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Jean-Claude Van Damme und seine Filme: The Shepherd

The Shepherd

Jack Robideaux (Jean-Claude Van Damme) wird von New Orleans zur Border Patrol nach New Mexiko versetzt.

Unter der Leitung von Captain Ramona Garcia (Nathalie J. Robb) versucht die Border Patrol illegale Einwanderer, welche man zu Schmuggelzwecken missbraucht, zu stoppen.

Dieses Geschäft macht sich auch eine ehemalige Special Forces Einheit zu Nutze.

Denn unter Führung von Benjamin Meyers (Stephen Lord) und dessen rechter Hand Karp (Scott Adkins)  benutzen die Gangster mexikanischen Einwanderer um Sprengstoff und Drogen über die Grenze zu schmuggeln. 

Durch Jacks Eingreifen kann eine riesige Ladung von Drogen durch die Polizei sichergestellt werden. Doch dadurch gerät nicht nur Robideaux, sondern auch Captain Garcia in die Hände der Verbrecher, die gemeinsame Sache mit der mexikanischen Polizei machen.

Jack und Ramona sind danach auf sich alleingestellt, zumal sich auch innerhalb der Border Patrol ein Verräter befindet...

Nach dem Film "Until Death" (2007) unter der Regie von Simon Fellows, kam es im Jahr 2007 mit dem Action-Thriller "The Shepherd" zur ersten und einzigen Zusammenarbeit zwischen dem Regisseur Issac Florentine und dem Schauspieler Jean-Claude Van Damme.

Der Film "The Shepherd" wurde mit einem Budget von 13 Millionen US-Dollar vom 6. Februar bis zum 25. März 2007 in Bulgarien und in New Mexiko gedreht.

"The Shepherd" war allerdings von Sony von Anfang an nicht für das Kino, sondern direkt für die Vermarktung auf dem Videomarkt vorgesehen, was ab März 2008 dann auch weltweit geschah, obwohl der Film durchaus für die große Kinoleinwand geeignet ist.

Der Action-Thriller "The Shepherd" soll zudem in verschiedenen Schnittfassungen vorliegen. Denn nachdem der Regisseur Issac Florentine den Film nach seinen Vorstellungen gefertigte hatte, kam es zu Differenzen, da Sony mit der Endfassung des Films nicht einverstanden war.

Daraufhin wurde Jean-Claude Van Damme von Sony beauftragt, eine eigene Fassung des Films zu fertigen. Doch auch mit dieser Filmfassung war Sony nicht zufrieden, so dass das Studio eine eigene Fassung von "The Shepherd" erstellen ließ.

Zwar bietet die Story des Films nichts Neues für den Action-Fans, dafür aber wurde "The Shepherd" von Regisseur Issac Florentine aber handwerklich sehr routiniert und sehr solide inszeniert, so dass bis zum Ende des Films keine Langeweile aufkommt.

Zudem wirken die Kämpfe, Schießereien und Verfolgungsjagden im Film nicht überladen sondern wurden vom Regisseur stimmig im Film verteilt und inszeniert, so dass es trotz diverser ruhiger Szenen während der Handlung von "The Shepherd" zu keinen Längen in kommt.
Zu Beginn von "The Shepherd" kommt es zu einer interessanten Einführung der Figur des Polizisten Jack Robideaux, der zusammen mit einem Kaninchen (das in einem Käfig auf dem Beifahrersitz verstaut ist) in seinem Wagen sitzt.

Mit dieser überraschend untypisch wirkende Szene wird das Interesse sofort geweckt, denn der Zuschauer will natürlich unbedingt wissen, warum der Protagonist ein Kaninchen mit sich führt. Jedenfalls ging es mir so.

Danach kommt es zu einer weiteren coolen Szene. Denn nachdem Robideaux zusammen mit seinem Kaninchen, dass sich in einem tragbaren Käfig befindet, eine Bar betritt, kommt es schließlich mit dem eifersüchtigen Ehemann der Kellnerin, der es auf das Kaninchen abgesehen hat, und mit einigen weiteren Besuchern der Lokalität, die dem Mann zu Hilfe eilen, zu einer wilden Schlägerei.

Was es mit dem Kaninchen, das ebenfalls Jack heißt, auf sich hat, erfährt der Zuschauer erst im weiteren Verlauf des Films.

In dem Film "The Shepherd" kam es übrigens zur ersten Zusammenarbeit zwischen Jean-Claude Van Damme und Scott Adkins, die danach noch mehrere Male zusammen vor der Kamera standen.

Am Ende des Action-Thrillers liefert sich Adkins dann auch einen sehr gut choreographieren Zweikampf mit seinem Idol Van Damme, der sich durchaus sehen lassen kann, der allerdings ruhig etwas länger hätte ausfallen können

The Shepherd
(The Shepherd: Border Patrol)
USA 2008

Regie: Isaac Florentine
Drehbuch: Joe Gayton und Cade Courtley
Kamera: Douglas Milsome
Schnitt: Irit Raz
Musik: Mark Sayfritz

Darsteller
Jean-Claude Van Damme als Jack Robideaux
Stephen Lord als Benjamin Meyers
Natalie J. Robb als Capt. Ramona Garcia
Gary McDonald als Billy Pawnell
Daniel Perrone als Felix Nestor
Scott Adkins als Karp
Andrée Bernard als Lexxi
Dan Davies als Emile
Miles Anderson als Arthur Pennigton
Luis Algar als Benito Ortiz
Todd Jensen als Wray

FSK: Ab 18 Jahren
Laufzeit: 91 Minuten

DVD- und Blu-ray-Veröffentlichung: Am 5. Juni 2008

 

© by Ingo Löchel

 

 

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