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»Höllennacht« und »Brut des Teufels« von Stephen Leather

Höllennacht»Höllennacht« und »Brut des Teufels«
von Stephen Leather

Jack Nightingale erbt vom Vater, den er nicht kannte, unverhofft ein Vermögen.

Doch der Nachlass beinhaltet auch eine Warnung. Sein Vater hat Jacks Seele an den Teufel verkauft, und der wird sie in drei Wochen holen – an Jacks dreiunddreißigstem Geburtstag.
Jack glaubt nicht an Gott und schon gar nicht an den Teufel.

Doch als immer mehr seiner Freunde eines schrecklichen Todes sterben, kommen ihm Zweifel. Gibt es die Hölle wirklich?

Und wie kann er dann seine unsterbliche Seele vor dem ewigen Feuer bewahren?

Brut des Teufels

Stephen Leather wurde am 25. September 1956 in Manchester, England, geboren. Sein Studium der Biochemie an der "Bath University" schloss er 1978 mit einem  "Master of Science" ab.

Danach arbeitete Leather in verschiedenen Jobs. So unter anderem als Biochemiker, Bäcker und Tankwart.

In seiner Tätigkeit als Journalist schrieb er für diverse Zeitungen im In- und Ausland wie "The Glasgow Herald", "Daily Mirror", "The Times", "Daily Mail" und für die "South China Morning Post" in Hongkong.

1987 gab Stephen Leather mit "PAY OFF" sein Debüt als Romanautor. Nach weiteren Thrillern, startete der Autor 2004 mit dem Roman "HARD LANDING" seine erfolgreiche Buchserie mit dem Undercover-Agenten Spider Shepherd, dem bis 2011 acht weitere Romane mit dem Protagonisten folgten.

2010 erschien mit "HÖLLENNACHT" der erste Roman seiner Serie mit dem Privatdetektiv Jack Nightingale,  in denen sich der Protagonist mit diversen Kreaturen aus der Hölle und übernatürlichen Wesen auseinandersetzen muss.

Mit "HÖLLENNACHT" verschwendet der Autor Stephen Leather keine Zeit bzw. Seiten mit langen Vorreden oder Einführungen, sondern geht in dem atmosphärisch dichten Horror-Thriller gleich ins Eingemachte.

Doch ob Jacks Vater tatsächlich die Seele seines Sohnes an den Teufel verkauft hat, erfährt man erst im Verlauf der weiteren Romanhandlung, so dass die Ermittlungen des Privatdetektiv Jack Nightingale zu Beginn des Buches erst einmal in Richtung Kriminalromane tendieren. Doch das ändert sich, sobald der Protagonist mit dem Übernatürlichen konfrontiert wird.

Diese Mischung aus Horror- und Kriminalroman macht den Reiz des abwechslungsreich gestalteten Romans "HÖLLENNACHT" aus.
Zudem haben wir es mit dem kettenrauchende Jack Nightingale nicht mit dem üblichen strahlenden Helden zu tun, sondern mit einem Protagonisten mit Ecken und Kanten, der wie alle Menschen nicht Unfehlbar ist, sondern auch seine Fehler und Schwächen hat. Was Nightingale so sympathisch macht.

Nach seinem ersten Fall, muss der Privatdetektiv Jack Nightingale in der Fortsetzung "BRUT DES TEUFELS" die Seele seiner Schwester retten.
Das Problem ist nur, dass sie Jack seit dem Tag ihrer Geburt nicht mehr gesehen hat, und jeder, mit dem er über seine Schwester spricht, einen qualvollen Tod stirbt. Was Jack vor diversen Schwierigkeiten stellt, die erst einmal überwunden werden müssen.  

Höllennacht
(Originaltitel: Nightfall)
von Stephen Leather
eBook (epub)
ISBN: 978-3-641-06153-1
8,99 Euro

Brut des Teufels
(Originaltitel: Midnight)
von Stephen Leather
Aus dem Englischen von  Barbara Ostrop  
eBook (epub)
ISBN: 978-3-641-08420-2
8,99 Euro

Blanvalet

© by Ingo Löchel

Kommentare  

#1 Laurin 2017-12-07 15:49
DES TEUFELS PLAN/NIGHTMARE ist ja der dritte Band, wenn man einen richtigen Abschluss haben möchte. Ich besitze ja alle drei Taschenbücher von Blanvalet und war einfach begeistert von den Romanen von Jack Nightingale.

Leider kam danach ja nichts mehr bei Blanvalet, was ich damals sehr schade fand. Mittlerweile gibt es ja insgesamt ca. 12 Romane bzw. Kurzromane um Nightingale im Original.

Empfehlen kann ich darüber hinaus von Stephen Leather den Vampir-Roman DER WERT DES BLUTES/288 Seiten/bei Amazon auch als TB erhältlich (allerdings kein Nightingale-Roman).

Leider wurde die Reihe um Jack Nightingale hier über den Verlag damals etwas stiefmütterlich behandelt, was man schon daran sehen kann, dass die drei Romane nur noch als eBook (und leider hier etwas zu hoch im Preis, wenn man den Preis der damaligen TBs diesen gegenüber hält) angeboten werden und man die Folgeromane leider im Verlag nicht mehr wahrnimmt.

Kann hier aber die Romane des Autors Stephen Leather nur wärmstens empfehlen. :-)
#2 Feldese 2017-12-08 08:52
Nach der Besprechung bekommt man total Lust, zu einem Jack-Nightingale-Roman zu greifen.
Danke für die Empfehlung!

Gab es eigentlich im zauberspiegel irgendwo eine Besprechung der Harry-Dresden-Romane von Jim Butcher? (Google wollte mir gerade nicht weiterhelfen...)
#3 Valerius 2017-12-08 11:51
Ja, hier der Link

www.zauberspiegel-online.de/index.php/phantastisches/gedrucktes-mainmenu-147/5872-die-dunklen-flle-des-harry-Dresden

Die Harry-Dresden-Romane sind ja - nachdem der Knaur Verlag die Veröffentlichung der Sereie eingestellt hat - komplett im Verlag Feder & Schwert erschienen.
Müssten siebzehn oder achtzehn Romane sein.

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