Leit(d)artikel KolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Ein Filmklassiker - Eine Mädchenfürsorgeanstalt und die Klischees

Ein FilmklassikerFolge 19
Eine Mädchenfürsorgeanstalt und die Klischees

In dieser Reihe DER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch mitunter manche Klassiker des Films tummeln. Wir werden hierzu einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. von manchen Actionfilmen über Western bis hin zu besonderen Romanzen einen Einblick gewähren werden. Im Grund hätten da manche Filme auch besser sein können.

Mädchen hinter GitternMädchen hinter Gittern
Fangen wir doch mal mit einem meiner kritischen Lieblinge an, bei denen ich fasst regelmäßig zwischen fremdschämendes Kopfschütteln und Lachanfällen pendeln kann. Dazu gehört in der ersten Reihe der "Evangelische Film Beobachter", bei dem man in der Regel zumeist von blankem Unsinn reden kann, wenn diese Institution der filmischen Kritik irgendwo ihren Senf dazu gibt.

"Ein weiterer deutscher Problemfilm über die verworfene und abgeglittene Jugend, direkt aus der Mädchenfürsorgeanstalt geliefert. Kein Klischee wird ausgelassen, Moral gibt es en masse. Ein überflüssiges und jeder weiteren Diskussion unwertes Produkt."

(Zitat: Wikipedia/Der Evangelische Film Beobachter)

Nun muss ich hier eigentlich schon sagen, dass ich mit meiner kritischen Sichtweise seltsamer Weise dieser Kritik sogar folgen könnte. Ein Umstand, den man sich gleich im Kalender gesondert notieren sollte, denn dies kommt wirklich im Leben recht selten vor, dass ich mit solchen filmisch-religiösen Moralkeulen mal Hand in Hand wandeln darf. Aber keine Angst, so tief bin ich noch lange nicht gesunken und so "unwert" (diese Bezeichnung hat irgendwie schon einen faschistoiden Klang und es fällt mir gleich der menschenverachtende Bezug zu "unwertem Leben" ein) empfinde ich das "Produkt" oder besser gesagt, den Film nun auch nicht.

Was Klischees betrifft, so mag diese Kritik durchaus recht haben. Da ist der himmlich gute (junge?) Pfarrer, der sich für jedes seiner "Schäfchen" in die Seile wirft und mit seinem Aussehen und seiner Gitarre auch noch bei den Mädchen punkten kann, die eigentlich schon keine Mädchen mehr sind. Gut, in der damaligen Zeit sah man dies noch anders bei einer gesetzlichen Volljährigkeit ab 21 Jahre.

Mädchen hinter GitternDann die Anstalt, in der man gegebenenfalls streng, aber eben dann doch immer noch fürsorglich über die jungen Frauen (die Bezeichnung dürfte zutreffender sein) wacht, dürfte auch ein klischee sein. Und seien wir mal ehrlich, der Filmtitel MÄDCHEN HINTER GITTERN krank schon vom Inhalt her daran, dass der Titel reißerischer ist als die Handlung selbst, bei der die Gitter löchriger sind als Tante Ernas Unterbuxe aus dem Dreißigjährigen Krieg.

Weil man damals auch nicht zu gemein sein wollte, wurde der Film noch mit einem leichten Schuss Komik versehen, welche sich jedoch kaum wirklich mal in den Fordergrund spielen kann. Zumindest lockert es die Handlung aber etwas auf, damit der Film nicht völlig in ein schwer zu verdauendes Drama absinkt.

Auch mit der Logik hapert es doch sehr in der Handlung. Besonders dann, wenn man bedenkt, dass Karin, die hier wegen schwerer Körperverletzung ihre Zeit verbringen muss, immer noch glaubt, den miesen Typen umgebracht zu haben. Weder weiß diese junge Dame also nicht, was man als "schwerer Körperverletzung" bezeichnet, oder man ist in ihrem Umfeld zu dumm, es ihr vernünftig zu erklären.  Zudem sind die - in Richtung filmisches Finale - ausgerissenen jungen Damen recht erstaunt darüber, dass der schwer verletzte (oder angeblich gar tote) Nichtsnutz plötzlich locker in seiner eigenen Wohnung wieder auftaucht, als käme er gerade aus einem Urlaub aus Übersee zurück.

Mädchen hinter GitternDrogen und die Phantasie der Filmemacher:
Und dann - aber da schweigt der Evangelische Film Beobachter dann wohl wissentlich - ist das Thema Drogen auch in diesem Film ganz oben auf der Agenda. Und wie sich das gehört, bekommt man die fatalen Stimmungsschwankungen einer Süchtigen mit, leidet mit ihr beim Entzug und denkt sich unwillkürlich, wie schrecklich Drogen wie Heroin, LSD oder Kokain damals schon gewesen sein müssen. Aber Vorsicht, liebe Leser dieser Filmkritik. Um genau diese harten Drogen handelt es sich hier nicht. Die junge Dame mit Namen Karin raucht schlicht nur Marihuana.

Nun gab es in dem Jahr 1965 durchaus noch ziemliche Greuelmärchen über diese Droge. Und genau dieses Märchen hat man dann auch in dem Film genüsslich umgesetzt. Natürlich sorgt Marihuana für eine zeitweise andere Sichtweise auf die Umwelt, was man schon daran sehen kann, dass bei dem Konsum die betreffende Person vieles lustig findet, was eigentlich nicht lustig ist und diese Person auch über einen längeren Zeitraum ein gewisses Dauergrinsen im Gesicht haben kann. Auch richtig ist, das Marihuana die eine oder andere Gehirnzelle zu killen pflegt, aber da macht schon die Droge Alkohol dem Marihuana nun wirklich jeden Spitzenplatz streitig. Ja, der übermäßige Konsum von Alkohol schafft sogar eine gefährliche Abhängigkeit und kann die betreffende Person irrational und häufig sogar gewalttätig reagieren lassen. Alles das trifft auf Marihuana nicht in diesem extremen Maße zu, was mittlerweile sogar die Gewerkschaft der Polizei bemerkt hat und ihrerseits für die Legalisierung von Cannabis und Co. eintritt, welche wie Marihuana aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird.

Der Unterschied zwischen Marihuana und Haschisch besteht übrigens schlicht darin, dass Marihuana aus einer Mischung von Blüten und den weiblichen Blütenständen (eventuell auch mit anhängenden Blättern) besteht, während Haschisch aus weiterverarbeiteten Pflanzenteilen und dem gepressten Harz der Hanfpflanze besteht. Beides stammt dabei eben von der Hanfpflanze (Cannabis). Die berauschende Wirkung hängt hierbei von dem THC-Gehalt ab, der variieren kann. Bei den männlichen Hanfpflanzen ist dieser jedoch verschwindend gering, weshalb diese nicht als Rauschmittel taugen.

Mädchen hinter GitternNun muss ich aus eigener Erfahrung aus der Zeit vor und nach Beginn der 80er Jahre sagen, dass es bei beiden Arten, also Marihuana wie auch Haschisch nicht zu solchen Entzugserscheinungen kommt (da kann sogar eher der Entzug bzw. die Entwöhnung von Tabak schlimmer sein) und ich diese auch bei anderen (männlicher wie weiblicher Personen im persönlichen Umfeld) nie gesehen habe, so das die Darstellung des Entzug im Film MÄDCHEN HINTER GITTERN bereits ein an den Haaren herbeigezogener Blödsinn ist. Im Gegenteil, man wurde älter, diese Droge nicht billiger, also hörte man schlicht auf, sie zu rauchen. Das schlimmste, was Cannabisprodukte zur Zeit in diesem Lande anrichten, ist die unsinnige Steigerung der Kriminalitätsrate. Das zweite Übel ist das Verbot von Cannabisprodukten selbst, denn die treibt z.B. junge Leute in die Hände von Dealern, die des schnellen Geldes wegen nicht davor zurückschrecken, den jungen Leuten auch wirklich gefährliche Drogen wie Heroin, Crack, Ecstasy, Kokain oder diverse weitere chemische Drogen wie Meth schmackhaft zu machen. Cannabis ist also eine Einstiegsdroge in der Hinsicht, weil man diese Droge durch das Verbot in den geschäftstüchtigen Hände von Kriminellen belässt. die Gesundheitsrisiken bei Cannabisprodukten selbst sind fachlich längst bekannt, als relativ niedrig zu betrachten. Nur  bei dem Kosum zusammen genommen mit handelsüblichem Tabak, erhöht sich fachlich belegt das Gesundheitsrisiko durch die negativen Eigenschaften des Tabakkonsum.

Die Darstellung im Film, was einen Entzung von Marihuana in Zigaretten betrifft, ist somit schlicht der Phantasie der Filmemacher entsprungen und hat mit der Realität absolut nichts gemein. Was den Film an sich betrifft, also die Handlung im Allgemeinen, so werde ich hierauf in meiner persönlichen Filmkritik eingehen. Damit ist es an diesem Punkt erst einmal Zeit, überhaupt einen Blick in die Handlung selbst zu riskieren.

Mädchen hinter GitternWenn der Glaube und einige Mädchen Berge versetzen:
In einer Fürsorgeanstalt für Mädchen in Berlin: Wer hier landet, hat scheinbar einiges auf dem Kerbholz. so erzählt die Insassin Uschi der Neuen beim abhängen der Wäsche, was so einige Mädchen vorher getrieben haben. Da fängt die Liste an mit Prostitution, Diebstahl, arbeiten als Striepteastänzerin oder schlichtes verkuppeln gegen Bares von Klassenkameradinnen an notgeile ältere Männer. Nur bei Karin muss Uschi erst einmal schlucken. Denn die soll einen Mann ermordet haben und da sie auch sonst in dieser Anstalt für so einigen Ärger sorgte, steckte man sie erst einmal getrennt von den anderen in ein Einzelzimmer.

Als der neue und (gegenüber dem Vorgänger) noch recht junge Pfarrer Skornia seinen ersten Besuch in der Anstalt abhält, ist es daher auch Karin, die seine Ankunft nicht direkt mitbekommt. Dabei verdankt er seinen neuen Job hier eigentlich genau dieser Karin, die den bisherigen geistlichen Beistand der Anstalt dazu gebracht hatte, selbigen fluchtartig zu verlassen.

Mit seiner Gitarre und schmissigem Gesang schmettert er mit den versammelten Mädchen erst einmal ein Lied und hat so auch recht schnell einen Stein bei den jungen Frauen im Brett. Als er dann auch Karin aufsucht, zeigt diese ihm erst einmal ihre ungeteilte Abneigung und lässt dabei kaum einen Zweifel daran aufkommen, dass sie auch ihn aus der Anstalt vergraulen will. Dabei ahnt der neue Pfarrer nicht einmal, dass auch Karin innerlich ihm ein tieferes Vertrauen entgegenbringt, welches sie jedoch nach Außen durch ihre Kratzbürstigkeit noch gut zu kaschieren versucht.

So taucht denn auch Karin eines Nachts plötzlich in dessen Privatwohnung auf und zeigt sich erst einmal von ihrer negativen Seite. Doch der Pfarrer ahnt bereits, dass hinter dieser rauen Schale eine verletzte Seele schlummert. Ihm gelingt es mehr und mehr, das Karin sich ihm offenbart.

So erfährt er, dass ihre Mutter an einen windigen Modefotograf geraten ist, der sie recht bald mit kompromittierenden Fotos erpresst. Mit dem Vorsatz, diesem verbrecherischen Treiben ein Ende zu setzen, schleicht sich Karin bei ihm ein. Doch der Fotograf macht sie mit Drogen, die er in seinen Zigaretten hat, immer gefügiger, so das Karin alles macht, was er von ihr verlangt. Doch bald kommt es zum Showdown, als ihre Mutter mit der Situation konfrontiert wird. Als es zwischen ihr und dem Fotografen zu Handgreiflichkeiten kommt, schreitet Karin ein und erschlägt ihn. Seit diesem Tag ist sie in dem Glauben, ihn getötet zu haben. Doch Karin hat noch ein anderes Problem. Die Drogen, die sie auch selbst in der Anstalt raucht, lösen bei ihr starke Entzugserscheinungen aus.

Der Pfarrer sieht keinen anderen Ausweg, als Karin solange bei sich aufzunehmen und sie durch den Entzug zu begleiten. Dabei beschließt er, die Leiterin der Anstalt erst später darüber zu informieren, dass die verschwundene Karin sich bei ihm aufhält.

Bei den Mädchen in der Anstalt machen die wahren Hintergründe hinsichtlich Karin ebenfalls die Runde und bald gelingt es Uschi, einige der Mädchen dazu zu bringen, Beweise für Karins Unschuld in der Wohnung des Fotografen ausfindig zu machen.

Die Mädchen setzen sich also ebenfalls still und heimlich von der Anstalt ab und dringen in die Wohnung des Übeltäters ein, wo sie zuerst einmal eine wilde Party steigen lassen. Doch plötzlich steht der Fotograf putzmunter in seiner Wohnung und versucht die Mädchen erst einmal einzuschüchtern. Doch dies gelingt ihm nicht wirklich, denn die sind mit allen Wassern gewaschen und als dann auch noch die Polizei auftaucht, machen sie dieser Glaubhaft, der Fotograf wolle sie für Nacktfotos und zur Prostitution mit Drogen gefügig machen.

So gelint es ihnen, dass der Übeltäter endlich überführt wird und wohl auch seine gerechten Strafe erhält. Karin, die ihre Drogensucht beim Pfarrer überwunden hat, kann nun mit ihrer Mutter einer hoffnungsvolleren Zukunft entgegensehen.

Mädchen hinter GitternPädagogischer Mumpitz der Nachkriegszeit:
Ja, MÄDCHEN HINTER GITTERN war einer der sehr stark moralisch angehauchten, pädagogisch geprägten Filme, die man in den Nachkriegsjahren in Deutschland gerade hinsichtlich der Jugend gedreht hatte. Nicht umsonst nimmt man hier das Thema Drogen gerne in der Handlung mit, ohne sich hierbei jedoch inhaltlich von einer gewissen Genauigkeit hinsichtlich dieser Marerie leiten zu lassen. Das Zigaretten z.B. auch eine Droge sind, lässt man hier völlig unter den Tisch fallen. Und den Alkohol thematisiert man erst garnicht, denn dann hätte man eventuell ja sogar eingestehen müssen, dass Marihuana sogar ungefährlicher ist als eben der übermäßige Konsum vom damals noch so beliebten Doppelkorn samt einem Bier.

Von dieser seltsamen Auffassung lässt sich z.B. die CDU/CSU ja noch heute leiten, während im Bundestag auf den Toiletten heimlich die harte Droge Kokain eingepiffen wird (wie man vor Jahren überraschenderweise nachweisen konnte), um die Zeit totzuschlagen oder den Terminstress zu bewältigen (man kann es so oder so sehen). Das man hier im Film auf die Droge Marihuana setzte und damit eigentlich bei den Kinobesuchern einen völligen Mumpitz verzapfte, wurde damals den Machern des Films aber noch locker verziehen.

Rudolf Zehetgruber, der für den Film MÄDCHEN HINTER GITTERN auch das Drehbuch schrieb, bevor er dann für den selbigen Film im Regiestuhl saß, war jedenfalls 1965 mit diesem etwas stark an den Haaren herbeigezogenen Stoff voll auf der politischen Linie seiner Zeit.

Wirklich bekannt sollte Zehetgruber jedoch mit seiner Filmreihe  über den "Wunder-Käfer Dudu" werden, welche wohl als deutsche Antwort auf die Filme um den "Tollen Käfer" aus den USA angesehen werden darf. Da kamen dann Filme auf wie EIN KÄFER GEHT AUFS GANZE (1971) bis ZWEI TOLLE KÄFER RÄUMEN AUF (1978), wobei Zehetgruber insgesamt von 1971 bis 1978 fünf Filme um den VW-Käfer drehte, der von Jimmy Bondi  gesteuert wird. Und die Hauptrolle als Jimmy Bondi oder später als El Guancho nahm neben dem Wunderkäfer "Dudu" Zehetgruber gleich ebenfalls selbst ein.

Wer diese Filme allerdings nicht gesehen hatte (ich selbst kenne hiervon aus meiner Jugend gerade einmal zwei, an die ich mich nur recht schwach erinnern kann), der dürfte vielleicht die Filme zur Heftromanserie KOMMISSAR X (Erich-Pabel-Verlag) kennen. KOMMISSAR X - DREI GELBE KATZEN aus dem Jahre 1966 und KOMMISSAR X - DREI GRÜNE HUNDE aus dem Jahre 1967 stammen ebenfalls in Sachen Drehbuch und Regie von ihm. Nur bei KOMMISSAR X - DREI GRÜNE HUNDE schrieb er das Drehbuch gemeinsam mit Giovanni Simonelli. Bei beiden KOMMISSAR X Filmen spielte er auch wiederum selbst eine kleinere Rolle in den Filmen. Und auch vom Erfolg der Edgar-Wallace-Filme wollte Zehetgruber gerne etwas abhaben, weswegen er auch in Sachen Drehbuch (gemeinsam mit Albert Tanner und Lukas Michael) und Regie, 1964 den Film DAS WIRTSHAUS VON DARTMOORE in die Kinos brachte.

Der Film MÄDCHEN HINTER GITTERN wurde in Berlin in den CCC-Studios in Berlin-Spandau zwischen dem 19. Mai und dem 25. Juni 1965 gedreht. Der Film selbst ist allerdings kein Reamke eines Films der ebenfalls seitens Artur Brauners CCC-Films von 1949 unter dem Titel MÄDCHEN HINTER GITTERN bereits in die Kinos gekommen war.

Mädchen hinter GitternMeine Filmkritik:
Was macht den Film MÄDCHEN HINTER GITTERN eigentlich zu einem Filmklassiker. Nun, zum einen dürfte er von seinem Alter her schon irgendwie dazu zählen. Zum weiteren  ist der Film eigentlich schon seit recht langer Zeit via Kino und Fernsehen fasst völlig in Vergessenheit geraten, weswegen er ebenfalls einen kleinen Bonus erhält.

Ein weiterer Bonus kann sich der Film durch das Schauspiel der damals noch recht jungen Darstellerinnen Heidelinde Weis und Elke Aberle verdienen. Heidelinde Weis spielt die Rolle der Karin recht ansprechend und mit einigem Herzblut. Das man bei den Szenen des Entzug die falsche Droge ins Drehbuch geaschrieben hatte (Heroin hätte hierzu besser gepasst) und die Überwindung der Sucht dann recht banal und daher völlig unlogisch vonstatten ging (zumal man eine echte Sucht nie überwindet, sondern sie nur unter Kontrolle bringen kann), war schließlich dem etwas flachen Drehbuch und nicht ihrer schauspielerischen Leistung geschuldet gewesen.

Auch Elke Aberle konnte als rotzfreche Teenager-Göre hier durchaus Punkten und brachte einen gewissen Witz in die Handlung hinein.  Wirklich kennengelernt hatte ich Elke Aberle eigentlich nur in zwei Filmen mit Heinz Erhardt als puziger Dreikäsehoch in den Filmen WITWER MIT FÜNF TÖCHTERN aus dem Jahre 1957 und VATER, MUTTER UND NEUN KINDER aus dem Jahre 1958. Weitere Auftritte in anderen Filmen sind an mir jedenfalls völlig vorbei gelaufen oder zumindest nicht in Erinnerung geblieben.

Der Film MÄDCHEN HINTER GITTERN dürfte, was Fürsorgeanstalten anging, auch nicht so wirklich den realen Verhältnissen der damaligen Zeit entsprechen. Meines Wissens nach fasste man die betreffenden Jugendlichen damals noch nicht mit solchen Samthandschuhen an, wie es hier im Film gezeigt wird. Harald Leipnitz als Pfarrer Johannes Skornia konnte mich indessen auch kaum überzeugen. er spielt seine Rolle eigentlich so weg, wie er in vielen Filmen damals mit einer gewissen Routine seine Rollen durchgezogen hatte, eben ohne drastische Durchhänger, aber ebenso auch ohne wirkliche Höhen.

Für einen leicht verdaulichen Fernsehabend mag dieser Film bzw, diese DVD seitens Pidax Film durchaus geeignet sein. Frei nach dem Konzept: Hirn ausschalten und berieseln lassen. Das war es aber irgendwo auch schon, denn man bekommt zu keiner Zeit das Gefühl, hier etwas zu sehen, was es wert wäre, nach zehn Minuten noch im Gedächtnis haften zu bleiben. Wäre hier als Blickfang nicht Heideline Weis als noch junge Darstellerin zu bewundern und Elke Aberle als herangewachsene Ulknudel vom Dienst, so hätte man sich durchaus die Frage stellen können, warum man einen Film wie MÄDCHEN HINTER GITTERN überhaupt nochmal ausgegraben musste. Der Film strotzt geradezu vor Fehlern, Klischees, unlogischen Handlungsweisen und wurde faktisch damals wohl eher mit der heißen Nadel der völligen Unwissenheit gestrickt.

Für die Schauspielerinnen Ursula Herking und Adelheid Seeck war dann mit diesem Film auch entgültig die letzte Klappe gefallen. Sie zogen sich jedenfalls ganz aus dem Theater- und Filmgeschäft zurück. In der Wikipedia wird der Film übrigens mit 94 Minuten Laufzeit angegeben statt wie 90 Minuten auf der DVD. Auch wird der Film in der Wikipedia mit der Altersfreigabe ab 18 Jahre angegeben. Völlig überhöht, meiner bescheidenen Meinung nach. Und ob die eventuell fehlenden vier Minuten eine solche hohe Altersfreigabe jemals gerechtfertig haben könnten, wage ich ebenfalls schwer zu bestreiten.  

Mädchen hinter GitternDas ich diesem Film noch zwei von insgesamt fünf Punkten zugestehen kann, liegt schlicht an den beiden Darstellerinnen. Soll heißen, einen Punkt für Heidelinde Weis und einen für Elke Aberle. Für einmal sehen ist der Film recht nett, danach kann man die DVD aber auch getrost die nächsten zehn Jahre wieder einmotten. Ich persönlich würde also bei diesem Film nicht, wie meine evangelischen Freunde, von einem "unwerten Produkt" reden, aber eine Empfehlung für die DVD auszusprechen, würde mir an dieser Stelle jedenfalls auch irgendwie Bauchschmerzen bereiten.

Ausblick:
1970 machte eine deutsche Filmproduktion, die man damals locker noch als SciFi einordnen konnte, jede Menge Schlagzeilen. Ob man diesen Film heute noch als SciFi bezeichnen könnte, würde ich allerdings nicht mehr wirklich unterschreiben wollen. Im Grunde müsste unsere Medienlandschaft nur noch die letzten roten Linien überschreiten, um die Gesellschaft völlig zu pervertieren. Und während die Mehrheit der Bevölkerung über diesen Film völlig empört gewesen war, gab es dabei nicht wenige, die das Spektakel sogar für bare Münze genommen hatten.

Das Thema fand sich in den folgenden Jahrzehnten immer mal wieder in so manchen Filmen. So basiert auch ein Film aus Hollywood auf einer ähnlichen Romanvorlage von Stephen King, der sich schriftstellerisch ebenfalls einem ähnlichen Szenario angenommen hatte. Die Verfilmung dazu weichte jedoch wiederum von der Geschichte seitens Stephen King ab, während sie wesentliche Elemente des gesuchten Films aus Deutschland wohl für ihren SciFi-Film übernommen hatten. Nur der sozialkritische Bezug der in Kings Roman ebenso vorhanden war wie in der deutschen Verfilmung, ging dem der filmischen Version aus Hollywood völlig flöten. Dafür hatte man allerdings einen der damals beliebtesten Action-Helden aus Hollywood in der Hauptrolle.

Und wem dies als Hinweis noch nicht wirklich genügt, dem hilft vielleicht noch der Hinweis, dass dem gesuchten deutsche Film von 1970 auch noch ein Rechtsstreit gefolgt ist, weil man schlicht in Sachen Filmrechte in jede Fütze getreten ist, bei der man hätte ausweichen sollen. Vorlage für den Film war übrigens eine Kurzgeschichte eines amerikanischen Autors.

Und wer nun immer noch nichts mit diesen Hinweisen anfangen kann, dem seien noch drei weitere kleine Hinweise gegeben. Zum einen geht es um viel Geld, zum anderen könnte das ganze schnell das eigene Leben kosten und zum dritten sei noch versichert, dass es sich bei dem gesuchten deutschen Film nicht um eine Kinoproduktion handelt.

Aber wie gesagt, da man heute noch nicht die letzten roten Linien überschritten hat, darf man den Film durchaus noch als einen Beitrag für meine Reihe DER PHANTASTISCHE FILMKLASSIKER betrachten. In diesem Sinne wünsche ich euch nun viel Spaß beim rätseln und darüber hinaus noch ein schönes Wochenende.  

Mädchen hinter GitternMädchen hinter Gittern
mit Heidelinde Weis, Harald Leibnitz, Elke Aberle, Carsta Löck, Sabine Bethmann, Ursula Herking, Ellen Umlauf, Uta Levka, Harry Riebauer, Marianne Hoffmann, Adelheit Seeck, Brigitte Freyer, Ingrid Bauer, Helga Marlo u.a.
Regie und Drehbuch: Rudolf Zehetgruber
Produktion: Artur Brauner
Genre: Drama
Laufzeit: 90 Minuten
Bonus: 12 seitiges Booklet/Illustrierter Film Kurier
DVD/FSK: 12 Jahre
Vertrieb: Pidax Film
Deutschland 1965

 Zum ersten Artikel -  Zur Übersicht

 


Kommentare  

#1 Heizer 2018-02-17 12:48
Zum Ausblick auf den nächsten Film innerhalb dieser Artikel Serie: Das ist einfach. Zumal dieser Film in letzter Zeit hier und da mal im ZS erwähnt wurde.
Schön, dass er mal besprochen wird.
Ich sag mal „Nonstop“ Richtung Hitparade für die Gebrüder K.
#2 Andreas Decker 2018-02-17 12:55
Das mit der Laufzeit sollte man in dem Fall nicht zu Ernst nehmen. Bei der Umwandlung in Digital fallen wohl häufig ein paar Minuten unter den Tisch.

Und bei aller berechtigter Kritik am Filmdienst mit seinen unsäglichen Kritiken, auch eine kaputte Uhr zeigt einmal die richtige Zeit an ;-)

Der Schwachsinn mit dem MJ. Ich glaube, Heroin war Mitte der Sechziger noch kein "Thema" in der BRD, um es derart in einem Film zu verwursten.

Und natürlich durften die erpresserischen Nacktfotos in dem Brei nicht fehlen. :-) Wären die Leute nicht so verflucht verklemmt und intolerant gewesen, was Sex oder auch nur Nacktheit angeht - wo wir ja mit Riesenschritten wieder hineilen - wäre auch das kein Thema gewesen.

Ich kenne den Film nicht, aber ich glaube, ich passe 8)

Was den Ausblick angeht, Wolfgang Menge, ruhe er in Frieden. Würden ihn heutige Generationen noch kennen, gälte er wohl als Visionär. Leute seines Kalibers gibt es heute nicht bei den ÖR. Und bei den Privaten schon gar nicht.
#3 Heizer 2018-02-17 12:59
Korrektur: Nicht Gebrüder K. Sagen wir lieber mal K. und Co.
Ein Meilenstein, dieser Film. Sollte man gesehen haben ( und sich in die Situation der damaligen Rezipienten hineinversetzen).
Ein Gegenpol zu „Mädchen hinter Gittern“.
Da wird es wohl keine zwei Meinungen geben.
#4 Laurin 2018-02-17 17:09
@ Andreas Decker:
Ja, die "kaputte Uhr", aber sagen wir mal so, dieser Filmdienst ist wie ein blindes Huhn und auch das findet bekanntlich mal ein Korn. :lol:
Heroin oder Kokain, genauso wie LSD waren durchaus bekannt. Zudem hätten hier die Entzugserscheinungen gepasst. Und dann machen sie eben die Dummheit und suchen sich eine weiche Droge aus, wo es von keiner Richtung mehr passt. So etwas nenne ich Phantasie. ;-)

@ Andreas Decker & Heizer:
Ja, der Wolfgang war schon ein Visionär. Ich warte jetzt schon darauf, wann man einen im Fernsehen live abknallt um die Einschaltquoten zu erreichen. :-*
#5 Heiko Langhans 2018-02-17 22:52
RTL hat eine neue Sendung namens "Kopfgeld" in der Mache ...
#6 Laurin 2018-02-17 23:44
@ Heiko Langhans:
Ob die in der neuen Sendung eventuell ihre überflüssigen Mitarbeiter bei RTL über die Klinge springen lassen? :D
#7 Grubert 2018-02-18 11:34
Zitat:
"In der Wikipedia wird der Film übrigens mit 94 Minuten Laufzeit angegeben statt wie 90 Minuten auf der DVD. Auch wird der Film in der Wikipedia mit der Altersfreigabe ab 18 Jahre angegeben. Völlig überhöht, meiner bescheidenen Meinung nach. Und ob die eventuell fehlenden vier Minuten eine solche hohe Altersfreigabe jemals gerechtfertigt haben könnten, wage ich ebenfalls schwer zu bestreiten. "

Tja, da haben wir wieder die Tücken des sogenannten Pal Speed-Ups. Denn (fast alle) DVDs laufen mit 25 Bildern/Sek, so daß Kinofilme (24 Bilder/Sek) auf einer DVD 4 % schneller laufen. Das heißt das z.B. ein 100 Min Film auf der DVD bereits nach 96 Min zu Ende ist.
Du kannst also davon ausgehen daß auf der DVD hier die vollständige Kinofassung drauf ist.

Und mit der FSK 18 ist das so, wenn ein Film egal wann maL FSK 18 geprüft wurde, dann bleibt er das auch, solange bis jemand eine neue (kostenpflichtige) Prüfung bei der FSK beantragt. Das kann dann auch auf Filme aus den 50ern zutreffen, die 10 Jahre später schon längst relativ harmlos gewesen wären, die heute problemlos nachmittags im TV laufen könnten, aber offiziell immer noch ab 18 sind.

Da Blu Rays dagegen (zum Glück) mit 24 Bildern/Sek laufen, kommt es auch immer wieder vor, daß Leute beim Vergleich der Filmlängen fälschlicherweise annehmen, daß ihre DVD gegenüber der Blu gekürzt ist.
#8 Laurin 2018-02-18 13:59
@ Grubert:
Ja, dass mit der Laufzeit hatte ich mir fasst schon gedacht, war mir aber nicht sicher, weil ich eben nur den Film auf DVD gesehen habe bzw. kenne.
Im Nachhinein betrachtet, frage ich mich sogar, ob die Angabe der Altersfreigabe in der Wikipedia mit 18 Jahren nicht sogar ein glatter Fehler ist. Denn in diesem Film passiert absolut nichts, was eine so hohe Altersfreigabe selbst damals gerechtfertigt hätte, es sei denn, das zeigen von nackten Beinen und gut verpackten Brüsten wäre 1965 noch moralisch nicht zu tolerieren gewesen. Oder aber man fand den Gitarre spielenden Pfarrer für Jugendliche recht verstörend - man weiß ja nie. :D
Und das bei einer erneuten Prüfung dann plötzlich eine Altersfreigabe von 12 Jahren heraus kommt, gleicht schon dem sprichwörtlichen "Geier Sturzflug" ohne doppeltem Netz und Boden.
Man muss jedenfalls bei so manchen Angaben in der Wikipedia auch eine gewisse Vorsicht walten lassen, weswegen mir dies eben irgendwie Spanisch mit der FSK 18 vorkam.
#9 Grubert 2018-02-18 14:26
Bei DVDs und TV Aufnahmen mußt du jedenfalls in der Regel immer diese 4 % abziehen, denn auch das TV sendet leider immer noch mit diesen blöden 25 Bildern/Sek, wegen der Kompatibilität mit dem parallel ausgestrahlten Nicht-HD TV für die Besitzer alter Röhren TVs.

Und die FSK Freigaben sind natürlich nicht immer nachvollziehbar, nicht immer schlüssig, da auch nur von Menschen gemacht. Wie kann ein auch heute noch verstörend gewalttätiger und eventuell auch mißverständlicher Film, wie Ulzana's Raid, nun FSK 12 sein?
Aber damals reichte es vielleicht schon, daß irgendwer das Gefühl hatte, so ein Film wie Mädchen hinter Gittern, könnte für irgendwen moralisch bedenklich sein. Wer weiß ...
#10 Laurin 2018-02-18 17:50
Nun ja, Grubert, ULZANA'S RAID hatte ich mal vor sehr, sehr langer Zeit gesehen, wüsste aber jetzt nicht, das er mir als verstörend gewalttätig in Erinnerung geblieben wäre. Kann aber auch sein, das ich schlicht das meiste vergessen habe, zumal Western nicht unbedingt mein Fach sind. Aber in der letzten Zeit habe ich das Gefühl, dass die Bundesprüfstelle etwas gescheiter geworden ist und manche Filme gleich ab 16 Jahre statt 18 Jahre einstuft. Was mich wiederum angenehm Überrascht, da ich die früheren Alterseinstufungen eh für mitunter völlig übertrieben ansehe.
#11 Grubert 2018-02-19 15:37
zitiere Laurin:
Nun ja, Grubert, ULZANA'S RAID hatte ich mal vor sehr, sehr langer Zeit gesehen, wüsste aber jetzt nicht, das er mir als verstörend gewalttätig in Erinnerung geblieben wäre.


Unter anderem wird einem (zwar bereits Toten) das Herz herausgeschnitten und damit herumgeworfen, einem Pferd die Kehle aufgeschnitten und 2 mal stark verstümmelte Opfer gezeigt.
Eigentlich wundere ich mich eher daß der damals nicht FSK 18 war.
Außerdem ist die drastische Darstellung von Grausamkeiten der Apachen dazu geeignet den Film mißzuverstehen, das heißt ihn als rassistisch einzustufen, was auch des öfteren so geschehen ist und noch geschieht, denn da macht der Film (der ganz sicher nicht rassistisch ist) es sich auch nicht einfach.

Ansonsten muß man die früheren FSK Einstufungen natürlich im Kontext der Zeit betrachten, und da hat sich ja gerade im Zeitraum von 1965 bis 1975 sehr viel sehr schnell geändert.

In den Jahren vor 1965 ist das tatsächlich teils nur noch schwer begreifbar, was da so alles an Filmen als problematisch betrachtet wurde. Da soll die Großaufnahme eines Klos in Psycho (in dem lediglich ein zerrissener Brief weggespült wurde) schon ein kleiner Skandal und in Hollywood war das Zeigen eines Doppelbettes angeblich verboten.
#12 Laurin 2018-02-19 16:06
Der Wandel der Zeit macht es möglich, Grubert. Zudem können heute die Kids schon weit schlimmeres im Internet sehen. Oder anders gesagt, dass Internet weitet hier wohl auch die Grenzen mit aus.
Allerdings, so habe ich mir mal sagen lassen, befindet da ein bei Zeiten wechselndes Gremium bei der Bundesprüfstelle. Da gibt es dann wohl auch einen gewissen persönlichen Spielraum, so das für einen Vorgänger eventuell etwas unter 18 Jahre nicht zumutbar erscheint, während der Neue an gegebenenfalls gleicher Stelle und Szene locker drüber hinweg sieht.
In Sachen Hollywood oder besser gesagt USA wundert mich indessen nichts. Man muss sich nur manche Gesetze in den jeweiligen Bundesstaaten ansehen, da schüttelt man zuweilen nur noch den Kopf.

Nachtrag:
Ach ja, was den Western angeht (auf Deut. heißt er ja wohl KEINE GNADE FÜR ULZANA), den müsste ich mir eventuell nochmals ansehen. Da habe ich ja wohl fasst alles vergessen, außer das da Burt Lancaster mitgespielt hatte. Aber wie gesagt, ist schon ewig her, wo ich den mal gesehen hatte,
#13 Grubert 2018-02-19 17:08
zitiere Laurin:

Allerdings, so habe ich mir mal sagen lassen, befindet da ein bei Zeiten wechselndes Gremium bei der Bundesprüfstelle. Da gibt es dann wohl auch einen gewissen persönlichen Spielraum, so das für einen Vorgänger eventuell etwas unter 18 Jahre nicht zumutbar erscheint, während der Neue an gegebenenfalls gleicher Stelle und Szene locker drüber hinweg sieht.


Ja klar, natürlich können da auch größere Unterschiede schon aufgrund der unterschiedlichen Prüfer entstehen. Ich kenne da einen persönlich, und weiß ein wenig aus erster Hand um die Problematiken beim Einschätzen. Der hat einen ganz anderen filmgeschichtlichen Hintergrund als viele andere der eher ehrenamtlichen Mitprüfer.

Es wird sich über die Arbeit der FSK auch viel zu sehr aufgeregt. Daß da auch mal etwas groteske Einschätzungen bei entstehen, das liegt für mich in der Natur der Dinge, das stellt die Bewertungen an sich nicht wirklich in Frage.

Ob man die FSK wirklich benötigt? Vielleicht nicht, aber das würde eine andere Gesellschaft erfordern.

Der Gästezugang für Kommentare wird vorerst wieder geschlossen. Bis zu 500 Spam-Kommentare waren zuviel.

Bitte registriert Euch.

Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Indem Sie "Akzeptieren" anklicken ohne Ihre Einstellungen zu verändern, geben Sie uns Ihre Einwilligung, Cookies zu verwenden.