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EVELYN HAMANN - EIN NACHRUF

FotoEVELYN HAMANN
(1942-2007)

Evelyn Hamann wurde am 6. August 1942 als Tochter des Musikers Bernhard Hamann, Konzertmeister des NDR-Sinfonieorchesters und Gründer des berühmten "Hamann-Quartetts",  in Hamburg geboren.Sie nahm Schauspielunterricht an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg bei Professor Eduard Marks sowie der Professorin Annemarie Marks-Rocke und debütierte bereits während ihrer Ausbildung am Hamburger Thalia Theater in einigen Nebenrollen.

1968 erhielt sie ihr erstes Engagement am Deutschen Theater Göttingen, wo sie unter anderem in Brechts "Mann ist Mann" spielte. Danach stand sie  in Heidelberg auf der Bühne.

Im selben Jahr gab sie in dem Film  „VIER STUNDEN VOR ELBE 1“ und in der Serie „IDA ROGALSKI“ ihr Fernsehdebüt.

Prägend für ihre weitere Karriere, war 1976 ihre Begegnung mit Vicco von Bülow alias Loriot. Die junge Schauspielerin entsprach allerdings erst einmal gar nicht Loriots Vorstellungen, denn er suchte eine Partnerin vom Typ "blonde, pummelige Hausfrau".  Hamann, die schlaksige Brünette, verkörperte dagegen genau das Gegenteil.

Von Bülows damalige Frage: "Liebe Frau Hamann, wenn Sie auf unsere Kosten mehrere Wochen täglich Schweinshaxen essen, meinen Sie, Sie werden dann fülliger?"

Loriot ließ sich aber durch ihr  komisches Potenzial schnell überzeugen.

FotoVon 1976 bis 1979 flimmerten mit der ARD-Serie "Loriot I-VI" ein Klassiker der Fernsehunterhaltung über die Mattscheibe.

An der Seite von Loriot schlüpfte Hamann in zahllosen Sketchen in die verschiedensten Rollen und wurde über Nacht für ein Millionenpublikum zum Inbegriff von Komik.

Unvergessen sind Szenen wie der "Nudelsketch", die kleinbürgerliche Frau Hoppenstedt in der "Jodelschule", die mit dem Jodeldiplom was "Eigenes" haben will, oder das "Fräulein Dinkel", das krampfhaft versucht, seinem Chef näher zu kommen, aber immer mit jenem komischen Ernst im Gesicht, der ihr Markenzeichen wurde.

1978 gab sie in „DER PFINGSTAUSFLUG“ ihr Kinodebüt. Ein Jahr später brillierte Hamann am Theater der Freien Hansestadt Bremen  im Charakterfach. Zu ihren großen Rollen gehörten "Die Alte" in Ionescos Drama "Die Stühle" oder Marthe Schwerdlein in Goethes "Urfaust".

Danach war sie in TV – Serien wie „KRIMISTUNDE“ (1983), „NESTHÄKCHEN“ (1983), „HELGA UND DIE NORDLICHTER“ (1984), „RONCALLI“ (1986) oder als Thea in vier Folgen von „DER LANDARZT“ (1987-1989) zu sehen.

Von 1986 bis 1989 spielte sie zudem in 41 Folgen der Serie „DIE SCHWARZWALDKLINIK“ die Haushälterin Carsta Michaelis.

Plakat1988 stand sie in Vicco von Bülows erster Kino-Komödie "ÖDIPUSSI" dem Meister des hintersinnigen Humors zur Seite.

Junggeselle Paul Winkelmann (Loriot), Chef eines Möbelgeschäfts, steht zuhause unterm Pantoffel seiner resoluten Mutter (Katharina Brauren).
Die Diplompsychologin Margarethe Tietze (Evelyn Hamann) will aus dem Mamasöhnchen einen Mann machen…

1991 folgte mit „PAPPA ANTE PORTAS“  Loriots zweiter Filmstreich.

Der zwanghaft ordentliche Abteilungsleiter Heinrich Lohse (Loriot) wird vorzeitig pensioniert.
Nun will der Kauz den heimischen Haushalt grundlegend reformieren: Mit Putzplänen und Einkaufslisten treibt Heinrich seine Frau Renate (Evelyn Hamann) an den Rand des Nervenzusammenbruchs.

„Herrliche Situationskomik und pointierte Dialoge.“  (1)


Ab 1993 erlangte Hamann ungeheure Popularität mit ihrer Serie "GESCHICHTEN AUS DEM LEBEN“, worin sie die verschiedensten Frauenfiguren verkörperte, zumeist jedoch Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und sich nicht unterkriegen lassen.

„Wie kaum eine andere vermochte sie es, die Gefährdungen durch Alltag und Mitmenschen in den komischsten Farben zu zeichnen. Auch wenn sie dank ihrer Wandlungsfähigkeit ebenso in ernsten Rollen zu überzeugen vermochte, werden uns besonders ihr unvergleichlicher Witz und ihr subtiler Humor fehlen.“ (2)

FotoAb 1993 brillierte Hamann als Adelheid in der ARD – Serie „ADELHEID UND IHRE MÖRDER“, die zum Quotenrenner wurde. Die Serie hatte pro Folge zwischen 5 bis 6 Millionen Fernsehzuschauer.

„Sie war eine Darstellerin, die ihre Figuren mit größter Präzision und äußerst liebevoll gestaltet hat - und eine Kollegin, die trotz ihrer Bekanntheit nie viel Aufhebens um sich gemacht hat.“ (3)

Am 7. Januar 1993  flimmerte mit „39 ROTE ROSEN“ die erste Folge von „ADELHEID UND IHRE MÖRDER“ über die deutschen Bildschirme.

FotoDie hübsche Susanne Köhler liegt tot in ihrer Badewanne. Champagner und 39 rote Rosen stehen um sie herum. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag soll die Tote Selbstmord begangen haben?
Im Polizeikommissariat erscheint ein Rüdiger Schadewald, der angeblich in der Unglücksnacht einen Mann aus der Wohnung der Toten laufen sah. Es gibt aber noch weitere Verdächtige: der Ex-Mann, der neue Geliebte ...
Hauptkommissar Strobel beginnt zu ermitteln und steht plötzlich mit mehr Tatverdächtigen da, als ihm lieb ist. Adelheid jedoch folgt ihrer Intuition und geht heimlich auf eigene Faust los. Sie glaubt, dass mehr als nur Eifersucht als Tatmotiv in Frage kommt. Plötzlich sieht sie sich dem Mörder gegenüber und muss um ihr Leben fürchten.

„Der große Erfolg der Reihe war vor allem Frau Hamann mit ihrer unverwechselbaren Art und ihrem intensiven Spiel zu verdanken.“ (4)


1999 war Hamann in dem Fernsehfilm  „WUT IM BAUCH“

FotoMutter ist die Beste! Die Witwe Charlotte Mayer (Evelyn Hamann) kümmert sich vorbildlich um ihre drei Kinder. Auch im Berufsleben steht sie ihre Frau.
Nur der Vorgesetzte Dr. Schumann (Heinz Lieven) zweifelt an ihren Qualitäten: Die Filialleiterstelle, auf die Charlotte sich beworben hat, geht an einen Mann. Wütend schmeißt die Verschmähte die Brocken hin und kündigt.
Als sie jedoch erfährt, dass der neue Filialleiter die Stelle gar nicht angetreten hat, nutzt Charlotte die Gelegenheit: Sie verkleidet sich als „Herr Meier“ und nimmt erfolgreich die Geschäfte in die Hand…

Foto„Ihre Markenzeichen waren ihr hanseatisch-trockener Humor und ihr spröder Witz, mit dem sie in immer neuen Rollen ihr Publikum begeisterte.“ (5)

und 2001 in  „EHEMÄNNER UND ANDERE LÜGNER"  zu sehen.

Als ihr Mann (Ulrich Pleitgen) sie mit einer Jüngeren betrügt, weiß Gerda (Evelyn Hamann) nicht weiter. Dann steht sie wieder auf und schlägt zurück...

„Für mich ist wichtig, dass sich der Zuschauer denkt: Ja, so eine Frau kenne ich wirklich.“ (6)

2005 mimte sie in dem Fernsehfilm „Die Schwarzwaldklinik – Die nächste Generation" erneut die Haushälterin Carsta Michaelis.

FotoAm 7. Juni 2007 war Evelyn Hamann in „MORD A LA CARTE“, der 65. Folge ihrer erfolgreichen Serie „ADELHEID UND IHRE MÖRDER“,  in ihrer letzten TV-Rolle zu sehen.

Während seiner Modenschau wird der Shooting-Star der Haute Couture René Entrecôte erstochen. Adelheid liegt krank im Bett und erfährt erst von Mutti von dem grausigen Mord. Adelheid weiß, dass sie etwas tun muss - aber wie? In ihrem Zustand!
Strobel hat inzwischen Manuela, Entrecôtes Topmodel, verhaften lassen. An Adelheids Krankenbett geben sich die Besucher mit den unterschiedlichsten Anliegen die Klinke in die Hand. Kriminalkommissar Dünnwald, Peschke, Schilling und Pohl. Auch Eugen kommt und bringt Adelheid das Video, das während der Modenschau aufgenommen wurde. Adelheid sieht im Publikum einen Mann, der ihr bekannt vorkommt. Und er sitzt in einer Sequenz auf seinem Stuhl, in einer anderen nicht, in einer weiteren wieder.
Er muss also zwischendurch rausgegangen sein. Mit Hilfe von Muttis Modezeitungen kommt Adelheid schließlich auf den Namens des Mannes. Es ist der italienische Modeschöpfer Rico Falcetti! Adelheid kriegt heraus, in welchem Hotel er wohnt.
Sie will dorthin, trifft vor dem Haus Peschke und lässt sich von ihm hinfahren.
Wie gut, dass Eugen zu guter Letzt doch noch Strobel und seinen Mannen Adelheids Aufenthaltsort verrät, denn nur so können sie sie wieder einmal aus einer sehr gefährlichen Situation befreien. Und Pohls Hochzeit kann dann doch endlich stattfinden.

Foto„Sie war eine sehr präzise, disziplinierte Schauspielerin, eine große Künstlerin, eine Seiltänzerin der Kunst der Komik. Ich habe von ihrer schweren Erkrankung gar nichts gewusst. Sie hat die Latte für sich und ihre Mitarbeiter immer sehr hoch gelegt. Meistens ist sie auch elegant drübergesprungen. Und wenn es ihr nicht so ganz gelungen ist, dann ist sie in anständiger Haltung drunter durchgegangen.“ (7)


Neben ihrer Arbeit für Film- und Fernsehen hielt Evelyn Hamann auch Lesungen ab, produzierte CDs und Hörbuchkassetten, so unter anderem "Katzengeschichten" und "Mordsgeschichten" von der berühmten Kriminalautorin Patricia Highsmith, von Anton Tschechow "Die Dame mit dem Hündchen" oder "Rebecca" von Daphne Du Maurier.

Evelyn Hamann verstarb am 29. Oktober 2007 nach kurzer schwerer Krankheit im Kreis ihrer Angehörigen.

"Mit Ihrem unglaublichen Talent, ihrer enormen Wandlungsfähigkeit und ihrem Humor hat sie über Jahrzehnte hinweg alle Generationen bestens unterhalten und deutsche Fernsehgeschichte geschrieben."  (8)

Ihr  Privatleben schützte Evelyn Hamann vehement vor der Öffentlichkeit und der Presse. Daher weiß man nur sehr wenig darüber.
Sie war kurzzeitig verheiratet, lebte dann alleinstehend im Hamburger Nobelstadtteil Harvestehude. Sie hielt sich Katzen, hörte Wagner, las viel und malte und spielte zudem ausgezeichnet Klavier.

Foto„Es fällt mir schwer, Worte zu finden für meine Trauer. Wir alle haben eine wunderbare Schauspielerin verloren, der es immer gelang, die heiklen Seiten des Lebens durch Komik zu überwinden.“ (9)


(1) Cinema Online
(2) Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU)
(3) NDR-Intendant Jobst Plog
(4) Die Geschäftsführung der neuen deutschen Filmgesellschaft (ndF)
(5) ARD Programmdirektor Günter Struve
(6) Evelyn Hamann
(7) Der Schauspieler Hans-Peter Korff
(8) Fritz Raff, amtierender ARD-Vorsitzender
(9) Vicco von Bülow alias Loriot

 

Zur EinleitungZur Übersicht

 


© by Ingo Löchel

 

 

FILMOGRAPHIE
1. Vier Stunden vor Elbe 1 (1968) (TV)
2. Haben Sie nichts zu verzollen? (1977) (TV)
3. Der Pfingstausflug (1978)
4. Gute Reise (1981) (TV)
5. Piratensender Powerplay (1982)
6. Wer spinnt denn da, Herr Doktor? (1982)
7. Selbst ist die Frau (1983) (TV)
8. Grenzenloses Himmelblau (1985) (TV)
9. Segeln macht frei (1986) (TV)
10. Evelyn und die Männer oder 'Wie Hund und Katz' (1987) (TV)
11. Tatort – Tod im Elefantenhaus   ( 1987)
12. Ödipussi (1988)
13. Pappa ante Portas (1991)
14. Wut im Bauch (1999) (TV)
15. Ehemänner und andere Lügner (2001) (TV)

 

Fernsehen
1. Ida Rogalski (1968)
2. Pariser Geschichten (1977)
3. St. Pauli Landungsbrücken (1979)
4. Was wären wir ohne uns (1979)
5. Felix und Oskar (1980)
6. Kontakt bitte (1983)
7. Krimistunde (1983)
8. Abenteuer Bundesrepublik (1983)
9. Nesthäkchen" (1983)
10. Helga und die Nordlichter" (1984)
11. Berliner Weiße mit Schuss (1984)
12. Roncalli (1986)
13. Ein Heikler Fall  (1986)
14. Hessische Geschichten (1986)
15. Jakob und Adele (1 Folge, 1986)
16. Der Landarzt  (1987) (TV)
17. Der Landarzt (als Thea,  4 Folgen, 1987-1989)
18. Die Schwarzwaldklinik  (als Carsta Michaelis, 41 Folgen, 1986-1989)
19. De Glückliche Reise (1 Folge, 1992)
20. Der Alte (2 Folgen, 1989-1992)
21. Geschichten aus dem Leben (1993, 46 Folgen)
22. Der Millionenerbe  (1993)
23. Vater braucht eine Frau  (1 Folge, 1993)
24. Loriot  (als Mutter Hoppenstedt, 14 Folgen, 1997)
25. Das Traumschiff  (3 Folgen, 1981-2004)
26. Die Schwarzwaldklinik - Die nächste Generation (2005) (TV)
27. Adelheid und ihre Mörder  (als Adelheid Möbius, 65 Folgen, 1993-2007)

Ehrungen und Auszeichnungen
1978 Goldene Kamera ('Beste Nebenrolle' bei Loriot)
1987 Goldene Kamera (3. Platz 'Beste Comedy' für "Evelyn und die Männer")
1993 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
1997 RTL Goldener Löwe (Telestar) Beste Darstellerin in einer Serie (als Adelheid)
1997 Bayerischer Fernsehpreis Beste Seriendarstellerin (Adelheid)
1997 Goldene Kamera
1998 Ehrenkommissarin der Bayerischen Polizei
2000 Deutscher Videopreis (gemeinsam mit Loriot)
2002 Münchhausen-Preis
2004 GdP-Stern (für ihre Darstellung der Adelheid von der Gewerkschaft der Polizei)

 

Kommentare  

#1 Michael 2018-07-10 16:02
Wo ich nie eine Antwort bekommen habe:
Es geht um den Sketch "Die 2 Cousinen" - und zwar um die vermutliche Aufnahme von 1987 als Live-Sendung.
Das LOGO vom MDR war eingeblendet.
Frage:
Wann wurde diese Fassung aufgenommen?
Wo? Liveaufnahme - welche Sendung?

Mit freundlichen Grüßen
Michael Görgner
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#2 Thomas Mühlbauer 2018-07-10 18:39
Das war der Auftritt im Palast der Republik im Rahmen der Feierlichkeiten zum 750. Jubiläum der Stadt Berlin am 04. Juli 1987; ob der Auftritt auch an diesem Tag stattfand, weiß ich leider nicht. Die Lesung (65 Minuten) ist auf Disc 5 der "Vollständigen Fernseh-Edition" zu finden.
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#3 Loxagon 2018-07-11 14:46
Was ich schade finde ist, dass die Frau nie eine wirklich ernsthafte Rolle spielen durfte.

Und schon bald 11 Jahre tot? Himmel, was die Zeit rennt ...
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#4 Rüdiger 2018-07-11 18:06
Daß sie "nie eine wirklich ernsthafte Rolle spielen durfte", trifft nicht zu. Siehe z.B. Wikipedia.

Ich habe indes den Hype um sie nie wirklich verstanden ... war ganz ok, gut, aber m.E. nichts wirklich Besonderes ...
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