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Bernard Cornwell und die Abenteuer von Thomas of Hookton

Bernard Cornwell und die Abenteuer von Thomas of HooktonBernard Cornwell
...und die Abenteuer von Thomas of Hookton

Am Ostermorgen 1342 wird ein englisches Küstendorf von vier französischen Schiffen überfallen, angeführt von einem geheimnisvollen schwarzen Ritter, der sich «Harlekin» nennt.

Schnell brennt der ganze Ort, und aus der Kirche wird ein Schatz gestohlen: eine alte Lanze, sie soll Sankt Georg gehört haben, dem Schutzheiligen der englischen Könige.

Bernard Cornwell und die Abenteuer von Thomas of HooktonAls einer der wenigen überlebt der Sohn des Pfarrers, der ihm im Sterben verrät: Der Mann in Schwarz ist ein Verwandter. Thomas schwört, den Frevel zu rächen.

Doch er ahnt nicht, wie sehr sein Schicksal mit dem des Harlekins verbunden ist und wie gefährlich seine Reise wird. Denn der Feind scheint die mächtigste Waffe des Christentums zu besitzen: den Heiligen Gral.

Während der Autor Bernard Cornwell noch an seinen "Richard Sharpe"-Romanen schrieb, veröffentlichte er mit "The Archer's Tale" den ersten Band seiner "Grail Quest"-Saga, die in Deutschland unter dem Titel "Harlequin" und als Neuauflage unter dem Titel "Der Bogenschütze" im Rowohlt Verlag veröffentlicht wurde.

Protagonist der "Grail Quest"-Saga, die zur Zeit des Hundertjährigen Krieges spielt, ist Thomas of Hookton, der nach der Ermordung seines Vaters Dorset verlässt und sich als Bogenschütze der englischen Armee unter Edward III. anschließt, um den Mord an seinen Vater zu rächen und die Mörder ausfindig zu machen.

Während der Handlung von "Der Bogenschütze" nimmt Thomas an der Schlacht in der Bretagne und anschließend an der Schlacht von Crécy teil.

Nach der Schlacht von Crecy wird König Edward III. auf die Verbindungen von Thomas' Familie zum Gral aufmerksam und schickt ihn zurück nach England, um den Verbleib des Heiligen Grals herauszufinden.

Bernard Cornwell und die Abenteuer von Thomas of HooktonDabei wird Thomas nicht nur in die schottische Invasion von 1347 verwickelt, sondern er entdeckt auch, dass sein Cousin, Guy Vexille, der Harlequin, mit mächtigen Personen innerhalb der katholischen Kirche in Frankreich zusammenarbeitet, die den Gral für ihre eigenen Zwecke nutzen wollen.

Nach den beiden Romane "Der Wanderer" (2002) und "Der Erzfeind" (2007) schien der Autor Bernard Cornwell die "Grail Quest"-Saga abgeschlossen zu haben.

Doch dann schrieb Cornwell noch einen vierten Roman mit Thomas of Hookton, der 2012 unter dem Titel "1356" erschien, und in Deutschland unter dem gleichnamigen Titel im Wunderlich Verlag veröffentlicht wurde.

Darin bekommt Thomas von Hookton kurz vor der bevorstehenden Schlacht von Poitiers den Auftrag, das geheimnisvolle Schwert "La Malice" zu finden das, einst dem heiligen Petrus gehört haben soll, mit er Jesus Christus verteidigt hat. Und dieses Schwert soll seinen Besitzer unbesiegbar machen. 

Thomas von Hookton/The Grail Quest
2000: Der Bogenschütze (The Archer’s Tale)
2002: Der Wanderer (Vagabond)
2007: Heretic (Der Erzfeind)
2012: 1356 (1356)

© by Ingo Löchel


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Kommentare  

#1 matthias 2021-04-22 11:47
Im seligen BASTEI-Forum gab es einen User mit Namen "Amer". Der Typ war absoluter Cornwell-Fan. Vielleich liest Amer hier auch mit.
BC hat interessante Themen und ist ein Vielschreiber. Aber er schreibt auch recht langatmig. SHARPE gefällt mir sehr gut, aber durch die UTHRECHT-Reihe muss man sich durchkämpfen. Die oben erwähnten Romane liegen mir vor, habe sie aber noch nicht gelesen. Aber ich vermute, dass "1356" als dicker Wälzer ähnlich wie Stephen King "ES" ist. Also ein langweiliger "Ziegelstein"
Hat hier im Forum jemand dieses Buch gelesen?
Ingo, Du vielleicht?
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#2 Ingo Löchel 2021-04-22 12:50
Die Sharpe-Romane kann ich auf jeden Fall empfehlen. Die lese ich immer wieder gerne.
Mit den Uthred-Romanen konnte ich allerdings so gut wie gar nichts anfangen.
Das Buch "Das letzte Königreich" habe ich schon nach wenigen Seiten wieder weggelegt, da es einfach zu langatmig und langweilig geschrieben ist.
Auch bei den "The Starbuck Chronicles" wollte der Funke nicht so recht überspringen, obwohl mich das Thema "Amerikanischer Bürgerkrieg" immer interessiert.

Von den "Grail Quest"-Romanen habe ich die ersten beiden Romane gelesen, die unterhaltsam sind. Auch weil die Romane während des Hundertjährigen Krieges spielen.
Zum Roman "1356" kann ich gar nichts sagen, weil ich das Buch noch nicht gelesen habe.
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#3 Yugoth 2021-04-22 12:57
zitiere matthias:
Im seligen BASTEI-Forum gab es einen User mit Namen "Amer". Der Typ war absoluter Cornwell-Fan. Vielleich liest Amer hier auch mit.
BC hat interessante Themen und ist ein Vielschreiber. Aber er schreibt auch recht langatmig. SHARPE gefällt mir sehr gut, aber durch die UTHRECHT-Reihe muss man sich durchkämpfen. Die oben erwähnten Romane liegen mir vor, habe sie aber noch nicht gelesen. Aber ich vermute, dass "1356" als dicker Wälzer ähnlich wie Stephen King "ES" ist. Also ein langweiliger "Ziegelstein"
Hat hier im Forum jemand dieses Buch gelesen?
Ingo, Du vielleicht?

Eine kurze Recherche am Amazonas ergibt 576 Seiten, was sich jetzt für mich nicht ganz so sehr nach einem Ziegelstein anhört. Immerhin.
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#4 matthias 2021-04-23 11:11
zitiere Yugoth:

Eine kurze Recherche am Amazonas ergibt 576 Seiten, was sich jetzt für mich nicht ganz so sehr nach einem Ziegelstein anhört. Immerhin.


Zähneknirsch ich rechtgeben Dir :lol:
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