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Mythor - Die zweite deutsche Fantasy-Serie - MYTHORS WELT - DIE ALPTRAUMRITTER, Teil 1

Mythor - Die zweite deutsche Fantasy-SerieDIE ALPTRAUMRITTER

Über den Ritterorden ranken sich in Gorgan viele Sagen und Legenden. Erste Erwähnung findet er jedoch bereits in der Frühzeit der Stadt Logghard.

Der Ort der Gründung dieses mysteriösen Ordens scheint weit im Norden Gorgans zu liegen. Von dort zogen Mitglieder des Ordens in den Süden Gorgans und errichten dort Bastionen gegen die Mächte der Finsternis. Einer dieser Bastionen scheint nach wie vor Ash'Caron in Horien,  einem Gebiet des Shalladad, zu sein. Der Meister der Alptraumritter ist dort SHAER O’GHALLUN.


O'Ghallun trägt wie die übrigen Ritter des Ordens die im Süden Gorgans unbekannte schwere Vollrüstung und ein Schwert mit gerader Klinge, die bei den Waffenschmieden der Horier in Auftrag gegeben werden. Der Der Meister Alptraumritter hat den Titel eines Shaer angenommen, um sich so zum Berater und Oberhaupt der Stämme der Horier zu machen


Karte 1 In der Mitte der MAUER DER ALTEN WELT liegt die Gigantenstadt ASH'CARON, der Sitz von SHAER O’GHALLUN und die geheime Hauptstadt der Horier ist. Sie war einst eine Festung der Alptraumritter, über deren Erbauer aber so gut nichts bekannt ist. In ihr wird der Alptraumritter Odam mit Hilfe von weißer Magie von seinem Dämon befreit, der mit Schwert und Magie vernichtet werden kann. (Mythor # 73)

Odam, der Prinz der Düsternis,  hieß einst Bodan und war der Verteidiger des Schattenturms, einer einstigen Bastion des Lichtes. Sein Gegenspieler war Odam, der von einem Dämon besessen war. Im Kampf besiegte der Alptraumritter Bodan den Besessenen. Doch für seinen Sieg bezahlte Bodan einen hohen Preis und wurde seinerseits vom Dämon besessen. Aber Bodans Wille war stark genug, um den Dämon in seine Schranken zu weisen.

Nach seinem Sieg blieb dem Alptraumritter keine andere Wahl, als sich fortan Odam zu nennen und die Herrschaft über das Heer seines einstigen Gegners zu übernehmen. Damit der Dämon nicht doch noch die Überhand gewinnen konnte, entschied sich Shezad, einer der Töchter des Shallad Hadamur,  bei Odam zu bleiben, um ihn in seinem Kampf gegen den Dämon und den Mächten der Finsternis zu helfen. (Mythor # 46).

Nachdem Luxon sowie Necron ebenfalls Mitglieder des mysteriösen Ordens geworden sind, unterstützt Odam seine beiden Ordensbrüder im Kampf gegen den Shallad Hadamur. (Mythor # 73 – Die Alptraumritter)

Über die Vergangenheit des Ordens und dessen Mitglieder ist sehr wenig bekannt. Nur ein gewisser Coerl O'Marn soll ein Alptraumritter gewesen sein, der aber der Politik der Caer bzw. deren Dämonenpriester diente, was er schließlich mit dem Leben bezahlen musste. Aus welchen Gründen O’Marn abtrünnig wurde, ist leider nicht bekannt.

Ein gewisser MAGNOR DE FREYN war einst ebenfalls ein Alptraumritter (Mythor #  4 – Der wahnsinnige Xandor). Er wurde aber ebenfalls abtrünnig und wandte sich der Schwarzen Magie zu. Was er ebenfalls mit dem Leben bezahlen musste.

NOTTR stößt bei seinem Feldzug gegen die Caer nicht nur auf Hinterlassenschaften der ALPTRAUMRITTER, sondern auch auf einige ihrer Geister, die durch das Abenteuer in Oannons Zeittempel (Mythor # 69 – Die Barbaren) in die Körper einiger Lorvaner ‚gefahren‘ sind.

Der erste Alptraumritter, der sich meldet, ist MAGH’ULLAN, der sich im Körper von Urgat, dem Stellvertreter Nottrs, befindet. Er unterstützt Nottr und eine Schar lorvanischer Krieger, um Ullanfort, eine einstige Burg der Alptraumritter, von den  Mächten der Finsternis zurück zu erobern. Magh'Ullan gelingt es im Körper Urgats Kyerlin, einen Priester des Dämons Duldamuur, zu vernichten.

Magh’Ullan löst sich danach vom Körper von Urgat, und transferiert seinen Geist mit Hilfe der weißen Magie in den Körper von Arline, der Tochter seines einstigen Kampfgefährten und Alptraumritters MON’KAVAER, die von Kyerlin durch Schwarze Magie künstlich am Leben erhalten wurde, wodurch jedoch deren Geist vollständig zerstört wurde. (Mythor # 78 – Aufbruch der Barbaren).

Über das weitere Schicksal von Arline alias Magh’Ullan ist leider nichts bekannt.

Später meldet sich mit MON’KAVAER, der Geist eines weiteren Alptraumritters im Körper von Urgat der Nottr in seinem Kampf gegen die Caer unterstützt. (Mythor  91 – Das Ende eines Dämons)

Karte 2Auf weitere Hinterlassenschaften der Alptraumritter stoßen Nottr und seine Kampfgefährten bei ihren späteren Abenteuern in den Ruinen von ELVENING. In  den dortigen unterirdischen Gewölben befindet sich die TAFELRUNDE DER ALPTRAUMRITTER.

In glücklicheren Tagen bestand die Tafelrunde aus drei Meisterrittern und zwölf Hohenrittern. Doch beim Aufkommen der Finsternis gab es Streit unter den Mitglieder der Tafelrunde, der damals nur noch ein Meisterritter vorstand.  
So wurde die  Tafelrunde  in zwei Lager gespalten. Sieben der nun 14 Hohenritter rebellierten gegen die Ziele des Ordens  und  versuchten ihn zu verändern. Diese sieben rebellischen Ritter nannten sich fortan Gegenritter. Doch den Gegenrittern gelang es nicht ihre Ziele durchzusetzen, verschwanden nach und nach und wurden durch andere Ritter, die fortan Paladine genannt wurden, ersetzt.

Als Angehörige des Riesengeschlechts der TAUREN nach Gorgan kamen und in den Bann des Dämon CHERZOON gerieten und das stong-nil-lumen, das EM-PIR NILLUMEN, das Zauberbuch der Schwarzen Magie in Stein, für den Dämon bauten, sahen das die Alptraumritter mit sehr großer Sorge.

Die Tauren erbauten während dieser Zeit auch den Titanenpfad, der immer weiter nordwärts vorangetrieben wurde. Wo die Insel (der Caer) endete, versenkten die Tauren riesige Quadern ins Meer und schlugen solcherart einen Pfad über eine Kette von Inseln bis zu einer, die sie Gorgans Auge nannten.

Unter dem damaligen Meister GEROK VON YORTOM schickte der Orden eine Gruppe von Rittern aus, um den Weg der Tauren zurückzuverfolgen. Und so gelangten die Ritter schließlich in das Land der Tauen, erzielten dort beachtliche Erfolge gegen dieses Riesengeschlecht und trafen dort auch auf die ELVEN.

In ferner Vergangenheit, so steht es im Buch des Ordens geschrieben,  kam es in einer Welt, in der alles riesenhaft ist, unter dem herrschenden Geschlecht zum Streit. Dies führte dazu, dass sich die Riesen in. zwei Geschlechter teilten, in das der TAUREN und das der ELVEN.
Obwohl gleicher Herkunft, entwickelten  sich Tauren und Elven fortan in entgegengesetzter Richtung. Während die Tauren immer größer wurden, tendierten die Elven zu kleinerem Wuchs.
Dieser Prozess wurde von beiden Selten mit Magie gefördert. Von den Tauren mit Schwarzer und von den Elven mit Weißer Magie. Nach und Nach entfernten sich die beiden Geschlechter immer weiter voneinander, teilten ihre Welt in das TAURENLAND sowie in das ELVENLAND und mieden jeden Kontakt miteinander.

Als die Alptraumritter den Elven ihr Leid klagten, boten sich die Elven an, mit den Alptraumrittern in deren Heimat zu gehen und dort die Taurenplage zu bekämpfen.
So kamen die Elven,  die nur etwa von der halben Größe der Tauren waren, aber ebenso geschickte Baumeister wie die Tauren waren,  nach Gorgon und vertrieben die Tauren in den Süden der Insel.
Während des langen Krieges, der danach folgte, errichteten die Elven die Elvenbrücke, eine gewaltige Mauer quer über die Insel (der Caer), die vor allem die Aufgabe hatte, den Titanenpfad abzuschneiden.

In einem See (der später der Goldene See genannt wurde) wurden die großen Ungeheuer aus dem Meer der Spinnen angesiedelt und mit Hilfe der Weißen Magie der Alptraumritter zu Wächtern des Walles gemacht.

© by Ingo Löchel

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