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KOMMISSAR X - Die Heftromanserie: TERROR DER UNTERWELT

KXDIE HEFTROMANSERIE

Da mir die Kommissar X-Hefte 32, 34 sowie 35 fehlen, wird die Artikelserie mit der Nummer 33 und danach mit Heft 36 fortgesetzt. Kleinere Lücken werden dann erst wieder mit den fehlenden Heften 82, 126, 130, 137, 141, 156, 159, 165, 170, 174 sowie 175 auftreten. Aber bis diese Nummern erreicht werden, dauert es ja noch einige Zeit. 

Band 36 – Terror der Unterwelt
(Autor "sa")


Terror in der UnterweltNach dem Überfall auf einen Goldtransport beauftragt der Direktor der ausgeraubten Transportfirma den Privatdetektiv Jo Louis Walker, die Täter ausfindig zu machen.

Kommissar X ist sich sicher, dass Johnny Cool hinter dem Überfall steckt, kann aber dem Gangster nichts beweisen.

Um ein bisschen auf den Busch zu klopfen, stattet er Cool zusammen mit seinem Freund Tom Rowland einen Besuch ab. Doch Johnny Cool bleibt davon unbeeindruckt.

Bei seinen Ermittlungen findet Kommissar X heraus, dass Riversmith und Sunday, die beiden Angestellten der Geldtransportfirma, kurz vor dem Überfall von einem heranrasenden dunkelblauen Ford abgelenkt wurden, und dass die Angestellte, Miss Burns, an diesem Tag früher nach Hause ging, um sich mit ihrem neuen Freund Poul Dupont zu treffen, den sie erst vor einer Woche kennengelernt hatte.

Jo Walker stattet Gaby Burns einen Besuch ab und muss während des Gespräches mit der Frau erkennen, dass dieser ominöse Poul Dupont einer der Täter des Goldtransportes sein muss.

Denn weder tauchte er zum vereinbarten Rendezvous mit Miss Burns noch am nächsten Tag auf. Als Kommissar X schließlich Cool und seiner Bande zu sehr auf die Pelle rückt und dessen Versteck ausfindig macht, haben diese keine Skrupel und mischen Jo Walker auf.

Nun hat Kommissar X aber erst recht Blut geleckt und kann die Gangster schließlich dingfest machen.

Besonderheiten:

  • DAS ZEITALTER DER DETEKTIVE, Teil 2: Die Pinkertons - Der Fall Pattmore von Frank Atkinson
  • Preisausschreiben DER LESER ALS DETEKTIV, Teil 2

Fazit: Im Gegensatz zu einem vorigen Romanen baut der Autor mit dem Kürzel "Sa" die Geschichte zu seinem Roman TERROR DER UNTERWELT etwas anders auf. Anstatt dass Kommissar X den oder die Täter erst ermitteln muss, weiß dieser bereits schon zu Beginn des Romans, wer hinter dem Überfall des Goldtransportes steckt. Dieses 'Vorwissen' des Lesers hat aber ein großes Manko. Zum einen mindert dies doch erheblich die Spannung des Romans, zum anderen muss "Sa" nun erheblich strampeln, um den Roman mit 'Inhalt' zu füllen, sodass die Leser auch bis zum Ende von TERROR DER UNTERWELT am Ball bleiben. Was dem Autor aber leider nicht so recht gelingt, da die Handlung des Romans leider nicht so viel hergibt und bis zum Schluss auch nur mäßig spannend daherkommt. Und so muss "Sa" zu einigen Unwahrscheinlichkeiten greifen, um den Lesern einige 'Überraschungen' zu bieten. So greift der Autor in die Trickkiste und bietet dem Leser so Unwahrscheinlichkeiten wie z. B. ein eigenes U-Boot der Gangster mitsamt U-Boot-Bunker.

Auch das Titelbild mitsamt dem Titel TERROR DER UNTERWELT passt so gar nicht zu dem sehr spannungsarmen und bisweilen sehr langweilig wirkenden Roman.

In TERROR DER UNTERWELT erschien der zweite Teil des Preisausschreibens DER LESER ALS DETEKTIV, in dem die KX-Leser zum zweiten Mal aufgerufen wurden, selber einmal Detektiv zu spielen. Wer es selber einmal versuchen möchte, dem sei nachfolgender Text ans Herz gelegt.

„Sie müssen mir helfen, Mr Walker", sagte der Mann am Telefon aufgeregt. „Den ganzen Schmuck hat der Kerl mir gestohlen!" „Ich komme sofort", sagte Jo und legte den Hörer auf. Fünfzehn Minuten später parkte er seinen Wagen vor der Garteneinfahrt des Hauses von Mr Bowery. Jo ging über den kiesbestreuten Weg um das Haus herum. Eine breite Treppe führte auf einen Balkon, dessen Tür nur angelehnt war. Aus dem Zimmer drang schwaches Stöhnen. Ohne anzuklopfen trat Jo ins Arbeitszimmer von Mr Bowery. Der Mann saß in seinem Schreibtischsessel und hielt sich stöhnend den Kopf. In dem Zimmer herrschte ein wüstes Durcheinander. „Gut, dass Sie da sind, Mr Walker", stieß der Mann erregt hervor. „Ich kam gerade aus dem Garten und entdeckte einen Burschen, der meine Schreibtischschublade aufgebrochen hatte und die Schmuckstücke meiner Frau in die Tasche steckte. Ich stürzte mich auf den Kerl, um ihm den Schmuck zu entreißen, aber er war stärker als ich. Er schlug mich zu Boden und konnte durch die Korridortür entkommen."

Jo fuhr sich über das Kinn und unterdrückte ein Grinsen. „Warum sind Sie ihm nicht nachgerannt und haben um Hilfe gerufen?", fragte er. „Ich war so benommen", stöhnte Mr Bowery, „ich fand gerade noch die Kraft, mich ans Telefon zu schleppen und Sie anzurufen. — Der schöne Schmuck!" „War er denn wenigstens versichert?", wollte Walker wissen. „Das schon, aber ..." Jo Walker hatte sich inzwischen im Zimmer umgesehen. Da fiel ihm etwas auf. Er drehte sich plötzlich um und sah den Mann scharf an. „Es wird nichts aus dem Versicherungsbetrug, Mr Bowery", sagte er hart. „Sie haben Ihre Rolle gut gespielt, aber dabei eine Kleinigkeit übersehen. Sie hätten ..."

Was hat Mr Bowery vergessen? Und was fiel Kommissar X sofort auf?

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© by Ingo Löchel

 

 

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