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Captain Morris Band 25: Der Tod hat schöne Augen

Captain Morris / Cliff MorrisCaptain Morris Band 25
Der Tod hat schöne Augen

Captain Morris verbringt ein sonniges Wochenende in Bath Beach an der Gravesend Bay mit Fischen und Segeln. Bevor der Captain der Mordkommission wieder nach New York City zurückfährt, nimmt er noch ein Bier in der Strandbar „Lucky Island“. Als er gerade sein Bier an der Bar trinken will, beginnt plötzlich jemand mit einer Maschinenpistole zu schießen. Danach erlischt das Licht.

Der Tod hat schöne AugenAls Morris die Verfolgung aufnehmen will, wird er von einem Unbekannten zu Boden gestoßen. Als sich der Captain wieder aufrappelt, hat der Barbesitzer Simpson bereits die Polizei verständigt, die kurze Zeit später auftaucht.

Lieutenant Parkins findet in der Bar eine weibliche Leiche, die sich als Aubrey Allgreen, Schwiegertochter des Senators Jeffry Allgreen, entpuppt. Dabei bemerkt Morris, dass die Krokodilleder-Handtasche der Toten fehlt, die vor ihr auf den Tisch gestanden hatte.

Nachdem Morris den Mordfall übernommen hat, ist seine erste Anlaufstelle der Schwiegervater der Toten, der einen Landsitz in Rockaway Beach hat. Wie er von Senator Allgreen erfahren muss, gab es zwischen ihm und seiner Schwiegertochter ständig Spannungen.

Der Grund hierfür war, dass sein Sohn Robert die Frau ohne seine Einwilligung geheiratet hat. Hinzu kam, dass Robert nach einem Streit mit seiner Frau vor vier Monaten betrunken mit seinem Sportflugzeug losgeflogen ist, das über den Atlantik abgestürzt ist. Seitdem gilt Robert als vermisst.  

Als Aubrey nach diesem Vorfall keine Abfindung vom Senator annehmen wollte, schmiss Jeffry Allgreen seine Schwiegertochter aus dem Haus. Seit dieser Zeit hatte er keinen Kontakt mehr zu Aubrey.

Bei den weiteren Ermittlungen gelingt es Sergeant Mike Roberts Aubreys neue Adresse ausfindig zu machen, die im „Garden Palace Hotel' in der Gravesend Bay, nicht weit von Bath Beach entfernt, wohnte.

Als Morris das Apartment betritt, muss er feststellen, dass die ganze Wohnung von Aubrey durchsucht wurde. Doch was haben der oder die Täter dort gesucht?

Leider wirkt das ganze Szenario des Kriminalromans „DER TOD HAT SCHÖNE AUGEN“ arg unrealistisch. Das beginnt schon mit der unglaubwürdig wirkenden Schießerei in der Strandbar „Lucky Island“ und setzt sich bis zum Ende des Romans fort.

Zumal man sich als Leser schon die Frage stellt, warum Aubrey Allgreen auf so eine ‚spektakuläre‘ Weise ermordet wurde. Denn man  hätte die Frau doch auch ohne großen Aufwand und ohne große Aufmerksamkeit zu erregen in aller Stille beseitigen können.

Hinzu kommt, dass die Handlung von „DER TOD HAT SCHÖNE AUGEN“  auch mit erheblichen Längen zu kämpfen hat, so dass erhebliche Langeweile aufkommt, und man sich mitunter sehr überwinden muss, um den Kriminalroman auch wirklich zu Ende zu  lesen.

© by Ingo Löchel

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