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Mythor - Die zweite deutsche Fantasy-Serie - Der Gorgan-Zyklus, Teil 6

Mythor - Die zweite deutsche Fantasy-SerieDER GORGAN – ZYKLUS
Teil 6
 
Mit den Bänden 11 und 12 schrieb der Autor HORST HOFFMANN zwei interessante Romane um die Stadt Lockwergen, die durch ein fehlgeschlagenes magisches Experiment der Caer-Priester fast vollständig von seinen Bewohnern ‚gesäubert‘ wurde . Den Anfang von Mythors Abenteuer in Lockwergen macht dabei der Roman „DIE PEITSCHENBRÜDER“.

Die PeitschenbrüderAls Mythor und seine Gefährten Lockwergen erreichten, treffen sie auf eine verlassene Geisterstadt. Nicht nur die Menschen, sondern auch alle Tiere scheinen verschwunden zu sein.
Während der Sohn des Kometen und seine Gefährten die Stadt durchsuchen, nähert sich eine zusammengewürfelte Bande unter der Führung von Goltan Lockwergen, um die Stadt zu plündern.

Auf ihrer Suche finden Mythor, Nottr, Sadagar und Kalathee  nur noch ein paar Kinder und Alte, die völlig apathisch wirken und den magische Angriff auf die Stadt durch die Caer-Priester wohl als einzige überlebt haben.
Dabei kommt es zwischen Mythor und Goltan zur Konfrontation, in dem es dem Sohn des Kometen gelingt den Bandenführer zu besiegen. Während Goltan nach dieser Schlappe sein Heil in der Flucht sucht, haben seine Leute Sadagar, Nottr und Kalathee entführen.
Der Sohn des Kometen nimmt die Verfolgung auf. Währenddessen bemerkt Goltan welche Gefühle Nottr für Kalathee hegt und macht ihm ein Angebot. Er lässt beide leben und schenkt dem Barbar die Frau, wenn Nottr sich Goltan anschließt und einen Eid auf seine Treue schwört. Nottr, der keinen anderen Ausweg sieht, nimmt in seiner Verzweiflung an.
Mythor der das ganze beobachtet hat, stürmt wütend in das Lager der Bande, hat aber diesmal gegen Goltan keine Chance, der Mythor zu einem weiteren Zweikampf fordert, aber erst nachdem er dem Sohn des Kometen einen Trank einflößt, der ihm seine Kräfte raubt.
Nachdem Nottr Sadgar und Kalathee befreit hat, greift der Barbar in den Kampf ein und in dem Kampfgetümmel gelingt den vier Gefährten die Flucht aus dem Lager der Banditen.
Sie kehren nach Lockwergen zurück, wo unterdessen einige Caer unter Führung von Drundyr mit Nyala im Schlepptau die Stadt erreicht haben.


Horst Hoffmann liefert ein interessantes Fantasy-Abenteuer ab, in der Mythor und seine Gefährten durchaus deutlich zeigen, dass sie wie jeder Mensch ihre Stärken und Schwächen haben.

Der Wolfsmann Innenillustration von Udo LinkeDas Titelbild und die Illustrationen von „DIE PEITSCHENBRÜDER“ sind ganz nett, werden aber vom Cover zu „DER WOLFSMANN“ von NIKOLAI LUTOHIN und den Zeichnungen von UDO LINKE übertroffen,  welche die atmosphärische Dichte dieses Romans,  in dem die Abenteuer von Mythor, Nottr, Sadagar und Kalathee in Lockwergen weitergehen, noch verstärkt und sehr gut wiedergegeben werden.

Der WolfsmannMythor und seine Freunde  haben die Anwesenheit der Caer in Lockwergen bemerkt. Sie beobachteten, wie Drundyr den Dämon Corchwll beschwört, so dass dieser mit Hilfe eines menschlichen Wirtes in  der Gestalt eines Wolfsmenschen erscheint.
Mit dem Dämon aus der Schattenzone tauchen Dutzende von riesigen, schwarzen Wölfen auf, die künftig unter Führung des Dämons über Lockwergen herrschen und die Stadt in eine Bastion der Finsternis verwandeln sollen.
Um den Pakt mit dem Dämon endgültig zu besiegen, schenkt der Caer-Priester dem Dämon Nyala als Geschenk.
Nachdem die Caer die Stadt verlassen haben, begeben sich die Wölfe auf die Suche nach Überlebenden des magischen Angriffs auf Lockwergen, um auch diese zu töten.
Mythor vermutet, dass sich der Dämon nur durch die magische Statue manifestieren kann. Doch bevor sich der Sohn des Kometen und seine Gefährten um den Dämon und dessen Statue kümmern können, müssen sie einen Angriff der Wölfe abwehren, was Mythor, Nottr, Sadagar und Kalathee Anfangs auch gelingt.
Doch als der Kampflärm weitere Wölfe anlockt, wird die Lage ziemlich prikär, denn  gegen diese Übermacht haben die die Gefährten keine Chance. Bevor sie jedoch der Übermacht unterliegen, taucht der Wolfsmann auf und nimmt Mythor, Nottr, Sadagar und Kalathee gefangen, damit sie an der Verwandlung Nyalas in eine Wolfsfrau teilnehmen sollen.
Doch bei der Verwandlung geht etwas schief und Nyala kann sich befreien. Bevor es zu einem Kampf mit dem Wölfen kommt, stößt Mythor die Statue um, die dadurch zerstört wird und in den Boden versinkt, wodurch sich  ein Krater bildet.
Dadurch gelingt Mythor und den übrigen mit Nyala durch die unterirdischen Katakomben die Flucht. Inzwischen versucht der Wolfsmann der Situation wieder Herr zu werden, doch durch die Zerstörung der Statue ist die Verbindung zur Schattenzone vernichtet. Der Dämon Corchwll verlässt daraufhin den Körper seines Wirtes, der von den Wölfen zerrissen wird.
Unterdessen kehrt der Caer-Priester Drundyr nach Lockwergen zurück, weil er überprüfen will, ob die Lage in Lockwergen tatsächlich unter Kontrolle ist. Außerdem versucht er immer noch eine Antwort darüber zu finden, was bei dem  magischen Experiment in Lockwergen schiefgegangen ist.
Als er den Krater erreicht, verfolgt er die Flüchtenden mit seinen Kriegern durch die unterirdischen Katakomben.
Einzelne Hinweise lassen Mythor vermuten, dass sie sich auf einem Teil des legendären Titanenpfades befinden, der sie zu einem See führt, in dessen Tiefen ein Ungeheuer wohnt. Der Sohn des Kometen findet den unter Wasser gelegenen Durchgang in eine weitere Höhle, wo der Titanenpfad weiterführt.
Unterdessen greift das Untergeheuer aus dem See an und tötet einige der Wölfe, die die flüchtenden in ihrer Raserei verfolgt haben. Mythor, der ebenfalls von der Riesenkrake angegriffen wird, kann von Nottr in letzter Sekunde gerettet werden.
Während sich die Gefährten in der neuen Höhle vor der Wolfsmeute in Sicherheit bringen, greifen diese die anrückenden Caer an.
Nyala reißt sich in dem Chaos von Mythor los und kehrt zu Drundyr zurück. Mythor, Sadagar, Nottr und Kalathee gelingt dagegen durch einen schmalen Spalt die Flucht.

Mit dem spannenden Fantasy-Roman  „DER WOLFSMANN“ von Horst Hoffmann enden die beiden Abenteuer des Sohn des Kometen und seiner drei Gefährten in Lockwergen, der den weiteren Weg zu ALTHARS WOLKENHORT einleitet, dem nächsten Stützpunkt des Lichtboten, wo der HELM DER GERECHTEN auf Mythor wartet.

© 2009 by Ingo Löchel
Bilder: Archiv des Autors

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