilrain kann entkommen. Auf den Hof des Kilrain zurückgekehrt, kann John Sinclair schließlich Mike Kilrain mit einigen Silberkugeln vernichten, der seinen eigenen Vater attackiert und versucht ihn zu töten.

  • Erschienen am 21. November 1978
  • Preis: 1,30 DM
  • Titelbilder: Vicente Ballestar
  • Besonderheiten:  Ein Roman mit Suko

Fazit: Im Gegensatz zu DIE HEXE VON JAVA ist der Roman DIE GEISTERVÖGEL von Helmut Rellergerd flüssig, unterhaltsam und abwechslungsreich geschrieben, so dass keine Langeweile aufkommt. Die kleinen Ähnlichkeiten in der Handlung  mit Hitchcocks DIE VÖGEL kann man daher getrost verschmerzen.

Leider wird im Verlauf der Handlulng schnell deutlich, dass Mike Kilrain hinter den Vorgängen mit den Krähen steckt. Spätestens dann, wenn es zu den ersten beiden Konfrontationen mit dem Geisterjäger kommt. Den Schluss des Romans hätte ich mir persönlich etwas anders gewünscht. Helmut Rellergerd hätte Mike Kilrain entkommen lassen sollen, um so das Thema Vogelmagie in späteren Heften noch einmal aufgreifen zu können. So aber wird Mike Kilrain leider am Schluss mit mehreren Silberkugeln vernichtet.

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© by Ingo Löchel

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