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Verbotenes Kloning, Mutagenese und Thors Hammer - ROBERTA LEE Nr. 4!

Roberta LeeKloning, Mutagenese und Thors Hammer 
ROBERTA LEE Nr. 4

Also ich gebe es zu, langsam ist mir die Zeit von einem Monat  für den nächsten ROBERTA LEE schon etwas zu lange. Die Mischung zwischen Abenteuer und Mystery in der Serie passt wie die Faust aufs Auge und ich habe mich schon fast wie ein kleines Kind vor dem Weihnachtsbaum benommen als mein Romandealer mir mit breitestem Grinsen die Nr. 4 von ROBERTA LEE entgegen streckte, wobei ich noch nicht einmal ganz durch die Eingangstür war! So habe ich denn auch den heimlichen Traum einmal ROBERTA LEE vierzehntägig zu bekommen - und Träumen darf man ja mal - oder?

 

Vampire in New OrleansBevor ich aber hier zum aktuellen Roman loslege möchte ich auf einige Eigenwerbung von Walter Appel alias Earl Warren eingehen, die mir in der Rubrik "Eure Meinung - August 2010" im ZAUBERSPIEGEL so mal quasi ins Auge hüpfte. So weist Walter Appel hier auf einen zukünftigen Sechsteiler hin, der in drei Hardcovern in der ROMANTRUHE erscheinen wird und bei dem es um Klaus Störtebeker geht. Und was sehen da meine Augen? Ja, da gibt es eine Geliebte und zwar die irische Piratenkönigin, genannt die Rote Maureen und mit Blick auf ROBERTA LEE gibt Walter Appel zu, das er es zur Zeit wohl mit Rothaarigen hat.

Nun ja, irgendwie nicht nur jetzt bei ROBERTA LEE und der besagten Piratenbraut. Ich sag es mal so: Walter Appel, ich habe dich erwischt was rothaarige, gut gebaute Schönheiten angeht. Man sehe nur mal dieses untere Zitat und ehrlich, ich habe da nicht den Namen der rothaarigen Schönheit "Roberta" einfach mit "Helen" vertauscht.
"Die rothaarige temperamentvolle Helen mit den üppigen, festen Brüsten, den meergrünen Augen und der kurvenreichen, dennoch schlanken Figur entsprach diesem ihrem Idealbild in keiner Weise."
Geister-Schocker/Band 88/Seite 56/ Titel: "Vampire in New Orleans"
Ja, auch im Grusel-Genre trifft man auf rothaarige Schönheiten mit den passenden Maßen von Earl Warren! Wink

Ich sag da mal ganz ehrlich, ich stehe auf Earl Warrens Frauentyp ungemein (auch in dem Punkt darf man ja mal träumen)!

Thors Hammer und ein Weltbild des Wahnsinns
VulkangesangUnsere ROBERTA LEE verschlägt es indessen nach Island, doch bevor sie dort anstelle ihres Vaters eintrifft, wird der Leser erst einmal in das Büro eines konservativen Politikers versetzt, der es auch gleich mit einem Wesen zu tun bekommt das glatt einem Horrorfilm entsprungen sein könnte. Hierbei handelt es sich um einen (weiblichen) Iströll, einer Vulkanechse die eine Kreuzung aus Fenriswolf und Midgardschlange sein soll. Eigentlich ist es also eine Art Fabelwesen wie Trolle oder Elfen. Nur Fabelwesen haben nicht die Eigenart Politiker in ihrem Büro die Kehle durch zu beißen!

Roberta trifft indes auf einen Professor Dr. Dr. Dr. Dr. Asgeirr Dorrstein Ingvison. Übrigens, mein PC hat keine Endlosschleife, es sind wirklich so viele Doktor-Titel, denn der Asgeier...upps...Asgeirr Dorrstein Ingvison ist wirklich ein Genie. Aber Genie hin oder her, Roberta ist dieser seltsame Vogel mit dem nervösen Tick im Gesicht nicht wirklich angenehm. Und damit hat sie nicht ganz Unrecht. Denn dieser etwas hochnäsige und nahe am Wahnsinn tendierende Professor (die Doktor-Titel spare ich mir hier mal) ist sozusagen die Spitze eines Eisberges, genannt Bund Ragnarök, einer höchst kriminellen Vereinigung deren Weltbild aus einem Gemisch von dunkelstem Nationalismus, Spiritismus und nordischem Götterglauben entspringt. Und Asgeirr erwartet insgeheim nicht weniger als das bei den Ausgrabungen eines keltischen Grabes der Hammer des Donnergottes Thor in seine Hände gerät um der Welt von Island aus ein neues Gesicht zu verpassen. Doch Roberta und ihr Vater müssen schnell lernen das sie es hier nicht nur mit einem wahnsinnigen Verblendetem zu tun haben der eine kleine aber schlagkräftige braune Privatarmee sein eigen nennt, sondern mit einem Verrückten der mit Genmanipulationen der schrecklichsten Art Ragnarök, den Weltenbrand auslösen will um mit einer neuen Herrenrasse die Welt zu beherrschen! Und ganz nebenbei muss sich Roberta auch noch mit einem Polizeidirektor namens Bubbi Gudjohnsen herum schlagen, dem die Hormone in die Hirnwindungen schlagen wenn ihm eine hübsche Frau auch nur zu nahe kommt. Mehr über den Roman und was es mit der Vulkanechse auf sich hat, die sich sogar verständlich Artikulieren kann (was einen ganz bestimmten und durchaus grausigen Hintergrund hat), möchte ich hier nicht verraten.

Mit "Vulkangesang" hat Earl Warren hier einen durchaus perfekt zu nennenden Roman hingelegt, in dem er auch als Grundlage einen politischen Hintergrund einbaut, der nicht mit dem üblichen oberlehrerhaften Zeigefinger aufwartet aber trotzdem eindringlich manche wirren Vorstellungen und deren Gefährlichkeit aufzeigt. Das ganze wird ideal verpackt in einer Geschichte, in der Kloning und Mutagenese eine durchaus zentrale Rolle spielen. Das heranzüchten von einem Hund mit drei Köpfen ist dagegen noch Kleinkram, denn der offensichtliche Oberschurke scheint weder Gefühl noch Seele zu besitzen und kristallisiert sich während der Handlung immer mehr zu einer Unperson heraus die nur ihrem Wahn folgt. Ich möchte hier nun nicht behaupten das der Roman besser als z.B. sein Vorgänger ist, denn bisher nahm jeder Roman der Reihe ROBERTA LEE den Leser mit in eine fantastische und spannende Welt. Andererseits aber ist mit jedem Roman eine Steigerung festzustellen die man nur selten in einer monatlichen Romanserie findet, die aus abgeschlossenen Einzelabenteuern besteht. Da wird mir Walter Appel schon geradezu etwas unheimlich und ich bin schon jetzt gespannt wie er die Meßlatte beim nächsten Roman wieder etwas höher legen will.

Auch hier hätten noch einige zusätzliche Seiten der Geschichte gut getan wie ein User in der Rubrik "Eure Meinung - August 2010" im ZAUBERSPIEGEL richtig feststellte, denn das Ende ging dann doch etwas flott von Statten. Doch dieses Manko sehe ich etwas versöhnlicher denn das gleiche Problem war in ROBERTA LEE Nr. 3, "Das Auge des Montezuma" viel offensichtlicher. Sieht man aber mal von diesem Punkt ab ist auch dieser Roman um ROBERTA LEE durch seine Handlung und eingebettet in eine gute Recherche ein spannungsgeladener Stoff den man sich als Leser nur wünschen kann. Auch die Nr. 4. schaffte es bei mir nicht mehr aus der Hand gelegt und in einem Rutsch gelesen zu werden. Ein Zustand der mir bei manch anderen Romanen durch inhaltliche Schwankungen nicht immer gelingt. Auch der Wechsel zwischen ruhigen und spannenden Phasen ist durchaus gelungen und schmälert den Lesegenus zu keiner Minute denn der Spannungsbogen bleibt konstant erhalten. In diesem Sinne sind die Romane um ROBERTA LEE eine Serie deren Mischung aus Action, Spannung, Humor und Mystery ein langes Leben zu wünschen ist. Zumindest rutsch ich schon jetzt wieder ungeduldig auf meinem Sofa herum weil die Wartezeit bis zur Nr. 5. von ROBERTA LEE mir wieder viel zu lange vorkommt (und jünger wird man ja nun auch nicht).

Im September erwartet uns dann bei ROBERTA LEE der Roman - "Das Geheimnis der Mayas" - und führt uns postwendend in die Maya-Ruinen von Guatemala.

Kommentare  

#1 karl 2010-08-20 08:40
Die Roberta Lee verbläst zumindest mal locker den David Johnson und gewinnt das Duell der Abenteurer von Kelter eindeutig nach Längen und Runden und Punkten.

Walter Appel streut immer wieder zahlreiche Informationen in seinen Roman ein, mixt das außerdem mit Action und Mystery, bringt gesellschaftskritische und geopolitische Tagesthemen ein und würzt alles reichlich mit Humor und Erotik.

Earl Warren nehme ich jederzeit ab, daß er mal auf Island selbst gewesen sein könnte, aber zumindest immer Ahnung hat, wovon er da schreibt. Bei David Johnsons geistiger Mutter denke ich aber nur an behagliche Ohrensessel vorm wohlig warmen Kamin und das daneben liegende Strickzeug in der leer gefutterten Pralinenschachtel.

Roberta Lee stellt sich dar, wie ein gelungener Heftroman eben sein soll. Ich lese die Geschichten ebenfalls in einen Rutsch durch. Da sehe ich über den einen oder anderen holpertatschigen Satz locker hinweg. Die findet man nämlich überall im Genre. Auch bei Maddrax.

Noch regiert bei Roberta Lee das einsteigerfreundliche Einzelabenteuer. Noch kann jeder locker an Bord kommen.
Sollte irgendwann dann der im Hintergrund angedeutete große Handlungsbogen mit den mysteriösen Zirkeln der magischen Augen vermehrt ins Spiel kommen, wird das noch großes Kino.

Sofern Kelter nicht vorzeitig das Licht ausmacht. Was wir nicht hoffen wollen.

PS: Nur die Smithsonian Institution muß endlich mal richtig lektoriert werden.;-)
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#2 Noir 2010-08-20 10:20
Prof. Dr. Dr. Dr.? Ist das evtl. eine Anspielung auf Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen?
Das ist eine Kriminalhörspielreihe die, glaube ich, beim Rias Berlin lief. M.m.n. eine echte Hörspielperle :-)
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#3 Laurin 2010-08-20 10:52
#1 karl:
Stimmt, das würde echt großes "Kopf-Kino" werden. Eigendlich frage ich mich auch ob KELTER weiß was sie hier für eine Serie ins rollen gebracht hat. Das Schätzchen muß ganz einfach gepflegt werden weil es beachtliches Potenzial hat. Und sollte KELTER doch mal das Licht ausmachen wäre auf meiner Wunschliste das die ROMANTRUHE hier den Faden aufnimmt und sie weiter führt. Das wäre im schlimmsten Fall die glücklichste Lösung.
ansonsten kann ich nur sagen - weiter so, die Serie hat was! Da ist mir auch egal ob im Smithsonian ein "s" zuviel oder zu wenig ist. :lol:

#2 Noir:
Vielleicht guckt Walter Appel ja mal hier herein und kann was zu den Doktor-Titeln sagen. ;-)
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#4 karl 2010-08-20 13:56
Auf die Nummer 5 von Roberta Lee muß ich nun fast drei Monate warten, weil ich im Phasengebiet 2 lebe.

Das riesige Potential ist mit den ganzen irren Superhirnen, die an Menschenmaterial wild rumexperimentieren, ja längst gegeben. Außerdem haben wir das beobachtende Auge im Hintergrund, das seit dem Sonnengott Re bis zu den Freimaurern und Illuminaten immer wieder Stoff für Verschwörungstheorien bildet. Sollte das alles mal zusammenlaufen und einige Figuren wiederkehren, wird das noch gewaltig werden.

Fein finde ich auch den Zwist zwischen Vater und Tochter. In Band 4 bestätigt uns Roberta Lee ja selbst, daß sie in Gegenwart ihres Papis immer unweigerlich zum kleinen Mädchen mutiert. Ich habe es ja geahnt, daß Roberta ein Fall für den Pyschodoc ist. Als Amerikanerin liegt sie da früher oder später sicher auf der Couch. :lol:

Der archäologische Aufhänger des Monats dient momentan sowieso nur dazu, daß der Außerirdische und die selbsternannte Herrenrasse sich irgendwann ein großes Stelldichein geben werden, von dem Otto Normalbürger nichts ahnt. Seit Jahrtausenden nicht. Die Geschichte wird von Auserwählten geschrieben und das kleine Volk sieht zu. Gerade in heutigen Zeiten ein gefundenes Fressen für eine Heftromanserie. Die Mayas und deren Kalender kommen nun ebenfalls noch und bringen sicher neben Ragnarök ein bißchen was vom gewaltigen Weltenende ins Spiel.

Kelter muß Roberta Lee zumindest bis Ende 2012 hegen und pflegen, ob das gelingen wird?;-)
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#5 Laurin 2010-08-20 14:31
Lieber nicht zum Psycodoc, karl, ich kenne da welche die sind bekloppter wieder heraus gekommen als sie reingegangen sind. Diese Psychodocs haben nähmlich oft selbst einen an der Waffel, daß färbt gemein ab. :lol: Und eine Couch haben die nun auch nicht mehr, weil sie müde beim zuhören werden!
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#6 karl 2010-08-20 14:55
Ich ziehe die Roberta aus jedem Sumpfloch raus, das von gefährlichen Tieren umzingelt wird. Da wäre so ein kleines intellektuelles Spielchen mit irgendeinem Psychodoc für das wilde rothaarige Mädchen doch das geringste Problem... :lol:
Und Humor darf ja bei Roberta Lee durchaus mal vorkommen.;-)

Die Smithsonian Institution könnte auf ein alljährliches Mitarbeitergespräch bestehen. Roberta muß gezwungermaßen auch mal dahin und Harry empfiehlt ihr einen ehemaligen Freund und Studienkollegen, der sich mit Sigismundfreuden der Psychoanalyse verschrieben hat. Roberta macht den armen Knaben aber mit ihrem unverdauten Elektrakomplex fix und fertig und dieser studiert aus Verzweiflung ab dem nächsten Tag Atmosphärenwissenschaften oder widmet sich nur noch der Erforschung internationaler Volkstänze.;-)
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#7 derjoachim 2010-08-20 16:20
Ja, eine Fortsetzung der Romane würde ich gerne innerhalb der Reihe "Die Schatzjägerin" machen und habe das mit Walter schon besprochen. Der Serientitel liegt aber bei Kelter und so müsste wohl ein neuer Name für Roberta Lee her. Mal sehen, was möglich ist.
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#8 karl 2010-08-20 18:46
:o
Ist bei Kelter tatsächlich schon wieder Schluß mit lustig? Weil hier schon von einer Fortsetzung bei der Romantruhe die Rede ist?
Oder weiß man einfach noch nicht, ob Kelter weiter machen wird und die Romantruhe wäre nur sofort bereit, die Abenteuer der rothaarigen Roberta fortzusetzen?
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#9 Laurin 2010-08-20 18:54
#7 derjoachim:
Na, daß ist doch mal eine Info vom feinsten, derjoachim, leider kann ich hier im Kommentarbereich kein Feuerwerkssmile reinpacken! :-)
Vielleicht ließe sich ja in der Sache Name (ROBERTA LEE) mit KELTER reden, antesten kann man es ja mal.
Im Fall der Fälle melde dich mal über Horst bei mir, denn das würde schon nach einem Artikel bzw. Interview im Zauberspiegel schreien! ;-)

#8 karl:
Ich seh das mal so das hier für alle Fälle mal über den Erhalt der Serie gesprochen wird, eben für den Fall der Fälle!
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#10 Lefti 2010-08-21 13:39
Hallo, meine Freunde! (ausgesprochen, wie es Peter Maffay zu tun pflegt ;-) )
Was ich jetzt hier von mir gebe ist meine rein subjektive Meinung die ich habe, ohne bis jetzt einen Roman von RL oder DJ gelesen zu haben. Ich befinde mich gerade in einer gnadenlosen Aufholjagd in Sachen MX. - Außerdem sind bei mir erst jeweils die Bände 1 und 2 von RL und DJ erschienen. Ich vermute das liegt an einem Riß im Raum-Zeit-Kuntinuum oder an einer Zeit-Anomalie. Eine andere Erklärung kann es nicht geben. :lol:

Als ich am Ausgabetag das Tasche'heft Nr.2 von RL entdeckte und in den Händen hielt, überkam mich ein Gefühl von Abneigung, ja... fast sogar Abscheu wider des Formats. :-x
Tasche'heft! Tasche'heft! Entsetzt wandte ich den Blick ab und hielt schützend meine Hand vor Augen, als ich nach dem Taschenheft griff.
Wie soll so ein Format zum Kauf anreizen, wenn man das Cover nicht einmal richtig erkennen kann - viel zu klein. Davon abgesehen lasse' die Cover zu wünsche' übrig: In sich verwobene, übergehende Personen, die in eine unkenntliche Szenerie hineinprojeziert werden. Wo sind die Titelcover mit reißerrischen Schlüsselszenen und (halb-)nackter Frauen aus dem Roman, wie es sich für Pulp gehört?
Es gibt doch in den Geschichten auch (halb-)nackte Frauen, oder? 8)
Nun gut...
Da es z.Zt. nicht allzu viel Auswahl im Schund- :roll: Romanebereich gibt, sind Roberta Lee und Don Johanson... äh Dave Johnson wohl die einz'gen Alternativen zu Indiana Jones und Tomb Raider. Also greif ich nach jeden Strohhalm. :-?

Meiner Meinung macht es sich Kelter ziemlich einfach und versucht gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen:
1.) Wem der Erscheinungsinterval von vier Wochen zu lang ist, kann auf die Zweitserie (RL od. DJ) zurückgreifen.
2.) Mit zwei verschiedenen Helden werden eben auch gleich zwei Helden als Alternative geboten.
3.) Zwei Autoren, zwei Serien: Die Autoren brauchen sich nicht einander absprechen, jeder kann seine eigene Serie mit seinen Ideen schreiben.
4.) Sollte eine Serie schlechter sein, so ist ggf. nur eine Serie vom evtl. Qualitätsverlust bedroht.
Also alles mit möglichst geringem Aufwand.

Aber warum spielen beide Serien in unserer heutigen Zeit? Warum nicht in den 1930er Jahren? Pulp-Adventures gehören einfach in die 1930er (evtl. 1940er) Jahre.
Zwar waren die Pulps damals in ihrer Zeit angesiedelt, aber heute gehören sie eben in die Vergangenheit. - Hat einfach mehr Flair.
Aber wahrscheinlich würde es zu viel Aufwand und Recherche erfordern, sich eingehender mit dieser Zeit zu befassen... (alles mit möglichst geringem Aufwand)

Jedoch lese ich hier die Rezis und...
Und RL und DJ sollen besser sein, als das Äußere vermuten läßt. :-)
Immerhin ist wohl genug Pulp vorhanden: Ein gewisser Aasgeier Dorrstein...
Und Ragnarök, also Nazis.
Ich liebe Nazis! Mehr davon! :lol: :roll:
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#11 Laurin 2010-08-21 14:03
Tja, Lefti, was soll ich da zur "Raum-Zeit-Anomalie" sagen? Einigen wir uns mal darauf das KELTER aus einer anderen Dimension heraus auf unsere kleine Welt Einfluß nimmt :lol: .

Wie ich so hier im Zauberspiegel lese scheint es doch recht große Unterschiede zwischen RL und DJ zu geben, aber dein Gedankengang hat was für sich.

Was das Tasche'heft angeht, sieh es mal so, die Dinger passen perfekt ins Regal zwischen die dicken Tasche'buch Ausgaben. Hat doch was, oder? :lol:

Und was die Zeitform angeht, also Jetztzeit gegenüber 1930 - 1940, da seh ich nicht unbedingt ein Problem. Es hätte von mir aus auch in den 70er Jahren spielen können, da gab es die sündhaft kurzen Mini-Röcke :-* .
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#12 Lefti 2010-08-21 16:43
Zitat:
Es hätte von mir aus auch in den 70er Jahren spielen können, da gab es die sündhaft kurzen Mini-Röcke
Echt? War der Mini-Rock nicht eher Ende der sechz'ger Jahre? In den 70er Jahren gab es doch nur diese ollen Schlaghosen, Platou-Stiefel, enge Schwitze-Nylon-Hemden, abgetragene Millitär-Parker und nur Männer, die sich rasierten... :-x
Also keine schöne Erinnerung für mich. :cry:
Zum Glück war ich da noch sehr, sehr klein...! :oops:
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#13 Laurin 2010-08-21 20:52
Und es gab noch Mini-Röcke Lefti, aber der Maxi-Look hat wieder mal alles versaut :lol: !

Traurige Info mal gleich anbei:

KELTER hat die Serie ROBERTA LEE mit der Nr. 4 eingestellt! :cry: Im September warten wir also (ersteinmal) vergeblich auf ein neues Abenteuer!!!
Gleiches gilt übrigends auch für die Serien "David Johnson" und "Mythenland" Band 5.!
Laut Volker Ferkau (seiner Webside) soll nach mehrmonatiger Pause der zweite Zyklus von "Mythenland" folgen.
Also was vor wenigen Tagen (faßt Stunden) nur mal so angedacht war von mir mit dem Verweis auf die Romantruhe ist Wirklichkeit geworden.
Da bleibt mir als Fan von ROBERTA LEE nun nur die Hoffnung das es recht schnell bei der Romantruhe (eventuell unter anderem Seriennamen) weiter geht, denn diese Serie ist es Wert fortgesetzt zu werden. Ich bleib da mal am Ball! ;-)
Info: phantastik-news.de
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#14 Lefti 2010-08-21 22:34
Das ist natürlich sehr schade. :sad:
Ich habe mein Statement diesbzgl. schon unter Eure Meinung zu den Augustheften abgegeben.
Ich wollte hier nur noch mal kund tun, daß mir Leserbrief-Seiten in Heftromanen sehr wichtig sind. Solche Leserbrief-Seiten fehlen natürlich in einem Taschenheft. Genauso ungeeignet ist das Format des Taschenheftes für Zusatzinhalte, wie z.B. Karten eines Gebietes oder Reiserouten, Rißzeichnungen phantastischer Geräte oder einfach nur Zeichnungen innerhalb des Heftes, die die Stimmung des Geschriebenen unterstützen.
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#15 Laurin 2010-08-21 23:44
Also Zeichnungen klappen glaube ich noch irgendwie, aber Karten oder Reiserouten bzw. Rißzeichnungen, da wird es schwer weil man die kleinen Details nicht mehr so gut erkennen kann. Bei einer monatlichen Erscheinungsweise würde glaube ich eine Leserseite nicht mehr viel Sinn machen, da wäre ein Verweis auf ein Internet-Forum und ein solches Forum zur Serie selber glaube ich sinnvoller.

Und, was die Einstellung der Serie RL angeht, da haben wir eigendlich alle mit gerechnet (meine Person schon wegen der nicht vorhandenen Verkaufsstrategie von Kelter und den querelen wegen des Phasenvertrieb). Ich hatte ehrlich gesagt aber eher damit gerechnet dass das nach dem erscheinen von RL Nr. 8 passiert. Jetzt ruhen alle Hoffnungen natürlich auf Walter Appel und die ROMANTRUHE! Aber nachdem derjoachim (Kommentar #7) hier schon was dazu gesagt hat, denke ich mal das man noch nicht völlig schwarz sehen muß was RL (eventuell unter anderen Namen/Titel) angeht! Da drück ich mal feste die Daumen.
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