| McBride, Michael - REITER DER APOKALYPSE |
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| Geschrieben von Ingo Löchel | |
| Samstag, 6. Februar 2010 | |
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Zu Beginn des Romans wird der Leser mit einem Flüchtlingslager im Iran konfrontiert, das angegriffen wird. Nur wenige können dem Massaker entkommen. Darunter Adam Newmann, Peter Keller, Thanh Phu, Kotter sowie der seltsame Muwth, der zuvor einen Kranken von seinen schweren Verletzungen völlig geheilt hat. Muwth führt die drei Männer und die Frau in ein Höhlensystem aus dem nur noch Adam Newman entfliehen kann. Die übrigen vier Menschen verwandeln sich in die VIER APOKALYPTISCHEN REITER. Peter Keller wird zu KRIEG, die Frau Thanh Phu zu PEST, Kotter zu HUNGER und Muwth zu TOD. Unterdessen wird Newmann von einer Gruppe US-Soldaten gerettet, die ihn schließlich mit einem Flugzeug in die USA zurückbringen. Währenddessen beginnen weitere Handlungsstränge. Da haben wir einmal Phoenix, der von einer Sekte als Messias völlig isoliert aufgezogen worden ist, Evelyn sowie noch Melissa und ihren Bruder Mare (der im Verlauf des Romans getötet wird) und einige Jugendliche von denen April, Jill, Ray und Darrell übrigbleiben. Zudem kommen noch die beiden Handlungsstränge hinzu, die sich mit den Apokalyptischen Reiter sowie Newmann und den Soldaten beschäftigen. Also insgesamt sechs Handlungsstränge. Nur nebenbei erfährt der Leser, was auf der Welt passiert. So werden u. a. die Städte Denver, Atlanta, New York oder Los Angeles in den USA durch atomare Raketen zerstört. Aber auch auf der übrigen Welt sieht es auch nicht viel besser aus. Am Ende des Romans treffen die Überlebenden auf Phoenix, der sie zu einem Ort führt von wo aus sie ihren Überlebenskampf aufnehmen müssen. REITER DER APOKALYPSE erinnert mich an den Stephen King-Roman Das letzte Gefecht, den ich beim Lesen des Romans ständig im Hinterkopf hatte. Was jedoch den Lesefluss am meisten stört, ist das Problem der diversen Handlungsstränge im Roman. Zudem kommt man durch die Vielzahl der eingeführten Personen und dem ständigen Wechsel dieser Handlungsstränge etwas durcheinander. Zudem ist der konfuse Roman ohne wirkliche Höhepunkte und erinnert an einen Mehrteiler im Fernsehen. Sobald etwas Interessantes passiert, wird man auf die Fortsetzung vertröstet. So ähnlich ergeht es den Lesern auch beim REITER DER APOKALYPSE, denn wenn es scheint, dass es mit dem Roman endlich richtig los geht, ist er auch schon zu Ende und man wird auf den nächsten Roman des Mehrteilers vertröstet. Fazit: Konfus und blass wirkender Roman, der gezielt auf einen Mehrteiler konzipiert ist. Nicht wirklich empfehlenswert! |
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