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Das Böse und sein süßlicher Geruch - »Ladies' Night«

Ladies' Night Das Böse und sein süßlicher Geruch
»Ladies' Night«

Alles beginnt eigentlich mit dem Unfall eines Tanklastwagens in der Riverside von der 72nd bis zur 75th Street, weshalb sich nun wegen der Umleitung eine Autoschlange über dem Broadway staute. Und niemand, auch Lederer von der örtlichen Polizei ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass diese dunkle, recht zähe und extrem süßlich stinkende Brühe, die sich aus dem umgestürzten Tanklastwagen ergoss, in der noch folgenden Nacht Manhattan in einen blutigen Wahnsinn führen sollte.

Ladies' NightUnd was dieses süßliche Zeug betrifft, so würde man wohl schnell herausfinden, dass man eigentlich nichts wusste, außer, dass es eigentlich nicht hätte ungesichert transportiert werden dürfen und das es im Krieg in Vietnam hätte eingesetzt werden sollen. Aber die letzteren Informationen erhält Lederer erst sehr viel später. Viel zu spät.

Eigentlich war auch die Ehe von Tom Braun und seiner Frau Susan eine glückliche gewesen, bis das sie irgendwann, nachdem der kleine Andy auf die Welt kam, angefangen hatten, sich ständig selbst wegen Nichtigkeiten zu streiten.

Und Andy erlebte diese Streitereien über die folgenden Jahre stets mit. Dabei trägt der kleine Junge durchaus einige Ängste mit sich herum. Das eine war die Angst, dass sich seine Eltern irgendwann trennen würden. Das andere war, das er der eigentliche Grund für ihre ständigen Streitereien und ihre mögliche Trennung sein könnte.

Auch an diesem Abend hört Andy in seinem Zimmer seine Eltern wieder streiten, bis das sein Vater die Wohnung verlässt ... wie so häufig nach einem Streit. Doch weder Tom noch Susan sehen sich in der Lage, diese Situation auch nur im Ansatz wieder in bessere Bahnen zu lenken, und sei es nur wegen Andy. Dafür fühlt sich Tom durchaus auch noch zu der hübschen Nachbarin Elizabeth hingezogen, so das in diesem Punkt seine Fantasie mittlerweile auch zumindest mit dem Gedanken einer möglichen Trennung von Susan spielt. Allerdings auch Elizabeth scheint in gewisser Weise Gefühle für Tom entwickelt zu haben, auch wenn diese (noch) nicht soweit gehen, zu einem ernsthaften Problem für die Ehe von Tom und Susan zu werden.

Das war bevor der Fettsack mit den Narben am Hals und dem nach Mentholkaugummi und Zigaretten stinkenden Atem meinte,sie sehe aus wie eins der Häschen aus dem Playboy, während er sie vergewaltigte und seine großen Hände auf ihren Brüsten lagen und ihre eigenen auf seinem Schwanz, weil sie versuchte, diesen traurigen schlaffen Schniedel steif zu kriegen, damit er nicht durchdrehte und sie umbrachte.

(Ladys' Night/Seite 84)

Um zumindest weiteren Auseinandersetzungen mit Susan zu entgehen, flüchtet sich Tom in dieser Nacht wieder einmal in die Bar von Bailey, mit dem er bereits befreundet ist. Und Bailey, der merkt, dass sein Kumpel mal wieder gefühlsmaßig etwas von der Rolle ist, sorgt dann auch gleich nicht nur für volle Gläser, sondern auch dafür, das Tom mit einer hübschen Frau am Tresen ins Gespräch kommt. Und irgendwie weht immer noch dieser süßliche Hauch durch die Abendluft.

Was aber eigentlich recht angenehm für Tom beginnt, verändert sich im Lauf der nächsten Zeit unmerklich immer mehr zu einem Gefühl der unbestimmten Bedrohung und auch Bailey selbst merkt, wie die Situation in seiner Bar immer angespannter wird. Wie eine über sie schwebende Bedrohung die man nicht wirklich bestimmen oder fassen kann, die aber scheinbar von den weiblichen Gästen und Mitarbeiterinnen auszugehen scheint. Denn die benehmen sich immer auffälliger, als lauern sie wie Raubtiere auf ihre ahnungslose Beute.

Und noch ehe die Männer wirklich begreifen, was dieses unbestimmte Gefühl eigentlich ausgelöst haben könnte, bricht der Wahnsinn plötzlich aus. Denn die Frauen, nicht nur in der Bar, sondern in ganz Manhattan werden plötzlich zu brutalen, blutgierigen Furien die jeden Mann auf grausame Weise ermorden, der ihren Weg kreuzt. Auch Tom und Bailey müssen sich mit allem was sie als Waffe benutzen können, plötzlich ihre Freiheit erkämpfen. Doch auch in den Straßen hat der blutige Krieg der Geschlechter längst begonnen, so das sie kaum eine Chance bekommen, wirklich einmal durchatmen zu können.

Die einst uniformierten Besitzer waren nur noch ein dampfender Haufen Asche auf den steinernen Stufen, die hinauf zum Brunnen führten. Man hatte die Streifenpolizisten mit Benzin übergossen, aber das Feuer war bereits niedergebrannt, als sie eintraf. Zwei große Hunde zerrten an den Resten.

(Ladys' Night/Seite 213 bis 214)

Als es ihnen jedoch gelingt, erst einmal in einer anderen Kneipe unterzukommen, wo sich weitere Männer bereits verschanzt haben, wird Tom erst bewusst, in welcher Gefahr sein kleiner Sohn Andy schweben könnte, wenn seine Frau Susan sich ebenfalls in eine dieser grausamen Bestien verwandelt haben sollte. Gemeinsam beschließen die Männer, aus ihrer, von mörderischen Frauen belagerten Situation auszubrechen und Tom hat nur noch ein Ziel. Er muss es schaffen, nach Hause zu kommen, um seinem kleinen Sohn das Leben zu retten.

Ladies' NightDie Logik dahinter liegt im Detail:
Man mag sich bei dem Roman LADYS' NIGHT von Jack Ketchum durchaus fragen, worin nun die Logik liegen mag, warum "scheinbar" alle weiblichen Wesen plötzlich zu mörderischen Bestien mutieren und alles töten wollen, was männlich ist.

Nun, diese Antwort findet der aufmerksame Leser in nur recht wenigen, geradezu minimalistischen Sätzen innerhalb der Handlung selbst. Denn dieses süßliche Zeug, was da aus einem Tanklastwagen entweichen konnte und nun durch die Luft seine grausame Bestimmung erfüllt, war ein nie zum Einsatz gekommener Kampfstoff, der im Krieg in Vietnam eingesetzt werden sollte. Nun aber wollte man das Zeug einfach nur los werden, weshalb man es illegal an einem anderen Ort einfach verklappen wollte. Dies geht jedoch durch einen Unfall schief und setzt bald den blanken Horror in Manhattan frei.

Die Idee, einen Kampfstoff einzusetzen, der gezielt (eventuell aufgrund der DNA) alle weiblichen Personen zu blutigen Killermaschinen macht, ist dabei noch nicht einmal so weit hergeholt. Schließlich setzten die USA in diesem unsinnigen wie auch auf Lügen aufgebauten Krieg gegen Vietnam ja auch einen Kampfstoff ein, um größere Fläschen des Dschungel einfach zu entlauben oder Nutzpflanzen zu vernichten. Und dieser Kampfstoff, der auch viele Jahre später immer noch die Bewohner gefährdet, nannte man damals "Agent Orange" welches auch mit TCDD versetzt war, welches als der giftigste Vertreter der Dioxine bekannt ist und bereits ungeborene Kinder im Mutterleib extrem schädigen kann (also Folgeerscheinungen wie eben Fehlbildungen im Mutterleib, aber auch erhöhte Krebserkrankungen und Förderung der Immunschwäche bei den Menschen selbst).

Um die immer von den USA gerne angeführte Verteidigung der Freiheit ging es in Vietnam nämlich nicht, sondern man führte einfach einen Krieg weiter, den die Franzosen in dieser Region der Welt aufgehört hatten. In diesem Sinne war der Vietnamkrieg nicht nur ein Stellvertreterkrieg der USA gegen die Sowjetunion, sondern schlicht auch ein eindeutiges Kriegsverbrechen der USA. Hätte es also einen zumindest ähnlichen Killer-Kampfstoff gegeben, bei dem sich die Bevölkerung dann quasi selbst recht blutig dezimiert, man hätte ihn wohl damals in diesem Krieg ohne mit der Wimper zu zucken eingesetzt.

Nun ist der Roman LADYS' NIGHT von Jack Ketchum allerdings weniger eine Anklage gegen den Krieg in Vietnam an sich, sondern der Autor spielt hier schlicht mit der Frage, was wäre, wenn es einen solchen gefährlichen Kampfstoff z.B. in der Testphase gegeben hätte, den man nun einfach los werden wollte, ohne jedoch offiziell mit ihm in Verbindung gebracht zu werden? Und welche Folgen hätte es, wenn dieser Kampfstoff plötzlich durch einen Unfall in einer belebten Metropole auch noch freigesetzt würde?

Warum allerdings gerade irgendwo im letzten Drittel dieses Thrillers eine weibliche Figur nicht wie die anderen Frauen zu einer blutgierigen Mörderin mutiert, bleibt hingegen (fasst) das Geheimnis des Autors und damit der Phantasie des Lesers überlassen. Wirklich störend macht sich dieser "scheinbar" unlogisch wirkende Umstand innerhalb der Handlung jedoch nicht aus. Vielmehr erhöht er sogar noch bisweilen die Spannung der Handlung, denn man will ja am Ende auch wissen, ob Jack Ketchum hier auch für Andy und Tom, oder vielleicht auch Susan (oder doch einer anderen weiblichen Figur) noch ein Happy End vorgesehen hatte. Eine wahrlich nicht unberechtigte Fragestellung, denn eigentlich ist Jack Ketchum eher dafür bekannt, statt eines Happy End einen etwas anderen Plot einzufügen, welcher schockiert, aber auch eventuell zum nachdenken anregen soll über den Menschen an sich und die Folgen seiner Taten. Aber wer auch den Roman aufmerksam liest, der dürfte eigentlich feststellen, dass der Autor hier keinen unlogischen Aspekt einführte, sondern bereits vorher zweimal einen Wink innerhalb der Handlung gegeben hatte, dass eben nicht immer die Fronten so perfekt abgegrenzt sind, wie es sich eigentlich für den Leser darstellt.  

Nun, um dies feststellen zu können, muss man schon den Roman selbst lesen. Aber auch sonst wird der Leser hier wesentlich mehr innerhalb des Thrillers LADYS' NIGHT vorfinden können, als nur den Kampf von Tom um das Leben seines kleinen Sohn Andy. Denn die Handlung an sich führt uns durchaus auch Einblicke zu weiteren Figuren vor Augen, die von den grausamen Umständen förmlich überrollt werden, so das die Handlung um Tom und Susan Braun, wie auch ihrem kleinen Sohn Andy nur einen Aspekt - wenn auch der wichtigste - im Roman darstellen. Man könnte also sagen, die Figur des Tom bildet innerhalb der Gesamthandlung quasi den roten Faden, bei dem am Ende irgendwie alles zusammenläuft.

Ladies' NightEs hatte lange gedauert:
Der Roman LADYS' NIGHT, der eigentlich zuerst den Titel THE MANTIS SYNDROME von Jack Ketchum erhalten hatte, lag irgendwie recht lange in dessen Schublade. Denn der damalige Verlag Ballantine, der bereits seinen Roman OFF SEASON sehr erfolgreich verlegt hatte, hoffte nun auf einen weiteren Roman aus der Feder von Jack Ketchum, welcher mindestens ebenso erfolgreich einschlagen sollte.

OFF SEASON wurde jedoch wegen des Thema Kannibalismus und der recht eindeutigen Beschreibungen von Gewalt und Brutalität eben nicht nur hoch gelobt, sondern sorgte gleichsam auch für einige Aufregung. Letzteres sorgte dann allerdings auch für einen bald eintretenden Eiertanz, denn auf der einen Seite wollte man ein weiteres hartes Werk des Autors, andererseits schlich man allerdings auch um gewisse Zugeständnisse herum, wenn es eben  die Kritiker ging. Am Ende konnte zwar Jack Ketchum den Vorschuss für den Roman von insgesamt 20.000 US-Dollar behalten, veröffentlicht wurde der Roman allerdings deshalb nicht, was auch an den diversen Veränderungen lag, die man Ketchum für den Roman nun aus dem Hut zauberte.

So sollte die Handlung doch lieber in der Zukunft spielen mit einigen Anleihen in Richtung Science Fiction und auch sollte der Roman möglichst hart sein, wobei man andererseits die Gewalt innerhalb der Handlung wegen der Kritiker lieber wieder etwas abgeschwächt gehabt hätte.

Es würde hier in diesem Artikel aber nun zu weit führen, die gesamte Geschichte des Romans LADYS' NIGHT aufrollen zu wollen. Muss man auch nicht, denn in seinem Vorwort von rund 17 Seiten schildert uns Jack Ketchum recht lebendig und interessant selbst den gesamten Verlauf eben dieses Roman, der eigentlich seinen Platz damals zwischen seinen Werken OFF SEASON und HIDE AND SEEK, irgendwo zwischen 1981 und 1984 hätte haben sollen. Und schon das Vorwort zum Roman liest sich recht aufschlussreich und spannend, wenn man auch interessiert daran ist, welche Wege ein solcher Roman beschreiten kann, bevor eben auch nur die erste Seite gedruckt wurde.

Ladies' NightMein Fazit:
Wenn man Romane aus dem Bereich der Phantastik, oder wie hier aus dem Bereich Thriller/Horror liest, wird man als recht aufmerksamer Leser immer eine Stelle finden, die irgendwie nicht logisch in das Gesamtkonzept passen will. Jedenfalls hätte man sich zumindest an diesem Punkt auch eine kleine Erklärung gewünscht, warum  dies nun plötzlich so ist und eigentlich nicht anders. Genau diese Frage beschleicht einen bei LADYS' NIGHT, wenn man plötzlich und in dieser Frage völlig unvorbereitet, plötzlich auf eine weibliche Figur trifft, die durch den seltsamen Kampfstoff nicht zur männermordenden Bestie geworden ist, auch wenn sie sich faktisch wie alle anderen zeitlich im Hotspot der Ereignisse befand. Hat man allerdings die letzte Seite beendet, so merkt man doch recht eindeutig, dass diese weibliche Figur durchaus einen vom Autor ganz bestimmten Zweck erfüllt. Nämlich, den Leser zum nachdenken darüber zu bewegen, was noch an anderen Schrecken passieren kann, wenn  das Chaos beim Menschen jeglichen Verstand und jegliche kritische Distanz zu seinen Taten völlig vernebeln kann. Denn auch im scheinbaren Verteidigungskampf droht eine Entmenschlichung und fordert daher auch seine Opfer, die unverschuldet zwischen die Fronten geraten.

Man sieht also, dieses durchaus kleine Logikloch hat durchaus auch wiederum seine Berechtigung innerhalb der Handlung. Und eine zumindest kleine Erklärung in zwei oder drei Sätzen, warum es in diesem Punkt so ist, allerdings nun völlig von dem bestehenden Status Quo abweicht, wäre bereits recht hilfreich für den Leser gewesen. Doch diesen Gefallen tut uns Jack Ketchum eben nicht. Dafür lässt er allerdings vorher an anderen Stellen durchaus mal durchblicken, dass es eventuell Abweichungen von der Regel durchaus auch in diesem Chaos geben kann. Und wenn man das als Leser zusammenführt, dann wird auch aus diesem scheinbar unlogischen Element ein Faktum, dass man einkalkulieren müsste - allerdings (selbst als Leser) nicht tut - weil die Wahrscheinlichkeit einer Abweichung von der Regel nur zu schnell als verschwindend gering erfasst wird. Es ist eben wie im realen Leben, denn auch da kann etwas passieren, was man eigentlich niemals hätte voraussehen können. Denn auch das Leben kümmert sich bekanntlich nicht um eine immer recht offensichtliche Logik. Es zeigt aber auch, dass man die Zeilen eines Romans nicht einfach so überfliegen sollte, besonders dann nicht, wenn der Autor Jack Ketchum heißt.  Denn das nicht alles in diesem scheinbaren Chaos festgefügt nur Schwarz oder Weiß ist, deutet er sehr wohl in zwei kleinen, unaufdringlichen Sätzen vorher schon an.

Was also gegen Ende des Romans für den Leser zuerst wie ein unlogischer Fehler erscheinen mag, ist durchaus eine vom Autor sehr bewußt eingebaute Abweichung von der Norm, die er an zwei vorherigen Stellen im Handlungsverlauf fasst beiläufig bereits ankündigt, ohne uns jetzt auch für jede Situation eine ausführliche Erklärung bieten zu wollen. Frei nach dem Motto, man sollte über das gelesene auch nachdenken und mögliche Rückschlüsse ziehen, statt nur Zeile um Zeile einfach nur zu konsumieren.

Was den Härtegrad von LADYS' NIGHT angeht, so ist hier das Level an geschilderter Gewalt und Brutalität durchaus sehr hoch angelegt, was gerade zartbesaitete Leser durchaus als Warnung im Vorfeld betrachten sollten. Zumindest ist über Schusswaffen bis hin zum Eispickel so ziemlich alles vertreten, mit dem man Menschen verletzen, ermorden und verstümmeln kann.  Und Jack Ketchum bietet dem Leser hier durchaus einen "Non-Stop-Höllenritt" durch die Straßen und Gebäude von Manhattan, der nur wenig Zeit lässt, auch für den Leser, mal durchatmen zu können. Man sollte also als Leser schon wissen, worauf man sich hier bei dem Thriller einlässt.

Das einzige Manko, was ich innerhalb LADYS' NIGHT allerdings finden konnte, ist der Umstand, dass man zuerst mit einer Fülle von Figuren konfrontiert wird, die aber keine wirklich zentrale Rolle spielen, während man im weiteren Verlauf es aber manchmal schwer hat als Leser, mit den eigentlichen Hauptfiguren wirklich richtig warm zu werden. Allerdings kratzt auch dieser Umstand nicht wirklich an der Spannung, welche sich erst schleichend aber beständig aufbaut, bevor der Autor dann den eigentlichen Wahnsinn förmlich explodieren lässt.

Auch die Schreibweise ist sehr flüssig, wie auch die Schriftgröße hier bei diesem Hardcover der Festa-Special-Reihe  sehr angenehm herüber kommt. Alleine das Cover weckt erst einmal die Erwartung, als hätte man es hier eher mit einer durchstrukturierten Straßengang von kriminellen Frauen zu tun, was jedoch mit dem Inhalt eher wenig bis nichts zu tun hat. Schlecht gewählt ist das Cover allerdings auch nicht, denn es weckt durchaus das Interesse nach mehr.

LADYS' NIGHT erhält man allerdins nicht im normalen Buchhandel, denn auch bei der Festa-Special-Reihe handelt es sich um Privatdrucke, die man direkt beim Verlag selber ordern muss, da die einzelnen Bände über keine ISBN-Nummer verfügen. Allerdings sind die Bände eben dieser Buchreihe im Festa Verlag nicht limitiert, wie es etwa bei den Sammlerausgaben oder der Pulp-Legends-Reihe der Fall ist. Im heimischen Buchregal machen diese recht hübsch gestalteten Hardcover mit der typischen Lederoptik des Cover und dem Lesebändchen optisch aber auch sehr viel her und wirken daher sehr edel. Rechne ich da alles zusammen, komme ich bei LADYS' NIGHT locker auf hohe vier von insgesamt fünf Fleischermesser als Höchstbewertung. Dass dieser Band darüber hinaus eine Pflichtlektüre für Fans des Autors Jack Ketchum ist, sollte ich eigentlich an dieser Stelle nicht noch extra betonen müssen.

Ladies' NightLadys' Night
(Ladys' Night)
von Jack Ketchum
Originalausgabe: Verlag Crossroad Press/1997
Deut. Erstausgabe: Mai 2020/FESTA Verlag
Genre: Thriller/Horror
Seitenanzahl: 320 Seiten
Buchreihe: Festa-Special
Übersetzung: Susanne Picard
ISBN: Ohne/Nur über den Verlag erhältlich
Preis: 19,99 Euro
Altersempfehlung: 18 Jahre
Bezug über: Festa-verlag.de
FESTA

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