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Narfland (1) Der Weg durch Karth-Dian Drucken E-Mail
Geschrieben von G. Walt   
Samstag, 5. September 2009

Narfland (1) Der Weg durch Karth-DianDer Weg durch Karth-Dian
Narfland (1)
mit  Dirk Hardegen, Marie-Christin Natusch, Karsten Kollmann, Sven Matthias, Detlef Tams, Tabitha Hammer
sowie Walther Schönzart, Labinnah Ibanez, Heiko Simon, Maximilian Weigl, Karsten Sommer, Frauke Hemmelmann,  Tobias Diakow, Björn Korthof, Roman Ewert
Buch: Sven Matthias
Regie und Produktion: Sven Matthias
Lektorat: Marie-Christin Natusch
Musik und Mastering: Alexander Gühlke
Layout und Gestaltung: Sven Matthias
Illustration: Wolfram Damerius
VÖ: 26.08.09

Nicht kommerzielle Produktion zum freien Download
Narfland-Homepage

Der hoch begabte Maler Leon Cartwright zerbricht an seiner Erfolglosigkeit und wird in seinen Träumen von den schrecklichen Visionen eines rätselhaften und fremdartigen Landes heimgesucht. Da zeigt ihm eine fremde Gestalt, die sich selbst als "der Dunkle" bezeichnet das Tor zum Reich seiner Träume: Narfland.


Es macht immer eine Riesenfreude, die Fanproduktionen im Internet anzuhören. Denn hier kann man vieles entdecken. Die teils ungebübten Sprecher entwickeln einen eigenen Charme, und über hölzerne Dialoge kann man hier beruhigt schmunzeln und darüber hinwegsehen, denn das Proukt war gratis.
Die Geschichte fand ich nicht besonders spektakulär. Ein Maler gerät durch ein Tor in eine andere Welt. Alles schon tausendmal da gewesen. Dennoch ist etwas ein klein wenig anders. Das fremde Land heißt Narfland, und ist ein Land, welches der Maler schon viele Male in seinen Träumen gesehen hat. Er gerät in einen Stollen und trifft dort auf seltsame Wesen. Einige werden schnell seine Freunde, mit denen er zu entkommen versucht.
Die Bewandnis der Träume des Malers Cartwright erfahren wir sicher noch in den kommenden Folgen.

Trotz Laiensprecher, gibt es durchaus auch professionelles Potenzial bei der Besetzung. Dirk Hardegen spricht seine Hauptrolle schon recht gut. Er wirkt jedoch manchmal etwas zu traurig und melancolisch, auch wenn das durchaus zum Charakter gehört, so ist er doch auch stimmtechnisch sehr depressiv angelegt, was leicht zu Ermüdungserscheinungen beim Hörer führen kann. Besonders herausstechen tut hier als Sprecher niemand. Dennoch ist die Arbeit sehr solide und die darstellerischen Künste der Sprecher können sich sehen lassen.

Die Musik passt zum Thema und zum Hörspiel. Es sind ebenfalls sehr düstere und mystische Klänge. Sie vermögen sogar eine Art Atmosphäre zu schaffen. Keine wie man sie bei kommerziellen Produktionen erwartet, aber immerhin. Denn wir haben es mit einem Non-Proft-Produkt zutun - nicht vergessen!
Ein Klang- und Effektfeuerwerk kann ebenfalls nicht erwartet werden, aber die Musiker um Alexander Gühlke haben sich hörbare Mühe gegeben.

Das Cover wirkt etwas comichaft. Der Schriftzug Narfland ist ebenfalls daran angelehnt, was aber widerum passend zueinander ist. Da der Protagonist ein Maler ist, kann man das Cover als Verknüpfung zur Hauptfigur sehen.

Fazit: Gute Unterhaltung, zu keiner Zeit langweilig. Technisch eine gute Leistung. Schön ist es auch das man Non-Profit-Produkte auch in der heutigen Zeit noch als solche erkennt.

 

 

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