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KOMMISSAR X - Die Heftromanserie: SCHMUTZIGE KONKURRENZ

KXDIE HEFTROMANSERIE

Band 29 – Schmutzige Konkurrenz
von Robert F. Atkinson
Kommissar X bekommt ein Schreiben von Clark Johansson, dem Chef der gleichnamigen Automatenfabrikation, der ein Problem mit einem Konkurrenten hat, der seine Kunden unter Druck setzt. Jo Walker übernimmt den Fall und fliegt nach Chicago. Nachdem er mit Johansson gesprochen hat, der keine Ahnung hat, wer ihm sein Geschäft ruinieren will, beginnt Kommissar X als getarnter Vertreter der Firma seine Ermittlungen.


 Schmutzige KonkurrenzIn Bob's Bier-Bar kommt es zu einer Auseinandersetzung mit einem gewissen Franky Connor.

Sein nächster Weg führt Kommissar X zu einer Snackbar Ecke Hastings Street und Throop Street.

Dort erfährt er von Joseph Sterling, dem Ladenbesitzer, dass er keine Automaten mehr von der Firma Johansson besitzt, da er ein 'günstigeres' Angebot von einer anderen 'Firma' bekommen hat. In Wirklichkeit wurde Sterling von einer Verbrecherbande gezwungen, die alten Geräte abzuhängen und durch neue zu ersetzen. Bei dieser Umstellung verlor Sterling einen langjährigen Stammkunden mit Namen Bert Miller, der sich mit der Automatenbande angelegt hatte, und nachdem er einen der Ganoven verfolgt hatte, umgebracht wurde.

Unterdessen ist Lucky Marciano, der Boss der Bande, die sich auf das Automatengeschäft spezialisiert hat, ganz und gar nicht darüber erfreut, dass seine Jungs Bert Miller ermordet haben und Franky Connor einen Streit mit Jo Walker, den sie für einen Vertreter der Firma Johansson halten, angefangen hat.

Bei seinen weiteren Recherchen stößt Kommissar X ein weiteres Mal auf Franky Connor, den er beim Geldeintreiben beobachtet. Er folgt dem Mann, bis der schließlich in einem bestimmten Anwesen verschwindet. Jo Walker findet heraus, dass dieses Anwesen Lucky Marciano gehört. Daraufhin besucht er die Polizei von Chicago und kontaktiert Inspektor Mason von der Abteilung Bandenunwesen und dessen Stellvertreter Leutnant Stone, die schon lange hinter Marciano her sind, ihm aber bisher nichts nachweisen konnten.

Am Abend bekommt der Snackbar-Besitzer Sterling überraschend Besuch von der Automatenbande unter Führung von Connor, die den Mann schließlich ermorden, weil Sterling Jo Walker zu viel erzählt hat. Kommissar X bekommt daraufhin einen Anruf, der ihn in Sterlings Bar lockt, wo er die Leiche von Sterling findet und dabei von der Polizei überrascht wird. Doch die Polizisten müssen schließlich einsehen, dass Kommissar X nicht der Mörder sein kann. Nun hat Jo Walker erst recht Blut geleckt. Bei seinen weiteren Ermittlungen kann er nicht nur Marciano, sondern auch den Maulwurf bei der Polizei von Chicago dingfest machen.

Fazit: Der Autor und Kommissar X-Redakteur Robert F. Atkinson hat mit SCHMUTZIGE KONKURRENZ wieder einen unterhaltsamen und gradlinigen Kriminalroman verfasst, der ganz ohne Schnickschnack auszukommen weiß. Der Roman ist mit seinen nur 56 Romanseiten aber mal wieder etwas kurz geraten, was typisch Atkinson sowie ein 'Markenzeichen' von ihm ist. Denn wenn man ein Kommissar X-Heft aufschlägt, sich die Seitenzahl, den 'Aufbau' des Romans etc. anschaut, weiß man sofort, dass es sich nur um einen Roman von Atkinson handeln muss.

Spätestens nachdem Kommissar X in SCHUTZIGE KONKURRENZ in der Snackbar von Sterling in eine Falle gelockt wird, weiß man zudem, dass es bei der Polizei von Chicago einen Maulwurf gibt. Und die Auswahl, wer das sein könnte, ist nicht gerade sehr groß. Doch das trübt den weiteren Lesegenuss des durchaus spannend geschriebenen Kommissar X-Romans von Robert F. Atkinson in keiner Weise. Auch das Titelbild zum Roman lässt sich sehen. Es ist zwar nicht so gut wie das von DIE SCHWARZE WITWE, passt aber gut zu einem Kriminalroman.

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© by Ingo Löchel

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