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Eine »unheimliche« Mischung - Dämonenkiller – Die Taschenbücher: Maljardin - Paradies des Satans

Eine »unheimliche« Mischung: Dämonenkiller – Die TaschenbücherMaljardin - Paradies des Satans

Der kommerzielle Erfolg der Marke "Dämonenkiller" muss in der Tat beträchtlich gewesen sein. Nicht nur wurde die Serie bereits nach 17 Heften aus dem Vampir-Horror-Roman ausgekoppelt, um sich fortan allein auf dem Markt zu behaupten.

Innerhalb kürzester Zeit wurde die Serie auch auf wöchentliche Erscheinungsweise umgestellt. Zeitgleich brachte man im März 1975 eine Taschenbuchreihe auf den Markt.


Die schwarze KapelleMaljardin - Paradies des Satans
von Dorothy Daniels
Übersetzt von M. Kaelble
Dämonenkiller Taschenbuch Nr. 61
Januar 1980

Der Roman:
Auf der Karibikinsel Maljardin herrscht der alltägliche Wahnsinn. Im Schloss bewahrt der Besitzer Jean-Paul Desmond seine tote Ehefrau Erika eingefroren auf und sucht nach einer Möglichkeit, sie wieder zum Leben zu erwecken. Das mit der Hilfe seines Vorfahren Jacques Eloi des Mondes, der ein berüchtigter Pirat war, hat auch nicht geklappt. Dafür spukt jetzt dessen Geist durch das Haus und nimmt immer mal wieder Jean-Paul in Besitz, der sein Doppelgänger ist.

Dann ist da noch die Haushälterin und Voodoohexe Raxl, die über 300 Jahre alt ist und sich um das leibliche Wohl kümmert und die Betten macht. Und der Hausdiener Quito. Aber der sagt nicht viel, weil er ein Zombie ist.

Vervollständigt wird die illustre Schar von der Ärztin Alison Carr. Die ist die Schwester der toten Erika und insgeheim in den smarten Jean-Paul verliebt, was der aber nicht glauben will. Dr. Carr ist mit Jean Pauls Anwalt Dan Forrest verlobt, dessen Ankunft erwartet wird.

Aber statt des Anwalts bringt das Boot ein junges Pärchen auf die Insel. Angeblich sind es Freunde von Dan Forrest. Bernard "Bernie" Traynor und die hübsche, quirlige Laurie Keeler sind auf der Flucht vor dem Mafiaboss Vidran. Sie sollen sich auf Maljardin, was so viel wie "Garten des Teufels" heißt, verstecken. Traynor ist Anwalt, der sich gegen Vidran gewehrt hat. Dafür will der ihn jetzt killen.

Die Gäste sollen nicht in den Keller des Schlosses gehen. Natürlich ist das Lauries erster Weg. Dort findet sie die auf Eis liegende Erika in ihrem Kryotank. Jean-Pauls Erklärung findet sie eher gruselig. Ihr Verlobter will das alles nicht so richtig glauben. Obwohl auch er von dem Porträt des Piraten des Mondes, das in der Halle hängt, beeindruckt ist.

Der Piratengeist Jacques hat Lust, sich einzumischen. Die Ereignisse überschlagen sich. Jacques sucht die süße Laurie nachts als Geist heim und umgarnt sie mit seinem Französisch, es wird auf Bernie geschossen. Dabei kann doch angeblich niemand auf die Insel; nur Jean-Paul und der Zombie kennen den Weg durch die Klippen.

Aber Jean-Paul und der Geist finden keinen Fremden auf der Insel. Jacques ist fasziniert von der Idee der Mafia, die es zu seinen Piratenlebzeiten noch nicht gab, verspricht aber, seinem Nachfahren bei dem Kampf gegen den Killer zu helfen.

In der Zwischenzeit beschwört Raxl ihre Voodoogötter, um wie von ihrem Arbeitgeber gewünscht ebenfalls nach dem Eindringling zu suchen. Laurie bekommt das mit und glaubt so langsam den Verstand zu verlieren.

Bernie erhält Besuch von Jacques, der ihn in die Vergangenheit transportiert und in ein Piratenstück verwickelt, bei dem es um Gold und Verrat geht. Am Ende will man Bernie aufknüpfen, aber es war alles nur ein Traum. Trotzdem lässt sich der Anwalt davon beeindrucken und will plötzlich zurück aufs Festland, um mit dem Mafiaboss Kontakt aufzunehmen und die Sache zu regeln.

Er erzählt Jean-Paul von seinem Traum, dem natürlich das böse Spiel seines Vorfahren sofort klar ist und dem erstaunten Bernie erzählt, dass sich das alles tatsächlich einst so abgespielt hat. Er hat schließlich die Aufzeichnung seines schurkischen Vorfahrens gelesen. Durch die Hintergründe wird Bernie bewusst, dass er dem Mafiosi nicht trauen kann und beschließt zu bleiben, obwohl Laurie nur noch weg will.

Laurie beschimpft ihren Verlobten als Feigling, weil der einfach nicht gehen will. Bei einem Spaziergang wird auf sie geschossen. Aber wieder ist kein Eindringling zu finden. Raxl glaubt dem Mädchen nicht. Sie bietet Laurie an, sie aufs Festland zu bringen, wenn sie vorher bei einer Voodoozeremonie mitmacht.

Bei der Zeremonie wird Laurie von der Priesterin hypnotisiert. Auf dem Rückweg zum Schloss lässt sich Raxl von ihr die Stelle des Anschlags zeigen. Prompt holt Laurie ein Gewehr und ein Funkgerät aus einem Versteck. Sie erzählt Raxl, dass sie von dem Mafiaboss bezahlt wird. Sie liebt Bernie gar nicht und will lieber reich werden. Dazu muss sie ihren Verlobten nur aufs Festland locken, wo schon der Killer wartet.

Die treue Haushälterin will sofort ihren Boss von allem unterrichten, aber der ist mal wieder von Geist Jacques übernommen worden. Jacques überredet Laurie, Vidran auf die Insel zu locken.

Raxl will das mithilfe ihrer Götter verhindern. Sie klärt den guten Bernie über den Verrat seiner Verlobten auf. Trotzdem kann sie nicht verhindern, dass Jacques in Jean-Pauls Körper den Mafiaboss und seinen Killer auf die Insel holt.

Im Schloss kommt es dann zur Konfrontation. Vidran will Jean-Paul dazu zwingen, ihm Bernie auszuliefern, aber der ist verschwunden. Der Killer schießt vergeblich auf den Zombiediener, was ihn so durcheinanderbringt, dass er die Flucht ergreift und versucht, zum Festland zu schwimmen. Nach einem erfolglosen Degenduell mit dem Geist und der Konfrontation mit anderen Geistern der Familie des Mondes ergreift auch der Mafiaboss die Flucht. Auch Laurie flieht. Mit ihren Voodookräften lässt Raxl den Mafiaboss ertrinken. Laurie bleibt verschwunden.

Außer Gefahr und um einige Erfahrungen reicher kehrt Bernie aufs Festland zurück, während die Inselbewohner in ihrem Garten des Satans bleiben.

Bewertung:
In der Dämonenkiller-Reihe gab es einige Romane, deren Einkauf aus der heutigen Distanz verblüfft. Warum gerade dieses Buch? Was hat die Redaktion nur darin gesehen? "Maljardin – Paradies des Satans" steht, was diese Frage angeht, vermutlich an erster Stelle. Es ist eine absolut bizarre Wahl.

Um das zu verstehen, muss man allerdings etwas weiter ausholen. 1969 hielten es Verantwortliche des amerikanischen Fernsehsenders CBS für eine gute Idee, sich am Erfolg der täglichen ABC Grusel-Soap "Dark Shadows" - hierzulande zumindest Lesern bekannt als "Barnabas der Vampir" - zu orientieren. Fernsehproduzent Steve Krantz, der später Animationsfilme wie "Fritz the Cat" auf die Leinwand brachte und ein paar erfolgreiche Bestseller schrieb, beauftragte den Autor und Schauspieler Ian Martin mit der Ausarbeitung einer Idee.

Das Endergebnis war "Strange Paradise", eine Gothic-Soap, die von Herbst 1969 bis Sommer 1970 lief und es insgesamt auf 195 tägliche Episoden brachte, bevor man den Stecker zog.

Das Grundkonzept der ersten Wochen entsprach dem hier geschilderten Romanhintergrund. Milliardär Jean-Paul Desmond bringt seine schwangere Frau Erika auf die Karibikinsel Maljardin, die im Familienbesitz ist. Sie stirbt, er kann ihren Tod nicht akzeptieren. Also friert er sie ein und schwört, die Insel nicht zu verlassen, bevor sie wieder lebt. Dazu läßt er sich mit dem Geist seines Vorfahren Jacques des Mondes ein, der als Portrait in der Schlosshalle rumhängt und der Doppelgänger von Jean-Paul ist. Der Piratengeist soll Erika wieder ins Leben holen, was er natürlich nicht tut. Stattdessen benutzt er Jean-Paul als Handpuppe. Auf der Insel gibt es dann noch das mysteriöse Hausmeisterpaar Raxl und Quito, die vor 300 Jahren Jacques Diener waren und seinen Geist mit Voodoo gebannt haben. Aber Jacques hat in Jean-Pauls Körper die Nadel aus der Voodoopuppe gezogen, die ihn am richtigen Spuken hinderte.

Da die Quoten von Anfang an nicht stimmten und CBS nicht mit der Produktion zufrieden war, wurden die Autoren ersetzt – diesmal heuerte man gleich Autoren von "Dark Shadows" an – und das Konzept auf den Kopf gestellt. Man verlegte die Handlung von der Insel aufs Familienschloss in Amerika und ersetzte die meisten Figuren. Voodoo musste Hexerei und einem Familienfluch weichen. Aber dank der trotzdem mäßigen Quoten und anderer Produktionswidrigkeiten war nach 39 Wochen Schluss. Da die Serie in Kanada produziert worden war, hat sie dort einen höheren Stellenwert als in den USA; immerhin war es die erste kanadische Daily-Soap, der später weitere folgten.

Um die Serie gleich mit Merchandise zu begleiten – genau wie das erfolgreiche "Dark Shadows", zu dem immerhin 32 Taschenbücher erschienen – ließ man Dorothy Daniels, eine erfahrene Autorin von Gothics, drei Romane zur Serie schreiben. Der dritte Band trägt den schönen Titel "Raxl, Voodoo Priestess". Womit wir wieder zum Dämonenkiller kommen.

Der dritte Roman zu einer Fernsehserie, die in Deutschland nie lief und zum Zeitpunkt des Erscheinens selbst im Ursprungsland kaum mehr als eine Fußnote darstellte. Warum sollte man den einkaufen und übersetzen lassen?

Da mag jeder seine eigene Theorie entwickeln. Meiner Meinung nach hat man ein Romanpaket von Dorothy Daniels für die Gaslicht-Reihe eingekauft und erst später festgestellt, dass "Raxl, Voddoo Priestess" irgendwie dann doch nicht so richtig da hineinpasst. Zu wenig Liebe und Geheimnis, keine knackige ahnungslose Erbin aus dem Waisenhaus, die auf Inzucht Manor den Traumjob als Gesellschafterin bekommt und vom markanten Dorfarzt vor einem Schicksal schlimmer als der Tod und den Erbschleichern gerettet wird. Und da die Macher der Vampir-Horror-Romane und der Dämonenkiller-Reihe ohnehin keine Probleme hatten, den Gruselfans Gothics unterzujubeln, wurde der Roman noch eben schnell als Gruselroman verwurstet, da die Reihe ohnehin kurz vor der Einstellung stand.

Der Fairness halber muss man allerdings feststellen, dass das Konzept des Romans an sich auch nicht viel schlechter als viele Vampir-Horror-Hefte der Zeit ist. Die Geschichte selbst mit dem Pärchen, das es nach Maljardin verschlägt, ist aber ziemlich lahm und erinnert an typische amerikanische TV-Kost aus der Zeit mit dem Gaststar der Woche. An Serien wie "Fantasy Island" oder "Love Boat", die auf ihre Weise viel gruseliger als so manche Horrorserie sind.  Trotz Piratengeistern, eingefrorenen toten Ehefrauen, Voodoopriesterinnen und einem Prä-Dawn of the Dead-Zombie, der die Koffer trägt, kommt hier keine Gruselatmosphäre auf.

Andererseits gibt es Piratengeister, eingefrorene tote Ehefrauen, Voodoopriesterinnen und einen Prä-Dawn of the Dead-Zombie, der die Koffer trägt. Muss man als Fan so etwas nicht mögen?

Auf Youtube gibt es diverse Folgen der Serie zu sehen. Das Tempo dieser Daily-Soaps war allgemein gletscherhaft, die Kulissen armselig und die Skripts melodramatischer Käse. Liest man heute den Episodenführer von "Dark Shadows", fragt man sich, wieso das so lange lief. Es ist anfangs sterbenslangweilig. Selbst die Folgen mit dem Vampir Barnabas, dessen Einführung die Serie immerhin vor der Einstellung rettete, sind heute nur schwer zu genießen.

Und "Strange Paradise" ist schrecklich. Das in der Tat durchaus spaßige Konzept wird von der billigen Produktion und den nicht besonders guten Schauspielern in Grund und Boden gespielt. Weder gibt es eine Karibikinsel oder das Meer zu sehen - das muss sich der Zuschauer halt vorstellen -,  eine unfassbar langweilige Nebenhandlung spielt in einer Art Tahiti-Kneipe auf dem Festland, deren Kulissen vermutlich von einem Elvis Presley-Film übrig geblieben sind. Das alles hat so viel Ähnlichkeit mit der Karibik wie Bielefeld.

Halbwegs sehenswert sind allerdings Colin Fox – vielleicht bekannt als der Professor aus der Fernsehserie PSI-Faktor – und Cosette Lee. Lee sieht zwar eher aus wie die Köchin eines Pfarrhauses als wie eine Voddoo-Priesterin, aber Fox wirft sich so richtig in seine Doppelrolle als Piratenurahn und verrückter Milliardär und überzieht auf eine Weise, die William Shatners Spiel dezent aussehen lässt.

Auch wenn Daniels' Roman verglichen mit der schnarchigen TV-Vorlage dem Tempo von "French Connection" nahekommt (um im Zeitrahmen zu bleiben), lässt er trotz einiger Gruseleinlagen und einer züchtigen Voodooszene an Atmosphäre und Dramatik vermissen und ist gemächlich. Der damalige deutsche Leser muss sich gefragt haben, was der ganze Unsinn soll. Die beiden Geschichten – Maljardin mit dem verrückten Desmond und das Pärchen auf der Flucht vor der Mafia – passen so überhaupt nicht zusammen; dauernd hat man das Gefühl, zehn Minuten zu spät eingeschaltet zu haben. Das soll aber nicht heißen, dass es nicht auf eine schräge Art und Weise bescheiden unterhaltsam wäre. Daniels war zwar keine brillante, aber eine kompetene Autorin; ungefähr dreißig ihrer Gothics fanden bei Pabel und Heyne ihre Abnehmer.

Als vorletzter Roman der Reihe spielt die Qualität allerdings keine große Rolle mehr. Ob nun Gothic oder Softgrusel, es fällt schwer zu glauben, dass die Fans zu dem Zeitpunkt die nur noch zweimonatlich erscheinenden Taschenbücher in Scharen gekauft haben. Da wird sie auch "Raxl, Voddoo Priestess" nicht mehr gestört haben.

Raxl, Voodoo PriestessLife on Mars
Bei der Veröffentlichung hatte der Roman gute 10 Jahre auf dem Buckel. D. Daniels hat die Handlung recht zeitlos gehalten. Nur gelegentlich schimmert so etwas wie Zeitgeist durch, so haben Laurie und ihr "Verlobter" selbstverständlich getrennte Zimmer, und Bernie kann die Heirat gar nicht erwarten.

Das Titelbild
Ein Bild der englischen Agentur "Young Artists". Atmosphärisch nett, auch wenn es nicht den geringsten Bezug zur Handlung hat.

Das Original
Raxl, Voodoo Priestess
von Dorothy Daniels
159 Seiten
Paperback Library 1970

Copyright © by Andreas Decker

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Kommentare  

#1 Toni 2017-06-19 16:41
Heute würde diese Art Soap vielleicht wieder funktionieren, wenn ich mir unser TV-Programm so anschaue.
Beim "Im Bann der Hexe" von Gimone Hall gab es bei mir auch Verwunderung, wie der Roman es zu den Vampiren geschafft hat. Oder Eleanors Baby... Vielleicht ging man bei Pabel damals auf Leserinnen-Fang.
Wie immer ein schöner Andreas Decker Artikel mit jeder Menge Infos und Hintergrundwissen
#2 Laurin 2017-06-19 19:36
Nun ja, um hier Leserinnen anzulocken, hätte man auch auf den Titel "Dämonenkiller" verzichten müssen. Und gesamt gesehen kam wohl diese Idee wohl auch etwas recht spät.

Es bleiben allerdings zwei Möglichkeiten, die noch dahinter gestanden haben könnten.

1.) Pabel war es schlicht egal, Hauptsache es waren Ansätze von gruseligen Elementen drin (also Voodoo, Zombie und Co.). :eek:

2.) Mit solchen Romanen hatte man eher die Gewissheit, nicht dem Jugendschutz auf die Füße zu treten. :-*

Man musste also eigentlich (bei Variante 2) den Roman nur noch auf die gewünschte und damals gängige Seitenzahl trimmen und konnte sich die Durchsicht durch einen Anwalt weitgehend sparen.
Und da tippe ich einfach mal eben auf die Variante 2. ;-)
#3 Toni 2017-06-19 21:37
Oder so... :lol:
#4 Andreas Decker 2017-06-21 15:01
Danke für die Blumen.

Ihr habt beide recht, aber vermutlich war es ganz simpel, so kamen wenigstens ein Teil der Kosten für Ankauf und Übersetzung wieder rein. Drei Nummern vor Toresschluss konnte man nix mehr versauen. Dank der Harmlosigkeit nichts mehr dran tun zu müssen, war höchstens ein Bonus.

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