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Opferzeit und Die Melodie des Todes

1Melodie und Opferzeit

Die Melodie des Todes
von Jörgen Brekke
Ein grausiger Leichenfund versetzt das winterliche Trondheim in Angst und Schrecken. Das Opfer ist eine junge Frau. Ihr fehlen die Stimmbänder, und auf ihrem Leichnam steht eine Spieldose, aus der eine seltsame Melodie ertönt. Kommissar Odd Singsaker nimmt die Ermittlungen auf.

Kurz darauf verschwindet ein junges Mädchen in unmittelbarer Nachbarschaft des ersten Tatorts.


Hat der Täter wieder zugeschlagen? Als die Eltern des Mädchens im Garten ihres Hauses eine mysteriöse Spieluhr finden, scheint es daran keinen Zweifel mehr zu geben.
Der Autor Jörgen Brekke präsentiert mit seinem Roman DIE MELODIE DES TODES nichts, was man nicht schon in diversen anderen Thriller gelesen oder in Film und Fernsehen gesehen hat. Auch muss man sich als Leser schon die Frage stellen, was die Parallelhandlung in der Vergangenheit, die im 18. Jahrhundert spielt, überhaupt im Roman zu suchen hat. Diesen langatmigen Lückenfüller hätte sich der Autor wirklich sparen können. Denn auch ohne diese langweilige Zusatzhandlung ist die Haupthandlung leider ebenfalls nicht gerade spannend und abwechslungsreich konzipiert. So hätte dem Roman gute 100 Seiten weniger sehr gut getan.

Die Melodie des Todes
(Drømmeløs)
von Jörgen Brekke
Aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob
Paperback, 52 Seiten
ISBN: 978-3-453-41047-3
12,99 Euro

1Opferzeit
von Paul Cleave
Die Einwohner der Neuseelandmetropole Christchurch sind aufgebracht. Ein Jahr nach der brutalen Mordserie, die ihre Stadt erschütterte, beginnt der Prozess um den berüchtigten Schlächter von Christchurch. Doch Joe, der scheinbar grenzenlos naive Serienmörder, beteuert nach wie vor seine Unschuld. Unterdessen zieht sich die psychopathische Melissa X einen neuen Killer heran, um Joe, mit dem sie einst eine unheilige Liaison einging, zu töten. Christchurch droht eine Apokalypse des Todes ...

Der Inhalt des Roman OPFERZEIT von PAUL CLEAVE hört sich, wenn man den Inhalt liest, recht interessant an, ist es aber leider nicht. Denn statt einem Thriller bekommt der geneigte Leser ein unausgegorenes Psychogramm geboten, der sich für Neueinsteiger in der Welt des Autors auch noch als ziemlich schwierig erweist, weil Cleave im Verlauf der Geschichte auf Geschehnisse in seine Vörgängerwerke verweist.
Hinzu kommen neben einer langatmig konstruierten Handlung auch noch diverse Nebenhandlungen, die ebenfalls nicht dafür sorgen, dass die Geschichte schneller voran kommt, was bei fast 670 Seiten seitens des Autors vermutlich auch gar nicht gedacht war.
So muss sich der Leser durch das zähe Machwerk kämpfen, bis der Autor plötzlich am Schluss ein völlig an den Haaren herbeigezogenes Action-'Finale' präsentiert, was überhaupt nicht zur restlichen Schnarchhandlung passt und dadurch völlig unglaubwürdig wirkt.

 Opferzeit
(Joe Victim)
von Paul Cleave
Aus dem Englischen von Frank Dabrock, Alexander Wagner
Taschenbuch,  672 Seiten
ISBN: 978-3-453-43749-4
9,99 Euro

Heyne Verlag

© by Ingo Löchel

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