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... Stefan Burban über »Söldnerehre« , »Die Chronik des großen Dämonenkrieges«, » Aus der Asche« und »Die Templer im Schatten« - Teil 2

Stefan Burban... Stefan Burban ...
... über »Söldnerehre«, »Die Chronik des großen Dämonenkrieges«, » Aus der Asche« und »Die Templer im Schatten«

Durch den sehr spannenden Fantasy-Roman "Das Vermächtnis des Königs" (erschienen im Atlantis Verlag) stieß ich auf den Autor Stefan Burban. Um mehr über den Autor und dessen Fantasy- und SF-Werke in Erfahrung zu bringen, nahm ich über dessen Autorenseite Kontakt mit Stefan Burban auf.

Daraus entstand nachfolgendes Interview, das ich den Lesern des Zauberspiegels nicht vorenthalten möchte...

Stefan BurbanZauberspiegel: Im Februar 2013 wurde mit "Söldnerehre" ihr erster Fantasy-Roman im Atlantis Verlag veröffentlicht. Worum geht es in dem Roman?

Stefan Burban: Das Steppenvolk der Moyri überzieht die nördlichen Königreiche mit Krieg. Ein Königreich um das andere fällt, bis auch die Varys am Rande der Niederlage stehen. Killian und seine Söldnertruppe sind zwar Varys, dienen aber den Moyri. Bis sie mit ihnen in Streit geraten.
Daraufhin erklären sie sich bereit, eine kleine Gruppe Flüchtiger nach Erys zu bringen, der letzten freien Stadt des Königreichs. Die Armee der Moyri marschiert ebenfalls dorthin, um die Varys endgültig niederzuwerfen.
Der Weg nach Erys ist voller Gefahren. Tierdämonen, Moyri-Plünderer und ein Kopfgeldjäger sind ihnen auf den Fersen und machen die Reise zu einem gefährlichen Abenteuer.

Zauberspiegel: Mit "Söldnertreue" (März 2015) und "Söldnerzwielicht" (Dezember 2018) wurde die Söldner-Trilogie abgeschlossen. Werden darin die Abenteuer der Protagonisten aus "Söldnerehre" fortgesetzt oder spielen darin andere Figuren die Hauptrolle?
Stefan Burban: Es kommen zwar auch neue Figuren hinzu, aber die Hauptpersonen Kilian sowie der Barde Silas spielen durchgängig in allen drei Romanen mit.

Stefan BurbanZauberspiegel: Im Juni 2015 erschien mit "Das Vermächtnis des Königs" der erste Roman Ihres Fantasy-Zyklus "Die Chronik des großen Dämonenkrieges". Können Sie den Lesern des Zauberspiegels etwas zur Handlung des Romans erzählen?
Stefan Burban: Eine Armee Goblins fällt über das Königreich Hasterian her. König Neiron und sein gesamter Hofstaat werden ermordet. Sein Bruder Cedric übernimmt den Thron und greift kurz darauf die Nachbarn Hasterians an.
Das Ergebnis sind Jahrzehnte des Krieges. In der Klosterfestung Caralyn wächst der junge Bibliothekarslehrling Adrian auf. Kurz nachdem der König ihn per Zufall kennenlernt, fokussiert sich dessen Interesse auf den Jungen. Es wird sogar ein Attentäterdämon nach ihm ausgesandt.
Die Hinweise verdichten sich immer mehr, Cedric übles im Schilde führt und nur die Marionette einer uralten, bösen Macht ist. Ein Konflikt bricht zwischen den beiden aus, der sogar in einem Bürgerkrieg mündet.

Zauberspiegel: Wie kamen Sie auf die Idee zu diesem Fantasy-Zyklus?
Stefan Burban: Diese Frage ist schwer zu beantworten. Wie kommt es, dass mich die Muse küsst? Fantasy hat mich schon immer fasziniert. Es ist eine von zwei Genres (das andere ist SF), denen mein Herz gehört. Ich liebe Geschichten über Gut und Böse. Über Ritter und Dämonen. All meine Fantasy-Vorlieben habe ich in dieses Projekt einfließen lassen.

Zauberspiegel: Spielt der Zyklus auf der gleichen Welt wie die Söldner-Romane?
Stefan Burban: Die Söldner-Reihe ist sozusagen ein Spin-Off des Dämonenkrieges. Die beiden Serien spielen auf derselben Welt, aber auf verschiedenen Kontinenten.

Zauberspiegel: König Cedric der Nachfolger seines Bruders Neiron Dragor, der bei der Verteidigung der Stadt Tansara gegen das Heer der Gnome gefallen ist, hat sich mit den Mächten der Finsternis verbündet und seht im Grunde unter der Fuchtel von Hestal. Wer ist dieser Hestal?
Stefan Burban: Hestal ist oberflächlich betrachtet der Ratgeber König Cedrics. Nur wenige wissen, dass er in Wirklichkeit alle Fäden in der Hand hält. Cedric ist schwach, das wird von Hestal ausgenutzt.
Aber Hestal seinerseits hat sich mit dämonischen Mächten eingelassen, die ihm Macht versprachen für seine Dienste. Dadurch geriet er in deren Abhängigkeit.

Zauberspiegel: Hestal ist es auch, der einen Dämon zur Klosterfestung Caralynschickt, um Adrian zu töten. Verbirgt sich hinter der Herkunft des jungen Mannes ein Geheimnis?
Stefan Burban: Ein guter Fantasy-Roman ist durchsetzt von Geheimnissen, so auch in diesem Fall.

Zauberspiegel: Ist die Kirche Ariadnes der Lichtgöttin die einzige Religion auf dem Kontinent Iraka?
Stefan Burban: Das habe ich noch nicht abschließend entschieden. Die Geschichten dieses Kontinents und dieser Welt sind noch lange nicht zu Ende erzählt. Ich plane noch mehrere Projekte, die in dieser Welt ihren Platz haben. Gut möglich, dass ich noch weitere Religionen ausarbeite.

Zauberspiegel: Neben Ordensritter existiert in der Kirche auch eine Magierschule. Wie ist die Kirche der Lichtgöttin Ariadne aufgebaut? In Ordensritter, Priester und Magier?
Stefan Burban: Die Ordensritter vom heiligen Schwert der Lichtgöttin sind der militärische Arm der Kirche. Es gibt mehrere Bataillone, jeweils angeführt von einem Primus, aber über allem steht der Großmeister des Ordens. Sie schützen die Kirche, deren Einrichtungen, ihre Mitglieder und auch Pilger.
Dann gibt es die Priester, ich glaube zu denen muss ich nicht viel sagen. Die Vorstufe eines Priesters ist ein Novize.
Und dann gibt es noch die Magiekundigen. Sie werden in der Magierschule in den verschiedenen Magiearten ausgebildet. Daher gibt es Kampf- und Heilmagier. Nach ihrer Ausbildung werden sie den verschiedenen Einrichtungen zugeteilt. Die Auszubildenden der Magierschule nennt man einen Akolythen.

Zauberspiegel: Gegner der Kirche ist der Kult von Agranon. Was verbirgt sich hinter diesem mysteriösen Kult?
Stefan Burban: Der Kult von Agranon betet Dämonen an, was eigentlich per Gesetz des Königs verboten ist. Ihr erklärtes Ziel ist es, die Dämonen wieder zurück in die Welt zu bringen.
Sie erhoffen sich davon, über alle anderen Menschen erhöht zu werden. Für den Rest der Menschheit würde die Erfüllung dieses Ziels Sklaverei oder Tod bedeuten. Doch das ist dem Kult egal. Seine Mitglieder praktizieren auch Menschenopfer.

Zauberspiegel: Leben neben Menschen und Goblins auch noch andere Wesen auf Ihrer Fantasy-Welt?
Stefan Burban: In Band 4 tritt eine Armee von Zentauren auf, aber sie werden anders sein, als die meisten sich das vorstellen. Ansonsten gibt es bisher nur Menschen, Dämonen und Goblins auf dieser Welt.
Aber wie schon erwähnt, ist diese Welt ständig im Wandel. Gut möglich, dass ich irgendwann weitere Fantasy-Völker einbaue.

Zauberspiegel: Nach "Das Blut des Königs" (Dezember 2015) und "Die Ritter des Königs" (Juli 2017) erschien im August 2018 mit "Das Schicksal des Königs" der abschließende Roman des vierteiligen Fantasy-Zyklus. Können Sie den Lesern des Zauberspiegels etwas zum Inhalt des Romans erzählen?
Stefan Burban: Ich werde es versuchen, ohne den Lesern zu viel zu verraten und dadurch den Spaß zu nehmen. In Band 4 gipfelt die Auseinandersetzung zwischen Adrian und Cedric in einem furiosen Teilfinale.
Der Kult erreicht sein Ziel, die Pforten zur Dämonendimension zu öffnen und die Streitkräfte der Menschen stellen sich den Horden der Dämonen entgegen, um sie zurück in die Hölle zu schicken.
Die letztendliche Entscheidungsschlacht verläuft über mehrere Kapitel und an ihr nehmen Hunderttausende von Kämpfern auf beiden Seiten teil.

Stefan BurbanZauberspiegel: Mit "Aus der Asche" (erschienen im Dezember 2019 im Atlantis Verlag), dem ersten Band von "Die Chronik der Falkenlegion" wurde "Die Chronik des großen Dämonenkrieges" fortgesetzt.
Der Roman spielt ebenfalls auf dem Kontinent Iraka. Im Fokus der Geschichte steht die gefürchtete Falkenlegion, die Elitetruppe des Herzogs von Oden-Hasar, ein Herzogtum des Königreichs Hasterian. Hat Herzog Cadir Uros den großen Dämonenkrieg überlebt oder ist sein Sohn nun Herzog von Oden-Hasar?
Stefan Burban: Kyle ist jetzt Herzog, da sein Vater Cadir in der letzten Schlacht an der Seite des wahren Königs sein Leben ließ.

Zauberspiegel: Existieren neben Irakia noch weitere Kontinente?
Stefan Burban: Es gibt noch den Kontinent Vorash. Auf diesem spielt die Söldner-Reihe. Beide Kontinente sind durch das Meer der Schwärze getrennt, in dem allerhand Monster leben, wie zum Beispiel Riesenkraken und riesige Seeschlangen.

Zauberspiegel: Ist ein weiterer Roman von "Die Chronik der Falkenlegion" in Planung?
Stefan Burban: Sogar mehrere. Die Serie soll ca. 4 – 6 Bände umfassen. Wieviele es genau werden, habe ich noch nicht entschieden. Auch die Titel stehen noch nicht fest.

Zauberspiegel: Wie ich von Ihrer Seite entnehmen konnte, kommt es bei den drei Fantasy-Zyklen "Die Söldner", den "Dämonenkrieg" sowie die "Falkenlegion" immer wieder zu Crossovern. Was heißt das genau?
Stefan Burban: Die Handlungen der drei Serien überschneiden sich immer wieder. Dabei können auch Personen der einen Serie mal in der anderen vorkommen.
Es ist zum Beispiel geplant, dass Kilian und seine Söldner in einem oder mehreren Bänden der Falkenlegion einen größeren Auftritt haben.
Außerdem plane ich (unter Umständen) eine zweite Söldner-Trilogie und in dieser habe ich vor, die Falkenlegion aufmarschieren zu lassen.
Aber das steht noch nicht fest. Es kommt darauf an, wie ich mit meinen anderen Projekten zeitlich zurecht komme.

Zauberspiegel: Gibt es eine bestimmte Reihenfolge, in der man die drei Fantasy-Zyklen lesen sollte?
Stefan Burban: Ja, die richtige Reihenfolge ist folgende:
- Die Chronik des großen Dämonenkrieges Band 1 – 4
- Die Söldner 1 – 3
- Die Falkenlegion

Stefan BurbanZauberspiegel: Bereits im Jahr 2016 erschien mit "Im Zeichen der Templer" der erste Band Ihrer Dark-Fantasy-Saga "Die Templer im Schatten". Worum geht es in dem Roman?
Stefan Burban: Der Roman spielt während der Kreuzzüge im Heiligen Land. Die Handlung setzt kurz nach der verheerenden Schlacht bei den Hörnern von Hattin an, bei der Saladin die Armeen der Kreuzfahrerstaaten vernichtend schlägt und auf Jerusalem vorrückt.
Der junge Tempelritter Christian d`Orléans wird schwer verletzt auf dem Schlachtfeld zurückgelassen. Dort wird er eigentlich mehr durch Zufall zum Vampir gemacht. Getrieben von Blutdurst zieht er zunächst umher, trifft dann aber auf zwei Verbündete, die ihn auf den rechten Weg bringen.
Von diesem Moment an, bekämpft er andere Vampire, um unschuldiges Leben zu verteidigen. Währenddessen ruht unter dem Fundament von Jerusalem ein Artefakt, hinter dem ein Vampirfürst her ist. Christian und seine Kameraden kämpfen dafür, dass ihr Gegner sein Ziel niemals erreicht.

Zauberspiegel: Wie kamen sie auf die Idee zu dieser Dark-Fantasy-Saga bzw. wie kamen sie auf die Idee "Die Templer im Schatten" im Heiligen Land zur Zeit der Kreuzzüge spielen zu lassen?
Stefan Burban: Vampirromane und –filme gibt es unendlich viel. Seit Twilight wird der Markt quasi mit diesem Stoff überschwemmt. Ich wollte aber ein Alleinstellungsmerkmal für meine Serie. Etwas, das sonst kein anderer Autor den Lesern bietet.
Die Kreuzzüge und vor allem der Templerorden haben mich schon immer fasziniert. Daher bot es sich an, beides miteinander zu verknüpfen. Und ich bin sehr, sehr stolz auf das Endergebnis. Die Kombination Vampire und Kreuzzüge macht sich sehr gut.

Zauberspiegel: Protagonist des Romans "Im Zeichen der Templer" ist der Templer Christian d`Orléans. Wie würden Sie ihn beschreiben?
Stefan Burban: Wie viele Ordensritter und vor allem Templer, ist Christian ein wenig zu fanatisch bei der Sache. Zumindest am Anfang. Er weigert sich, mögliche Allianzen ins Auge zu fassen, nur weil die betreffenden Personen nicht demselben Glauben angehören.
Er ist (wie typisch für diese Zeit) mehr als nur ein wenig kurzsichtig in dieser Hinsicht. Aber das wandelt sich irgendwann und er erkennt den wahren Feind – nämlich Intoleranz und Engstirnigkeit. Und von diesem Moment an, tut er das Richitige.

Zauberspiegel: Bevor sich d`Orléans ebenfalls in einen Vampir verwandelt, kann er den Blutsauger, der ihn beißt, interessanterweise in letzter Sekunde vernichten. Muss aber nach seiner Verwandlung mit seinem Blutdurst kämpfen.
Währenddessen tauchen zwei Johanniter auf, die nach ihm suchen. Was hat es mit diesen beiden Ritter des Johanniter-Ordens auf sich?
Stefan Burban: Heinrich von Schwaben ist ebenfalls Vampir, der bereits während des 1. Kreuzzuges verwandelt wurde.
Er besiegte aber den Blutdurst und ist nun Anführer einer Untergrundbewegung, die verhindern will, dass der Vampirfürst Frederick di Salvatino erst die Macht im Heiligen Land und später in Europa an sich reißt.
Karl von Braunschweig ist ein Mensch und Heinrichs Freund. Karl hat sich der Sache Heinrichs verschrieben und sich der Untergrundbewegung angeschlossen.

Zauberspiegel: Der Vampir, der den Templer Christian beißt, erzählt dem Templer von einem Wesen, dass kommen wird, um die Welt der Menschen zu vernichten. Was hat es mit diesem Wesen auf sich?
Stefan Burban: Der Vampirfürst DiSalvatino arbeitet unermüdlich daran, die Vormachtstellung der Vampire und ihre Dominanz über die Menschen sicherzustellen.
Sein erklärtes Ziel ist es, die Menschen zu unterwerfen, damit sie lediglich noch als Nahrungsquelle der Vampire dahinvegetieren.

Stefan BurbanZauberspiegel: Ende 2020 soll mit "Blutregen" der zweite Band der Templer-Saga "Die Templer im Schatten" erscheinen. Wie gehen darin die Abenteuer des Vampir-Templers Christian d`Orléans weiter?
Stefan Burban: Christian reagiert auf einen Hilferuf seines Freundes und ehemaligen Kampfgefährten Robin von Locksley.
Daraufhin reist er nach Nordengland und findet Nottingham in den Händen von Vampiren vor. Robin ist für vogelfrei erklärt worden und musste in den Sherwood Forest fliehen. Gemeinsam machen sie sich daran, Nottingham zu befreien.

Zauberspiegel: Auf wie viele Bände ist der Dark-Fantasy-Zyklus konzipiert?Können Sie den Lesern des Zauberspiegels dazuschon etwas erzählen?
Stefan Burban: Vorläufig ist eine Trilogie geplant. Aber weitere Bände sind nicht ausgeschlossen. Vielleicht sogar eine zweite Trilogie.

Zauberspiegel: Haben Sie literarische Vorbilder, die Sie bei Ihren Fantasy-Romanen bzw. bei der Auswahl der Themen zu ihren Fantasy-Büchern beeinflusst haben?
Stefan Burban: Ich bin ein großer Fan des leider viel zu früh verstorbenen britischen Fantasy-Autors David Gemmell. Seine Werke habe ich verschlungen. Außerdem liebe ich vor allem die früheren Honor-Harrington-Romane von David Weber.

Zauberspiegel: Vor kurzem erschienen ihre Romane "Die Ritter des Königs" ("Die Chronik des großen Dämonenkrieges 3), "Die Ehre der Legion" ("Das gefallene Imperium 5"), "Trügerischer Friede" ("Das gefallen Imperium 6") sowie "Zu neuer Würde" (Skull # 1) als Hörbücher beim Label Wunderkind Audiobooks.
Wie kam es zur Veröffentlichung Ihrer Romane bei diesem Label bzw. zur Zusammenarbeit mit dem Label Wunderkind Audiobooks?
Stefan Burban: Ich suchte schon lange nach einem dauerhaften Geschäftspartner im Hörbuch-Bereich. Auf Facebook wurde ich auf Wunderkind aufmerksam und schrieb sie einfach mal an.
Kurz darauf antwortete mir der Verlag mit der Zusage zur Vertonung des 1. Bandes des „Gefallenen Imperiums“ unter dem Titel „Die letzte Bastion“.
Das war ein großer Wendepunkt in meiner Laufbahn. Die Zusammenarbeit mit Wunderkind Audiobooks unter dem Geschäftsführer Cihat Celik erwies sich für beide Seiten als Glücksfall.

Zauberspiegel: Hatten Sie Mitspracherecht bei der Auswahl der Sprecher zu Ihren Hörbüchern?
Stefan Burban: Mitspracherecht an sich nein. Die Auswahl der Sprecher obliegt allein dem Verlag. Allerdings fragt mich Cihat schon nach meiner Meinung und die wird auch respektiert.
Das ist einer der Punkte, die ich an der Zusammenarbeit mit Wunderkind so schätze. Man wird als Autor nicht außen vorgelassen, sondern mit eingebunden.

Zauberspiegel: Sind in Zukunft beim Label Wunderkind Audiobooks weitere Hörbuch-Veröffentlichungen Ihrer Romane geplant? Stehen also schon weitere Veröffentlichungstermine fest?
Stefan Burban: Es sind noch jede Menge Veröffentlichungen geplant. Die Termine sind zwar noch nicht bekannt, also auch mir nicht, aber es wird natürlich das "Gefallene Imperium", "Skull" und "Die Chronik des großen Dämonenkrieges" als Hörbücher weiter umgesetzt.
Außerdem sind Vertonungen der Templer, der Söldner-Reihe sowie der "Falkenlegion" geplant. Natürlich werden auch zukünftige Projekte von mir weiterhin bei Wunderkind vertont.

Zauberspiegel: An welchen weiteren Buchprojekten arbeiten Sie zur Zeit? Sind auch weitere neue SF- und Fantasy-Zyklen von Ihnen geplant? Können Sie den Lesern des Zauberspiegels darüber schon etwas verraten?
Stefan Burban: Geplant ist jede Menge. Die Frage ist nur, wie ich sie umsetzen soll, da ich nur zwei Hände zum Schreiben habe. Manchmal denke ich, ich sollte sechs haben. Im Moment arbeite ich an den Fortsetzungen der Templer, des Gefallenen Imperiums sowie der Blutläufer-Serie.
Neue Projekte werde ich erst in drei bis vier Jahren ins Auge fassen, da ich vorher meine laufenden Serien weiterbringen und teilweise auch zum Abschluss bringen will, bevor ich an neuen Serien arbeite.
So viel kann ich darüber also noch gar nicht sagen, da diese neuen Projekte vorläufig nur als grobe Idee in meinem Kopf existieren. Die muss ich erst mal für mich selbst ausarbeiten, bevor ich darüber ein Wort verlieren kann.

Zauberspiegel: Herr Burban, vielen Dank für die Beantwortung der Fragen.
Stefan Burban: Ich habe zu danken.

Der erste Teil des Interviews!

Ingo Löchel

 

Die Fragen für den Zauberspiegel stellte Ingo Löchel



Die Autorenseite von Stefan Burban

Stefan Burbans Fantasy-Romane

Die Söldner-Reihe (High Fantasy)
Band 1 Söldnerehre (Februar 2013)
Band 2 Söldnertreue (März 2015)
Band 3 Söldnerzwielicht (Dezember 2018)

Die Chronik des großen Dämonenkrieges (High Fantasy)
Band 1 Das Vermächtnis des Königs (Juni 2015)
Band 2 Das Blut des Königs (Dezember 2015)
Band 3 Die Ritter des Königs (Juli 2017)
Band 4 Das Schicksal des Königs (August 2018)

Die Chronik der Falkenlegion (High Fantasy)
Band 1 Aus der Asche (Dezember 2019)

Die Templer im Schatten (Dark Fantasy)
Band 1: Im Zeichen der Templer (2016)
Band 2: Blutregen (Geplant für Ende 2020)

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