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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: Sakuro, der Dämon

Geisterjäger John Sinclair - Wehret den AnfängenGespenster-Krimi # 31
Sakuro, der Dämon
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Als Sheila Hopkins ihren Verlobten, den Archäologen Kenneth Brandon besucht, sieht dieser die geisterhafte Gestalt des Dämons Sakuro, der seine Hand ausstreckt, auf der der  Kopf seines verstorbenen Vaters Dr. Earl Brandon liegt. Nach Mitternacht bekommt Kenneth erneut Besuch von Sakuro, der den jungen Mann tötet.

Sakuro, der DämonAls am Abend Sheila erwacht und nach ihrem Freund sucht, ist dieser verschwunden. Daraufhin ruft Sheila ihren Vater Gerald an, der einen Bekannten bei Scotland Yard verständigt: Superintendent Powell.

Am nächsten Tag informieren Sir Powell und Sir Gerald Hopkins John Sinclair über den seltsamen Vorfall und das Verschwinden von Kenneth Brandon. Der Inspektor verspricht, sich um den Fall zu kümmern. Um mehr über die Hintergründe zu erfahren, fährt er zu seinem Freund, den Reporter Bill Connolly.

Von ihm erfährt er durch einen Bericht, dass Dr. Brandon Kenneth zusammen mit Kenneth Brandon, Dr. Emmet Slater, Wendell Carson und Gregory Seaborg vor einer Jahr an einer Expedition nach Ägypten teilgenommen hat. Dort hatte ein alter Mann die fünf Männer vor Sakuro, dem Magier gewarnt.

Da bereits zwei der Teilnehmer der Expedition gestorben oder verschwunden sind, geht der Inspektor davon aus, dass auch die übrigen Teilnehmer in Gefahr schweben.

Währenddessen holt sich der Dämon Sakuro sein nächstes Opfer: Wendell Carson.

Da sich Dr. Slater in Spanien aufhält, fährt John Sinclair zu Wendell Carson. Doch wie er feststellen muss, ist der Mann nicht in seiner Wohnung.

Als er danach nach Hause fährt, wartet bereits Sheila Hopkins auf ihn, die mit dem Inspektor über den Fall reden will. Nach einem Gespräch beschließt John Sinclair zusammen mit Sheila zu Kenneth Brandons Haus zu fahren, das sie nach einer dreistündigen Fahrt endlich erreichen.

Dort gerät Sheila in den Bann von Sakura. Um die junge Frau von dem Einfluss des Dämons befreien, fliegen John und Bill zusammen mit Sheila nach Ägypten. Dort kommt es zum ersten Zusammentreffen mit dem Dämon... 

  • Erschienen am 16. April 1974
  • Preis: 1,00 DM
  • Titelbild: Josh Kirby
  • Besonderheit:  Erster Auftritt von Sheila 

Der eher mittelmäßige und sehr spannungsarme Sinclair-Roman "SAKURO, DER DÄMON" aus der Feder von Helmut Rellergerd ist leider nicht das Gelbe von Ei. Das liegt vor allem daran, dass die Geschichte mit dem Dämon nicht viel hergibt, und die langatmige und nichtssagende Handlung des Romans auf weite Strecken auch nicht in die Gänge kommt.

Nach den langweiligen Ereignissen in England, die ohne Höhepunkte enden, geht es von London nach Ägypten, wo es John Sinclair und Bill Connolly aber nicht gelingt, den Dämon zu vernichten.

Wochen später kommt es dann in London  zu einem erneuten Zusammentreffen mit Sakuro.

Erst jetzt, nachdem Helmut Rellergerd die fast 64 Seiten des Heftromans gefüllt hat, gelingt es dem Geisterjäger, den Dämon zu erledigen. Was von dem Autor aber leider ebenfalls ziemlich unspektakulär abgehandelt und in Szene gesetzt wird.

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© by Ingo Löchel

Kommentare  

#1 Remis Blanchard 2017-11-13 23:23
Es ist schon erstaunlich wie man heute über die alten Romanhelden urteilt. Mir geht es bei vielen alten Sinclairs, Zamorras usw genauso. Was ich früher so tol fand und begeistert war habe ich heute kaum mehr als ein müdes Lächeln übrig. Ich weiss als ich anfing John Sinclair zu lesen da war ich begeistert und konnte kaum genug davon kriegen. Wenn ich mir aber heute die alten Hefte so vornehme dann komme ich zu dem gleichen Urteil wie Ingo. Viele dieser alten John Sinclair Hefte sind langweilig und geben nicht viel her.
#2 Cartwing 2017-11-14 07:23
sehe ich auch so und das geht mir auch mit Ballard ähnlich.
Selbst mit den Romanen aus der Top Phase (Mordliga usw.) kann ich heute nicht mehr viel anfangen. Auch da waren die Dialoge teilweise schon unfreiwillig komisch

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