Schauspieler Lewis Collins gestorben

Lewis CollinsAm 27. November verstarb der britische Schauspieler Lewis Collins im Alter von 67 Jahren in seinem Haus in Los Angeles an den Folgen seiner langjährigen Krebserkrankung.

Nach Auftritten in diversen TV-Serien, gelang Collins Ende der 1970er Jahre mit der Rolle des BODIE in der Kultserie DIE PROFIS der Durchbruch als Schauspieler.

Nach der Einstellung der TV-Serie, konnte Lewis Collins aber nicht mehr an diesen Erfolg anschließen und war danach nur noch sporadisch in Film- und Fernsehen zu sehen.


Ein Nachruf folgt.

Bild: Lewis Collins aus der Arrsepedia

Kommentare  

#1 Valerius 2018-01-12 10:00
Bei der Auswahl seiner Filmprojekte hatte Lewis Collins kein so glückliches Händchen. In den 1980er Jahren war er ja nur noch in Krieges- und Söldnerstreifen wie

Geheimcode: Wildgänse (1984)
Kommando Leopard (1985)
Der Commander (1988)

zu sehen, in denen meistens Klaus Kinski sein Gegenspieler war.

Eine interessante Rolle hatte er allerdings in der Miniserie "Jack the Ripper".

www.zauberspiegel-online.de/index.php/krimi-thriller-mainmenu-12/gesehenes-mainmenu-160/22207-lewis-collins-ein-nachruf
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#2 Valerius 2018-01-12 11:02
Als ich mir den Film "DAS KOMMANDO" vor einiger Zeit noch einmal angeschaut habe, fand ich den Film nicht mehr so prickelnd.

www.zauberspiegel-online.de/index.php/abenteuer-action-mainmenu-25/gesehenes-mainmenu-175/20949-die-80er-die-filme-1982-das-Kommando

Dagegen kann man sich die Söldnerfilme von Lewis Collins immer noch anschauen. Die haben immer noch einen gewissen Unterhaltungswert.
Obwohl sie natürlich an den unübertroffenen Klassiker "DIE WILDGÄNSE KOMMEN" natürlich nicht herankommen.
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#3 Friedhelm 2018-01-12 15:10
Diese italienischen Söldnermovies waren wohl auch so etwas wie die Nachfolger der Italowestern. Da
befand sich Collins ja schon irgendwie in der Tradition seiner amerikanischen Kollegen (Clint Eastwood oder Lee VanCleef

Ich denke mal, wenn diese Genre sich länger gehalten hätte, dann wäre das auch für Collins gut gewesen.

Aber er hat sich ja immerhin noch einmal kurz mit der "Jack the Ripper"-Miniserie profilieren können.
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#4 Friedhelm 2018-01-12 16:45
Zitat:
Nein, dies waren britisch-schweizerische Söldnerfilme, die erst nach dem Erfolg von "Die Wildgänse kommen" entstanden.
Schon klar, dass die ganzen "Wildgänse-Epigonen"/ eben Söldnermovies... erst durch den genannten Film entstanden sind. "Geheimcode Wildgänse/1984" gehört als inoffizielle Fortsetzung dazu - und wurde in Co-Produktionmit den Italienern erstellt. Okay, danran war ebenfalls der Schweizer Produzent Erwin C. Dietrich beteiligt, stimmt schon.Ob man solche Filme dann tatsächlich mit den "Alistair MacLean-Verfilmungen" gleichsetzen möchte, ist eine andere Sache.

Was Collins betrifft, der war ja keinesfalls der heisseste Bond-Anwärter der Achtziger. Das trifft eher auf Pierce Brosnan zu, der ja bekanntlich nicht konnte, weil der Vertrag seiner Serie "Remington Steele" "zufällig" verlängert wurde. Ihm rückte dann ja Timothy Dalton nach..
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#5 Friedhelm 2018-01-12 18:38
Zitat:
Der erste, "Das Kommando", gilt als britische Produktion, aber auch an der hatte Dietrich schon seinen Anteil als Produzent
Irgendwie haben wir uns da wohl missverstanden:

"Das Kommando" war eine britische Produktion, das ist klar. Daran war Dietrich - wie zuvor schon bei den "Wildgänsen" mit Burton und Moore- mit im Boot - aber es ging mir gar nicht um diesen Film.

Zitat:
Letztlich, wie heute so oft, müßig, da das Geld aus internationalen Pools stammt und irgendwo auf der Welt gedreht wird. "Geheimcode Wildgänse" könnte sozusagen auch als philippinischer Film bezeichnet werden... 8) )
Dass solche Filme exotische Schauplätze aufweisen ist ja klar - trotzdem bleibt, z.b., ein Film wie eben "Geheimcode" eine deutsch/italiensche (oder meinetwegen auch schweizerisch/italienische) Produktion.
Ansonsten müsste ja -nach deiner Aussage- ein Bondfilm, z.B., eine italienische Produktion sein, nur weil es 007für eine MIssion nach Rom verschlägt. (Vielleicht missverstehen wir uns aber auch vollends...)

Naja, ist vielleicht auch irgendwie alles Ansichtssache - drum sei es..

Zitat:
Nein, Brosnan stand Anfang der 80er noch nicht zur Debatte, das war (auch beim "ersten Mal", als der Kelch noch an ihm vorüber ging) einiges später. Allerdings GALT Collins auch nur in der Presse als heißester Anwärter.
Bestreite ich auch nicht - geht ja auch gar nicht...
(schon wieder ein Missverständnis..?)

Brosnan hatte Anfang der Achtziger noch niemand auf dem Schirm - da ihn bis dato kaum jemand kannte.

Es ging um deine -bereits revidierte Aussage- dass Collins der heisseste Anwärter auf den Bond galt. Der hatte sich, in den frühen Achtzigern. bei Broccoli damals durch sein forsches, forderndes Auftreten disqualifiziert.

Richtig heiss waren die Bond-Fans allerdings auf Pierce Brosnan - als klar war, dass Moore, 1985 endlich seinen letzten Bond machen würde. Aber der konnte aus bekannten Gründen nicht.
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#6 Heizer 2018-01-13 00:45
Schade, dass aus einem Nachruf wieder eine“ Corto Feldese erklärt uns die Welt“ Sache wurde
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#7 Heizer 2018-01-13 01:22
Wartest Du im Ernst auf meinen Nachruf du Transferleistungsempfänger? Du entblödest Dich wohl nie... In einer Face To Face Situation würdest Du weniger kühn reden.......aber egal.......laber weiter......
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#8 Friedhelm 2018-01-13 01:44
Dann noch einen "zur guten Nacht.."

Zitat:
Und die Aussage, dass Collins zu der Zeit als der heißeste James-Bond-Anwärter gehandelt wurde (oder als ein solcher galt), habe ich mitnichten "revidiert". Im Gegenteil!
Stimmt, da habe ich mich glatt verlesen - liegt wohl an meinem gestrigen Alk-Konsum. Habe meinen Geburtstag zu heftig gefeiert...

Aber:Zitat:
Diese britischen und schweizerischen Söldnerfilme waren in NICHTS "so etwas wie die Nachfolger der Italowestern"! (O
Kann man dennoch irgendwie so sehen. Und wenn man einmal von vom originalen "Wildgänsemovie" absieht: du meinst ja wahrscheinlich mit den drei Filmen eben jene, die Collins nach dem "Kommando" abgedreht hat. Wo waren da denn die Briten mit am Werk?

Naja..und wieder muss ich wohl meine Uneinsichtigkeit auf die Geburtstagpromille schieben. (Eins von den 30 Gläsern war wohl schlecht..)
:-*

Sehen wir es einfach mal von dieser Seite: Es gibt ja manchmal mehr als eine Wahrheit - da suchen wir uns dann einfach mal etwas aus gelle? :P
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#9 Heizer 2018-01-13 02:25
Schleimer buchstabieren wir C.O.R.T.O. F.E.L.D.E.S.E.
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#10 Harantor 2018-01-13 10:31
Bitte Mäßigung - auch beim Buchstabieren.
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#11 Friedhelm 2018-01-13 19:25
Zitat:
Schleimer buchstabieren wir C.O.R.T.O. F.E.L.D.E.S.E.
Also, ich kenne "Feldese" (und auch Heizer) gar nicht - drum verstehe ich diese Anfeindung seitens Heizer irgendwie gar nicht.
Warum "erklärt Feldese mal wieder die Welt" wenn er seine eigene Ansicht auf meinen Kommentar hin äußert. Noch leben wir in einem demokratischen Geflecht (das könnte sich mit der AFD allerdings durchaus mal ändern..)..

Zitat:
Gerade deshalb würde mich schon interessieren, wieso, weshalb, warum Du diese 80er-Jahre Söldnerfilme als "soetwas wie die Nachfolger der Italo-Western" siehst!)
Okay, evtl habe ich mich da etwas verrannt. Mein Gedanke dazu war/ist folgender:

Der Italo-Western war ja irgendwie "schmutziger, teilweise härter als das amerikanische "Vorbild", aber gelegentlich auch um einiges trashiger. Im Eurowestern traten damals amerikanische Darsteller auf, die aufgrund des Italowestern sogar ihren Marktwert erhöhen konnten (z.B. Clint Eastwood und Lee van Cleef)

Ähnliches habe ich in den 80er-Söldnerfilmen gesehen, die ja gewisser Maßen auch ein neues,(wenn auch kurzlebiges)
europäisches (Italien/Schweiz..oder.oder.) Genre begründeten; lanciert eben durch den Erfolg eines erfolgreichen "größeren" Vorgängers ("Die Wildgänse kommen/The Wildgeese"). Und auch bei diesen Dingern hiess es zuweilen: Billiger und etwas härter vielleicht...

Nun hat ja Lewis Collins seine abgerutschte Karriere -wenigstens kurzzeitig- durch drei dieser Filme wieder etwas anschieben können (siehe meinen Hinweis auf Eastwood und van Cleef). Und wie ich bereits erwähnte: wäre diese "Welle" noch etwas länger gelaufen, dann hätte Collins es vielleicht ebenso damit geschafft wie Eastwood oder van Cleef. -

Aber, das ist eben nur meine Sicht der Dinge - mehr nicht...
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#12 Friedhelm 2018-01-13 22:42
Jetzt, bei näherer Betrachtung wird mir deine Sichtweise natürlich auch klar.

Wo du die Euro-Spies erwähnst: Als Trashfan mochte ich diese Dinger, die immer so gerne im "Bond-Fahrwasser" schwammen. Einen der KX-Movies habe ich dann 1973 (oder so) auch mal bei uns im Kino gesehen.

Euan Loyds "Wildgänse" fand ich damals im Kino auch recht gut - und ich muss dir im nachhinein -was die zehn-kleine Negerlein-Handlung betrifft..ect.- doch zustimmen.

Von den Nachfolgern war ich ja eh nicht so erbaut - woran es nun genau lag, kann ich schon gar nicht mehr nachvollziehen.

Lewis Collins hatte tatsächlich eine gewisse Ausstrahlung, die aus ihm sicher auch einen guten Bond gemacht hätte. Ein bisserl Ähnlichkeit mit Connery war ja auch schon da..

"Collins stand sich aber wohl wirklich selbst zu sehr im Weg. Der betonte ja, er hätte auch keinen 7-Jahres-Vetrag oder ähnliches nicht mal für Bond unterschrieben, er hätte sich zu eingeengt gefühlt... (Bei solchen Äußerungen hat sich Broccoli wahrscheinlich nicht an Connery, sondern zu sehr an Lazenby erinnert gefühlt...)"

Ich denke mal, dass dieses eher eine Schutzbehauptung seinerseits war. Man sollte ja denken, dass die Bond-Rolle schon so etwas wie ein "Ritterschlag" für einen Schauspieler ist.. Auch, wenn so ein Vertrag längerfristig bindet - w er hätte dazu nein gesagt...??

Hier lag der Fall dann wohl auch so, dass Broccoli zwar einen neuen Connery im Auge hatte, aber Collins schon alleine aufgrund seiner forschen, fordernden Art während des Meetings schon durchgefallen war. Jedenfalls hatte ich da mal etwas ähnliches "auf dem Schirm.."

So oder anders - auf alle Fälle ging Collins leer aus.

Auf alle Fälle war diese "Unterhaltung" Thema doch recht erbaulich. Man kann irgendwie jeder
Sichtweise etwas abgewinnen - und das hat auch etwas..

Damit veabschiede ich mich jetzt erstmal aus dem Netz...
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#13 Heizer 2018-01-14 01:10
Schön, dass alle cool blieben.
Ein spezielles Lob an Feldese......und das ist nicht ironisch gemeint.
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