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Der Untergang des Römischen Reiches

Der Untergang des römischen ReichesDER UNTERGANG DER RÖMISCHEN REICHES
(The Fall of the Roman Empire)

Nach dem Krieg mit den Germanen an der Nordgrenze des Imperiums bestimmt Kaiser Marcus Aurelius (Alec Guinness) den Tribun Livius (Stephen Boyd) zu seinem Erben und übergeht dabei seinen herrschsüchtigen Sohn Commodus. Sehr zum wohlwollen seiner Tochter Lucilla (Sophia Loren), die in Livius verliebt ist. Doch nachdem Kaiser Aurelius das Opfer eines heimtückischen Giftmordes wird, tritt Commodus nun doch die Nachfolge seines Vaters an, da Livius zugunsten seines Freundes auf den Kaiserthron verzichtet.


Aber damit hat Livius dem Römischen Reich keinen guten Dienst erwiesen. Denn unter der Herrschaft des größenwahnsinnigen Commodus gerät das Reich an den Rande des Untergangs.

Ab Ende der 1950er setzte Hollywood vermehrt auf historische Monumentalfilme wie Ben Hur (1959), „El Cid“ (1961), 55 Tage in Peking (1963) oder Die Normannen kommen (1965), um wieder mehr Zuschauer in die Kinos zu locken. Dabei setzte man nicht nur auf eine Riege bekannten Stars, sondern auch auf monumentale Kämpfe und Schlachten.

Gutes Beispiel für einen historischen Monumentalfilm der 1960er Jahre ist der Film  DER UNTERGANG DES RÖMISCHEN REICHES, der Jahrzehnte später als Vorlage für den Film Gladiator mit Russell Crowe diente.

Der Film brilliert in seinen Kampf-, Schlacht-  und  Massenszenen. Ansonsten spiegelt der Film, wie man es von Hollywood kennt,  nicht nur die historischen Ereignisse sehr ungenau wieder, sondern wirkt  besonders auch durch die Liebesgeschichte zwischen Livius und Lucilla (auf die man in „Gladiator“ glücklicherweise verzichtet hat) etwas aufgebauscht und langatmig.

Dafür brillieren aber u. a. die Schauspieler Alec Guiness als Kaiser Marcus Aurelius sowie Christopher Plummer als wahnsinniger Commodus. Hinzu kommen Schauspieler wie James Mason, Mel Ferrer, John Ireland oder Omar Sharif, die die Hollywood-Stars im Film komplettieren.

STEPHEN BOYD gelang übrigens mit der Rolle des Messala in Ben Hur 1959 der Durchbruch als Schauspieler. Doch seine Karriere stagnierte ab Mitte der 1960er Jahre. So hatte Boyd 1966 mit  Die phantastische Reise seinen letzten großen Filmerfolg. Danach ging es stetig bergab.

DER UNTERGANG DES RÖMISCHEN REICHES erschien in einer Uncut-Version. Die ungekürzte Originalfassung enthält die herausgeschnittene Originalszenen mit deutschen Untertiteln.

Der Untergang des römischen ReichesDER UNTERGANG DES RÖMISCHEN REICHES
(The Fall of the Roman Empire)

USA 1964

Regie: Anthony Mann

Darsteller
Alec Guinness als Marcus Aurelius
Sophia Loren als Lucilla
Stephen Boyd als Livius
Christopher Plummer als Commodus
James Mason als Timonides
Omar Sharif als Sohamus
Mel Ferrer als Cleander
John Ireland als Ballomar
Anthony Quayle als Verulus

Sprachen: Deutsch, Englisch
Tonformat: D: DD 2.0 E: DD 5.1
Bildformat: 2.35:1
Filmlänge: ca. 180 min
FSK: Ab 12 Jahren
Extras Inklusive Ouvertüre, Intermission und Exit Music; Audiokommentar zum Hauptfilm mit Bill Bronston und Samuel Bronstons Biograf Mel Martin

Spiritmediagmbh.de

© by Ingo Löchel

Kommentare  

#1 Alter Hahn 2012-05-31 19:34
Eins muss man dem Film lassen. Bei aller offenkundiger Geschichtsverfälschung zeigt er doch sehr gut auf, was zum Untergang des Römischen Reiches beigetragen hat - udn wieso dieser Untergang nicht ein "frischer Heldentod" war sondern ein langsames Dahinsiechen. Auch wirklich tatkräftige Kaiser wie Septimius Severus, Aurelian oder Diokletion konnten den Zerfall nicht aufhalten - und das römische Reich wäre auch ohne das Christentum unter gegangen.
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#2 Andreas Decker 2012-06-01 15:28
Dieses Filmchen war geschnitten? Unfassbar.


zitiere Alter Hahn:
Auch wirklich tatkräftige Kaiser wie Septimius Severus, Aurelian oder Diokletion konnten den Zerfall nicht aufhalten - und das römische Reich wäre auch ohne das Christentum unter gegangen.


Eine These, über die man trefflich streiten könnte :D Bei allen üblen Dingen, die die Römer der Welt antaten, muss man sie doch für eine gewisse Toleranz bewundern, die sie in religiösen Dingen an den Tag legten, wenn es ihnen in den Kram paßte. Und mit Toleranz hat das Christentum ja nun schnell Schluss gemacht. :-* Andererseits hätte den Römern auch etwas mehr Toleranz vermutlich nicht geholfen.

Aber solche Nuancen wären in einem Hollywood-Movie in den 60zigern ohnehin unmöglich gewesen.
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