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KOMMISSAR X - Die Heftromanserie: DER EINÄUGIGE

KOMMISSAR X - Die HeftromanserieDie Heftromanserie

Band 53 - Der Einäugige
von C. H. Guenter
Nachdem der Gangster Tino Minotti bei einer Notoperation verstorben ist, lotst ein mysteriöses Telegramm den Privatdetektiv Jo Louis Walker nach Italien. Während eines Zwischenstopps in Paris, wird er von seinem alten Freund Inspektor La Porte begrüßt. Der französische Kommissar kann Kommissar X alias Jo Walker bezüglich der Namen „Bella Chiari“ und „der Einäugige“ nicht weiterhelfen.


KXIn Milano angekommen, wird er bereits erwarten, und von zwei unbekannten Männern unsanft in einen Wagen bugsiert, die ihn irgendwo in der Pampa zu einer Frau bringen, die Kommissar X wegen des Todes von Minotti umbringen will. Doch der Versuch Walker um die Ecke zu bringen scheitert.

Auf den Weg in die nächste Ortschaft begegnet ihm Ghislaine Testi, der er bei einer Autopanne behilflich ist, die Walker nach Venedig fährt.

In Venedig angekommen, wird Kommissar X von Unbekannten angegriffen und überwältigt. Als er erwacht, verurteilt ihn das Tribunal der Dogen, das aus fünf Personen besteht, zum Tode. Doch Jo Louis Walker gelingt erneut die Flucht.

Als Kommissar X dann auch noch von der Polizei von Venedig verhaftet werden soll, greift Inspektor La Porte ein.

Mit dem Inspektor zusammen, gelingt es dem Privatdetektiv Jo Louis Walker den mysteriösen Verbrecher, der sich der Einäugige nennt, zu entlarven und dingfest zu machen. 

  • Besonderheit: Ein Roman mit Inspektor La Porte
  • Innenillustrationen: Theo Thomas
  • Preis: 0,60 DM
  • Das Zeitalter der Detektive, FBI - Folge 11

Fazit:  Da ist er ja endlich wieder. Nach MÖRDER IN ROTER SEIDE ist Inspektor La Porte endlich wieder mit von der Partie und der Autor C. H. GUENTER präsentiert mit DER EINÄUGIGE auch endlich mal wieder einen Auslandseinsatz von Kommissar X. Denn viell zu lang dümpelte der Privatdetektiv in New York und Umgebung herum.

Leider tritt La Porte nach einem kurzen Auftritt am Anfang des Romans, erst ab der zweiten Hälfte des Romans in Erscheinung und lockert das ganze wirre Spektakel etwas auf.


Ansonsten wirkt der Roman  etwas sehr konstruiert und langatmig. Besonders unglaubwürdig ist, dass Kommissar X in DER EINÄUGIGE ständig überwältigt wird und sich trotz der aussichtslosen Lagen immer wieder befreien kann.


Zudem ist es nicht nachvollziehbar, dass die Gangster nicht nachschauen, ob Walker bewaffnet ist und sich nur auf dessen Wort verlassen.


Auch sonst gibt das Szenario um den Einäugigen nicht wirklich sehr viel her, was auch daran liegt, dass der mysteriöse Verbrecher zwar im Roman immer erwähnt wird, aber nie wirklich in Erscheinung tritt. So aber wirkt das ganze Spektakel um den Verbrecher, der erst am Schluss auftaucht, wenig überzeugend. 

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© by Ingo Löchel

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