Leit(d)artikel KolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Die Vampire und Dirk - Der Vampir-Horror Roman: Der Werwolf

Dirk und die VampireDer Vampir-Horror-Roman
Der Werwolf

Der Vampir-Horror-Roman ist eine Legende des Heftromans. Ich bin leider erst nach Einstellung der Reihe auf die Serie gestoßen und habe in den achtziger Jahren jede Menge davon gelesen.

Dreißig Jahre später wiederhole ich das Experiment Vampir-Horror-Roman lesen nochmals. Ob es immer noch gefällt?

Der WerwolfDer Werwolf
von Hivar Kelasker (Hans Kneifel)

Vampir Horror-Roman Nr. 56
März 1974 / DM 1,20

Pabel Verlag
Ein großer, schwarzer Wolf dringt in das Haus des Landarztes Dr. Lassner ein. Brutal und zielgerichtet tötet er den Hausherrn und dessen kleines Kind. Für die Mutter, Anita Lassner, bricht eine Welt zusammen.

Nach zwei Tagen wacht die Überlebende aus ihrer Ohnmacht wieder auf und gibt der Polizei karge Hinweise. Anita Lassner ist davon überzeugt, dass Christian Franke, ein Patient ihres Mannes in der Gestalt des Wolfes über sie hergefallen ist. Man hält sie zunächst für verwirrt. Zwar hat man erst kürzlich wieder einen Wolf in dieser Gegend angesiedelt, aber der schien doch ziemlich normal zu sein. Außerdem war Christian Franke vor fünf Tagen durch einen Stromschlag ums Leben gekommen.

Trotzdem geht man der Spur nach und kontaktiert Doktor Becker, der Franke nach einem Nervenzusammenbruch behandelte. Er ließ ihn in eine Klinik einweisen, da er unter Depressionen und Verfolgungswahn litt. Frankes Knack`s war aber schon so groß, dass er aus der Anstalt floh und den vermeintlich Beteiligten fürchterliche Rache schwor. Etliche Personen aus seinem näheren Umfeld kamen auf eine Todesliste. Seine Frau, die ihn angeblich betrog, sein Vater, der ihn klein hielt und ihm nichts zutraute, die Ärzte die ihn behandelten und für einen Kranken hielten. Die Liste war lang. Wenn er sich doch nur in ein Untier verwandeln könnte, würde er die ganze miese Bande zerfleischen.

Nun, sein Wunsch ging in Erfüllung und er lief bei seiner Flucht dem  Wolf über den Weg. Ein heftiges Unwetter trieb beide in ein kleines, abgelegenes Stromhäuschen, wo es zu einem Gerangel kam. Dabei kamen sie den elektrischen Leitungen zu nah und das Unglück passierte. Der Starkstrom floss gleichermaßen durch die Körper und tötete Franke. Der Wolf erwachte wieder, doch er war nicht mehr der Selbe. Irgendetwas von Christian Franke ist auf ihn übergesprungen und nistete sich nun in seinem Gehirn ein. Frankes Bewusstsein bekam allmählich Oberhand – seiner Rache stand nun nichts mehr im Weg. Seine ersten Opfer waren die Lassners.

Barbara Franke hatte tatsächlich ein Verhältnis mit Dr. Gerd Becker, jedoch erst nach dem Ableben ihres Mannes. Becker kannte die kruden Gedanken seines ehemaligen Patienten und hörte nun von dem merkwürdigen Wolfsüberfall. Er glaubte zwar nicht an Werwölfe, aber seltsam war die Sache schon, zumal auch die Polizei vor einem Rätsel stand. Da man neben den Leichen der Lassners Wolfsspuren gefunden hat, kam der ausgesetzte Wolf natürlich in Verdacht. Der hiesige Förster sah ein Problem beim einfangen des Tieres - sein Revier war riesig.

Martha Franke führte eine erfolgreiche Gärtnerei und war schon früh auf den Beinen. Im Gewächshaus bemerkte sie plötzlich, dass sich ein großer Wolf eingeschlichen hat und sie anstarrte. Kurz, sie war sein nächstes Opfer – Christian hatte seine eigene Schwester auf dem Gewissen.

Dr. Becker beschloss nun die restlichen Leute auf Christian Frankes Todesliste zu warnen. Er kannte schließlich die Namen.

Mittlerweile suchte die Polizei und sogar der Grenzschutz nach dem Wolf, doch das Tier schien ziemlich schlau zu sein. Man wollte den Fehler, den man mit dem Aussetzen gemacht hatte, nun wieder rückgängig machen. Wenn es noch mehr Tote gab, würden wohl Köpfe rollen (haha). Zu den Behörden gesellten sich noch etliche Jäger und Neugierige, die den ernst der Lage nicht begriffen. Beinahe hätte es ein weiteres Opfer gegeben, doch dieses war bewaffnet. Trotz eines satten Volltreffers konnte der Wolf wieder verschwinden. Was stimmte mit dem Tier nicht?

Nun war Hartmut Franke, Christians älterer Bruder, an der Reihe. Der Metzger war ein Kerl wie ein Baum und vertrieb beim ersten Angriff das aggressive Tier mit einer Eisenstange. Eigentlich hätte der Wolf nicht mehr leben dürfen. Die Polizei wurde verständigt, schaute sich die Spuren an und verschwand wieder. Nochmal Glück gehabt. Denkste, denn am anderen Morgen vollendete der Wolf sein Werk und tötete auch den Fleischer.

Der Anstaltsleiter Doktor Delius war der nächste auf der Liste, doch er wurde vorher gewarnt. Er glaubte  nicht an Übernatürliches, doch er wollte auch nicht das Leben seiner Familie aufs Spiel setzen. Zwar riegelte man den Ort weiträumig ab, aber man rechnete nicht mit der Schlauheit des Mischwesens. Er drang in das Haus der Delios ein und geriet fast in eine Falle. Die Fenster ließen ihn hinein aber so leicht nicht wieder hinaus. Ein riesiger Satz befreite ihn schließlich und er flüchtete zu einer Hausruine in der Nähe. Man umstellte das Haus und legte sich auf die Lauer. Mit normaler Munition konnte man dem Werwolf allerdings nicht beikommen und deshalb hatte Dr.Becker aus alten Silbermünzen ein paar Kugeln für einen  Revolver gegossen.

Als ein Feuer ausbrach und der Wolf mehrmals von Kugeln getroffen wurde, gab er auf und stürzte sich in die Flammen.

 Etwas später fand  man das verkohlte Skelett eines Mannes....

Dirk und sein SenfMein Senf
Und wieder reihte sich ein neuer Autor in die Riege beim Vampir Horror-Roman ein. Kein geringerer als Hans Kneifel gab sich die Ehre. Ihn muss man, so glaube ich, nicht besonders groß vorstellen, denn er ist den meisten wohl durch seine Tätigkeit bei Perry Rhodan bekannt. Leider verstarb er 2012 in München. Sein Lebenslauf lässt erkennen, dass es sich bei ihm um eine sehr vielschichtig begabte Person handelte. Bevor es ans studieren ging, absolvierte er erst einmal eine Lehre als Konditor und hing noch einen Meister dran. Seinen ersten Roman (SF) schrieb er 1956 als er sein Pädagogik Studium mit dem Staatsexamen abschloss. 1965 schrieb er sein erstes Perry Rhodan Taschenbuch und drei Jahre später stieg er in die Heftromanserie ein. So, jetzt ist aber Sense mit Altbekannten. Ich schätze mal, dass so ziemlich alles Wissenswerte über ihn schon viel adäquater zusammen getragen wurde. Da er sich eh mehr den SF und  Fantasy-Romanen verschrieben hatte und die Ausflüge ins Grusel-Genre doch recht dünn waren, muss man ihm auf diesem Gebiet auch kein Denkmal setzen.

Aus dem sehr interessanten Archivmaterial beim Zauberspiegel konnte man seine etwas zwiespältige Einstellung zum Gruselroman auch wunderbar herauslesen. Durch Ernst Vlcek und Kurt Luif ist er  zum VHR gekommen und später auch zum Dämonenkiller. Wahre Liebe verband ihn mit diesem Genre wohl nicht, aber es war halt Neuland und der Verdienst war sicherlich auch nicht schlechter als bei anderen Serien. Es hatte jeder Autor seine Neigungen und Vorstellungen, was nun gruselig ist, so auch HK. Gerade hier beim Zauberspiegel gehen die Meinungen über sein Können auf dem Gebiet nicht gerade stark auseinander und wenn ich ehrlich bin, hatte ich auch eine gewisse Furcht vor seinen Dämonenkiller Werken. Was schmiss er diesmal durcheinander oder würde man seine geliebten Romanfiguren überhaupt wiedererkennen, wenn sie denn mitspielten? Ging mir bei Carson und Chess aber ähnlich. Palmer brachte einen auch manchmal auf die Palme, naja. Wie schön, dass es nicht um den Dämonenkiller geht bei dem er nie richtig Fuß fassen konnte. Leserumfragen katapultierten ihn dann auch eher in den hinteren Bereich der Beliebtheitsskala. Aber da er ein gestandener Profi war, wird ihn das nicht gerade umgehauen haben. Aber bevor es an die Däkis ging, durfte er sich noch ein wenig beim VHR austoben um sich den richtigen Drive zu holen. So richtig gelungen ist ihm das leider nicht, wenn ich mich recht erinnere. Heute also seine ersten Gehversuche in die Geisterwelt.

DER WERWOLF fing noch recht flott mit einem brutalen Gemetzel an. Kehlen wurden aufgerissen, Kehlköpfe durchbohrt, Blut spritzte bis zur Decke und auf Seite acht wurde sogar ein  kleines Kind gemeuchelt. Der Jugendschutz hätte wahrscheinlich das Blut bemängelt. Alles da für einen schrecklichen Anfang, doch dann flachte die Story allmählich ab. Der Leser wusste wahrscheinlich eher als Kneifel selbst, wo der Wolf das nächste mal zuschlagen würde. Man war ja schließlich schon länger dabei. Keine Überraschungen, keine effektvollen Wendungen, nix... Dabei war der Roman gar nicht mal schlecht geschrieben, nur halt ein wenig trocken. Das hier ein richtig guter Autor am Werk war, konnte man schon merken, aber ihm fehlte das Gespür für diese Art von Romanen. Der Schreibstil von Kelasker/Kneifel kam mir sehr detailliert vor, aber  irgendwie war das Miteinander unter den Protagonisten doch etwas seltsam. So richtig störte man sich gar nicht an den Werwolf. Selbst nach mehreren Toten konnte der Isegrim noch schalten und walten. Das der Leser dabei immer wieder Einblicke in die Gedanken des Wolfes bekam, war am Anfang noch recht spannend, zumindest als die Post bei den Lassners abging, nutzte sich aber recht schnell ab. Eine Liebschaft wurde angedeutet, man trank Sekt in rauen Mengen und schaute in die Flimmerkiste um sich abzulenken. Becker und die Witwe Franke verloren ihren kleinen Hund an den Wolf als sie Nachschub holen wollten. Überhaupt ging es in diesem Roman einigen Hunden an den pelzigen Kragen. Schien so eine Art Nebenmission des Wolfes zu sein.

Der Franke-Wolf arbeitete präzise seine Todesliste ab und lief dann auch prompt in die Falle, welche man ihm gestellt hatte. Der Showdown war dann ein Sprung in die Flammen. Übernatürliche Wesen sollten eigentlich andere Lösungen auf der Pfanne haben als einen schnöden Suizid. Aber irgendwie passte das Ende zum Rest der doch sehr bemüht wirkenden Werwolfgeschichte.  Die beiderseitige Hetzjagd war vielleicht keine schlechte Idee, aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl einen Horror-Roman zu lesen. Kneifel bemühte sich vielleicht redlich dem Roman einen gruseligen Anstrich zu geben, aber rausgekommen ist dann eine wüste Beißerrei gemischt mit kruden Rachegedanken. Was hatte ihm das kleine Kind vom Anfang getan? Das war schon harter Tobak, zumal er das Baby (!) vorher selig schlummernd in seinem Kinderbettchen beschrieben hat. Ein weiteres unschuldiges Opfer war wohl der arme, ausgesetzte Wolf ohne Rudel und Partnerin. Überhaupt kam das „Übernatürliche“ sehr knapp weg. Ein Werwolf der durch einen Stromunfall durch Zufall entstanden ist - in Frankenstein/Werwolf sozusagen. Warum er sich am Ende wieder in einen Mann verwandelt hat, war wohl das größte Rätsel im Roman. Franke war ja bereits gefunden und begraben.

Hört sich alles ein wenig negativ an, aber man muss auch bedenken, dass es sich bei DER WERWOLF um Hivar Kelaskers Erstlingswerk beim VHR handelt. Vielleicht wird der Geisterreiter in ein paar Wochen ja besser. Man soll die Hoffnung bekanntlich nie aufgeben. Zudem bin ich, was seine Romane anbelangt, durch den Dämonenkiller ein wenig voreingenommen bzw. vorgewarnt … aber ist ja nur eine Lesereise.

Übrigens ist das Thema: Die Rückkehr der Wölfe... wieder sehr aktuell.  Gerade heute habe ich eine Meldung über die Abschussfreigabe im Raum Münster (NRW) gelesen und der National Geographic spendierte dem schlauen Jäger in seiner neuesten Ausgabe einen 24-seitigen Artikel.  Etwa 50 Rudel (ca. 600 Tiere) tummeln sich wieder zwischen Oder und Nordsee. Ein Wolf im eigenen Garten ist in manchen Gebieten keine Seltenheit mehr. Man hat Angst um die Nutztiere (hier bedient sich der Graurock schon mal), Jogger trauen sich nicht mehr in den Wald und einige Freiluft-Kindergärten haben den Betrieb schon eingestellt. Ausgewachsene Tiere können schon bedrohlich wirken und wenn man selbst nicht betroffen ist, hat man immer gut reden, aber ich hoffe, dass sich das Thema nicht zur Hysterie auswächst, bevor man sich wieder an die Tiere gewöhnt hat. Wäre schade drum.

Was gab es sonst noch?
Ich bin ein großer Bewunderer von Tholes Titelbildern, denn oft waren sie Kunst und weniger schnöde Aufmacher eines Groschenromans. Nur seine Werwölfe fand ich immer etwas eigenwillig. Diesmal hatte er die Aufgabe aber sauber gelöst, denn das Tier auf dem Cover ist eindeutig auf Krawall gebürstet.

Manfred Knorr stellt auf knapp anderthalb Seiten gefühlte 30 Filme vor und hat zu jedem noch etwas interessantes zu berichten. Amicus schien zu dieser Zeit gerade die Produktionen von Hammer zu überrollen. 1974 scheint auch das Thema Werwolf wieder angesagt zu sein, denn der 1973 fertig gedrehte Streifen THE RETURN OF THE WEREWOLF (der erste seit `61) hat sich auf den Weg nach Deutschland gemacht. Ob er überhaupt übersetzt hier angekommen ist, konnte mir auch das Internet nicht so richtig beantworten, aber wenn ich richtig geschaut habe ist der Streifen mit Paul Naschy. Immerhin.

Die Innenzeichnung von Berthold passt diesmal haargenau zum Roman. Wenn ich mich nicht täusche, zeigt er den abgetrennten Kopf des Kindes mit einer grinsenden Wolfsfratze im Hintergrund. Wie gesagt, starker Tobak diesmal... Da konnte auch der Cartoon von Alfons und das Vampirella-Comic nichts mehr weichzeichnen. Die gute, alte Vor-Jugendschutz-Zeit...

Zur EinleitungZur Übersicht

Kommentare  

#1 Andreas Decker 2017-08-23 09:46
Anlässlich deiner Reihe habe ich auch noch mal reingeblättert und fand ihn schwach. Die Pseudo-SF wirkte wie eine Krücke, und die Story war was dünn.

Interessant aber war, wie anders er sich las, verglichen mit dem späteren Kneifel. Hier hatte er seine nervigen Ticks noch nicht so entwickelt.
#2 Toni 2017-08-23 16:39
Mit dem Thema Werwolf als Einsteigerroman hat sich Kneifel wohl auch keinen Gefallen getan. Irgendwie wirkte für mich diese Gestalt immer ein wenig bemitleidenswert. Lag auch ein wenig an den Filmen, die damals so im liefen.
Die mordende Bestie im Roman war genau das Gegenteil zu (z.B.) den Ungeheuern von Strassl. Und wie du es schon sagst, die Story drumrum fehlte ein wenig.
#3 Cartwing 2017-08-23 21:37
Zitat:
und auf Seite acht wurde sogar ein kleines Kind gemeuchelt
da stoßen wir dann an die Grenzen der Ironie...
#4 Toni 2017-08-23 23:38
....in der Tat. Ich hätte auf diese Szene auch gerne verzichtet, aber Kneifel hat da kein Erbarmen gehabt.
Das Wort meucheln trifft den feigen Angriff des Wolfes wohl am ehesten.
#5 Friedhelm 2017-08-27 04:52
Zitat:
1974 scheint auch das Thema Werwolf wieder angesagt zu sein, denn der 1973 fertig gedrehte Streifen THE RETURN OF THE WEREWOLF (der erste seit `61) hat sich auf den Weg nach Deutschland gemacht. Ob er überhaupt übersetzt hier angekommen ist, konnte mir auch das Internet nicht so richtig beantworten
Doch, kann es - und ich wohl auch. Ich hatte, hier im Zauberspiegel, vor einigen Jahren eine "Paul Naschy-Reihe" ("The Daninski-Chronicles..")

Der Film heisst auf deutsch: "Die Todeskralle des grausamen Wolfes/El Retorno de Walpurgis, 1973"
Als Trash-Movie-Fan habe ich den in meiner Sammlung..

Harantor ergänzt: Hier gehts zum Nachruf auf Paul Naschy und unten drunter sind die Artikel zu den Filmen: www.zauberspiegel-online.de/index.php/phantastisches/gesehenes-mainmenu-150/4549-adios-paul-naschy-waldemar-daninsky-ist-tot
#6 Toni 2017-08-27 22:46
Ich habe es mir fast gedacht. Danke für die Info :-)

Gäste sind momentan nicht mehr berechtigt Kommentare zu schreiben, da täglich bis zu 200 Spamkommentare gelöscht werden mussten.

Bitte registriert Euch beim Zauberspiegel. Wir suchen nach einer Lösung.

Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles