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KOMMISSAR X - Die Heftromanserie: OPERATION SCHNEEGLÖCKCHEN

KXDIE HEFTROMANSERIE

Band 25 – Operation Schneeglöckchen
(Autor "sa")
Jo Walker wird von Ted Winsecker, einem Sergeant bei der Marineinfanteriedivision, beauftragt, den Mord an seiner Schwester Marilyn aufzuklären.

Während sich Kommissar X auf Anraten Winseckers mit dem Zug nach Caburn City begibt, wird sein Auftraggeber von zwei zwielichtigen Gestalten in die Mangel genommen, die ihn zu ihrem Boss bringen.


Operation SchneeglöckchenIn Caburn City angekommen, begibt sich Jo Walker zu Winseckers Wohnung, wo er von einem Unbekannten niedergeschlagen wird. Als er nach seinem Wiedererwachen die Wohnung durchsucht hat, findet er eine erste Spur: die Bar ‚Zwielicht‘.

Nach der Durchsuchung begibt er sich zur lokalen Polizei, wo er mit Polizeileutnant Reventlow ein Gespräch führt, um Informationen über den Mordfall Marilyn Winsecker zu erfahren. 

In der Bar ‚Zwielicht‘ kommt Kommissar X mit den beiden Bardamen Phillis Burner und Glen Brewer ins Gespräch. Als ein Gast die beiden jungen Frauen nach Marilyn Winsecker fragt, ist deren Reaktion etwas seltsam. Zumal sie dem Gast mit Blicken sagen, dass er bloß nicht zu viel in Anwesenheit von Jo Walker sagen soll. Nachdem Glen Feierabend hat, lädt Kommissar X sie zu sich ins Hotelzimmer ein, wo die junge Frau dem Privatdetektiv eine Dosis Schlafmittel in einem Glas Sekt verabreicht. Während Jo Walker ausgeschaltet ist, durchsucht sie seine Kleider und den Koffer. Danach verschwindet sie wieder.

Nachdem er erwacht ist, lässt Kommissar X das Sektglas von Polizeileutnant Reventlow untersuchen. Danach begibt er sich zur Wohnung der ermordeten Marilyn. Bei der Durchsuchung findet er ein kleines Koffertonbandgerät. Nach dem Abhören bei Reventlow sind die beiden Männer nun über die letzten Minuten im Leben von Marilyn Winsecker informiert.

Danach fühlt Kommissar X Glen Brewer auf den Zahn. Er besucht sie in ihrer Wohnung. Doch bevor die junge Frau Jo Walker etwas Wichtiges erzählen kann, werden sie von Unbekannten überwältigt und betäubt. Als Kommissar X wieder erwacht, ist Glen Brewer verschwunden.

Nachdem sich KX in seinem Hotelzimmer frisch gemacht hat, begibt er sich am Abend ins 'Zwielicht'. Nach einem kleinen Zwischenfall in der Bar untersucht Jo Walker den Hinterhof des Gebäudes. Dort entdeckt er ein verstecktes Garagentor. Während er das Innere der Garage durchsucht, wird er niedergeschlagen. KX vermutet, dass es Winsecker gewesen ist, der hier gefangen gehalten wurde. Durch ein Belüftungsrohr kann Jo Walker Stimmen hören, die immer wieder die Telefonnummer 'Caburn City 3312' wiederholen. Als KX das Innere der Garage wieder verlassen will, wird er entdeckt und überwältigt. Nach einem kleinen Verhör bringen sie Walker aufs Land, wo sich auch Glen Brewer befindet. Während sich die Gangster um die junge Frau kümmern, kann KX fliehen. Ein Bierwagen nimmt ihn auf und bringt ihn nach Caburn City zurück.

Unterdessen wollen die Gangster Glen Brewer durch einen fahrenden Zug entsorgen. Doch die junge Frau kann sie täuschen. Nachdem die Gangster denken, sie hätten sie mit Chloroform betäubt, legen sie Brewer auf die Schienen und fahren ab. Sie kann danach fliehen und KX telefonisch benachrichtigen, der die junge Frau abholt und in seinem Hotelzimmer in Sicherheit bringt.

KX begibt sich zu Marilyns Wohnung, wo er Ted begegnet. Bevor er sich mit dem Mann aussprechen kann, tauchen zwei Gangster auf, die nach einem Schusswechsel wieder das Weite suchen. Doch Winsecker und Jo Walker geben nicht auf und durchsuchen noch einmal die Wohnung und werden schließlich fündig. In einer Eisschale im Eisfach entdecken sie einen Gummibeutel, in dem sich Tonbandspulen befinden. Mit ihnen gelingt es, die Gangster unschädlich zu machen.

Fazit: OPERATION SCHNEEGLÖCKCHEN beginnt wie ein schlechter Gangsterfilm und dieses Niveau setzt sich leider im gesamten Roman fort. Auch was die Sprache betrifft. Denn der Autor mit dem Kürzel "sa" verwendet immer wieder englische Worte, die eher in einen Western als in einen Krimi gehören bzw. passen. Da wollte der Autor des Romans wohl besonders schlau sein. Auch die Geschichte an sich dümpelt etwas ziellos herum, vermutlich auch deshalb, weil die Handlung von OPERATION SCHNEEGLÖCKCHEN nicht gerade sehr viel hergibt, und zudem auch arg konstruiert wirkt. So wird KX mindestens ein halbes Dutzend Mal niedergeschlagen oder betäubt, stößt eher durch Zufall auf Spuren, die Jo Walker aber dann doch nicht wirklich voranbringen. Erst nachdem er mehrere Male die Wohnung des Mordopfers durchsucht hat, stößt er endlich auf die Beweise.

Ich würde gerne mal wissen, welcher Autor sich hinter dem Kürzel "Sa" verbirgt, der mit OPERATION SCHNEEGLÖCKCHEN wirklich kein Highlight der Serie geschrieben, sondern einen ziemlich unterdurchschnittlichen KX-Heftroman verfasst hat, der durch die unlogische und teils langatmige und arg konstruierte Handlung auch nur bedingt unterhält.

Auch das Titelbild ist wahrlich nicht das Gelbe vom Ei. Es wirkt nicht nur ziemlich bieder - und ist so vermutlich nur noch für wirklich eingefleischte Nostalgiker geeignet - und ist eher ein Rückschritt in Bezug auf die Auswahl der Titelbilder der Serie.

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© by Ingo Löchel

 

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