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Western im Fernsehen: Eisenbahndetektiv Matt Clark

TV-KlassikerEISENBAHNDETEKTIV MATT CLARK
(Stories of the Century)

Matt Clark (Jim Davis) und seine Kollegin Frankie Davis (Mary Castle) sind im Auftrag der Eisenbahngesellschaft unterwegs.

Die fiktiven Detektive lösen in jeder Folge einen Fall, der sich tatsächlich im 19. Jh. in den USA zugetragen hat.
"Mein Name ist Matt Clark... ich bin Eisenbahndetektiv!"


Am 23. Januar 1954 lief mit “SCHÖNHEIT SCHÜTZT VOR STRAFE NICHT” (Belle Starr) die erste Folge der Western-Serie „EISENBAHNDETEKTIV MATT CLARK“ über die US-amerikanischen Bildschirme. Die erste Staffel mit 26 Folgen war so erfolgreich, dass eine weitere Staffel gedreht wurde, die es allerdings nur noch auf 13 Folgen brachte. Nach insgesamt 39 Folgen wurde am 11. März 1955 mit „DAS ENDE EINES PFERDEDIEBES“ (L. H. Musgrove) die letzte Folge im US-amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt.

Hauptdarsteller von „EISENBAHNDETEKTIV MATT CLARK“ war JIM DAVIS (1909-1981), der ab 1979 in der Rolle des Jock Ewing in der Serie „Dallas“ zu sehen war. In der Western-Serie spielt Davis den fiktiven Eisenbahndetektiv Matt Clark, der bei seinen Fällen auf bekannte Revolverhelden und Schurken des Wilden Westens trifft. Ihm zur Seite steht die Eisenbahndetektivin Frank Adams, gespielt von Mary Castle, die in 26 Folgen der Serie mitspielte. Danach kam Margaret Jones (Kristine Miller) in der Serie zum Einsatz.

Beide Damen arbeiten vorwiegend als verdeckte Ermittler. Dafür nehmen sie die unterschiedlichsten Jobs an, arbeiten zur Tarnung als Bankangestellte, als Telegraphistin, als Hotelangestellte oder sogar als Saloon-Girl und schleichen sich  das eine oder andere Mal auch in die gesuchte Räuberbande ein.

Bei der Lösung ihrer Fälle geht es meist ziemlich rauh zu. So werden u. a. rasante Verfolgungsjagden zu Pferd oder Kutsche, spektakuläre Stürze in die Tiefe, gesprengte Eisenbahnbrücken oder große Indianerkämpfe gezeigt.

1955 wurde die Serie mit dem EMMY ausgezeichnet. Die Episoden von „EISENBAHNDETEKTIV MATT CLARK“ basieren auf historisch authentischen Fällen und Personen, zumeist Verbrechern und Revolverhelden wie Johnny Ringo, Black Bart oder der Dalton Gang, oder berühmten Indianerhäuptlingen wie Geronimo oder Crazy Horse.

Die deutschen Fernsehzuschauer kamen zwischen dem 6. Juni und dem 12. September 1968 in den Genuss der Serie. In dem Zeitraum zeigte das ZDF insgesamt 13 Folgen von „EISENBAHNDTEKTIV MATT CLARK“.

Zum Erfolg der Serie in Deutschland trug auch der beliebte Synchronsprecher Horst Naumann bei, der dem  Serien-Helden Matt Clark seine markante Stimme.

Nach „Abenteuer im Wilden Westen“ erschien bei PIDAX mit „EISENBAHNDETEKTIV MATT CLARK“ nun auch diese interessante und spannende Western-Serie in bester Bild- und Tonqualität, die Western- und Serien-Fans nicht verpassen sollten.

Einziges Manko der Serie ist, dass nur so wenige Folgen von „EISENBAHNDETEKTIV MATT CLARK“ vom ZDF synchronisiert wurden.

Eisenbahndetektiv Matt ClarkEisenbahndetektiv Matt Clark
(Stories of the Century)
USA 1954

Episodenliste
Folge 1: Schönheit schützt vor Strafe nicht (Belle Starr)
Folge 2: Häuptling Geronimos letzter Kampf (Geronimo)
Folge 3: Tod in der Wüste (Johnny Ringo)
Folge 4: Die Daltonbande (The Dalton Gang)
Folge 5: Crazy Horse, Häuptling der Sioux (Chief Crazy Horse)
Folge 6: Black Bart, der Postkutschenschreck (Black Bart)
Folge 7: Der Clown mit dem Colt (Bill Longley)
Folge 8: Prärie in Flammen (Ben Thompson)
Folge 9: Ein sauberes Pärchen (Rube Burrows)
Folge 10: Kleiner Mann mit großem Hut (Jim Courtright)
Folge 11: Alles für die Katz (Milt Sharp)
Folge 12: Überfall auf den Pony-Express (Jack Slade)
Folge 13: Das Ende eines Pferdediebes (L.H.Musgrove
)

DARSTELLER
Jim Davis als  Matt Clark
Mary Castle als  Frankie Adams
Kristine Miller als  Jonesy
Pat Hogan als  Cherokee Bill 
Kenneth MacDonald als  Al Sieber

 
2 DVD-9 im Amaray-Case mit Wende-Inlay (inwendig ohne FSK-Logo)
Laufzeit: ca. 325 Minuten
Bildformat: 4:3 s/w
Tonformat: Dolby 2.0 mono
Sprache: Deutsch
Ländercode: 2 (Europa)
System: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren

Pidax-film.de

© by Ingo Löchel

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