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Das Lachen aus den Tiefen des Wahnsinns - Joker

Joker Das Lachen aus den Tiefen des Wahnsinns
»Joker«

Gotham City im Jahre 1981: Arthur Fleck ist nicht nur ein äußersts sensibler junger Mann, sondern auch eigentlich innerhalb der Gesellschaft ein völliger Außenseiter, der mit seiner kränklichen Mutter Penny in einem heruntergekommenen Apartment lebt. Besonders unter Stress neigt Arthur dazu, unkontrolliert und damit eben auch in den unpassendsten Augenblicken krampfhaft und laut zu lachen.

JokerDa helfen auch selbst die Medikamente oder die psychologische Behandlung nicht mehr weiter.

Und überhaupt. Seine psychologische Sozialbetreuerin scheint ihm ja nicht einmal wirklich zuhören zu wollen, sondern redet sogar mitunter völlig an ihm vorbei, wie er eigentlich feststellen muss. Auch das Arthur keine wirklich großartigen Erinnerungen an seine Kindheit hat, verbessert die Situation nicht gerade wirklich.  Und so glaubt er seiner Mutter auch, die in ihrer eigenen Jugend bei den Waynes gearbeitet hatte, das er, Arthur Fleck, ein unehelicher Sohn des Multimillionärs Thomas Wayne sei. Dabei sieht Arthur, der die Menschen eigentlich nur zum Lachen bringen will, in dem Talkmaster Murray Franklin eher eine Vaterfigur, egal wie oft seine Mutter Thomas Wayne auch Briefe schickt um von ihm finanzielle Hilfe zu erlangen.

"Die interessieren sich einen Scheißdreck für Menschen wie sie, Arthur."

(Filmzitat seitens der Sozialarbeiterin von Arthur Fleck)

So lebt und verdient Arthur seinen Lebensunterhalt auf der Straße als Clown für die Werbung von oder eben als Partyclown bei Veranstaltungen bzw. in Krankenhäusern auf der Kinderstation. Doch  in Gotham City streikt nicht nur die Müllabfuhr, weshalb die Stadt gerade mal wieder im Dreck versinkt. Es herrscht auch überall Rücksichtslosigkeit und Gewalt, die besonders Arthur am eigenen Leib immer wieder zu spüren bekommt. Das ganze nimmt sogar eine gefährliche Note an, als ein Arbeitskollege von Arthur diesem verbotener Weise einen Revolver samt Munition zusteckt, damit dieser sich vor gewaltsamen Übergriffen so wehren können soll.

"Ich hoffe nur, mein Tod macht mehr Sinn als mein Leben."

(Filmzitat seitens Arthur Fleck)

Eines Abends auf dem Nachhauseweg in der U-Bahn wird Arthur Zeuge, wie drei Yuppies aus den Unternehmungen von Thomas Wayne eine junge Frau sexuell aggressiv bedrängen. Durch einen zwanghaften Lachanfall verhilft Arthur eher ungeplant der jungen und verängstigten Frau zur Flucht, doch nun gerät er selbst ins Visier der aufgeputschten Anzugträger, die ihn verspotten und dann brutal zusammenschlagen, selbst als er bereits am Boden liegt. In seiner Panik zieht Arthur die Waffe und  erschießt die drei Männer. Nun sucht man nicht nur ihn als noch unbekannten aber scheinbar eiskalten Killer mit der Clownsmaske, sondern auch Arthur selbst fühlt nun zum ersten mal in seinem Leben ein gewisses Machtgefühl und genießt bald auch die mediale Aufmerksamkeit. Denn es kommt in Gothams Straßen nun plötzlich zum Aufruhr durch Menschen der Unterschicht, die nun getarnt mit der Maske eines Clowns sich mit der Polizei anlegen, plündern und Gewaltakte begehen. Dies treibt wiederum Thomas Wayne an, sich öffentlich im Fernsehen als Bürgermeisterkandidaten zu präsentieren, um mit harter Hand endlich wieder für Ordnung und Ruhe in Cotham City zu sorgen.

Doch das eigentliche Pulverfass schwillt noch weiter bei Arthur an, denn in seiner Late-Night-Show verhöhnt ausgerechnet Murray Franklin Arthur, indem er einige filmische Mitschnitte aus dem Zusammenhang herausreißt und in seiner Sendung präsentiert, wo Arthur erfolglos versuchte, als Stand-up-Comedian Fuß zu fassen. Auch werden seiner psycologischen Sozialarbeiterin die Mittel gestrichen, weshalb er auch nun seine Medikamente nicht mehr erhält. Und als er bei Waynes Manor auftaucht und den kleinen Bruce Wayne (der spätere Batman) trifft, wird er auch hier angegriffen und verjagt. Einige Zeit später trifft Arthur jedoch auch selbst auf Thomas Wayne, den er laut Aussage seiner Mutter immer noch als leiblichen Vater ansieht. Der kennt zwar Penny, hält die Frau jedoch für völlig verrückt und bedroht Arthur ebenfalls recht eindringlich.

"Ich hielt mein Leben für eine Tragödie, aber jetzt erkenne ich, dass es eine Komödie ist."

(Filmzitat seitens Arthur Fleck)

Nun will Arthur natürlich die volle Wahrheit wissen und stielt hierzu die Krankenakten seiner Mutter. Dabei erfährt er auch, dass sie ihn in seiner Kindheit missbraucht hatte. Schon jetzt lodert der Wahnsinn fasst völlig in Arthur, der darauf auch im Krankenhaus seine Mutter tötet. Doch dann ist es Murray Franklin, der Arthur in seine Show einlädt, um ihn dort nun direkt bloßstellen zu können. Ein gewaltiger Fehler, denn Arthur, den Franklin bereits damals bei den Filmausschnitten als "Joker" betittelt hatte, ahnt nicht im geringsten, dass dies sein letzter Live-Auftritt im Fernsehen werden wird, denn längst ist Arthur zu dem tödlichen wie unberechenbaren Wahnsinnigen geworden, der nun wegen Franklin selbst den Namen Joker angenommen hat.

Ein Glanzlicht außerhalb des DCU:
JokerDas Filmstudio Warner Bros. und DC Comics hatte bereits sehr früh angekündigt, dass der Film JOKER kein Bestandteil des DC-Kino-Universums um die Filme mit SUPERMAN, BATMAN, der SUICIDE SQUAD, AQUAMAN oder der JUSTICE LEAGUE usw. sein würde. Dies lag schon daran, weil man wusste, was Bradley Cooper und Emma Tillinger Koskoff hier für einen Film produzieren würden. Denn das Drebuch, an dem auch Regisseur Todd Phillips gemeinsam mit Scott Silver geschrieben hatte, lag schließlich bereits auf dem Tisch bei Warner Bros. und wollte irgendwie nicht in den bunten Reigen aus Superhelden und entsprechenden Schurken passen.

Der Film, der wohl auch die schillernste wie bekannteste Schurkenfigur der DC Comics ins Zentrum der Handlung rücken sollte, würde jedenfalls aufgrund seiner sehr realistischen wie extrem düsteren Kombination wirklich nicht in das Gesamtkonzept des DCU passen. Andererseits war man allerdings seitens DC und Warner Bros. von der vorgelegten Idee an sich durchaus sehr angetan und wohl auch neugierig darauf, wie diese eher verstörende Version des Joker in den Kinos weltweit ankommen würde.

Aufgeheizt wurde die Debatte um den Film JOKER aber bereits im Vorfeld dadurch, dass das US-Militär ihre Mitglieder bereits vor möglichen Attentaten in den amerikanischen Kinos gewarnt hatten, wenn sie die Vorstellung von JOKER besuchen sollten. Dies hing besonders mit dem Attentäter James Holmes zusammen, der bereits im Jahre 2012 während der Vorstellung des DC-Kinofilms THE DARK KNIGHT RISES im Kinosaal zwölf Menschen erschossen hatte und sich damals angeblich, laut der Aussage des damaligen Polizeichef von New York, selbst im Vorfeld als der wahre "Joker" bezeichnet haben soll. Diese Aussage war zwar völlig falsch, wie der zuständige Staatsanwalt von Colorado später feststellte, doch solche Gerüchte, wenn sie denn erst einmal medial in die Welt gesetzt werden, halten sich bekanntlich länger als jede Wahrheit.

Trotzdem wurde über den Film JOKER weiterhin erbittert diskutiert. Denn eine Rezensentin des TIME MAGAZINE stellte z.B. in ihrer Filmkritik die Frage in den Raum, warum man nun gerade diese Geschichte filmisch so intensiv aufbereiten müsse, schließlich erlebe die USA jede zweite Woche recht ähnliche Gewaltakte von "Typen" wie Arthur Fleck sehr real. Und Josephine Livingstone stellte in der NEW REPUBLIC recht provokant die Frage: "Ist Joker nur ein Film?". Fakt ist zumindest, dass bei den täglichen Gewaltakten innerhalb der USA und hier gerade in den Metropolen diese Frage auch eine politische ist, zumal die Figur des JOKER durchaus auch in den USA als eine Angstfigur für das Law-and Order-System in Amerika steht. Und außerdem wurde bereits 2008 Heath Ledger mit seiner anarchistischen Darstellung des Joker in THE DARK KNIGHT ja bereits in den höchsten Tönen gelobt, was wohl allerdings auch daran lag, weil der Tod des Schauspielers faktisch auf den Fuß folgte und über Tote redet man halt in der Regel eben nicht schlecht oder kritisiert ihre Darstellung nachträglich. Was also sollte Joaquin Phoenix denn noch besser machen können, wo Ledger doch schon filmisch scheinbar den ultimativen Joker präsentiert hatte?

Nun, ich gehöre bekanntlich nicht zu den Fans von Ledgers Joker-Darstellung, die mir schlicht zu kopflos und auch hinsichtlich der jahrzehntelangen Darstellung des Jokers in den Comics wirklich zu unpräzise, sprich eher sogar mitunter lieblos erscheint. Gut, um zwei Ecken besser war Ledger schon hinsichtlich der Darstellung des Joker von Jack Nicholson von 1989 in Tim Burtons Film BATMAN. Da hatte mir selbst die Darstellung des Joker durch Jared Leto 2016 in dem Film SUICIDE SQUAD wesentlich besser gefallen, auch wenn hier ebenfalls der sprichwörtlich unberechenbare Wahnsinn mitunter doch eher etwas aufgesetzt, bzw. gekünzelt wirkte. Allerdings passte Leto hier besser in das Gesamtkonzept des heutigen DCU, während Nicholson damals die Figur eher an die witzige Darstellung des Jokers durch den Schauspieler Cesar Romero aus der Batman Fernsehserie (und dem Film BATMAN HÄLT DIE WELT IN ATEM aus dem Jahre 1966) mit Adam West als Batman und Burt Ward als dessen Gehilfen Robin anlehnte. Doch nach der Sichtung des Film JOKER (2019) bin ich mir persönlich durchaus sicher, dass für mich Joaquin Phoenix die wohl bisher beste Wahl für die Figur des Jokers darstellt, zumal der wahnsinnige Clown des Verbrechens von ihm wohl auch am weitesten in ein wesentlich realistischeres Bild gezogen wird.

Doch sollte der Zuschauer den Film nicht - wie eben bei den anderen Kinofilme des DCU - eher nur mit einer Tüte Popcorn konsumieren und dabei weitehend das Hirn zum mitdenken auf einen Stand-by-Modus herunterfahren. Denn nicht alles was der Zuschauer zu sehen bekommt, ist auch immer wirklich innerhalb der Filmhandlung als real zu betrachten.  Denn z.B. scheint es zuerst innerhalb der Handlung eine durchaus positive persönliche Beziehung zwischen Arthur Fleck (Joker) und seiner Nachbarin, der jungen Mutter Sophie Dumond zu geben, welche allerdings nur ein Hirngespinst seitens Arthur ist und die wir als Zuschauer ungefiltert zuerst nur durch die Wahnvorstellungen eben des Jokers ebenfalls als mögliche Realität erblicken dürfen. Arthur hingegen hat aber ohne Medikamente den Boden der Realität bereits längst verlassen und sich so eher eine kurzzeitige Scheinwirklichkeit aufgebaut.

Der Erfolg spricht Bände:
Tobias Kniebe drückte die Brillanz der Darstellung von Arthur Fleck/Joker durch Joaquin Phoenix in seinem Artikel in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG durchaus treffen aus, wenn er schreibt:

"Joaquin Phoenix war schon all die Jahre fasst zu intensiv, um normale Menschen zu verkörpern, aber hier stürzt er sich in den Wahnsinn und schaut nicht mehr zurück. Man spürt keinen Millimeter Distanz zu den Träumen dieses Arthur Fleck, zu seinen Hoffnungen und Illusionen, seiner Erniedrigung, seinem Schmerz und seiner Wut."

(Tobias Kniebe zum Film JOKER, zitiert aus Wikipedia)

Eigentlich bekommt der Zuschauer hier nämlich keinen mitunter dümmlich auflachenden Joker präsentiert, denn seine unkontrollierten Lachanfälle wirken nun eher verzerrt, gequält und voller Schmerz und schaffen so faktisch das perfekte Bild eines gruseligen, völlig verrückten und trotzdem geradezu hypnotischen Albtraum auf zwei Beinen, für dessen Gesamtsituation innerhalb dieser durchaus sehr realistisch geschilderten Gesellschaft man sogar noch einen gewissen Hauch von Verständnis hinsichtlich seines Verhaltens aufbringen kann.

So verwundert es z.B. nicht, dass der Film JOKER bei seiner Weltpremiere am 31. August 2019 bei den Filmfestspielen in Venedig gleich den Hauptpreis - den Goldenen Löwen - erhielt und bei der Oscarverleihung 2020 gleich mit 11 Nominierungen glänzte, wobei Joaquin Phoenix als "Bester Hauptdarsteller" einen Oscar verliehen bekommen hatte. Ein weiterer Oscar ging dann noch bei dem Film JOKER an die Kategorie "Beste Filmmusik" an Hildur Guönadottir, wobei man mir hier verzeihen möge wegen der wohl falschen Schreibweise des Nachnamens, denn zwei der eigentlich richtig verwendeten Buchstaben gibt meine an nur recht normale Buchstaben gewöhnte Tastatur nun leider wirklich nicht her. Wer da z.B. mal in der Wikipedia (oder auch an anderen Stellen) nachschaut, wird wissen was ich meine.

Die Liste weiterer Nominierungen und Auszeichnungen, z.B. des Sattelite Awards 2019, der British Academy Film Awards 2020, des Cesar 2020 oder des Golden Globe Award 2020, um hier nur wenige zu nennen, würde hier diesen Artikel nun wirklich enorm sprengen, weshalb ich hier dann doch lieber gleich auf die entsprechend vollständige Liste aller Auszeichnungen und Nominierungen zum Film JOKER ebenfalls auf die Seite der WIKIPEDIA verweisen möchte.

Allerdings dürfte JOKER auch finanziell wohl der erfolgreichste Film über eine DC-Comicfigur darstellen, die bereits weltweit auf Einnahmen von über 1 Milliarde US-Dollar (nur Kinos) blicken kann.  Davon entfallen rund 335,5 Millionen US-Dollar nur auf die USA. So konnte JOKER dann auch für das Jahr 2019 den Platz 6 für den erfolgreichsten Film des Jahres einnehmen.

JokerMeine Filmkritik:
Nun bin ich ja einer der eventuell wenigen Nerds - basierend auf der Gesamtmenge der deutschen Bevölkerung - der sich in Sachen Horror und Thriller mit selbigem Einschlag in Film, Literatur und Comic weitestgehend auskennen dürfte. Da gibt es dann auch durch den unweigerlichen Faktor der Gewöhnung auch kaum noch Momente z.B. bei Filmen, die mich wirklich noch schocken könnten oder mir gar noch eine Gänsehaut verpassen würden.

Joaquin Phoenix, den ich eh schon für einen Ausnahmekünstler im Filmgeschäft halte, ist dies aber durchaus im Film JOKER wieder gelungen. Und das nicht in einer Szene, in der er einen Menschen erschießt, sondern in einer scheinbar eher sogar belanglosen Szene, wo er von seinem Chef ordentlich rund gemacht wird, weil bei einer seiner Vorstellungen als Clown auf der Kinderstation des Krankenhauses die Pistole aus seiner Tasche gefallen ist, was natürlich gleich auch bei seinem Chef gemeldet wurde. Es ist die Szene, in der Arthur Fleck seinen eh schon miserablen Job verliert. Und während er da eben von seinem Chef verbal zusammengefaltet wird, hält die Kamera plötzlich direkt etwas von unten her auf das Gesicht von Arthur. Und hier zeigt sich die Perfektion (ich kann es leider nicht anders nennen) von Joaquin Phoenix, denn alleine durch die sich verändernde Mimik wirkt er geradezu im sekundentakt immer bedrohlicher. Und man wartet hierbei dann zwangsläufig schon auf eine brachiale Gewaltexplosion, da man diese enorme Bedrohung faktisch schon als Zuschauer am eigenen Körper zu spüren glaubt.

Oder nehmen wir nur die verbale wie auch gewaltsame Auseinandersetzung zwischen Arthur Fleck - nun völlig der "Joker" - und dem Talkmaster Murray Franklin (gespielt von Robert De Niro) im Studio vor laufender Kamera. Man kommt eigentlich nicht an dem Fakt vorbei, das Arthur hier eigentlich dem Moderator die nackte Wahrheit über die Gesellschaft wie seiner persönliche Situation entgegenschleudert. Nichts wirkt in diesen Augenblicken dem blanken Irrsinn entsprungen oder haltlos aus der Luft gegriffen. Vielmehr wirken seine Aussagen auf den Zuschauer sogar als eine äußerst realistische wie nüchterne Bestandsaufnahme, wenn man sich z.B. die realen Verhältnisse in den USA (z.B. auch hinsichtlich des alltäglichen Rassismus) hierzu einmal direkt vor Augen führt. Erschreckend dabei ist daher nicht nur die finale wie blutige Reaktion am Ende dieses verbalen Schlagabtausch, den man als Zuschauer sogar eher ungewollt trotzdem irgendwie nachvollziehen kann, auch wenn dieser eigentlich moralisch gesehen völlig zu verdammen ist. Erschreckend ist eben auch sehr wohl, dass man durchaus sehr real nachvollziehen kann, was Arthur hier eigentlich anprangert, so das man als Zuschauer eben auch unwillkürlich beginnt, die persönliche Wut von Arthur zu teilen. Zumindest jedenfalls bis zu dem Punkt, bis das der Wahnsinn von Arthur Fleck plötzlich Grenzen überschreitet, die wir wahrscheinlich trotz einer gewissen Wut im Bauch wohl so eben nicht überschreiten würden.

JokerWarum aber halte ich diese Darstellung des Schurken Joker für die wohl bisher wirklich beste innerhalb eines Films? Nun, hier ist der Joker eigentlich kein Verbrecher der ersten Sekunde, der darüber hinaus noch dem Wahnsinn verfällt, weil er in einen Behälter mit Säure fällt (siehe hierzu die Legende des Jokers innerhalb der Comics). Er wirkt weder albern noch in seinem Wahn irgendwie glücklich, wenn er aufgrund seiner Psychose z.B. zwanghaft laut Lachen muss. Er wirkt nicht stellenweise wie eine Witzfigur, so wie ihn z.B. Jack Nichelson in BATMAN dargestellt hatte. Aber auch nicht wie ein perspektivloser Anarchist, der jegliche moralische Bodenhaftung verloren hat, wie er von Heath Ledger in THE DARK NIGHT präsentiert wurde. Und erst recht wirkt er nicht wie ein eher verrückter wie selbstverliebter Troll, wie Jared Leto ihn in SUICIDE SQUAD vorführte.

Nein, Joaquin Phoenix präsentiert uns einen Joker, der im realen Leben sogar gleich neben uns eventuell an einer Bushaltestelle stehen könnte und vielleicht nur durch ein Verhalten auffällt, welches nicht so wirklich der bekannten gesellschaftlichen Norm (faktisch durch eine Krankheit bzw. Psychose) entspricht, aber sonst kaum von uns als wirklich gefährlich eingestuft würde. Wir sehen einen Arthur Fleck, der in seiner eigenen kleinen Welt noch Träume hat und der eigentlich die Menschen lieber zum Lachen bringen würde. Einem anderen, glücklicheren Lachen statt eben das zwanghafte wie quälende eigene. Aber wir erleben auch einen Arthur Fleck, der gleichzeitig immer mehr der Vernunft entgleitet, woran auch das gesellschaftlich geprägte Umfeld eine deutliche Mitschuld trägt (Gewalt, Mobbing, Sozialverhalten usw.).  Und Arthur Fleck entwickelt sich nicht zu einem Irren der irgendwann glaubt Napoleon oder gar Gott selbst zu sein. Vielmehr  verschwindet Arthur Fleck förmlich immer mehr hinter der Maske des Clowns, bis nicht weiter übrig bleibt als ein blanker und stets gefährlicher Nerv der sich Joker nennt.

Und genau dieses perfekte Spiel ist es, was den Film JOKER geradezu zu einem Erlebnis ganz besonderer Art macht, weil es surreal und bei Zeiten auch eher verstörend wirkt und doch gleichzeitig wiederum so erstaunlich real erscheint. Denn trotz der Maske des Clowns und trotz seiner etwas schrillen Kleidung passt diese hier gezeigte Figur des Jokers mehr in die Realität als in die eher bonbonfarbene wie phantastisch wirkende Welt der üblichen DC-Superhelden-Verfilmungen.

Ich will mich hier daher auch nicht noch über die möglichen wie berechtigten Parallelen zu anderen Filmen wie etwa TAXI DRIVER (ebenfalls mit Robert De Niro in der Hauptrolle/1976) usw. auslassen. Dies haben andere Rezensenten und Filmkritiker sehr häufig in anderen Artikeln bereits zur Genüge getan. Da muss ich also so manche entsprechenden Vergleich nicht auch noch hier wiederholen. Fakt ist, das ich einfach auch persönlich von dem Film JOKER begeistert bin und ihn somit auch schlicht für den besten Film des Jahres 2019 halte, ohne mich hierbei jetzt nur auf die Verfilmungen hinsichtlich diverser Superhelden (egal ob nun DC oder MARVEL) zu beschränken. Denn auch wer dem MCU bzw. dem DCU mit seinen ganzen Superhelden und Megaschurken nicht viel abgewinnen kann, sollte bei JOKER spätestens bei der DVD bzw. BD unbedingt zugreifen, zumal sich dieser Film auch den üblichen Handlungsstrukturen dieser Superhelden-Verfilmungen völlig entzieht.

Mit so eindeutigen fünf von fünf Sternen als Höchstbewertung und einer absoluten Empfehlung, sich den Film JOKER unbedingt anzusehen (sofern man es nicht bereits getan hat), dürfte hier im Zauberspiegel nur selten eine Filmkritik von mir wirklich gleich ziehen können. Das man dabei den Film JOKER seitens DC und Warner Bros. sehr flott aus dem üblichen DCU in den Kinos ausklammerte, hatte dabei durchaus seine Berechtigung. Denn auch wenn es sich hier um einen Schurken aus den Comics seitens DC dreht, so verweigert sich der Film doch durch seinen realistischen Anstrich völlig dieser bunten Welt der Helden und sonstigen Schurken. Das Ende von JOKER war deshalb auch noch wesentlich düsterer angedacht gewesen, was auch hätte bedeuten können, dass der kleine Bruce Wayne sogar das zeitliche hätte segnen müssen und es so in dieser Alternativform nie zu einem Batman gekommen wäre. Hier aber zog man seitens DC und Warner Bros. dann doch lieber die Reißleine, so das sich zumindest hier wieder der Kreis mit der Ermordung der Eltern vor den Augen des jungen Bruce Wayne, inhaltlich betrachtet, versöhnlich für die Fans der Comics und des DCU schließt.

JokerJoker
(Joker)
mit Joaquin Phoenix, Robert de Niro, Frances Conroy, Zazie Beetz, Seha Whigham, Hannah Gross, Marc Maron, April Grace, Bill Camp, Leigh Gill, Dante Pereira-Olson, Josh Pais, Douglas Hodge, Bryan Callen, Brett Cullen, Sharon Washington, Carrie louise-Putrello, Matthew Rhode, Glenn Fleshler u.a.
Regie/Produktion/Drehbuch: Todd Phillips
Drehbuch: Scott Silver
Produktion: Emma Tillinger Koskoff, Bradley Cooper
Musik: Hildur Guönadottir
Genre: Thriller/Drama
Laufzeit: 122 Minuten (BD)
DVD/FSK: 16 Jahre
Extras: Making-of, alternative Aufnahmen, Kostümtests , Trailer u.m.
Vertrieb: Warner Bros. Home Video
USA 2019

Kommentare  

#1 Friedhelm 2020-06-06 11:15
Jetzt muss ich doch noch einmal (bis dann tatsächlich "die Segel streiche..")

Zitat:
2008 Heath Ledger mit seiner anarchistischen Darstellung des Joker in THE DARK KNIGHT ja bereits in den höchsten Tönen gelobt, was wohl allerdings auch daran lag, weil der Tod des Schauspielers faktisch auf den Fuß folgte
Ledgers Tod hat den Mythos um diese Figur natürlich verstärkt - ein Umstand, der vor allem dem Film ansich sehr zugute kam. Man kann allerdings nicht leugnen, dass der Verblichene als schmieriger Erzfeind des Flattermans wirklich gut aufgespielt hat.

Zitat:
Warum aber halte ich diese Darstellung des Schurken Joker für die wohl bisher wirklich beste innerhalb eines Films? Nun, hier ist der Joker eigentlich kein Verbrecher der ersten Sekunde,
Eines lässt sich ganz sicher sagen: Joaquin Phoenix hat bisher die intensivste Interpretation dieses DC-Baddies abgeliefert. In dieser Hinsicht liesse er sich auch gar nicht mit Heath Ledger (oder dem blassen Jared Leto..) vergleichen - eben, weil sein Arthur Fleck wie ein realer Psychopath, in einer allzu realen Welt rüberkommt. Er tobt sich nicht in einem comicesken Gotham City aus. ;-)

Mit dem jungen Bruce Wayne und dem tödlichen Schicksal seiner Eltern hat man sich zwar die Möglichkeit gesichert, den neuinterpretierten Bösling evtl doch in das DC-Versum zu integrieren, aber das wäre ein fataler Fehler. Denn dieser Joker sollte besser für sich alleine stehen..
----------------------------------------------------------------
Und: Bezgl. meines "Godzi-Artikel" hatte ich dir
ja einen Kommi in deinem "Avengers-Beitrag" "Ausverkauf des Todes" hinterlassen.
Dieses nur als Hinweis, falls du den evtl. noch nicht gelesen hast.

Ich schaue gelegentlich mal kurz rein, um zu lesen - so ganz will ich den Faden dann doch nicht reissen lassen...,gelle... :-*

Nu war's das aber wirklich... :-)
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#2 Laurin 2020-06-06 12:08
Zitat Friedhelm:
"Man kann allerdings nicht leugnen, dass der Verblichene als schmieriger Erzfeind des Flattermans wirklich gut aufgespielt hat."
Ja ... schmierig dürfte das richtige Wort sein. Allerdings würde ich das jetzt nicht als Lob für seine Darstellung sehen wollen. :sigh:

Zitat:
"eben, weil sein Arthur Fleck wie ein realer Psychopath, in einer allzu realen Welt rüberkommt. Er tobt sich nicht in einem comicesken Gotham City aus."
Da kann ich dir unbesehen zustimmen. Zumal auch das DCU (gegenüber dem besseren MCU) auch sonst immer etwas zu bunt und zu schrill wirkt.

Zitat:
"Mit dem jungen Bruce Wayne und dem tödlichen Schicksal seiner Eltern hat man sich zwar die Möglichkeit gesichert, den neuinterpretierten Bösling evtl doch in das DC-Versum zu integrieren" Aber Friedhelm, selbst bei einem Film um den Joker kommt man nicht wirklich an Bruce Wayne vorbei, da beide Charaktere (Joker/Batman) quasi zusammen gehören wie die zwei Seiten einer Münze. Und der gewaltsame Tod der Eltern ist schlicht eine unumstößliche Legende seit Batman damals in den Comics auftauchte und was die Figur Bruce Wayne/Batman betrifft. Daraus zu schließen, man würde genau diesen Joker (Phoenix) deshalb ins offizielle DCU holen, wäre schon etwas sehr weit hergeholt. Was stimmt ist, dass der Ruf nach einer Fortsetzung von Joker bereits erschallt ist (wobei sich hier Warner Bros. und DC allerdings selbst weiterhin bedeckt halten). Da würde dann wohl auch Bruce als erwachsener Batman eventuell auftauchen. Allerdings würde wohl auch dieser Film eher neben dem üblichen bonbonfarbenen DCU laufen. Denn ins DCU passt da eher ein Joker, wie ihn eben damals Nichelson oder Leto verkörpert hatten. Wobei ich hier sogar gestehen muss, das mir Jared Leto als Joker in SUICIDE SQUAD sogar noch besser gefallen hatte als eben Jack Nichelson in BATMAN.
Ich würde da eher sagen, Phoenix's Joker ist quasi die edlere wie ernstere Version neben dem eigentlichen DCU.
_____________________________________
Deinen Kommi zum "Godzi-Artikel" hatte ich gelesen. Schade eigentlich, ich hätte den gerne gelesen. :cry:
Aber mal ehrlich, einen eigenen Blog ins Leben zu rufen muss doch nicht bedeuten, dem guten alten Zauberspiegel nun den Rücken kehren zu müssen. ;-)
Selbst kleine Kommis ab und an sind da durchaus drin. :-*
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#3 Friedhelm 2020-06-06 14:29
Na gut, ich komme wohl nicht ganz ohne Erklärungs-Kommi weg. Konrad, irgendwie verstehst du es ja, mich zur "Reaktion" zu motivieren.. :-*

Zitat:
Ja ... schmierig dürfte das richtige Wort sein. Allerdings würde ich das jetzt nicht als Lob für seine Darstellung sehen wollen.
war auch nicht so gemeint - ich habe seine "schmierige Aufmachung" nur erwähnen wollen - mir (und vielen, vielen anderen..) gefiel seine Interpretation ansonsten halt. Naja, die Sache mit der Sichtweise eben... ;-)

Zitat:
Daraus zu schließen, man würde genau diesen Joker (Phoenix) deshalb ins offizielle DCU holen, wäre schon etwas sehr weit hergeholt.
Nun denn, möglich ist ja irgendwie alles - und für mich sah das halt wie ein "Hintertürchen" zum DCU aus. Und wenn die Macher es denn tatsächlich wollten, würde denen garantiert ein Kniff einfallen. Aber ich muss dir zustimmen - in die knalbunte "Batman-Welt" passt kein auf real getrimmter Psychopath, da müsste es tatsächlich eher überkandidelter Charakter ala Nicholson sein. Den fand ich damals, in Tim Burtons ersten "Batman-Movie" auch schön schräg besetzt. Hingegen hatte Jared Leto in "Suicide Squad" einfach zu wenig Screentime, um seiner (merkwürdigen Interpretation etwas abgewinnen zu können.

Ich hoffe allerdings auch, dass es keinen Joker II gibt. Ich denke kaum, dass man einen solchen Erfolg wiederholen - bzw. toppen könnte. Aber, das ist wie immer meine eigene Meinung...

Zitat:
Deinen Kommi zum "Godzi-Artikel" hatte ich gelesen. Schade eigentlich, ich hätte den gerne gelesen. :cry: Aber mal ehrlich, einen eigenen Blog ins Leben zu rufen muss doch nicht bedeuten, dem guten alten Zauberspiegel nun den Rücken kehren zu müssen. ;-) Selbst kleine Kommis ab und an sind da durchaus drin.
Da haben wir uns wohl (mal) wieder missverstanden: der "Godzi-Artikel" kommt, nur weiss ich nicht wann. Evtl mache ich mich aufgrund meines 50jährigen Filmfan-Jubis doch noch schnell ran - eigentlich existiert ja bereits eine halbe Seite. Aber, wie du vielleicht meinem Kommi auch entnehmen konntest, plagt mich zur Zeit ein Augenleiden (linkes Auge: Sehnervinfarkt. Rechtes Auge: noch ohne richtigen Befund..). Deshalb soll ich auf ärtzlichen Rat hin meine PC-Zeiten einschränken.

Ich will dem Zauberspiegel auch gar nicht endgültig den "Rücken kehren" - zumal mir die Schmöckerei hier einfach Laune bringt. Na, und den einen oder anderen Kommi könnte ich tatsächlich hinterlassen.

Also warten wir es einfach mal ab - auch, was den "Godzi-Artikel" betrifft, der dann ja in der "Back to the Seventies"-Reihe erscheinen soll.

Alles andere dazu: siehe meinen Kommi im "Avengers-Artikel.."

So, nu wünsche ich ein tolles Wochende...-...bis denne... 8)
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#4 Laurin 2020-06-06 16:29
Zitat Friedhelm:
"ich habe seine "schmierige Aufmachung" nur erwähnen wollen "
Ich hatte schon verstanden wie du es meintest. Ich hatte es dann allerdings auf meine eher kritische Sichtweise seiner Interpretation umgemünzt. :lol:

Zitat:
"und für mich sah das halt wie ein "Hintertürchen" zum DCU aus"
Ich sag es mal so, der Tod der Eltern gehört zur Legende sowohl der Comics als auch aller Verfilmungen. Es kommt also schon in Tim Burtons Batman vor, wird in den späteren Verfilmungen immer mal wieder betont und selbst in der ersten Staffel der Serie GOTHAM werden die Eltern erst einmal gekillt. Es hätte mich also eher sehr gewundert, wenn man diesen wichtigen Fakt im Film JOKER weggelassen hätte. :-*

Zitat:
"in die knalbunte "Batman-Welt" passt kein auf real getrimmter Psychopath, da müsste es tatsächlich eher überkandidelter Charakter ala Nicholson sein."
Genau so sehe ich das auch. :-)

Zitat:
"Ich hoffe allerdings auch, dass es keinen Joker II gibt. Ich denke kaum, dass man einen solchen Erfolg wiederholen - bzw. toppen könnte."
Da bin ich auch wieder ganz bei dir. Obwohl ... ich mag so derbe Psychopathen ja irgendwie. :-*

Zitat:
"Aber, wie du vielleicht meinem Kommi auch entnehmen konntest, plagt mich zur Zeit ein Augenleiden "
Ja, hattest du schon mal erwähnt und da habe ich natürlich auch volles Verständnis für.

Dir übrigens auch ein schönes Wochenende und bleib brav. ;-)
Zitieren
#5 Friedhelm 2020-06-06 17:11
....aber den muss ich dennoch loswerden... :P

Zitat:
Es hätte mich also eher sehr gewundert, wenn man diesen wichtigen Fakt im Film JOKER weggelassen hätte.
Ist zwar ein wichtiger Fakt - zumindest, was die weitere Entwicklung Bruce Waynes zum rächenden Fledermaus-Man betrifft. Meiner bescheidenen Meinung wäre das aber hier für den Plot unerheblich gewesen -zumal dieser Teil der "Batman-Chronologie" eigentlich nie etwas mit dem Joker (weder in den Comics noch in den früheren Filmen..) zu tun hatte.

Streng genommen müsste man also Todd Phillips' Prämisse, (der von Arthur Fleck verursachte "Aufruhr", führt zum Tod der Waynes ) in einem alternativen 80er-Jahre-Zeitgefüge verorten. ;-)

Wie gesagt, den musste ich noch loswerden - und diesmal war's das wirklich... :-)
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#6 Laurin 2020-06-06 18:38
Zitat Friedhelm:
" Meiner bescheidenen Meinung wäre das aber hier für den Plot unerheblich gewesen -zumal dieser Teil der "Batman-Chronologie" eigentlich nie etwas mit dem Joker (weder in den Comics noch in den früheren Filmen..) zu tun hatte. "
Joker ist aber Teil des Batman-Chronologie und es stimmt auch nicht, dass der Joker innerhalb der Filme nie mit der Ermordung der Waynes in Verbindung stand. Denn in Tim Burtons BATMAN ist es sogar der junge (bzw. spätere) Joker, der Bruces Eltern ermordet.
Allerdings ist dieser Film JOKER faktisch eine alternative Version, in der man den Tod der Waynes natürlich im Hinblick auf einen späteren Batman einbaut. Wäre dies nicht so, hätte man den Tod von klein Bruce ja auch in Szene setzen können, was Warner Bros. und ganz sicher DC nie zugelassen hätten da in jeder Alternativwelt bzw. Version es auch irgendwann einen Batman geben soll.
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#7 Friedhelm 2020-06-06 19:30
Zitat:
Denn in Tim Burtons BATMAN ist es sogar der junge (bzw. spätere) Joker, der Bruces Eltern ermordet.
Au, ja, stimmt, ist mir völlig entfallen - zumal ich das hier im ZS sogar in meiner eigenen Kritik erwähnt habe. Jetzt werde ich wohl wirklich alt, aber den Burton-Batman habe ich auch ewig lange nicht mehr gesehen. Na, det is ja mal ein mächtig großer Irrtum, gelle..? :cry:

Jetzt, nachdem ich derart geirrt habe, gehe ich erstrecht in Klausur. :o Das soll es dann für's Erste gewesen sein - nee, jetzt aber endgültig...

Dies ist das(vorläufige) E n d e .... :-|
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#8 Laurin 2020-06-08 14:24
@ Friedhelm:
Ja, der Mensch der irrt, trotz allem streben. :D
Aber dafür hast du ja dann mich, denn ich habe BATMAN auch schon ewig nicht mehr gesehen, aber das mit dem Joker und den Eltern blieb bei mir unauslöschlich hängen. ;-)
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