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Eine durchaus interessante neue Generation - »3 Engel für Charlie«

3 Engel für Charlie Eine durchaus interessante neue Generation
»3 Engel für Charlie«

1976 ging beim Fernsehsender ABC ein Trio von Privatdetektivinnen an den Start, die mit ihrem hübschen Aussehen und etwas im Köpfchen so manchen Fall lösten. Dabei immer unterstützt vom guten Bosley, der so eine Art Bindeglied zwischen den schlagfertigen Engeln und dem stets unsichtbaren wie reichen Auftraggeber Charlie agierte. Das ganze lief dann auch in Deutschland recht erfolgreich, bis das die Charles Townsend Agency 1981 ihre Pforten im Fernsehen wieder schloss.

Nun gut, wenn man z.B. in Deutschland an diese recht erfolgreiche US-Serie zurückdenkt, dann dürfte einem wohl zuerst die immer perfekt geföhnte Löwenmähne der Schauspielerin Farrah Fawcetts samt ihrem entwaffnenden Lächeln einfallen. Dabei stieg Fawcetts bereits nach der ersten Staffel der Serie aus, die auch einen nicht zu verachtenden Einfluss in Sachen Mode usw. bei den weiblichen Zuschauern hatte. So ganz war Fawcetts allerdings nicht aus der Serie raus, denn ihr Vertrag sah damals vor, dass sie durchaus verpflichtet war, weiterhin mehrere Gastauftritte innerhalb der Serie zu absolvieren.

Neben ihr glänzten dann noch als weitere Engel Kate Jackson und Jaclyn Smith. Durch so manchen Wechsel füllten dann noch Cheryl Ladd, Shelley Hack und Tanya Roberts die verwaisten Stellen bei den drei Engeln aus. Nur Jaclyn Smith spielte dauerhaft als Charlies Engel Kelly Garrett innerhalb der gesamten Serie von 1976 bis 1981 mit.

3 Engel für CharlieFrischer Wind in der Townsend Agency:
Nun wurde es aber endlich Zeit, auch die drei Engel im Kino wieder aus dem Hut zu zaubern und ihnen ein frisches und modernes Gesicht zu verpassen. Dabei ist Elena Houghlin (gespielt von Naomi Scott)  eigentlich als Systementwicklerin und Whistleblowerin (noch lange) kein Engel der Townsend Agency. Vielmehr ist sie eine durchaus wichtige Mitarbeiterin in einem Energieunternehmen in Hamburg/Deutschland bei dem das Projekt "Calisto", die Stromindustrie weltweit revolutionieren soll. Nur läuft hier einiges schief, wie sie bald feststellen muss. Denn noch kann "Calisto" in den falschen Händen als EMP-Waffe umprogarmmiert werden, welches sich auch gezielt mit Menschen verbinden und sie per Hirnschlag töten kann.

Da man Elenas Warnungen nicht nur in den Wind schießt, sondern  sie auch von ihrem Vorgesetzten Peter Fleming unter Druck gesetzt wird, nimmt sie recht bald Kontakt mit der Townsend Agency auf, die längst eine international agierende Organisation geworden ist, welche überall auf der Welt ihre jeweiligen Engel auf wirklich üble Zeitgenossen ansetzt. So trifft Elena bald mit Edgar Bosley (gespielt von Djimon Hounsou) zusammen, der die zwei Engel Sabina Wilson (gespielt von Kristen Stewart) und Jane Kano (gespielt von Ella Balinska) gleich mit im Schlepptau hat, auch wenn diese zwei schlagfertigen Engel sich untereinander noch nicht so richtig grün sind. Denn Sabina ist eher eine leicht durchgeknallte Draufgängerin, während Jane als ehemalige Mitarbeiterin des MI6 zu einer berechnenden Kampfmaschine mutieren kann. Doch dieses Zusammentreffen endet schon recht bald für Edgar tödlich, als plötzlich der eiskalter wie schweigsame Killer Hodak mit einem reichhaltigen Waffenarsenal auftaucht.

Bei der Townsend Agency wird indessen John Bosley (gespielt von Patrick Stewart) in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, wobei man hier auch feststellen muss, dass die Bezeichnung "Bosley" innerhalb der internationalen Organisation nicht mehr nur ein Name, sondern mittlerweile sogar ein Rang in der Agency darstellt. Und da Edgar den letzten Einsatz nicht überlebt hat, nimmt nun ein weiblicher Bosley (gespielt von Elizabeth Banks) die Engel Sabina und Jane samt Elena unter ihre Fittiche.

Schon bald kämpfen sie sich nicht nur durch Hamburg oder Berlin, sondern z.B. auch in der Türkei mit üblen Schurken, um zu verhindern, das "Calisto" als Waffe zu einer gefährlichen Bedrohung in den falschen Händen wird. Doch bald schon stellt sich für die drei Mädels auch die Frage, wem sie eigentlich noch vertrauen können. Sollte der weibliche Bosley etwa eine Art Doppelagent sein, der auf eigene Rechnung agiert, oder steckt doch John Bosley mit den Verbrechern unter einer Decke, die auch vor einer Menge Leichen auf ihrem Weg nicht zurückschrecken? Und dann wäre da auch noch der oberste Boss des Unternehmens, in dem "Calisto" entwickelt wurde. Ist vielleicht er die eigentliche Gefahr, dem die Engel mal gehörig auf die Finger klopfen müssen?

3 Engel für CharlieDurchaus Licht, aber auch ein wenig Schatten:
Will ich hier ehrlich sein, so hat mir die neue Version von 3 ENGEL FÜR CHARLIE durchaus eine Menge Spaß gemacht. Die Action kommt hier wirklich nicht zu kurz und der Wortwitz der Mädels passt sich ebenfalls perfekt in die Handlung ein, wobei hier besonders Kristen Stewart mal so richtig in die Vollen greifen kann. Und dabei müssen die Engel sich nicht mehr nur auf ihre Künste im asiatischen Kampfsport und einem hellen Köpfchen verlassen, sondern greifen auch des öfteren zu diversen Schusswaffen mit durchschlagendem Erfolg.

Bei letzterem liegt allerdings auch der gewisse Schatten über der Handlung. Denn das ganze bekommt man im Kino bereits reihenweise in ähnlicher und mitunter auch härteren Form in anderen Filmen wie etwa bei JAMES BOND oder MISSION IMPOSSIBLE und ähnlichen Vertretern des Action-Kino geboten. Da tut man sich also nicht wirklich weh oder unterscheidet sich von ähnlich gelagerten Kinofilmen, in denen man international agierenden Superverbrechern  mit Bomben und Kanonen das Handwerk legen möchte.

Allerdings muss man hierbei auch feststellen, dass dies kein spezielles Manko des Films 3 ENGEL FÜR CHARLIE ist, denn diesen Einheitsbrei bekommen wir schließlich schon seit einigen Jahren im Kino geboten, wobei man dann einen Bond-Film eher hochjubelt, obwohl der Agent ihrer Majestät schon längst im Kino seine speziellen Erkennungsmerkmale verloren hat, weil man sich auch hier schon längst zu sehr an entsprechenden Blockbuster aus den USA orientiert hat.

Da ist es dann schon fasst etwas erfrischend, wenn bei 3 ENGEL FÜR CHARLIE diese Schiene auf einem etwas kleineren Niveau gefahren wird. Es muss ja nicht immer gleich eine Atombombe in den falschen Händen sein, die die Welt in Atem hält. Ein Gerät welches einen eher begrenzten aber gezielt tödlichen EMP auslöst, tut es schließlich auch, wenn es darum geht, möglichst einen nachhaltigen Schaden zu verursachen. Von daher halte ich hier auch so manche Filmkritik in diesem Punkt für eine Kritik auf einem wirklich zu hohen Niveau. Denn diese Kritik kann man eigentlich locker auf jeden Action-Kino-Blockbuster anwenden, denn da schöpfen seit langem schon alle entsprechenden Filmproduktionen aus der gleichen Gulaschkanone ohne dabei vor Scham rot zu werden. Einen wirklichen Grund, gerade bei dem Film 3 ENGEL FÜR CHARLIE plötzlich in diesem Punkt den Zeigefinger zu erheben, gibt es jedenfalls nicht.

Wo der Film 3 ENGEL FÜR CHARLIE allerdings wirklich schwächelt, ist die Vorhersehbarkeit. Das hier Patrick Stewart nicht einfach nur eine Gastrolle spielt, in der er als John Bosley mal eben in Rente geschickt wird, dürfte eigentlich schon zu Beginn des Films jedem Zuschauer bewusst sein, womit allerdings auch der Überraschungseffekt oder eine unvorhergesehene Wendung gleich mal wie eine Seifenblase zerplatzen dürfte. Da nutzt dann auch nicht wirklich die falsche Fährte etwas, bei der man den weiblichen Bosley zuerst als möglichen falschen Fünfziger präsentiert.

Sieht man allerdings wie ich den Film 3 ENGEL FÜR CHARLIE von 2019 nach dem Prinzip "der Weg (oder besser gesagt, die gute Unterhaltung) ist das Ziel", so wird man hier recht gut mit Action, wirklich witzigen Dialogen, guten Darstellerinnen und Darstellern sowie einer kurzweiligen Handlung durchaus mehr als reichlich belohnt.

3 Engel für CharlieCharlies Engel im Kino - mein persönlicher Vergleich:
Nein liebe Leser, ich habe hier durchaus nicht vergessen (oder verschlafen), dass es bereits zwei Kinofilme zu Chalies Engel gegeben hatte.

Der erste kam ja bereits im Jahre 2000 unter dem (fast) gleichen deutschen Titel DREI ENGEL FÜR CHARLIE heraus, wobi man hier die Zahl noch ausschrieb, während man nun 2019 gleich die Zahl selbst an den Anfang des Titels setzte. Der US-Originaltitel blieb hingegen im Jahr 2000 wie 2019 gleich mit CHARLIE'S ANGELS. Eine Fortsetzung bekam CHARLIE'S ANGELS (2000) dann noch im Jahre 2003 mit dem deutschen Titel DREI ENGEL FÜR CHARLIE - VOLLE POWER (US-Originaltitel: CHARLIE'S ANGELS - FULL THROTTLE). Und in beiden Filmen von 2000 und 2003 spielten Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu die schlagkräftigen Engel.

Hier gebe ich durchaus auch gerne zu, dass ich mich schon damals auf die erste Adaption fürs Kino gefreut hatte. Die Freude hielt allerdings nicht wirklich lange an, denn spätestens als ich die Version aus dem Jahre 2000 das erste mal dann gesehen hatte, klappte mir die Kinnlade eher negativ herunter. Denn da gab es auch wie in der Version von 2019 einen "eiskalten wie schweigsamen Killer", bei dem ich mich allerdings eher schnell fragte, aus welcher Klapsmühle man den versehentlich entlassen hatte. Hinzu kam dann noch eine wirklich an vielen Baustellen stark überzogene Handlung, die dermaßen albern wirkte, dass man es fasst schmerzlich am eigenen Körper spüren konnte. Besonders die drei Engel wirkten innerhalb der Handlung völlig wie aus einer drittklassigen Comedy entsprungen. Halt wie man es aus dem US-Kino bei nicht wenigen Filmen gewohnt ist, wo man es mit dem Humor bis zur Schmerzgrenze überzieht. Dabei stach besonders Cameron Diaz heraus, die scheinbar eine Schauspielschule mit einem Kindergarten verwechselt hatte (was ich ihr leider auch bei diversen anderen Filmen bescheinigen muss). Zumindest war ich heilfroh, dass ich diesen eher negativen Action-Trash zuerst im Fernsehen gesehen und im Vorfeld nicht bereits aus einer gewissen Begeisterung heraus zu einer DVD gegriffen hatte. Denn ein zweites mal brauchte ich den Film aus dem Jahre 2000 sicherlich nicht nochmal.

3 Engel für CharlieVorsichtig geworden wartete ich daher auch die Fortsetzung ab, bis sie im Fernsehen erstmalig ausgestrahlt wurde, was ebenfalls die bessere Vorgehensweise war. Denn DREI ENGEL FÜR CHARLIE - VOLLE POWER schlug nicht nur in die gleiche schon kindlich alberne Kerbe, sondern setzte diesem Action-Trash gleich noch die Krone auf. Zumindest fragte ich mich danach ernsthaft, was sich der Regisseur McG und Drew Barrymore, die ja auch bei beiden Filmen selbst als Produzentin mit auftrat, sich bei diesen zwei Kino-Adaptionen der damligen Fernsehserie eventuell gedacht haben mögen.

Rufe ich mir also diese zwei Trash-Granaten von 2000 und 2003 in Erinnerung und vergleiche sie mit dem Film 3 ENGEL FÜR CHARLIE aus dem Jahre 2019, wo Elizabeth Banks nicht nur die Rolle eines weiblichen Bosley spielte, sondern auch gleich bei der Produktion mitmischte und neben der Regie auch das Drehbuch schrieb, so liegen dazwischen wahrlich Welten. Denn die Version von 2019 ist nicht nur moderner und durchaus ansprechender umgesetzt worden, sondern man verstand es auch eine gehörige Portion Witz in die Handlung einzubauen, ohne gleich in eher kindliche Albernheiten abzugleiten. Ob man den Feminismus hierbei allerdings so hoch hätte hängen sollen, oder man sich gleichsam der Figur des schweigenden Killers bedienen sollte, den man für die Kinoversionen von 2000 und 2003 schuf, darüber lässt sich durchaus noch produktiv streiten.

Aber auch die drei Darstellerinnen mit ihren völlig unterschiedlichen Charakteren in der Kinoversion von 2019 lassen die Handlung wirklich nun weit eher glänzen. Spielt Naomi Scott hier eher ein durchschnittliches Mädchen, welches an den Auseinandersetzungen langsam wächst um am Ende ein vollwertiger Engel für die Townsend Agency zu werden, so gibt Ella Balinska hier die beinharte ehemalige MI6-Agentin, die bei Zeiten wohl lieber erst zuschlägt um danach erst Fragen zu stellen. Überraschend auch Kristen Stewart als Sabina Wilson, die hier die Rolle einer bei Zeiten eher abgedrehten Kämpferin einnimmt, die erst dann wirklich ihren Spaß zu haben scheint, wenn es richtig mit ordentlich Körperkontakt rund geht und die blauen Bohnen ihr nur so um die Ohren fliegen. Aber auch sonst sind die einzelnen Rollen recht gut besetzt, wobei auch der "eiskalte wie schweigsame Killer" als solcher nun durch den Schauspieler Jonathan Tucker besetzt, eine wirklich ansprechend psychopathische Figur hinlegt. Aber auch Patrick Stewart, der nun wirklich nicht mehr der jüngste ist, schien bei den Dreharbeiten wirklich seinen Spaß gehabt zu haben, obwohl gerade hier die Frage zu stellen sein könnte, ob er sich mit dieser Rolle einen wirklich großen Gefallen getan hat. Elizabeth Banks selbst wirkte hingegen in manchen Szenen allerdings ein wenig zu overdressed, was allerdings keine wirklich ernste Kritik darstellt. Da muss sie vielleicht noch ein wenig dran feilen, wenn es auch hiervon eventuell auch noch eine Fortsetzung fürs Kino geben sollte. Die möglichen Voraussetzungen dafür sind schließlich durchaus gelegt worden.

3 Engel für CharlieMeine Filmkritik:
So sehr ich damals in jungen Jahren ein Fan der Fernsehserie DREI ENGEL FÜR CHARLIE gewesen bin, so sehr hatten mich danach die zwei Kinofilme aus den Jahren 2000 und 2003 wiederum eher abgeschreckt. Und so sehr ich auch ein bekennender Fan der Schauspielerin Kristen Stewart bin, so tastete ich mich an diese jüngste Version eines Kinofilm von 3 ENGEL FÜR CHARLIE doch eher etwas vorsichtig heran. Zu tief saß bei mir noch dieser üble Trash in den Knochen, den damals Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu innerhalb der Handlung fabriziert hatten. Ganz zu schweigen von Demi Moore, die in der Version von 2003 mehr schlecht als recht einen abtrünnigen Engel der Townsend Agency spielte. Da hatte ich sie in weit besseren Rollen in Erinnerung. Dabei sah man die Kinoversion von 2019 wohl auch durchaus als eine moderne Fortsetzung an, denn sowohl Cameron Diaz, Drew Barrymore als auch Lucy Liu werden auf Erinnerungsfotos beim Abschied von John Bosley im Film von 2019 nochmals kurz auf einigen Fotos gewürdigt. Dabei negierte man nun allerdings durch eine entsprechende Bildbearbeitung Bill Murray (als John Bosley/2000) und Bernie Mac (als Jimmy Bosley/2003), indem man nun Patrick Stewart in die entsprechenden Fotos einarbeitete.

Als gebranntes Kind sah ich mir also nun bei der 2019er Version zuerst die Trailer zum Film an, die man z.B. auf YouTube hochgeladen hatte. Das Resultat hierbei war überraschend  ansprechender Natur, was die Blu-ray mit der Gesamthandlung dann auch in Gänze nun durchaus halten konnte.

Das Die Engel hier vermehrt auch zu harten Geschützen greifen, um ihre Gegner gleich mit einem ordentlichen "Wums" ins Jenseits zu befördern, mag eine gundsätzliche Abweichung von dem damligen Serieninhalt sein und eher eine gezielte, wenn auch kleinere Verbeugung vor den diversen anderen Actionfilmen sein, die regelmäßig die Kinos als sogenannte Blockbuster durchlaufen. Es macht jedenfalls wenig Sinn, zuerst die Action zu kritisieren um eventuell zwei Spalten später dann zu kritisieren, dass die selbe Action nicht auf einem höheren Niveau liegt. Na ja, als Filmkritiker hat man es ja eh nicht leicht und so sucht man auch schon mal das berühmte Haar in der Suppe.

aus meiner Sicht jedenfalls ist die 2019er Version von Charlies Engeln durchaus eine endlich mal recht gelungene moderne Adaption fürs Kino, die wirklich Spaß macht und entsprechend dann auch kurzweilig unterhält. Das liegt aber auch daran, dass man hier durchaus auch sehen kann, dass es den jeweiligen Darstellerinnen und Darstellern ebenfalls recht viel Spaß bereitet hatte, dieses Filmprojekt umzusetzen, was sich natürlich auch in gewisser Weise auf mich als Zuschauer überträgt. Jeweils einen recht kleinen Cameo-Auftritt gibt es zudem im Film seitens der Ur-Engel der damaligen Fernsehserie mit Jaclyn Smith und Kate Jackson auch noch zu bewundern.

So ganz unkritisch sollte man den Film zwar auch nicht betrachten, doch diese kleinen Stolpersteine innerhalb der Handlung nehme ich da gerne mit einem Augenzwinkern hin, wenn mich das Gesamtresultat durchaus spannend unterhalten hat und mich als Zuschauer auch durchweg befriedigen konnte. Von daher gebe ich dem Film 3 ENGEL FÜR CHARLIE hier gerne gute vier von insgesamt fünf Pistolenkugeln als Höchstbewertung mit, wobei ich auch gleich eine Empfehlung aussprechen kann, doch mal einfach sich selbst ein Bild davon zu machen, indem man sich ihn einfach mal selbst ansieht.

3 Engel für Charlie3 Engel für Charlie
(Charlie's Angels)
mit Naomi Scott, Kristen Stewart, Ella Balinska, Elizabeth Banks, Djimon Hounsou, Patrick Stewart, Sam Calflin, Noah Centineo, Nat Faxon, Jonathan Tucker, David Schütter, Luis Gerardo Mendez, Chris Pang, Lili Reinhard, Ronda Rousey, Robert Maaser, Michael Strahan, Hannah Hoekstra, Kate Jackson, Jaclyn Smith u.a.
Regie & Drehbuch: Elizabeth Banks
Produktion: Elizabeth Banks, Elizabeth Cantillon, Doug Belgrad, Max Handelman
Musik: Brian Tyler
Genre: Action
Laufzeit: 118 Minuten (BD)
DVD/FSK: 12 Jahre
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment GmbH
Extras: Unveröffentlichte und erweiterte Szenen, Musikvideo "Don't Call Me Angel" u.m.
USA/Deutschland 2019

Kommentare  

#16 Laurin 2020-07-16 00:40
@ Mainstream:
Deshalb schrieb ich ja, ob sich Patrick Stewart mit der Rolle wirklich einen Gefallen getan hat.

Aber mal ehrlich, ich lasse in Sachen Klischees mittlerweile schon so einiges durchgehen. Denn die bekommt man fasst in allen Filmen irgendwie geboten. Man sollte es halt nur nicht übertreiben und zu viele Klischees in einen Film einbauen.

Grundsätzlich ist es aber nun mal so wie es ist, weil nachträglich ändert man eh nichts dran. Und so ganz mag ich dem alten Captain der Enterprise da seinen Spaß an der Rolle des Schurken nun auch nicht vermiesen wollen.
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