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Verhexte Blutsschwestern im Geiste oder Grusel auf Sparflamme

FosterVerhexte Blutschwestern im Geiste
... oder: Grusel auf Sparflamme

Als die Dozentin Frau Schwarz den Studentinnen der Medizin einen alten Ritualknochen präsentiert, mit dem man früher in Kontakt mit den Verstorbenen getreten sein will, lässt die Studentin Milla einen etwas derben Scherz vor versammelter Mannschaft ab, der dann irgendwie auch nach hinten losgeht. Das bringt nicht nur ihr, sondern auch den Studentinnen Stefanie, Alexandra und Jeanette ein Referat zum Thema Naturheilkunde ein.

Das Tote-Welt-PhänomenNun hält Milla allerdings nicht wirklich viel von der Naturheilkunde und mit dem Übersinnlichen kann sie absolut nichts anfangen. Trotzdem muss sie da nun durch um ihre Dozentin wieder etwas milder zu stimmen. Also macht sie sich auf in die Bibliothek und stößt dabei auf eine, in einem anderen Buch versteckte, sehr alte Bibel.

Diese Bibel stammte noch aus der Zeit der Hexenverfolgung vor insgesamt 500 Jahren und in ihr hatte eine Hexe, kurz bevor sie verbrannte, die Seiten mit jeder Art von Zaubersprüchen überschrieben, wofür sie statt Tinte jedoch Blut nutzte.

Milla hat sich indessen in den älteren Studenten Tim verguckt, wobei sie sich jedoch noch nicht so wirklich sicher ist, wie sie hier einer möglichen Beziehung den letzten Anstoß geben soll. Da ist es dann wenigstens schon einmal gut, das sie sich mit Stefanie, Jeanette und Alexandra anfreunden konnte. Und da diese Bibel für die jungen Damen recht spannend ist, beginnen sie auch recht bald, den einen oder anderen Zauberspruch auszuprobieren.

Zu ihrer Überraschung treffen dann auch die Dinge ein, die sie so herbeigehext haben. Doch was da erst einmal als lustiges Spiel begonnen hatte, entwickelt sich langsam zu einer ernsten Sache. Denn plötzlich fällt ein alter Mann scheinbar von einem hohen Baum aus direkt vor Millas Füße und stirbt bald an den Folgen dieses Sturzes. Und wäre es damit noch nicht genug, stellt sich dieser alte Mann als der Vater des Dozenten Wehmeier heraus, der Milla am liebsten an Ort und Stelle noch den Hals umgedreht hätte und bald darauf ihr per Video auch noch eine Morddrohung zusendet. Und auch ein Professor, der in seinem Buch über diese Bibel geschrieben hatte, verbrennt kurz nachdem Milla ihm diese gezeigt hat, in seiner eigenen Wohnung.

Doch auch die Mädchen scheinen sich durch den Einfluss der alten Bibel in ihrem Verhalten mitunter negativ zu entwickeln, so das Milla und Stefanie recht bald beschließen, diese Bibel im nahen Fluss für immer zu entsorgen. Doch Milla scheint die Macht der Bibel nicht mehr wirklich los zu lassen.So versucht sie zu recherchieren und sucht hierfür auch Wehmeier auf, der inzwischen sogar in eine Nervenheilanstalt verbracht wurde. Doch mehr als das dieser ihren baldigen Tod prophezeit, ist aus ihm nicht heraus zu bekommen. Dann verschindet plötzlich Stefanie spurlos, Wehmeier bricht aus der Anstalt aus und bedroht ihr Leben und scheinbar hat sie selbst sogar ohne es bewußt gewollt zu haben, die unbeschadete Bibel aus dem Fluss zurück geholt. Aber auch Jeanette und Alexandra benehmen sich sehr merkwürdig und bald ist der einzige Halt den Milla noch außer Tim hat, die Dozentin Frau Schwarz. Doch die Schlinge des Bösen zieht sich immer bedrohlicher zu und bald weiß Milla nicht mehr so recht, wem sie eigentlich noch wirklich vertrauen kann.

Das Tote-Welt-PhänomenMein kritischer Blickwinkel:
Kommen wir erst einmal zu den positiven Gesichtspunkten dieses Mystery-Films aus dem Jahre 2013. Was die vier jungen, weiblichen Darstellerinnen angeht, so kann man sie durch die Bank weg als Blickfang für den Zuschauer betrachten. Für die Optik kann man also sagen, das man mit Jasmin Lord, Kristina Dorfer, Paula Schramm und Sina Tkotsch durchaus ein gutes Händchen bewiesen hatte. Auch schauspielerisch kann man grob eigentlich nicht bei ihnen meckern, obwohl ... aber dazu gleich an anderer Stelle etwas mehr, weil man diese Kritik eher schon pauschal anbringen kann.

Bei Esther Schweins als Frau Doktor Schwarz gilt hierbei übigens das gleiche. Man muss ihr aber durchaus hoch anrechnen, das man während des fasst gesamten Verlauf der Handlung ihr nicht wirklich anmerkt, das sie sich am Ende als die wohl größte Gefahr für Milla herausstellt.
    
Auch die Lokation für den Film ist durchweg recht gut gewählt und die Effekte sind auch nicht zu verachten, sofern sie denn in der Handlung ihren Einzug erhalten,

Ws aber nicht aufkommen will ist eine, zumindest ansatzweise Gruselstimmung, wobei ich hier von Horror als Genre eigentlich überhaupt nicht zu sprechen wage. Mitunter dümpelt das ganze dann auch etwas im Fahrwasser einer Liebesgeschichte mit Elementen der Spannung und des Mystischen.

Michael Lott als Frank Wehmeier Junior bringt in dem gesamten Film z.B. keinen einizgen, wirklich brauchbaren Dialog zustande, was er im Interview (Zusatmaterial auf der DVD) auch selbst zugibt. Gut, dies mag dem Drehbuch geschuldet sein und nicht seinen schauspielerischen Fähigkeiten. Doch selbst wenn sies ander gewesen wäre, hätte es den Film nicht wirklich voran gebracht, denn der Film ist einfach zu Deutsch.

Das Tote-Welt-PhänomenEine seltsame Aussage, die aber Sinn macht:
Nun mag es sich ja seltsam anhören, wenn ich pauschal die Kritik anbringe, das der Film BLUTSSCHWESTERN - JUNG, MAGISCH, TÖDLICH einfach daran kränkelt, das er zu "Deutsch" ist. Nur, man kann es einfach sehen am Schauspiel jedes einzelnen Darstellers. Alles wirkt irgendwie gestellt bzw. gekünstelt. Man hat das stetige Gefühl, irgendwo zwischen einer Theateraufführung, einer Zahnpastawerbung und darstellerischem Einheitsbrei hin und her gerissen zu werden. Zudem haben es schauspielerische Leistungen aus Deutschland es recht schwer, über dieses "Fernsehformat" hinaus zu kommen, geschweige denn, das man hier irgendwie von einem Kinoformat reden könnte. Jede Bewegung, jedes Lächeln und jeder Dialog wirken so vorhersehbar als wären sie aus Glas. Da fehlt einfach eine gewisse Lockerheit, die deutsche Schauspieler erst dann eingeimpft bekommen, wenn sie auf internationaler Ebene in einem Film mitwirken. So bleibt allerdings die Spannung auf einem recht verhaltenen Durchschnittsnveau verhaftet, den man aus Sendungen wie TATORT oder anderen Krimiserien am laufenden Band serviert bekommt und eine Gruselstimmung kommt so auch nicht wirklich auf, wobei wir von einem möglichen Gänsehauteffekt mal völlig schweigen können.

Das nächste Problem bei deutschen Produktionen in diesem Genre finden wir auch gleich, wenn wir uns dieses folgende Zitat mal langsam auf der Zunge zergehen lassen.

"Der Teen-Hokuspokus tischt respektlos auf, nimmt sich nicht zu ernst und macht dank atmosphärischem Look Laune."

(Zitat der Zeitschrift: TV Spielfilm)

Das Tote-Welt-PhänomenDie Tatsache dürfte hier eher sein, das der deutsche Film gerade im Bereich bestimmter Genre nichts wirklich ernst nimmt, weswegen hier leider auch vieles direkt für die Tonne produziert wird, da man es sich ein zweites mal nicht wirklich atun mag, sich diesen Film nochmals reinzuzehen. Ich selbst habe den Film nun mittlerweile mit einer verdammt langen Unterbrechung ein zweites mal angesehen und kann jedem Käufer der DVD, der besseres in diesem Genre gewohnt ist, nur anraten, solche deutschen Produktionen nur alle fünf bis sechs Jahre wieder einmal hervor zu kramen. Alles andere grenzt bei nicht wenigen Filmen dieser Sparte mitunter schon an Körperverletzung.

Bei dem Film BLUTSSCHWESTERN - JUNG, MAGISCH, TÖDLICH haben wir es aber zumindest mit einem Genre-Beitrag zu tun, den man so alle drei Jahre mal wieder in den Player schieben kann. Er ist kein Totalausfall, auch wenn meine Kritikpunkte alle auch auf diesen Film zutreffen, sondern er hält sich wacker irgendwo dann doch im Mittelfeld zwischen deutschen Filmbeiträgen des Genre für die Müllabfuhr wie RAW - DER FLUCH DER GRETE MÜLLER (2013) oder CANNIBAL DINER (2012) und dann durchaus doch gehobeneren Beiträgen des Genre wie UNFRIEND (2016) oder (scon fasst herausragend) ANATOMIE (2000). Nur wirkliche Gruselstimmung sollte man hier nicht unbedingt erwarten. Dafür darf man diesen Film allerdings als einen gewissen Mix zwischen Teenager- und Liebesfilm mit mystischen Einschlägen betrachten.

Recht nett gemacht sind als Bonus dann die kurzen Interviews mit den Darstellern sowie dem Regisseur, die allerdings immer wieder darauf hinweisen, das der Film eben das sein soll, was er aber leider nicht ist - ein wirklich ernstzunehmender Beitrag im Bereich Horror- bzw. Gruselfilm.

Das Tote-Welt-PhänomenKleine, aber bekannte Ähnlichkeiten:
Das liegt auch an einigen anderen Stellen innerhalb der Handlung des Films selbst, die man leider auch kritisieren muss. Denn man mag mir nun seitens der Filmschaffenden erzählen was man will, aber der Film BLUTSSCHWESTERN - JUNG, MAGISCH, TÖDLICH verfügt über einige kleinere Szenen, die mir direkt sehr bekannt vorkamen, auch wenn man sie hier nicht als (platt) kopiert bezeichnen kann.  Doch immer wieder kamen mir bei diesen wenigen Szenen Ähnlichkeiten ins Gedächtnis, die direkt auf den US-Film DER HEXENCLUB (THE CRAFT/1996) mit Robin Tunney, Fairuza Balk, Neve Campbell und Rachel True schließen ließen. Das beginnt mit der Anzahl Vier bei den Mädchen, die sich mit den Hexenkünsten beschäftigen und setzt sich fort bei Szenen, wo man z.B. ein paar Haare für einen Zauberspruch benötigt. Von der schwebenden Schönheit mal ganz abgesehen, die ich deshalb noch durchgehen lasse, weil es einen immer wieder gerne gesehenen Effekt darstellt und man diesen von auch von recht vielen professionellen Zauberkünstlern präsentiert bekommt.

Ich würde hier allerdings keinen Vorsatz bei diesen Ähnlichkeiten vorausgesetzt sehen wollen, aber irgendwie auffällig ist es doch, wenn man beide Filme genau kennt, so wie ich. Es mag vielleicht aber auch daran liegen, das Matthias Lehmann als Autor des Drehbuches früher einmal den Film DER HEXENCLUB gesehen haben mag und dabei das eine oder andere im Gedächtnis blieb, so das diese Elemente dann unbewußt doch einen kleinen Einzug in das Drehbuch gefunden haben mögen. Wie gesagt, ich weiß es nicht mit Bestimmtheit, aber aufgefallen sind mir diese Ähnlichkeiten im Verlauf des Films dann doch.

Das Tote-Welt-PhänomenDie Laufzeit auf der DVD beträgt 96 Minuten, während bei Wikipedia sogar 99 Minuten angegeben sind. Ob hier aber nun wirklich drei Minuten geschnitten wurden, weiß ich nicht wirklich zu sagen. Und wenn, dann dürften diese drei Minuten nicht wirklich wichtig gewesen sein. Zumindest glaube ich nicht daran, das es sich hier um wesentlich härtere Szenen gehandelt haben dürfte, um die Altersfreigabe ab 16 Jahre nicht zu gefährden. Da gibt es manch andere Filme mit härteren Szenen, die ebenfalls noch locker mit dieser Altersfreigabe durchrutschen. Kennt man den Film als solches in seiner Gesamtheit, dann fällt es einem aber auch sichtlich schwer, daran auch nur ansatzweise wirklich zu glauben, hier wären tatsächlich noch brauchbare blutige, bzw. härtere Szenen herausgekürzt worden.

"Sexbesessene Biester, die buchstäblich über Leichen gehen"

(Zitat: DVD-Backcover)

Diesen reißerischen Satz (Zitat oben) findet man nicht nur auf dem Backcover der DVD in Großbuchstaben wiederum als Zitat von BLICKPUNKT FILM, sondern es findet sich so ähnlich auch in dem hier lesbaren Eingangstext der DVD zur Handlung. Man sollte sich von diesem soganannt informativen Text zur Handlung aber nicht täuschen lassen. Der Sex hält sich schlicht in Großmutters Grenzen mit einigen knappen Busenblitzern, etwas verschämter wie recht kurzer Nacktszenen und ein paar knappen, sexy Klamotten. Hier von "Sexbesesse Biester" zu reden, die "über Leichen gehen", ist schlicht und ergreifend eine maßlose Übertreibung der Werbestrategen um den Kaufanreiz für die DVD bzw. BD nach oben schnellen zu lassen, als hätte man es hier mit einem magischen "Schulmädchenreport" (ihr wisst ja, die lustigen Aufklärungsfilmchen aus den 70ern) zu tun.

Gesamt gesehen kann ich dem Film BLUTSSCHWESTERN - JUNG, MAGISCH, TÖDLICH so wirklich nur ganz knapp noch drei von insgesamt fünf Punkten zugestehen, wobei der dritte Punkt wohl bei mir den vier jungen Darstellerinnen geschuldet ist, die dem Film zumindest einen optisch reizvollen Blickfang bescheren. In Sachen Spannung und Grusel reicht es allerdings jeweils ebenfalls nur für einen Punkt. Nimm man aber das Element Unterhaltung ohne spezifischen Anspruch als Kriterium, dann ist man mit diesem Film durchaus noch recht gut bedient.
Das Tote-Welt-Phänomen
BLUTSSCHWESTERN - JUNG, MAGISCH, TÖDLICH
mit Jasmin Lord, Kristina Dörfer, Paula Schramm, Sina Tkotsch, Esther Schweins, Roy Peter Link, Michael Lott, Klaus Grünberg, Ulrich Günther u.a.
Regie: Kai Meyer-Ricks
Drehbuch: Matthias Lehmann
Produktion: Martin Richter, Florian Deyle
Genre: Grusel/Mystery
Laufzeit: 96 Minuten
DVD/FSK: 16 Jahre
Vertrieb: Koch Media
Deutschland 2013


Kommentare  

#1 Andreas Decker 2017-09-20 09:46
Ich habe das Teil damals im Fernsehen gesehen. Das war so ein Sat1-Tv-Movie. Ehrlich gesagt habe ich die meisten Einzelheiten vergessen. Ich weiß nur noch, dass es wie alle dieser Produktionen wie eine Kopie ausländischer Filme rüberkam, die sich nicht richtig traut.

Von all diesen deutschen Produktionen auf dem Sektor sind mir nur zwei in Erinnerung geblieben. Die eine ist "Die Schläfer" mit Gesine Crukowski, der muss aber auch schon 20 Jahre alt sein. Und die kürzlich ausgestrahlte Miniserie "Weinberg". Das war nicht übel, auch wenn die Auflösung so dreist war, dass sie schon wieder gut war :-)
#2 Laurin 2017-09-20 09:50
Ja, leider wirkt vieles wie bei den US-Produktionen kopiert und man kann fasst schon den Finger darauf legen, aus welchem Film man gerade kopiert hat.
In Sachen Grusel/Horror traut man sich in unserer heimischen Filmlandschaft weder zu wenig oder schießt bei Indie-Filmen gleich frontal über das blutige Ziel, garniert mit Nacktszenen hinaus, weil es da an Handlung und guten Darstellern völlig fehlt.
#3 Andreas Decker 2017-09-20 11:06
Da müsstest du mal ein paar der britischen Indie-Splatter sehen. Etwas wie "Flesh for the Beast". Dagegen sind die wenigen deutschen Filme harmlos. "Flesh" gibt es sogar auf Deutsch, aber die 16er Fassung muss übel zerhackt sein.
#4 Erlkönig 2017-09-20 20:51
Andreas Decker

Bei "Flesh of the Beast" ist sogar die deutsche 18er-Fassung arg geschnitten.
#5 Laurin 2017-09-21 09:18
Ich habe da ja so meine Kontakte und habe mir den "Flesh for the Beast" Uncut für sogar sehr kleines Geld mal geordert. Mal schauen kann auch unter fünf Teuro (ohne Versandkosten gerechnet) ganz nett sein. :-)
#6 Andreas Decker 2017-09-21 10:45
zitiere Erlkönig:

Bei "Flesh of the Beast" ist sogar die deutsche 18er-Fassung arg geschnitten.


Wie gut, dass ich die englische Version habe. :lol:

Das Schlimmste an dem Film sind nicht die manchmal wirklich grottigen Effekte, sondern Caroline Munro. War das schlecht! Obwohl in dem völlig missratenen Remake von "Vampyres" war sie genauso furchtbar.
#7 Erlkönig 2017-09-21 20:46
Andreas Decker

Nachdem ich "Flesh of the Beast" verdaut hatte, war mir der Hunger nach einer Uncut-Fassung des Films gründlich vergangen. Ein bisserl mehr Splatter kann da auch nichts mehr retten. :-)

Das "Vampyres"-Remake kenne ich noch nicht. Das Original fand ich sehr gelungen und stimmig. Da will ich mir die positive Erinnerung daran nicht unbedingt durch ein missglücktes Remake verderben lassen.
Aber Carolin M. schlecht? Geht doch gar nicht! :-)

Laurin

Kauf dir für die 5 Euro lieber ne Schachtel Kippen. :P
#8 Laurin 2017-09-22 09:24
@ Erlkönig:
Die Schachtel Kippen ist da quasi schon drin. "Flesh for the Beast" kriege ich für 2,90 Euronen (ohne Versandkosten) von einem FB-Bekannten, der wieder Platz im Regal benötigt. :P
Da ist also sogar zu den Kippen ein Eis drin, als Belohnung wenn ich den Film an der Post persönlich abgeholt habe. :lol:
#9 Andreas Decker 2017-09-22 11:20
zitiere Erlkönig:

Das "Vampyres"-Remake kenne ich noch nicht. Das Original fand ich sehr gelungen und stimmig.


Ich will dich durch so eine Pauschalaussage nicht abschrecken :-)

Aber ich fand es in jeder Hinsicht sehr enttäuschend. Die Story des Remakes war auf Splatter getrimmt, die Aspekte, die neu hinzugeschrieben wurden, hatten keinen Mehrwert und waren unbeholfen, die Besetzung war teilweise amateurhaft, statt einer blonden und einer dunkelhaarigen Vampirin gab es zwei Dunkelhaarige, die sich wie Schwestern glichen, statt einem netten Schauplatz gab es eine Bruchbude mit dem Charme einer Neubauruine. Vielleicht war es auch eine. Und irgendwie war es schrecklich langweilig, das konnten auch die paar Nacktszenen nicht retten. (Die pflichtschuldig und bemüht wirkten.) Was waren Anulka und Morris gut in dem Film.

Und die Extras waren traurig. Das kurze "Interview" mit Munro (3 Minuten) beschränkte sich auf das übliche Werbegefasel. "Ich bin froh hier zu sein und mit so talentierten Leuten zu arbeiten", Bla, bla, bla.

Wenn du ihn für einen Fünfer findest, reinsehen. Ich habe mich im Nachhinein über den MB-Preis geärgert. Das war es nicht wert.
#10 Erlkönig 2017-09-22 21:00
Andreas Decker

Abgeschreckt hat mich deine Aussage natürlich keinesfalls. Trotzdem, danke für die "unterschwellige" Warnung. :-)

Anulka und MM, da würde ich mich sogar liebend gern beissen lassen.
#11 Laurin 2017-09-22 23:20
So, "Flesh for the Beast" Uncut ist heute (Freitag) eingetrudelt. Dann wollen wir doch mal sehen, womit ihr mich da jetzt schocken wollt. :lol:

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