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KOMMISSAR X - Die Heftromanserie: INSPEKTOR LA PORTE

Kommissar XDie Heftromanserie
Teil 29
INSPEKTOR LA PORTE

1959 führte der Autor C. H. Guenter die Figur des Inspektors LA PORTE von der Sûreté in KX # 5: „AM ERSTEN UM VIER“, einen der wohl interessantesten Mitstreiter Jo Louis Walkers, in die Serie ein. Guenter war auch anfangs der einzige Autor der Serie, der den Franzosen für seine Romane verwendete. 


 Nach seinem Debüt blieb LA PORTE der Serie glücklicherweise erhalten und unterstützte Jo Louis Walker vor allem dann, wenn sich der Privatdetektiv in Westeuropa aufhielt. So in den KX-Romanen:

  • Henkersmahlzeit15: Henkersmahlzeit
  • 20: Bonbons aus Monte Carlo
sowie
  • 24: Mörder in roter Seide.

Nach einer kleinen Pause kehrte La Porte in KX # 53 mit dem Roman „DER EINÄUGIGE“ (geschrieben von C. H. Guenter) in die Serie zurück.

„Mit seinen sechzig war der Inspektor immer noch der beste Renner im Stall der Surete, wenn es über harte Distanzen ging. Einer der erfahrensten Kriminalisten des Kontinents überhaupt. Der gefürchtetste Gangsterjäger im Viereck Rom, Hamburg, London, Madrid. Er trank gerne sein Glas Midi, hatte immer die Pfeife zwischen den gelben Zähnen, trug einen uralten, zerbeulten Hut und Schuhe mit Druckknöpfen.“  (1)

Das nächste Abenteuer bestritten Kommissar X und der französische Inspektor zusammen in KX # 59 „DER ANFANG VOM ENDE“, eine Art Fortsetzung zu „AM ERSTEN UM VIER“, dem fünften Roman der Serie, worin La Porte sein Debüt gab.

Guntram HaftSpäter nahm sich dann auch der Autor FRITJOF GUNTRAM HAFT mit Romanen wie „FREITAG, DER 13“ (KX # 125) oder „EIFFELTÜRME FÜR PARIS“ (KX # 166) der Figur des Inspektors an.

Doch mit dem Ausscheiden von C. H. Guenter aus der Heftroman-Serie verschwand auch leider Inspektor La Porte von der Bildfläche.

Wenn man das Glück hat, eine eingestellte Serie wie „Kommissar X“ ab Band 1 beginnen zu können und Hunderte von Romanen der Serie zu lesen, so hat man durchaus einen guten Überblick über die Qualität der einzelnen Romane sowie Vergleichsmöglichkeiten über den Schreibstil der verschiedenen Autoren der Serie.

So kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass die LA PORTE-Romane aus der Feder von C. H. Guenter zu den besten KX-Romanen der Serie zählen. Die Romane besitzen alle ein interessantes und eigenes Flair, der schwer zu beschreiben ist,  und der leider in vielen anderen KX-Romanen fehlte.

(1) Kommissar X # 53: Der Einäugige, Seite 6

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© by Ingo Löchel

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