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Eine Seefahrt die ist tödlich - »Das Geisterschiff der schwimmenden Leichen«

Das Geisterschiff der schwimmenden Leichen Eine Seefahrt die ist tödlich
»Das Geisterschiff der schwimmenden Leichen«

Nun ja, der Titel hört sich an, wie eine Werbung für das Seepferdchen-Abzeichen für bereits verwesende Zeitgenossen. Neben einer deutschen Beschlagnahmung im Jahre 2000 (VHS von 1997 seitens Asrtro) sowie einer Folgeindizierung für die VHS-Fassung seitens Eurovideo im Jahr 2010, muss man sich hier allerdings  ernsthaft die Frage stellen, warum eigentlich? Die Aussage, der Film hätte einen gewaltverherrlichenden Charakter, kann man jedenfalls schlicht wohl als unangemessen betrachten.

Denn die Szene, in der eine junge Frau verfolgt und durch eine Krallenhand gewürgt wird, bis das Blut aus einer Wunde am Hals austritt, ist auch noch in der Fassung ab 16 Jahre zu sehen. Was fehlt ist die Szene, in der ihr der Kopf abgeschlagen wird, wobei in einer Nahaufnahme die blutende Schnittstelle am Hals zu sehen ist. Des weiteren geht es um eine Großaufnahme, in der einer anderen Frau das Herz herausgerissen wird und zum krönenden Abschluss hatte man wohl auch noch was an einem brennenden Zombie-Tempelritter auszusetzen.

Das Geisterschiff der schwimmenden LeichenEs wäre zum Lachen, wenn sie es nicht ernst meinen würden:
Kennt man den Film nämlich, so merkt man hier recht schnell, dass man hier seitens des Gesetzgebers mal wieder einen Sturm im Wasserglas entfacht hatte. Denn wirklich ernst zu nehmen sind weder die besagten Szenen, noch der Film in seiner vollen Länge. Da hätte es eine recht entspannte Freigabe ab 18 Jahre in ungeschnittener Form auch schon getan, statt hier mal wieder die Muskeln der Zensur spielen zu lassen. Dabei nahm man seitens der AG Tiergarten durchaus Bezug auf einen bereits vorhandenen Beschluss der AG München, die den Film bereits im Vorfeld beschlagnahmt hatte. Ich persönlich frage mich da eher, ob die speckigen bayrischen Lederhosen nicht mitunter verstörender auf Jugendliche wirken müssen, als gerade die Horrorfilme von Amando de Ossorio?

Denn seien wir mal bei aller freudigen Nostalgie für die Horrorfilme um die Templer-Zombies ehrlich: Diese Untoten sind nicht gerade flott in Sachen Slasher, die Finger ihrer Gichtkrallen aus Gummi bewegen sich kaum im Film (geschweige denn realistisch) und jeder Jugendliche ab 16 Jahren merkt recht schnell, dass die Handlung absolut nichts mit irgendeiner, an den Haaren herbeigezogenen Realität zu tun hat. Als Sahnehäubchen kommen dann noch die (mitunter kuriosen) Dialoge seitens der deutschen Synchronisation hinzu, die einem auch ab und an noch ein Grinsen auf das Gesicht zaubern können. Rechnet man nur diese Punkte einmal zusammen, so kommt unter dem Strich als Summe bereits heraus, dass die Gerichte hier wieder mal aus einer Mücke einen Elefanten gemacht hatten.

Das Geisterschiff der schwimmenden LeichenDer Film selbst, der ja als dritter Teil der Reihe um die "reitenden Leichen" daher kommt, kam übrigens unter einer ganzen Reihe von Alternativtiteln im Ausland, wie auch im deutschsprachigen Raum daher. Hier deshalb mal eine kleine, wenn auch noch unvollständige Aufstellung an Alternativtitel:

- To ploio me ta zombi
- La noche del buque maldito
- Zombie Flesh Eater
- Horror of the Zombies
- Ship of Zombies
- The blind Dead 3
- Das Geisterschiff der reitenden Leichen
- Die Geschichte der reitenden Leichen 2
- The Ghost Galleon

Der typische Lacher, wenn es um diese Templer-Zombies geht, dürfte bereits der liebevolle kleine Verweis darauf sein, dass unsere Untoten stets auf der Jagd nach "Jungfrauen" und deren Blut sein sollen. Nun kenne ich ja alle vier Filme dieser recht nett gemachten Reihe, aber eine Jungfrau ist da jedenfalls weit und breit nie zu sehen, denn selbst die jungen Damen in diesen spanischen Horrorfilmen machen recht schnell den Eindruck, das sie mit den Männern bereits mehr als nur eine Runde wilde Maus gespielt haben. In diesem Punkt können unsere Zombie-Tempelritter also recht lange (und erfolglos) suchen.

Was diese Filme aus den 1970er Jahren jedoch recht gut hinbekommen, ist der Aufbau einer recht netten (wenn auch nicht immer perfekten) finsteren Atmosphäre. Und seien wir mal ehrlich, bei den damaligen politischen Verhältnissen in Spanien (Faschismus unter Franco bis 1975) war es auch kein Zuckerschlecken gewesen, Filme im Genre des Horror zu drehen. Denn das Militär blickte auch hier gerne über die Schulter und hielt nicht viel von künstlerischer Freiheit, wenn diese nicht in die Denkschablonen der Franco-Diktatur passten. Aber es gelang den Filmen um die Zombie-Tempelritter trotzdem recht gut, über die eigenen Grenzen Spaniens hinweg, die Zuschauer in die Kinos zu locken und so zu einem Gesprächsthema unter Fans des Genre zu werden. In Sachen Gewaltfrage hauten dagegen erst die Italiener mit ihren Zombiefilmen mal so richtig auf den Putz. Die waren in der Regel auch nicht die schnellsten und setzten sich nie auf Pferde, gingen allerdings wesentlich blutiger in der jeweiligen Handlung vor. Dagegen waren unsere spanischen Zombie-Tempelritter in Sachen Blut und Totschlag und der ledrigen Haut über den Schädeln sogar irgendwie noch Waisenknaben.

Wenn man sich allerdings wirklich den Spaß an diesen Filmen von Amando de Ossorio verderben will, dann musste man hier bei der Handlung nur einige Gedanken über die innere Logik verschwenden. Da sind aus (nicht nur) heutiger Sichtweise die Filme eher als Trash-Perlen des Genre zu verstehen. Hierzu reicht z.B. schon die sinnige Frage aus, wo in den beiden ersten Filmen unter den deutschen Titeln DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN (1971) oder DIE RÜCKKEHR DER REITENDEN LEICHEN (1973) überhaupt plötzlich die untoten Pferde herkamen. Böse Zungen behaupteten mitunter, diese würden plötzlich den untoten Templern aus dem Hintern wachsen. Denn logisch erklärt wird eigentlich nie, wo sich diese untoten Pferde in der Zeit aufhalten, wenn die Templer z.B. gerade noch in ihren Grüften schlummern. In dem dritten Film mit dem Titel DAS GEISTERSCHIFF DER SCHWIMMENDEN LEICHEN muss man sich zumindest in diesem Punkt aber keine tieferen Gedanken über die Pferde machen, denn hier fahren unsere Zombies in ihren Holzsärgen zur See und fallen über die her, die sich auf ihr schauriges Segelschiff wagen. Zeit also, mal einen schnellen Blick in die Gesamthandlung dieses Films zu werfen, wo eine andere, düstere Dimension aus Zeit und Raum gleich hinter der Nebelwand beginnt (aber bitte auch hier nicht nach einer tieferen Logik fragen).

Das Geisterschiff der schwimmenden LeichenFotomodelle, ein schneidiger Unternehmer und die Templer:
Unternehmer Howard Tucker konstruiert Boote und hat eine scheinbar geniale Werbeaktion. Er lässt zwei hübsche wie leicht bekleidete Models mit seinem neuen Boot im offenen Meer paddeln, damit sie von dem nächsten Schiff gerettet werden sollen. Dabei könnte er nicht nur Schlagzeilen in der Presse machen, sondern gleich auch medienwirksam sein neues Boot präsentieren.

Nur leider scheinen die Mädchen, darunter das Model Katja vom Kurs abgekommen zu sein, denn auf der eigentlich viel befahrenen Route taucht nicht einmal ein Fischerboot auf. Dafür nähert sich plötzlich eine gewaltige Nebelwand dem kleinen Boot, in dem sich ein verdammt altes und heruntergekommenes Segelschiff befindet, welches scheinbar auch keine Besatzung mehr mit sich führt.

Da Tucker seine schöne Aktion samt seinem neuen Boot schon sinken sieht und die Mitbewohnerin Noemi vom Fotomodel Katja auch noch Stress macht, entschließt er sich, zu einer Rettungsaktion für die Models auszulaufen. Dem seltsamen Trüppchen um Tucker, mit den Models Lillian und Noemi und seiner rechten Hand Sergio, schließt sich auch noch Professor Gruber an, der nebenbei auch noch ein Experte für Parapsychologie ist, wenn er sich nicht gerade um das Wetter auf See kümmert.

Das Geisterschiff der schwimmenden LeichenSie finden auch recht schnell die Nebelbank auf dem Meer, die eigentlich laut Wetterbericht nicht da sein dürfte und stoßen ebenfalls recht schnell auf das Geisterschiff, dass die verschwundenen Models per Funk beschrieben hatten. Doch Katja und das anderen Model finden sie nicht mehr. Sie müssen jedoch auf dem Geisterschiff gewesen sein, denn man findet einige Sachen von ihnen. Lange Ruhe haben auch Tucker und seine Truppe nicht, denn es naht die Nacht. Noemi ist die erste die sich heimlich auf dem Schiff abgesetzt hat und bei ihrer Suche nach den verschwundenen Mädchen gleich in die Klauen der Zombie-Templer gerät. Aber auch die anderen müssen sich bald mit den Untoten herumschlagen. Dabei gelingt es nur mit Hilfe von Professor Gruber, die Zombies wieder in ihre Särge zurück zu treiben.

Als die sich dann wieder unter Deck in ihre Holzsärge zurückgezogen haben, gehen Tucker und die anderen daran, diese Särge alle ins Meer zu werfen. Sie hegen damit die Hoffnung, die schlafenden Zombie-Templer damit unschädlich gemacht zu haben. Für Gruber ist klar, dass die seltsame Nebelbank samt dem Geisterschiff in einer anderen Ebene von Zeit und Raum existieren muss. Doch jetzt bricht auf dem alten Kahn plötzlich Feuer aus, in dem Gruber, der nicht schwimmen kann, umkommt. Nur Tucker, Sergio und Lillian können sich an einer alten Holzplanke festhalten und versuchen nun das nahende Ufer zu erreichen. Doch zwischen Tucker und Sergio, die bereits seit einiger Zeit nicht mehr gut aufeinander zu sprechen sind, kommt es zum Kampf auf Leben und Tod, worauf Lillian Sergio in Notwehr ersticht um Tucker vor dem ertrinken zu retten.

Danach können Tucker und Lillian zwar völlig erschöpft das Ufer erreichen und versuchen sich erst einmal auszuruhen, doch wirklich außer Gefahr sind sie wohl nicht. Denn während sie erschöpft einschlafen, kommen die Zombie-Templer ebenfalls aus dem Meer an Land gestiegen und greifen sogleich beide an, um die zu töten.

Das Geisterschiff der schwimmenden LeichenMeine Filmkritik:
Nun muss man ehrlicher Weise sagen, dass der Film DAS GEISTERSCHIFF DER SCHWIMMENDEN LEICHEN durchaus mit einer gewissen düsteren Atmosphäre punkten kann. Was die Spannung betrifft, so ist die über den gesamten Film hinweg betrachtet eher recht dürftig, da die gesamte Handlung schlicht zu vorhersehbar daher kommt.

Punkten kann der Film allerdings auch damit, dass er vor logischen Ungereimtheiten nur so trotzt und damit durchaus einen hohen Trash-Faktor besitzt. Warum Amando de Ossorio im dritten Teil seinen verwesenden Tempelritter nun plötzlich die Pferde wegnimmt und sie kurzerhand auf ein Geisterschiff versetzte, dürfte wohl auch sein Geheimnis bleiben. Dieses Manko wird im vierten Teil unter dem Titel DAS BLUTGERICHT DER REITENDEN LEICHEN (1975) dann allerdings auch wieder ausgebügelt und die Leichen dürfen wieder zu Pferde ihr Unwesen treiben. Ein weiterer logischer Patzer dürfte die Handlungsweise seitens Tucker sein. Greift der doch bei dem Model Noemi ganz klar zur Freiheitsberaubung, hat allerdings gleichsam die Hoffnung, dieses Problem würde sich ganz von selbst lösen, wenn man die anderen beiden Models dann gerettet hat. Man beachte hier allerdings, dass im Film eine Vergewaltigung von Noemi durch seine rechte Hand Sergio, zumindest aber eine sexuelle Nötigung, angedeutet wird. Auf dem Geisterschiff selbst macht sich indessen der gleiche Unternehmer Tucker schon wegen geringeren Dingen beträchtliche Sorgen wegen seiner bevorstehenden Karriere.  Also weder weiß Tucker manchmal echt nicht was er tut, oder die Logik strauchelt hier mal wieder enorm. Übrigens straucheln: Lustig erscheinen hier auch stets die Mädels in den besagten Filmen von Armando de Ossorio, denn weder bleiben sie schreiend und wie angewurzelt stehen, wenn sie auf das Grauen stoßen, oder wenn sie denn fliehen wollen, fallen sie hin und kommen nicht mehr hoch, wie eine Schildkröte, die man auf den Rückenpanzer gelegt hat. Da gelingt es nur recht schwer, sich als Zuschauer noch ein Lachen zu verkneifen, bevor diese Szenen im weiteren Verlauf dann doch langsam anfangen zu nerven.

Das Geisterschiff der schwimmenden LeichenNun ist der Film ansonsten wahrlich nicht schlecht, sondern kann sogar wegen seines Trash-Appeal durchaus Spaß machen. Doch wirkliche schockierende Szenen bleibt der Film eigentlich jedem Fan des Genre schuldig. Warum man seitens der Gerichte in Sachen Jugendfreigabe daher so einen Wind gemacht hatte, bleibt eigentlich auch mit den geschnittenen Szenen immer noch ein Rätsel, welches man wirklich nur lösen dürfte, wenn man filmisch zur Weichei-Fraktion zählt und schon aufheult, wenn sich jemand ein wenig in den Finger schneidet. Oder wollte man hier gar durch die Beschlagnahmung kostenlose Werbung für den Film machen? Man weiß es nicht und kann das ganze eigentlich nur mit einem fassungslosen Kopfschütteln quittieren. Denn was die Gewaltfrage betrifft, dürfte man selbst bei ARD und ZDF zur besten Sendezeit noch eher in der ersten Reihe sitzen. Man kann hier aber durchaus wie ich auf die FSK-16er-Fassung zugreifen, da die wenigen geschnittenen Stellen den Film an sich auch nicht mehr erheblich aufwerten würden.

Mithin kommt auch das Geisterschiff ab einem gewissen Moment recht lustig daher, weil die netten Spezialeffekte allgemein betrachtet auch wirklich recht kostengünstig ausgefallen waren. Gesamt betrachtet kann ich dem Film aber durchaus noch gute drei von insgesamt fünf "eiskalte Händchen" als Höchstbewertung vergeben, einfach weil ich manchen Trash mitunter recht gerne mag und der Film natürlich auch die nostalgische Seele streichelt. Heute würde der Film in den Kinos allerdings gerade bei den jüngeren Zuschauern nur noch als Juxrakete durchgehen und die ersten Lachfalten vertiefen. Bei den Schauspielerinnen und Schauspielern kann man hingegen sagen, dass sie ihren Job hier durchaus noch anständig, wenn auch mitunter etwas hölzern, abliefern.

Das Geisterschiff der schwimmenden LeichenDas Geisterschiff der schwimmenden Leichen
(El buque maldito)
mit Jack Taylor, Blanca Estrada, Maria Perschy, Barbara Rey, Margarita Merino, Manuel De Blas, Carlos Lemos u.a.
Regie und Drehbuch: Armando de Ossorio
Produktion: J.L. Bermudez de Castro
Musik: Anton Garcia Abril
Genre: Horror
Spieldauer: 83 Minuten (DVD)
DVD/FSK: 16 Jahre
Vertrieb: Carol Media
Spanien 1974

Zum Regisseur und Film von Norbert Aichele
AMANDO DE OSSORIO - Eine kleine Werkschau
Teil 7: EL BUQUE MALDITO

Kommentare  

#1 Friedhelm 2019-11-12 15:02
Und hier meldet sich wieder der "unerbittliche" Nostalgiker :-* ;-)

Armando de Ossorios "Reitende/schwimmende Tempelritter liefen bei uns in den 70ern im Kino rauf und runter - mal nachmittags und dann wieder in der Nachtvorstellung. Die Dinger sind tatsächlich herrlich trashig - aber der Gruselfaktor hat sich in den letzten vierzig Jahren doch fast verflüchtigt.

Ich war dann wohl auch noch in der "glücklichen Lage", die Filme in ungeschnittener Fassung im Kino geniessen zu dürfen. Jedenfalls kann ich mich hinsichtlich dem "Geisterschiff" noch sehr gut an den abgeschlagenen Kopf, nebst tiefer Schnittwunde am Hals, erinnern.
Ich finde allerdings auch, dass dieser Teil nicht unbedingt der beste in der Reihe ist. Kurioser Weise mussten die Templer ja diesmal nicht reiten, sondern schwimmen - und da konnten die Spanier FX-mäßig auch nicht gerade punkten. "
Hinsichtlich des deutschen Titels hatte der deutsche Verleih wohl so seine Schwierigkeiten (denke icn mir mal .), den Film als Teil der Reihe erkennbar zu machen - wenn da nicht eben schon auf den Aushangfotos die berüchtigten Skelette zu sehen gewesen wären.

Die Spanier hatten es da besser. Ein Hinweis auf "reitende Leichen" kommt in keinem der Originatltitel vor. "Das Geisterschiff der reitenden Leichen" heisst da schlicht deutsch übersetzt "Das verfluchte Schiff - eben El Buque Maldito".

Auf DVD gibt es diesen Film schon länger - da existieren so einige Fassungen. auf dem Grabbeltisch habe ich ihn mal als "Ship of Zombies" gefunden.Dann gibt es eine Blueray-Box, die auch nicht uncut daher kommt - und den Schuber "Die Geschichte der reitenden Leichen" - da sind dann alle Teile wirklich uncut zusehen. Die wieder eingefügten Stellen gibt es allerdings leidlicher Weise, mit einem erklärenden Insert versehen, in spanischer Originalfassung.

Neuderdings wird die Reihe ja schon wieder auf den Markt gebracht - "Die Nacht..." ist schon raus, der Rest soll bald folgen..Und da bedeutet Uncut auch tatsächlich ..."Uncut" ,vollständig in deutscher Sprache..."
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#2 Laurin 2019-11-13 13:38
@ Friedhelm:
Mal von Nostalgiker zu Nostalgiker gesagt. Mir reicht die Reihe völlig in der 16er Fassung. Viel werden die wenigen geschnittenen Elemente heute für mich auch nicht mehr herauskitzeln können. Es wäre etwas anders, wenn ich die Filme nicht als DVD vorliegen hätte. Aber nun sind sie einmal da und da werde ich hier nicht noch einmal zu einer "neuen" Uncut-Fassung greifen. Was den Gruselfaktor nämlich anbelangt, haben die Filme den wohl schon selbst überlebt. Was anderes sind da die italienischen Zombiefilme, denn wenn man da eine 16er Fassung erwischt, sieht oder hört man die Frauen zwar immer vor Panik kreischen, aber warum sie kreischen wurde dann meist radikal alles weggeschnitten. :-* :lol:
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#3 Andreas Decker 2019-11-15 12:23
zitiere Friedhelm:
Neuderdings wird die Reihe ja schon wieder auf den Markt gebracht - "Die Nacht..." ist schon raus, der Rest soll bald folgen..Und da bedeutet Uncut auch tatsächlich ..."Uncut" ,vollständig in deutscher Sprache..."


Das sollte mich wundern. Oft sind die "uncut"-Stellen auch nur Laufzeitkürzungen oder eingefügte Stellen aus der Originalfassung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das hier nachsynchronisiert.
Die einzig wirklich gravierenden Kürzungen sind meiner Erinnerungen nach im zweiten Teil. Da gibt es einen Handlungsschnitt, bei dem der Dorfdepp die Templer durch ein Blutopfer aus Rache beschwört.

Ich finde die neue Edition ziemlich teuer, die Extras sind mäßig. Da reicht auch die Box.

"Geisterschiff" kommt grundsätzlich als der Schlechteste der Reihe weg. ich kann die Argumente verstehen, die FX sind teilweise wirklich schwach. "wie ein Modell in einer Badewanne", schrieb mal ein amerikanischer Kritiker (oder so ähnlich) , was nicht ganz falsch ist. Der Film ist auch der Konservativste der Reihe. Keine Nacktheit, was eigentlich etwas verwundert. Aber ich mag den Film. Vermutlich aus reiner Nostalgie.

Und das Ende kann noch immer überzeugen :-)
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#4 Friedhelm 2019-11-16 16:47
Das sollte mich wundern. Oft sind die "uncut"-Stellen auch nur Laufzeitkürzungen oder eingefügte Stellen aus der Originalfassung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das hier nachsynchronisiert.[/quote

Naja, die Blueray habe ich mir letztens gleich mal reingezogen - da war tatsächlich alles drin - und sogar eingdeutscht. Vielleicht habe ich an diesem Abend auch wieder etwas "zu tief ins Gläsle" gschaut. :-*

Von dieser Edition gibt es wohl zwei Versionen - eine recht teure, mit einigen, angeblich interessanten Infos. Ich habe mir allerdings die günstigere zugelegt.
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